19. 08. 2017
Der Unterschied




"Der Unterschied zwischen dem "Bani" und dem Jank, ist der zwischen einem g´scheiten Trainer und einem Trainer, der g´scheit daher redt!"


19. 08. 2017
Die Saison 1957/58, 3. Teil: Karl Missler, der Stürmer, der den Weg für Karl Skerlan frei gab

Die meisten großen Mannschaften der Vergangenheit wurden durch eine Achse von exzellenten Spielern geprägt: Manchester United durch Bobby Charlton, Denis Law und George Best, Bayern München durch Müller, Beckenbauer und Maier, Ajax durch Cruyff, Neeskens und Hulshoff, der AC Milan durch Van Basten, Gullit, Rijkaard und Baresi.

Die Meistermannschaft des WSC der Saison 1957/58 reichte keinesfalls an diese Teams heran, dafür scheinen in der Erinnerung und Vorstellung aller, die sie sahen oder auch nur von ihr hörten, jeder Platz auf dem Blankett - von der Nummer 1 bis zur Nummer 11 - für immer vergeben zu sein. Zu dem Werden dieser Elf trugen aber auch jene Spieler bei, die in der Saison 1957/58 zwar im Kader standen, aber selten oder gar nicht zum Einsatz kammen. Der Prominenteste von ihnen war Karl Missler. Als ihm der Verfasser vor Jahren für ein Interview gegenüber saß, bewies Herr Missler hervorragendes Erinnungsvermögen und jenen Schalk, der ihn während seiner Karriere begleitete. Karl Missler war für die Verhältnisse des Wiener Sport-Club ein überragendes Stürmertalent, der Nachfolger des 1944 gefallenen Franz Jelinek, der Vorganger von Erich Hof. Ähnlich wie diese beiden Spieler von keiner kräftigen Statur, zeichnete ihn ein kluges Stellungsspiel, eine sehr gute Schusstechnik und besonders Ruhe vor dem Tor aus.

Der am 14.10.1932 geborene Karl Missler war erst 17 Jahre alt, als er in seinem allerersten Meisterschaftsspiel für den WSC am 13.03.1949 beim 1:3 gegen den FC Wien den Ehrentreffer schoss. Missler erlebte den Höhepunkt seiner Karriere in den Saisonen 1952/53 bis 1954/55, als er in 69 Meisterschaftseinsätzen 68 Tore erzielte. Warum wurde er kein ganz Großer, warum blieb er ein Unvollendeter? Herr Missler berichtete in dem für die Öffentlichkeit bestimmten Gespräch selbst freimütig: Er sei ein schwieriger, eigenwilliger Spieler gewesen und habe private Probleme gehabt. 1954 wäre er aus dem Trainingslager der österreichischen Nationalmannschaft für die WM 1954 in Obertraun ohne Wissen der Teamleitung verschwunden und nach Wien gefahren. Dieser Ausflug brachte ihn um die WM-Chance. 1955 durchbrach er betrunken mit dem Auto eine Polizeisperre. Dabei wurde das Feuer auf ihn eröffnet und seien insgesamt 19 Projektile in den PKW eingeschlagen, ohne ihn zu verletzen. Eine Woche später habe er bereits wieder gespielt. Wegen dieses Vorfalls sei er aber schließlich sogar ins Gefängnis gekommen. Dieser Unfall bedeutete laut Karl Missler den Wendepunkt in seiner Karriere. Nach seiner eigenen Aussage war er nie besonders ehrgeizig gewesen. Zusätzlich behinderten ihn Verletzungen. Als Kurt Frauneder, worauf in dieser Serie noch gesondert zurück zu kommen sein wird, beim ersten Spiel der Saison 1957/58 gegen die Wiener Austria nicht berücksichtigt wurde, kam Trainer Pesser eigens zu Karl Missler in dessen Wohnung, um ihn zum Spielen bewegen. Dieser fühlte sich aber laut eigener Aussage nicht fit genug und lehnte einen Einsatz ab. Statt Missler stürmte daraufhin der erst 17 Jahre alte, gerade aus Kittsee geholte Karl Skerlan. Der Burgenländer feierte damit als Letzter der bekannten Elf sein Debüt für den Sport-Club. Karl Missler hatte ihm durch seine Absage an Karl Pesser den Weg geebnet und dadurch selbst für immer beim Sport-Club verspielt. Obwohl Missler nie mehr wieder ein Pflichtspiel für den WSC bestritt, wurde er erst mehr als ein Jahr später - am 15.01.1959 - an Wacker freigegeben.


19. 08. 2017
Zweierlei Maß!

Herr Batricevic, der Triumphator vom Freitag, löste in der Saison 2008/09 nach dem Abgang von Herrn Ing. Dvoracek samt dem von diesem geführten Sponsor, der mass response service GmbH, die Aufgabe, eine völlig neue Mannschaft für das "K-Team" aufzustellen, hervorragend.

Wie sah in dieser Spielzeit 2008/09 die Heimbilanz des "K-Teams" aus? 15 Heimspiele, 9 Siege, 5 Unentschieden, 1 Niederlage bei einer Tordifferenz von 27:16. In der laufenden Saison steht das "K-Team" allein in der Meisterschaft schon bei 2 Heimniederlagen und einer Tordifferenz von 1:6.

Während Herr Batricevic nach der Saison 2008/09 gehen musste, sitzt der längst gescheiterte Herr Jank als Trainer und sportlicher Leiter noch immer unangefochten auf seinen beiden Sesseln! Zweierlei Maß!


18. 08. 2017
Die Bilanz des "K-Teams" und die sich daraus ergebenden Konsequenzen!

Die Bilanz der letzten 43 Pflichtspiele des "K-Teams" lautet 6 Siege, 16 Unentschieden und 21 Niederlagen bei einer Tordifferenz von 41:69. Unter diesen Umständen ist der Austausch des Trainers, des sportlichen Leiters und der Sektionsleitung kein Luxus. Wie lange sollen die Anhänger noch unter den ungenügenden Leistungen der Herren Jank, Saurer und Solly leiden?


18. 08. 2017
Herr Jank holte schon wieder einen neuen Rekord!

Christoph "Janki" Jank ist unter Berücksichtigung des 1:2 gegen Rapid II im letzten Meisterschaftsspiel der Saison 2016/17 der erste Trainer seit der Gründung des "K-Teams" am 21.11.2001, unter dem dieses 4 Pflichtspiele daheim in ununterbrochener Reihenfolge verliert. Insgesamt verlor das "K-Team" von den letzten 6 Pflichtspielen nicht weniger als 5 Partien.


18. 08. 2017
Herr Batricevic zum Sieg von Stadlau über das "K-Team"

Interviewer: Herr Batricevic, herzliche Gratulation zu Ihrem heutigen Erfolg. Ich sah das Spiel im Internet. Was sagen Sie zum Spielverlauf? Was gab den Ausschlag!

Herr Batricevic: In der ersten Halbzeit haben wir einfach zu wenig geboten. Wir waren unsicher, hatten kein Selbstvertrauen, es waren zu viele Fehler im Spiel. Die zweite Halbzeit brachte dann das richtige Spiel. Wir waren mutiger, wir haben nach vorne aggressiver gespielt. Mit der Einwechslung von Svoboda haben wir plötzlich den richtigen Zug auf das Tor bekommen. Ein wenig Glück war dabei, aber es war ein absolut verdienter Sieg.

Interviewer: Wo lagen die Schwächen des Gegners?

Herr Batricevic: Ich habe Sportklub zuletzt gegen Leobendorf und Ebreichsdorf gesehen. Interessanterweise, da gibt es ein paar Spieler, die normalerweise kreativ sind wie der Luxbacher, wie der kleine Pajaczkowski. Der Mittelstürmer, der Pecirep, ist ein guter Stürmer, hat heute aber, glaube ich, unter Spritzen wegen Leistenproblemen gespielt. Die Schwächen des Sportklub liegen meiner Meinung nach beim Spielaufbau aus der Abwehr. Es ist wenig Kreativität vorhanden. Sie haben phasenweise auch gegen Ebreichsdorf gezeigt, dass sie aggressiv spielen können, dass sie Pressing spielen können, aber fußballtechnisch ist es zu wenig, meiner Meinung nach. In der ersten Halbzeit war Sportklub möglicherweise auch körperlich überlegen, aber mit der Zeit sind wir dann auch körperlich immer stärker geworden.

Interviewer: Die Punkte die Sie mit Stadlau bisher machen wollten, die haben Sie wohl mit dem heutigen Sieg geholt?

Herr Batricevic: Ganz sicher. Unser Saisonziel ist nichts anderes als der Klassenerhalt. Wenn wir so weiter spielen wie in der 2. Hälfte, dann ist vielleicht ein wenig mehr drinnen, aber wir sind froh, wenn wir oben bleiben.

Interviewer: Würden Sie gerne wieder in Dornbach trainieren?

Herr Batricevic: Ich hätte nichts dagegen!

Interviewer: Herzlichen Dank für das Gespräch und gute Nacht!


18. 08. 2017
1:10!

Nach dem heutigen Spiel gegen Stadlau lautet die Heimbilanz des "Slapstick-Fußballs in Hernals" in der laufenden Saison wie folgt:


3 Pflichtspiele 0 Siege 0 Unentschieden 3 Niederlagen Tordifferenz 1:10
Neun der zehn Treffer gegen das "K-Team" fielen in das Tor vor der "Friedhofstribüne"! Die "FreundI_*nnen" sollten mehr denn je ihre Anwesenheit beim Spiel überdenken. Diese beflügelt nicht die eigene Mannschaft, sondern die Gegner. Harte Zeiten verlangen harte Opfer ...


18. 08. 2017
In "Stripfing an der Als" gruselte es wieder: Herr Batricevic BANIerte Herrn Jank!





18. 08. 2017
Die Saison 1957/58, 2. Teil: Der Kader

Die nachstehende Kaderliste des Wiener Sport-Club für die Saison 1957/58 gibt die Namen der Spieler, ihre Geburtsdaten, das jeweilige Datum ihrer ersten Anmeldung ("angemeldet") durch den WSC beim Verband, das allfällige erste Meisterschaftsspiel ("1. MS") des betreffenden Spielers für den Sport-Club vor der Saison 1957/58, die allfällige Zahl der Meisterschaftsspiele ("MS") und der Meisterschaftstore ("MT") für den WSC bis zum Beginn der Spielzeit 1957/58 sowie die allfällige Zahl der Länderspiele ("LS") und der - ausnahmslos nicht erzielten - Länderspieltore ("LT") bis vor dem Beginn der Saison 1957/58 wieder. Es war zweifellos eine Mannschaft ohne jedes besondere Renommee.


Name geboren angemeldet 1. MS MS/MT LS/LT
Barschandt Lepold 12.08.1925 22.01.1952 16.03.1952 141/ 12 21/0
Büllwatsch Heinrich 01.01.1935 07.10.1947 18.06.1955 42/ 0 0/0
Dobias Karl 15.02.1937 15.02.1953 - 0/ 0 0/0
Frauneder Kurt 16.03.1932 25.07.1957 - 0/ 0 0/0
Gantner Josef 17.07.1934 16.08.1957 - 0/ 0 0/0
Glätzl Franz 07.02.1936 ??.??.???? 10.12.1955 1/ 0 0/0
Hamerl Josef 22.01.1931 27.07.1956 26.08.1956 26/ 11 0/0
Hasenkopf Erich 26.02.1935 21.12.1948 26.08.1951 91/ 0 1/0
Hof Erich 03.08.1936 15.01.1953 06.03.1954 46/ 23 1/0
Horak Walter 01.06.1931 22.01.1954 27.02.1954 70/ 32 1/0
Hoschek Adolf 28.07.1930 15.02.1954 28.11.1954 17/ 0 0/0
Howanietz Johann 29.03.1935 11.08.1954 29.08.1954 52/ 11 0/0
Jaros Alois 15.01.1930 30.04.1946 19.09.1948 129/ 22 0/0
Jerschabek Norbert 20.05.1928 15.08.1956 02.09.1956 5/ 2 0/0
Knoll Adolf 17.03.1938 21.07.1956 26.08.1956 23/ 2 0/0
Kuszmann Janos 03.12.1938 03.10.1957 - 0/ 0 0/0
Mach Johann 25.07.1927 07.05.1951 26.08.1951 132/ 0 0/0
Missler Karl 14.10.1932 09.12.1947 13.03.1949 154/101 0/0
Oslansky Rudolf 25.06.1931 27.07.1956 26.08.1956 20/ 0 0/0
Skerlan Karl 03.01.1940 20.07.1957 - 0/ 0 0/0
Szanwald Rudolf 06.07.1931 25.04.1946 16.03.1952 104/ 0 1/0


17. 08. 2017
Die Saison 1957/58, 1. Teil: Das Platzinventar

Am Beginn dieser Serie, in der die Geschichte der Meistermannschaft der Saison 1957/58 erzählt werden soll, steht eine Bestandaufnahme, eine Inventarisierung.

Was stand der Fußballsektion des Wiener Sport-Club 1957 am Platz in Dornbach an beweglichen Sachen zur Verfügung? Schreiben Sie bitte auf: 58 Fußbälle (davon einer stark gebraucht, die übrigen siebenundfünfzig in Verwendung), 7 Gummibälle, 2 schwarz-weiße Platzfahnen, 1 rot-weiß-rote Fahne, 1 rot-weiße Fahne, 12 Corner-Fahnen, 6 Linienrichterfahnen, 148 Handtücher, 52 Paar Holzsandalen, 271 Hosen für Feldspieler, 4 Tormannhosen, 273 Leibchen, 8 Medizinbälle, 1 Masseurdecke, 12 Pullover (davon einer fast unbrauchbar), 120 Paar Socken, 160 Paar Stutzen, 25 Springschnüre, 97 Paar Schienbeinschützer, 166 Paar Fußballschuhe, 31 Paar Gummischuhe, 24 Paar Laufschuhe, 15 Tragbeutel, 84 Trainingsanzüge, 1 Dreifuß, 1 Schusterhammer, 1 Beißzange, 2 Schraubenzieher, 2 Rohrzangen, 1 Hobel, 1 Holzhacke, 4 Rutenbesen, 5 Locheisen, 2 Schneeschuber, 1 Tragbahre, 3 Mähmaschinen, 3 Krampen, 3 Reithauen, 4 Rechen, 1 Litermaß, 1 Emailkübel, 1 Klobürste, 9 Zähluhren, 1 Zugsäge, 1 Handsäge, 1 Magiermaschine, 1 Gipsschere, 1 Schraubstock, 1 Bohrmaschine, 4 Masseurtische, 1 Medkamentenkasten, 5 Koffer, 5 Rücksäcke, 2 Handkoffer, 1 Therme, 2 Waschtröge, 1 Kohelenofen, 1 Gasofen, 2 Heißwasserspeicher, 1 Spielerpass-Kasten, 18 Deckenleuchten, 2 Tische, 9 Sesseln, 1 Scheinwerfermast, 2 70m-Schläuche, 6 sechsitzige Sitzbänke, 1 Wankosprengeralnlage, 2 Stück Maßbänder, 1 Ölofen, 1 Schlüsselbrett, 1 Trinkbecher, 24 Kannen, 1 Schöpfer, 1 Anschlagtafel, 16 Bänke in der Loge, 2 Matchtore mit Netz, 1 Schubkarren, 1 Zugpendel, 1 0.5 Liter-Thermosflasche, 2 alte Tornetze, 1 zweiteiliger Vorhang in der Kabine, 2 kleine Tore.

Was meinen Sie? Mit einer solchen Ausstattung musste man doch Meister werden .....


16. 08. 2017
Ein besonders unwillkommener Stripfinger als ehemaliger U 21-Spieler des Wiener Sport-Club




Herr Kirisits, heute ein besonders unwillkommener Stripfinger, 1981 ein von Untersiebenbrunn kommender U-21-Spieler, der den Durchbruch in die Kampfmannschaft des WSC nicht schaffte und in dieser kein einziges Mal zum Einsatz kam.


15. 08. 2017
Für den Gegner schon

Das Witzige am "K-Team" ist dessen Hang zur Parodie. Herr Saurer, sein Sektionsleiter, schrieb in den "Alszeilen" vom 11.08.2017 über das Match des "K-Teams" gegen Ebreichsdorf: "Vor dem heutigen Heimspiel spüre ich ein gewaltiges Kribbeln, das erste Mal als Verantwortlicher mitzuerleben, ob die ersten Schritte, die ich aktiv beeinflusst habe, bereits eine positive Wirkung zeigen." Für den Gegner schon, Herr Saurer ....


15. 08. 2017
Nur ein Spiel




Am 03.05.1923 erschien die sehr kurzlebige Zeitschrift "Sport-Papagei", laut ihrer Selbstbeschreibung eine "kritisch-satyrische Wochenschrift für Fußball", mit dem oben abgebildeten Titelblatt. Auf diesem sind Fußballanhänger vor der Hohen Warte zu sehen, die sich durch Erhängen, Einnahme von Gift, Durchschneiden der Kehle und Erschießen umbringen bzw. schon umgebracht haben. Als Grund für diese fiktive Selbstmordwelle wurde im Blattinneren das Gerücht der Absage des bevorstehenden Länderspiels Österreich gegen Ungarn angegeben. Zu welchen blutrünstigen Karikaturen hätten damals erst die aktuellen Wendungen im Schicksal der Vienna oder die trostlose Situation des "K-Teams" Anlass gegeben? Das Tröstliche am Fußball besteht darin, dass er - richtig verstanden - nur ein Spiel und keine Sache von Leben und Tod oder auch nur der Weltanschauung ist ...


13. 08. 2017
Saurer

Eines hat Herr Saurer als Sektionsleiter des "K-Teams" bereits geschafft: Schon nach den ersten zwei Pflichtspielen der Spielzeit ist man in Dornbach saurer als vor dem Beginn der Saison .....


13. 08. 2017
Danke!

Bei der Pressekonferenz des "K-Teams" am vergangenen Dienstag waren nicht nur Schaufensterpuppen, sondern unter anderem auch Herr Kaltenbrunner, ein ehemaliger Rapid-Präsident, anwesend.

Der Wiener Sport-Club sah den Herrn bis zum heutigen Tag zum letzten Mal an einem nebeligen Herbstabend, als ein Mitglied der Anhängervereinigung, der platzbekannte Herr Schindler, nach einem 0:3 gegen Wacker Innsbruck am 17.11.1981 minutenlang mit der Faust auf die zum Kabinentrakt führende, verschlossene Tür der Friedhofstribüne schlug. Unter einem forderte der gute Schindler, ein treuer Sport-Club-Fanatiker alter Schule, den als Trainer ebenso erfolglosen wie untragbaren Herrn Kaltenbrunner lautstark sowohl zum sofortigen Herauskommen als auch zum unverzüglichen Rücktritt auf. In einem fand Herr Schindler fand Gehör: Am nächsten Tag war Herr Kaltenbrunner Geschichte. Drei Tage später schlug der Tabellenletzte WSC unter dem neuen Trainer "Waschi" Frank Meister Austria auswärts mit 1:0. Schließlich erreichte der Wiener Sport-Club in der Saison 1981/82 als zweitbeste Frühjahrsmannschaft noch den 7. Tabellenplatz. Damals fand man sich in Dornbach mit Misserfolg nicht ab.

Herr Schindler, wo immer Sie auch sind: Danke!


12. 08. 2017
Der Schlachtruf des "K-Teams"





11. 08. 2017
"Janki" knows it!

Herr Jank holt einen Negativ-Rekord nach dem anderen. Unter ihm als Trainer und/oder als sportlicher Leiter gewann das "K-Team" von den letzten 41 Pflichtspielen nur 5 Partien. Das heutige 0:3 gegen Ebreichsdorf bedeutete bereits wieder die 4. Pflichtspielniederlage in Folge.

Trotzdem soll niemand an Herrn Jank zweifeln. Die positive Entwicklung ist deutlich erkennbar: "Janki" knows it!


11. 08. 2017
"Mayday, Mayday ..."

Zu den vielen in der heutigen Ausgabe der "Alszeilen" veröffentlichten schaurigen Ankündigungen gehört jene von Herrn Saurer, "Sektionsleiter des K- Teams", er werde mit allen seinen Erfahrungen und Kontakten mithelfen, den "Verein näher an den professionellen Fußball heranzuführen".

Herr Saurer war als Funktionär ausschließlich im unterklassigen Fußball tätig. Ihn für den "professionellen Fußball" zu engagieren, erinnert daher daran, dem bisherigen Piloten von einmotorigen Flugzeugen einen Airbus anzuvertrauen. Das beweisen bereits die ersten beiden Pflichtspiele des "K-Teams" in dieser Saison. Sollte Herr Saurer, der hier in der Vergangenheit nur unangenehm aufgefallen ist, aber doch die Eignung zum Flugkapitän besitzen, so möge er für den von ihm in Aussicht genommenen sportlichen Höhenflug seine "Wienerberg-Airlines" und deren Startbahn verwenden: "Mayday, Mayday ..."


29. 07. 2017
Herr Reisinger über sein Ende beim Wiener SK und sein Verhältnis zu Herrn Jank

Interviewer: Herr Reisinger, wie erklären Sie sich heute den Verlauf der Saison 2015/16? Herr Dallos erzählte, dass der Kader für Sie beide im Sommer 2015 nicht mehr beeinflussbar war?

Herr Reisinger: Ja, das stimmt schon. Da haben wir nichts machen können. In den Kader habe ich mich nicht einmischen können. Das hat mich ein bisserl gewurmt. Im Winter wollte ich Verstärkungen haben und das hat leider nicht funktioniert. Da war schon der Jank da! Ich habe mit dem Kader auskommen müssen, leider Gottes. Gott sei Dank haben wir es dann aus eigener Kraft geschafft, was ja in den zwei Jahren vorher nicht der Fall war, aber trotzdem. Auf jeden Fall war der Abgang nicht sehr fein, aber gut.

Interviewer: Der Trainerjob war ja immer Ihr Hauptberuf. Ich hatte den Eindruck, dass Sie gerade deshalb bemüht waren, mit Herrn Jank einen gemeinsamen Weg zu finden?

Herr Reisinger: Im Nachhinein war es ein Fehler. Ich hätte ihn gleich stanzen sollen. Scheinbar hat er das ausgenützt. Stanzen nicht, nicht stanzen, sondern ihn einfach nicht zum Training zuwelassen. Er hat ja an sich beim Training nichts verloren gehabt. Aber ich habe ihn selber gefragt. Auf einmal glaubt er, er ist gscheiter oder was auch immer! Glaubt er aber nur, ist er aber nicht. Ich habe es gut gemeint, aber es war der falsche Weg. Er hat schon ein Fachwissen. Das ist keine Frage, aber es war ein Fehler, dass ich ihn zuwelassen habe, weil er das ausgenützt hat.

Interviewer: Glaubten Sie bis zum Schluss nicht, dass Sie Herr Jank ablösen will?

Herr Reisinger: Oh ja, schon, das ist mir dann schon spanisch vorgekommen. Er hat mit mir nicht mehr geredet und dann bin ich auch zum Präsidenten gefahren und habe gesagt, ich möchte jetzt wissen, was da los ist. Aber wenn der Jank bestimmen kann, dann tut es mir eh leid.

Interviewer: Was sagte der Präsident zu Ihnen?

Herr Reisinger: Er mischt sich da nicht mehr ein. Das Sportliche macht alles der Jank.

Interviewer: Der Präsident sagte zu Ihnen, Herr Jank entscheidet selbst, ob er Trainer wird oder nicht?

Herr Reisinger: Ja, der entscheidet, der macht alles.

Interviewer: Was gab Herr Jank als Grund an, warum er nicht mehr mit Ihnen zusammenarbeiten will?

Herr Reisinger: Ja, vielleicht, dass er eher ein sogenanntes "strukturiertes" Training von A bis Z will. Aber er beherrscht keine Fußballersprache. Er kommt bei den Spielern nicht an. Das Fachwissen hat er schon, aber das habe ich auch. Ich habe den Kader so vorgefunden. Ich habe mit dem Kader alles probiert. Die Spieler waren sicher nicht gegen mich, im Gegenteil. Aber es hat nicht funktioniert. Mit so einem Kader wird man immer gegen den Abstieg spielen. Wenn ich jetzt schaue, was der Jank jetzt für einen Kader hat. Der hat einen viel besseren Kader, als ich gehabt habe. Einen viel besseren hat der! Mit dem Kader, traue ich mir zu sagen, bin ich sicher in einem guten Mittelfeld.

Interviewer: Hatten Sie keine Klausel, dass sich Ihr Vertrag verlängert, wenn Sie den Klassenerhalt schaffen?

Herr Reisinger: Nein, ich habe so etwas nicht gehabt. Ich bin jemand mit Handschlagqualität.

Interviewer: Sie haben die Klausel nicht gehabt, aber Herr Jank hat dann offenbar für 2016/17 eine solche Klausel für sich ausgemacht?!

Herr Reisinger: Das weiß ich nicht. Ich war auf den Jank sehr zornig und habe es dem Präsident auch gesagt. Ich habe es nicht eingesehen, dass so einer über mich entscheidet! Ich habe trotzdem eine Ruhe gegeben. Ich hätte auch in der Zeitung etwas machen können, aber ich wollte das nicht. Aber ich sehe es bis heute nicht ein, dass so einer über mich entscheidet. Sie können sich über ihn Ihr eigenes Bild selbst machen. Ich war schon eine längere Zeit drauf gekommen, was das für einer ist. Ich habe dann schon bemerkt, dass der sich das alles an sich reißen will. Was der dann beim Match schon alles einegredt hat! Das hat mir nicht gepasst. Ich habe ihm zwei, drei Mal gesagt: "Ich will das nicht, diese Hineinschreierei von Dir!". Nein, ich red´ nicht um den Brei herum! Das war ein Riesenfehler, dass ich den zum Training zuwelassen habe. Dass der sich auf die Bank gesetzt hat! Wenn mir das heute noch einmal passieren würde, dann würde ich ihm sagen: "Du hast da nichts verloren! Aus, Ende, Wiederschauen!" Und wenn das nicht funktioniert, dann geh´ halt ich! Das geht nicht, so etwas funktioniert nicht! Das geht bei einem Großklub, ja, da kann sich der sportliche Leiter auf die Bank setzen, aber nicht beim Sportklub.

Interviewer: Wahrscheinlich will Herr Jank deshalb keinen anderen sportlichen Leiter als sich selbst, weil er nicht das Gleiche erleben möchte! Er hatte als sportlicher Leiter den Fuß in der Tür und machte diese Tür dann für sich selbst weit auf. Haben Sie einen Verein in Aussicht?

Herr Reisinger: Hätte ich schon gehabt, aber ich war so enttäuscht. Jetzt habe ich langsam wieder einen Gusto, muss ich ehrlich sagen. Damals habe ich genug gehabt, nicht vom Sportklub, vom Verein, für den habe ich sehr gern gearbeitet, aber von dem, wie das abgelaufen ist.

Interviewer: Ist Herr Jank ein typischer Vertreter jener Gruppe von Trainern, die sich bemühen, besonders g´scheit daher zu reden, die da ein Fremdwort verwenden, dort ein Fremdwort einstreuen, der "on fire" ist, um besonders modern zu wirken, und sich dadurch von Trainern wie Ihnen, einem Favoritner Kind, abzugrenzen?

Herr Reisinger: Ich glaub´ schon, dass das so ist. Die grenzen sich schon ein bisserl ab. Aber das ist halt die neue Generation. Das ist einfach so. Ich habe mein Leben lang trotzdem immer als Trainer Erfolg gehabt.

Interviewer: Was sagten Sie eigentlich Herrn Jank in dem Gespräch, in der er Ihnen das Ende der Zusammenarbeit mitteilte?

Herr Reisinger: Ich habe gesagt, ich verstehe es nicht, aber ich muss es akzeptieren, wenn er der Meinung ist. Aber der Jank und ich haben nicht zusammengepasst. Das geht nicht. Das funktioniert nicht. Wie Sie sagen, ich bin aus Favoriten und der ist vielleicht ein Studierter oder was auch immer. Aber im Trainergeschäft kann er mir nichts erzählen.

Interviewer: Herr Jank ist aus Zwettl. Das sage ich Ihnen als Wiener: Favoriten ist zehn Mal das, was Zwettl ist. Favoriten und Sie müssen sich vor dem Herrn Jank und Zwettl sicher nicht verstecken! Herr Jank hatte ja, als er zum WSK kam, schon die UEFA-Pro-Lizenz. Vermuteten Sie da nicht von Anfang an, dass er kommt, um Trainer zu werden?

Herr Reisinger: Der hat nicht die UEFA-Pro-Lizenz. Ich habe die UEFA-Pro-Lizenz!

Interviewer: Ich glaube aber, dass ich das in einem Lebenslauf von Herrn Jank gelesen habe?!

Herr Reisinger: Nein, nein. Ich glaube, er hat das Nachwuchsdiplom, oder ... die A-Lizenz hat er. (Anm.: Herr Reisinger hat recht, laut www.transfermarkt.at verfügt Herr Jank über die UEFA-A-Lizenz.) Wie auch immer! Ich habe mit dem Präsidenten lange geredet. Ich habe ihm gesagt, was gemacht gehört in den nächsten 2, 3 Jahren. Für den Kader kann ich nichts und für den lege ich keine Hand ins Feuer. Ich sage nicht über den Jank, dass er "deppert" ist. Der glaubt aber, er ist studiert. Der glaubt, er muss jedes Training ausarbeiten, alles zerlegen ...

Interviewer: Wenn Herr Jank alles zerlegt, dann hat er offenbar Probleme, es wieder richtig zusammenzubauen, weil es funktioniert ja nicht, wenn man in 30 Pflichtspielen nur fünf Mal gewinnt ...

Herr Reisinger: Und selbst das wäre nicht passiert, wenn Ritzing nicht so eingegangen wäre. Die Partie gegen Ritzing hätten sie ja nie gewonnen, in hundert Jahren nicht, wenn die noch voll um den Meistertitel gespielt hätten. Dann weiß ich nicht, wie es weitergegangen wäre. Aber ich will keinen Misserfolg, das ist nicht meine Art. Mir tut es einfach leid, dass das so gekommen ist. Und das, was mir am meisten weh tut, ist, dass der Jank über mich entscheiden konnte. Das war für mich ein Rätsel. Er hat ja mir und gewissen Spielern gar nichts gesagt, dass wir gehen müssen. Die Meisterschaft war aus und er hat mit keinem geredet. Das habe ich nicht verstanden. Ich war eine Woche daheim im Urlaub, keiner weiß etwas. Dann ruft er mich an, dass er mit mir über die Saison reden will. Dann hat er mit mir in dem Gespräch noch ein bisserl geplaudert und dann hat er auf einmal gesagt, es wird von seiner Seite nicht weiterverlängert.

Interviewer: Aber mit sich selbst verlängert er auf Grund seines "großen" Erfolgs natürlich schon weiter!

Herr Reisinger: Dann habe ich eigentlich lachen müssen, bin aufgestanden und bin gegangen. Dann bin ich zum Präsidenten gefahren. Und der hat gesagt, er entscheidet nichts. Er mischt sich nicht ein. Das entscheidet alles der Jank. Rückblickend war es trotzdem für mich ein schönes Jahr. Ich habe das sehr gern gemacht und es tut mir sehr leid, dass ich es nicht weitermachen durfte.

Interviewer: Danke Herr Reisinger für das Interview und auch vielen Dank dafür, was Sie als Spieler und Trainer für den WSC leisteten!


28. 07. 2017
Wer ist wieder einmal Letzter?

Die nachstehende Cup-Tabelle der Trainer des "K-Fußball in Hernals" berücksichtigt keine Resultate von Elferschießen. Der Letzte der Tabelle ist keine Überraschung:


01. Dominik Thalhammer 4 Cupspiele 3S 0U 1N 9:4
02. Peter Webora 4 Cupspiele 2S 1U 1N 7:8
03. Slobodan Batricevic 3 Cupspiele 1S 1U 1N 3:5
04. Wilhelm Kaipel 1 Cupspiel 1S 0U 0N 2:0
05. Franz Maresch 3 Cupspiele 1S 0U 2N 4:5
05. Petar Segrt 2 Cupspiele 1S 0U 1N 4:7
06. Kurt Jusits 2 Cupspiele 1S 0U 1N 4:13
07. Helmut Kraft 1 Cupspiel 0S 1U 0N 1:1
07. Zejlko Ristic 1 Cupspiel 0S 1U 0N 1:1
09. Andreas Reisinger 2 Cupspiele 0S 1U 1N 0:3
10. Fritz Drazan 1 Cupspiel 0S 0U 1N 0:1
11. Karl Prügger 1 Cupspiel 0S 0U 1N 0:3
12. Christoph Jank 2 Cupspiele 0S 0U 2N 0:7


28. 07. 2017
Die "Kup-King"-Statistik des "K-Fußball in Hernals"

Die erste komplette Statistik der Saison ist die "Kup-King"-Statistik des "K-Teams". Das letzte Kup-Tor des "K-Fußball in Hernals" außerhalb eines Elferschießens fiel am 24.09.2014 und damit vor fast drei Jahren. Eine Folge des Schocks des Kup-Massakers? Was sonst noch auffällig ist: Wann immer Herr Jank in Dornbach im Kup auf der Bank saß, war es der 15. Juli, verlor die von ihm betreute Mannschaft und schoss sie nicht einmal ein Tor!


2002/03
Trainer Kaipel 27.08.2002 Sattledt - Wiener SK 0:2
Trainer Webora 24.09.2002 Wiener SK - Leoben 3:2
Trainer Webora 18.03.2003 Sturm Graz - Wiener SK 3:0
2003/04
Trainer Webora 30.07.2003 FAC - Wiener SK 2:3
Trainer Webora 05.08.2003 Wiener SK - Stadlau 1:1 (3:5 i.E.)
2004/05
Trainer Prügger 09.06.2004 Gersthof - Wiener SK 3:0
2005/06
Trainer Segrt 20.09.2005 Wiener SK - Polizei/FW 3:2
Trainer Segrt 18.10.2005 Wiener SK - Kapfenberg 1:5
2006/07
Trainer Thalhammer 01.08.2006 Mattersb. A - Wiener SK 0:2
Trainer Thalhammer 12.09.2006 Wiener SK - Wattens 5:1
Trainer Thalhammer 24.10.2006 Wiener SK - A. Lustenau 4:1
Trainer Thalhammer 02.11.2006 Mattersburg - Wiener SK 2:0
2007/08 kein Cup
2008/09
Trainer Batricevic 26.07.2008 Vienna - Wiener SK 1:1 (4:5 i.E.)
Trainer Batricevic 14.08.2008 Waidhofen - Wiener SK 0:2
Trainer Batricevic 13.09.2008 Wiener SK - Mattersburg 0:4
2009/10
Trainer Ristic 26.07.2009 Wienerberg - Wiener SK 1:1 (5:3 i.E.)
2010/11
Trainer Drazan 30.07.2010 Wiener SK - Austria A. 0:1
2011/12
Trainer Maresch 23.07.2011 Admira-Tech.- Wiener SK 1:4
Trainer Maresch 05.08.2011 Wiener SK - Bad Vöslau 1:2
2012/13
Trainer Maresch 13.07.2012 Wiener SK - RB Salzburg 0:2
2013/14
Trainer Kraft 12.07.2013 Sollenau - Wiener SK 1:1 (5:4 i.E.)
2014/15
Trainer Jusits 12.07.2014 Wiener SK - A. Lustenau 3:2
Trainer Jusits 24.09.2014 Wiener SK - RB Salzburg 1:12
2015/16
Trainer Reisinger 18.07.2015 SV Leobend. - Wiener SK 0:0 (4:5 i.E.)
Trainer Reisinger 22.09.2015 Wiener SK - Altach 0:3
2016/17
Trainer Jank 15.07.2016 Wiener SK - Ritzing 0:3
2017/18
Trainer Jank 15.07.2017 K-Team - Ried 0:4


29. 06. 2017
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