22. 10. 2021
Die Entflechtung

Die "FreundInnen der Friedhofstribüne" schrieben an die Fans der Vienna einen offenen Brief. Darin heißt es unter anderem: "Während wir am Spieltag mit uns und unserem Team beschäftigt waren, haben wir im Nachtrag erfahren, dass aufgrund organisatorischer Fehler viele Fans der Vienna das Spiel nicht zur Gänze sehen konnten. Hierzu möchten wir unser Bedauern aussprechen und betonen, dass wir, sollte es ein weiteres Derby an unserem Platz geben, auch im Vorfeld auf unseren Verein einwirken werden, um hier bessere Bedingungen zu schaffen."

In diesen Zeilen schwingt die große Tragik der Partie am Freitag mit! Viele der Sieger konnten das Spiel nicht sehen, viele der Verlierer mussten es sehen. Hier der Vorschlag eines neutralen Sport-Club-Anhängers für "bessere Bedingungen": Man sollte im Falle weiterer "Derbys of Love" zwischen "K-Team" und Vienna die Fußballer und die Besucher organisatorisch entflechten. In der Praxis heißt das: Findet das Match in Dornbach statt, hätten sich alle Zuschauer auf der Hohen Warte einzufinden. Dann wäre es egal, wann die Fans auf ihre Plätze kommen und könnte sie der Fußball auch nicht mehr von wichtigeren Dingen ablenken ....


22. 10. 2021
Chips

Der weltweite Mangel an Chips führt bekanntlich zu Lieferschwierigkeiten bei Autos und elektronischen Geräten. Nur im "Fußball in Hernals" ändert man deshalb seine Essgewohnheiten.

Das ist natürlich ein dummer Witz. Der weltweite Mangel an Chips führt im "Fußball in Hernals" vielmehr dazu, dass die Kicker des "K-Teams" den Ball nicht mehr über die ihnen entgegen laufenden feindlichen Keeper hinweg ins Tor chippen können. Woher sollen die Herren Kriwak & Co Chips nehmen und nicht stehlen? Deshalb sind auch in der Kantine des Dornbacher Stadions die Chips ausverkauft.

Damit wären wir wieder beim dummen Witz angelangt. Das bringt uns zu einem altbekannten Thema: Wo ist die neue Haupttribüne? Man weiß es nicht. Vielleicht schwimmt sie auf einem der vielen nicht entladenen Container-Schiffe im Hafen von Los Angeles! Herr Raml sollte nach Kalifornien reisen, um dort nach der neuen Haupttribüne zu suchen. Hätte er sie dann gefunden, müsste er sie nur mehr überreden, mit ihm nach Dornbach zu kommen. Leichter gesagt als getan! Der "Fußball in Hernals" wäre kein Argument dafür, der Körperbau der Dornbacher Flitzer wäre kein Argument dafür und die Besucher der VIP-Loge erst recht nicht. Daher müsste Herr Raml gegenüber der neuen Haupttribüne seinen letzten, alles entscheidenden Trumpf ausspielen: "Ich hab´ noch ein Packerl Chips für dich, das Haltbarkeitsdatum ist erst vor vier Monaten abgelaufen ..."


22. 10. 2021
Die Pfeifferssons

Am 27.06.2016 schlug Island England bei der EM in Frankreich mit 2:1. Das Siegestor erzielte in der 18. Minute ein Fußballer namens Sigtorsson. Der Ausgleich zum 1:1 war zuvor aber keinem "Ausgleichsson", sondern einem Sigursson gelungen. Sig bleibt Sieg!

Den WSC verbindet mit Island sein ehemaliger Spieler Walter Pfeiffer, der am 01.05.1927 geboren und am 24.02.2004, dem 120. Gründungstag des Wiener Sport-Club, am Ottakringer Friedhof bestattet wurde. Dazwischen war er 1968 Nationaltrainer Islands gewesen. Wie man Walter Pfeiffer in Island nannte? Wahrscheinlich Pfeiffersson.

"Son" heißt Sohn. In der Saison 1953/54 stand Walter Pfeiffer aber nicht gemeinsam mit seinem Filius, sondern mit seinem am 18.08.1935 geborenen Neffen Franz Pfeiffer jun. im Kader des WSC. Wenn Onkel und Neffe damals vom "Schani-Onkel" sprachen, meinten sie scherzhalber Trainer Johann Pesser. Der Vater von Franz Pfeiffer jun., der am 19.02.1914 geborene Franz Pfeiffer sen., war ebenfalls Sport-Club-Spieler gewesen. Er starb im Februar 1945 im heutigen Polen und liegt am Soldatenfriedhof in Siemianowicze begraben. Ein weiterer Onkel von Franz Pfeiffer jun. und Bruder von Franz Pfeiffer sen., der am 05.06.1915 geborene Alois Pfeiffer, gehörte dem WSC ebenfalls als Fußballer an.

Alle vier Pfeiffers begannen beim Sport-Club als Buben im Nachwuchs und kehrten zum Verein zumindest einmal wieder zurück. Franz Pfeiffer jun. debütierte am 21.08.1951, drei Tage nach seinem 16. Geburtstag, in der Kampfmannschaft. Er war Mitglied jener Elf, die auf Grund des Streiks von Stammspielern in aller Eile aus Nachwuchskräften zusammengestellt und nach Graz zum Meisterschaftsauftakt gegen Sturm befördert wurde. Auf Grund seines Alters verfügte Franz Pfeiffer jun. noch über keinen Pass. Diesen hätte er aber formell zum Überqueren der Grenzen zwischen den damaligen Besatzungszonen bedurft. Stattdessen tat es eine Decke, die man über ihn legte. Was hätte man einem ihn entdeckenden sowjetischen oder englischen Grenzsoldaten gesagt? "Das ist Pfeifersson, der Sohn von Pfeifersson und Neffe der beiden Pfeifferssons! Sie wissen schon ......"


21. 10. 2021
Kein Sonnenstich




Oben: Von der Rathauskorrespondenz zur freien journalistischen Nutzung zur Verfügung gestelltes Foto (Copyright: David Bohmann) vom feierlichen "Spatenstich" vor dem damals bereits zerstörten Stehplatz an der Kainzgasse am 23.06.2020.

Ein Anhänger schreibt, dass man über die Funktionäre, die dafür verantwortlich sind, dass der Stehplatz an der Kainzgasse am vergangenen Freitag nicht mehr zur Verfügung stand, ein "Platzverbot" verhängen sollte.

Man darf über diese Herren nicht zu hart urteilen. Sie leiden zwar an keinem Sonnen-, dafür aber an einem Spatenstich .........


21. 10. 2021
"Schlichtweg eine Katastrophe!"

Ein langjähriger Fußball-Funktionär - gleichzeitig einer der fünf Leser dieser Seite - übermittelte folgende SMS-Nachricht: " .. habe mir am Freitag das Spiel gegen Vienna angesehen. Ich war ehrlich erschüttert. Nicht nur das Umfeld war schlichtweg eine Katastrophe, sondern die gesamte sportliche Leistung ist mehr als hinterfragenswürdig. Solange ein Berkovic, ein Dimov, ein Csandl oder ein Pajaczkowski in der Stammelf spielen, wird sich maximal Platz 5 in der abgespeckten Regionalliga ausgehen ......."


21. 10. 2021
Das Handicap

Manche werden sich fragen, wie Herr Kaipel die Tortur des Spiels des "K-Teams" gegen die Vienna überstand. Glücklicherweise musste man sich um ihn und seine Gesundheit keine Sorgen machen, da er gar nicht anwesend war. Herr Kaipel nahm stattdessen am Benefiz-Fußballgolf-Turnier des Club Niederösterreich auf dem Platz des Diamond Country Club Atzenbrugg teil. Dabei ging es analog zum Golfen darum, einen Fußball mit möglichst wenigen Schüssen in dafür eigens vergrößerten Löchern zu versenken.

Würde einer der Herren des "Fußball in Hernals" auf dem Golfplatz nach seinem Handicap gefragt werden, dann hieße seine Antwort, soweit er bei den Tatsachen bleibt: "Ich bin vom "K-Team" .."


21. 10. 2021
In wenigen Tagen

Der Web-Shop des "K-Teams" muss das ungeborene Kind der neuen Haupttribüne sein. Seit Monaten(!) findet sich auf der Homepage des "Fußball in Hernals" folgende unerfüllte Ankündigung: "Neu im Shop - Der Shop wird gerade überarbeitet und startet in wenigen Tagen." In Dornbach herrscht offenbar tatsächlich eine eigene Zeitrechnung. Wann steigt das "K-Team" in die Bundesliga auf? Hört Ihr Leute, lasst´s Euch sagen, in tausend Jahr´ und ein paar Tagen ........


21. 10. 2021
Gemeinderat Dr. Stürzenbecher: "Es zieht sich alles wie ein Strudelteig .."

Ein Gewährsmann aus einem Gemeinderatsklub gab bekannt, dass auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 28.10.2021 bisher immerhin 35 Punkte stehen, darunter aber nicht die Beschlusfassung über die Förderung des modifizierten Projekts der Sanierung des "Dornbacher Stadions".

Diese Meinung teilt auch Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher, Mitglied des Schatten-Kuratoriums des "K-Teams". Auf telefonische Anfrage teilte er unter anderem mit:

- "Es stockt alles ein bisserl. Das liegt aber am Verein und nicht an der Gemeinde."

- "Ich habe mit den Verantwortlichen des Vereins - das ist aber auch schon zwei Monate her - gesprochen und teilte man mir mit, es rennt eh alles weiter. Sie müssen das Projekt nur abspecken, dann wird es schon werden. Soweit ich weiß, müsste der Gemeinderat das Projekt noch einmal beschließen, weil das neue Projekt vom bisher Beschlossenen abweicht. Das ist formal notwendig. Am 28. Oktober ist das aber nicht der Fall, das würde ich wissen."

- "Das ist keine SPÖ-Sache. Das ist eine Stadtsache. Ich habe das eigentlich nie partei-politisiert. Es sind alle fünf Fraktionen im Gemeinderat dafür gewesen. Andererseits sagt die Stadt Wien meiner Ansicht nach zu Recht: "Noch einmal aufstocken können wir nicht!" Das ist nur einer von 48 Regionalliga-Vereinen. Formal gesehen! Dann fahren mir alle, wenn ich darauf hinweise, hinein und sagen mir, dass das der älteste Sportplatz von Kontinental-Europa ist. Für mich ist das ja auch etwas besonderes. Aber die Beschlüsse müssen auf Grund objektiver Kriterien gefasst werden."

- "Natürlich ist es irgendwie komisch, dass der Platz dann nur mehr an drei Seiten Tribünen haben wird, aber irgendwo wird man Abstriche machen müssen. Die Stadt hat ihren großzügigen Beitrag geleistet. Mehr geht nicht."

- "Ich war beim Spiel gegen die Vienna. Klar waren die Verhältnisse nicht tragbar. Darum wollen wir auch längst, dass gebaut wird. Seit Jahren! Es ist am Freitag noch dazu gekommen, dass die Vienna-Fans ein bisserl undiszipliniert waren, was aber bei diesem Derby eher eine Seltenheit ist. Natürlich sind auch die Sanitärverhältnisse schlecht. Es gehört gebaut! Ihr Anruf ist für mich Anlass, dass ich mich wieder einmal erkundige, wie es um das Projekt steht, was da los ist. Es zieht sich wirklich alles wie ein Strudelteig ......."


20. 10. 2021
Die Marswiese auf dem Mars

Ein Hauptproblem der sogenannten Fußball-Sektion des "K-Teams" ist deren Leitung. Mit den Herren Krapf-David Günther und Direktor Adolf Solly besteht sie aus zwei Personen, die man in den alten Zeiten des Stehplatzes an der Kainzgasse dadurch los geworden wäre, dass man sie mit dem Los-Verkauf auf dem Platz betraut hätte. Der eine war Spieler bei SZ Marswiese, der andere ist Schriftführer des 1. FC Kalksburg/Rodaun. Es wäre dem "Fußball in Hernals" zu wünschen, wenn sich die beiden Herren wieder mehr für ihre Stammklubs begeistern und aus Dornbach abziehen würden.

Vielleicht sollte man fingierte Telegramme schicken. Im Falle von Herrn Krapf-David Günther: "SZ Marswiese fliegt für eine Tournee auf den Mars! Treffpunkt nächsten Samstag, 8 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit, Raketen-Bahnhof Cape Canaveral, Florida-USA ...."


20. 10. 2021
Bravo Weinstabl!

Herr Weinstabl erwarb einerseits vor kurzem die UEFA-Pro-Lizenz, versagte aber andererseits am Freitag gegen die Vienna als Trainer des "K-Teams". Für die Fans des "Fußball in Hernals" war wieder einmal Weinen mit Weinstabl angesagt. Das erinnert an folgende Ausführungen des ehemaligen Sport-Club-Spielers und späteren Meister-Trainers Max Merkel: "Die Diplom-Frischlinge wissen alles über die roten und die weißen Blutkörperchen, kennen sich mit der Raumdeckung aus und veröffentlichen Abhandlungen, wie Außenstürmer nur noch halb so viel und der Libero überhaupt nicht mehr zu laufen brauchen. Solche Schlaumeier benötigen dann noch einen Psychiater und einen Fremdsprachenlehrer, einen Geistlichen und je einen Doktor für die Knochen und einen für die Nerven. Trotzdem treffen die Stürmer samstags nicht das Tor."

Das "K-Team" verfügt für die Pimperl-Meisterschaft der Regionalliga Ost mit Herrn Weinstabl über einen Cheftrainer, mit Herrn Kepler über einen Co-Trainer, mit Herrn Tiscornia über einen Assistenz-Trainer, mit Herrn Gössl über einen Tormanntrainer, mit Herrn Obermüller über einen Teammanager sowie mit Herrn Ott über einen Videoanalysten und Scout. Dazu kommen mit den Herren Mitterauer, Kapl und Fellner nicht weniger als drei Physiotherapeuten!

Ergebnis dieses vielköpfigen Consiliums auf der Betreuerbank ist folgende, von Herrn Weinstabl im aktuellen Ostliga-Journal verkündete Spielphilosophie des "Fußball in Hernals": "Ich stell´ die Weiterentwicklung mehr in den Vordergrund als die Ergebnisse. Ich weiß, dass nur auf die Ergebnisse geschaut wird, .. aber primär am wichtigsten ist mir der Fußball, den die Mannschaft spielt und wie sie sich weiterentwickelt." Für den vergangenen Freitag heißt das: Vom Ergebnis her erlitt das "K-Team" gegen die Vienna ein Debakel, aber seine Weiterentwicklung war der absolute Hammer! Bravo Weinstabl ......


20. 10. 2021
Positiv und negativ!

Das einzige Positive an der ganz und gar nicht positiven Situation des "K-Teams" ist sein positives Torverhältnis. Allerdings kann man auch mit einem positiven Torverhältnis absteigen. Das bewies als negatives Beispiel Manchester City in der Saison 1937/38, als man mit 80 geschossenen gegen nur 77 erhaltene Tore 21. und damit Vorletzter der obersten englischen Spielklasse wurde. Ein Jahr vorher - in der Spielzeit 1936/37 - war man mit 101 erzielten gegenüber 61 zugelassenen Treffern noch englischer Meister gewesen. So schnell geht das im Fußball mit positiv und negativ ...


20. 10. 2021
1, 758 Meter




Oben abgebildetes Foto gibt den Rekordhochsprung des WSC-Fußball-Nationalspielers und Mitglied der Leichtathletiksektion, Gustav Krojer, am 01.06.1913 am WAC-Platz wieder, als er als erster Österreicher 1,758 Meter überquerte. Insgesamt erzielte Gustav Krojer - der am 01.11.1911 der erste Sport-Club-Fußballer war, der bei einem Meisterschaftsspiel des Feldes verwiesen wurde und als einziger österreichischer Fußballinternationaler in einer anderen Sportart an Olympischen Spielen teilnahm - als Leichtathlet folgende 14 österreichische Rekorde:

Hochsprung:
 
1,74 Meter am 23.10.1910
1,758 Meter am 01.06.1913
1,76 Meter am 31.08.1913


Weitsprung:

6,58 Meter am 14.06.1908


Dreisprung:

13,705 Meter am 24.06.1906


Speerwurf:

41,33 Meter 1907
41,93 Meter am 21.07.1907
42,50 Meter am 08.08.1909
45,90 Meter am 08.09.1913
45,96 Meter am 19.04.1914


4 x 100 Meter-Staffel:
50,6 Sekunden am 20.08.1905 (Groß-Beran-Aspek-Krojer, alles Fußballer der Wiener
Sportvereinigung, die ab Februar 1907 auch für den WSC spielten; sie stellten damit den ersten offiziellen österreichischen Rekord in der 4x100 Meter-Staffel auf)
49,0 Sekunden am 15.10.1905 (Groß-Beran-Krojer-Hölzl)

60 Meter-Lauf:
7,0 Sekunden am 29.06.1909

100 Yards:
10,6 Sekunden am 15.10.1905


19. 10. 2021
Viennaloo

Am Freitag, dem 15.10.2021, erlitt das "K-Team" sein Waterloo. Sportlich unterlag man mit 0:3, organisatorisch verlor man die Partie mit 0:7. Gesamtstand: 0:10! Herr Raml sollte mit seinem untauglichen Stab ins Exil nach St. Helena gehen, um sich dort bei einem Glas schottischen Whisky daran zu erinnern, als bei Viennaloo die Träume des "Fußball in Hernals" die Als hinunter schwammen ....


19. 10. 2021
Unfähig

Die halbherzige, die Dinge nicht beim Namen nennende Entschuldigung des "K-Teams" für das von ihm beim Spiel am Freitag - trotz der gesundheitlichen Gefahren der Pandemie - grob fahrlässig geschaffene Chaos steht für das Wesen dieser Damen und Herren, die sich erst vor kurzem ihre Funktionsperiode von 24 auf 38 Monate verlängern ließen. Laut Homepage des "Fußball in Hernals" habe man sich mit der "Organisation auseinandergesetzt" und die - nicht näher bezeichneten - "Vorkomnisse aufgearbeitet". Wie und mit welchen Konsequenzen geschah das? Darüber verliert man kein Wort. Symptomatisch ist der von einem Fußball-Fan zu den Rahmenbedingungen des Spiels gegen die Vienna übermittelte, nur aus einem einzigen Wort bestehende Kommentar: "Unfähig!"

Beim "K-Team" handelt es sich um keinen diskutierenden Verein kritischer Mitglieder, sondern um einen verzopften, biedermeierlichen Klub metternich´scher Prägung, der sich davor fürchtet, dass seine Bürger - sprich Anhänger - etwas über seine wahren inneren Verhältnissen erfahren könnten. Es gibt in wesentlichen Fragen entweder überhaupt keine Nachrichten oder nur die Wirklichkeit verschleiernde Desinformation. Bestes Beispiel war das Fernseh-Interview von Herrn Krapf-Günther David in der Halbzeit der Partie gegen die Vienna. Wieder einmal wollte er entgegen den Tatsachen glauben machen, dass die Corona-Pandemie und nicht die Inkompetenz der Handelnden und Unterlassenden für das bereits seit Jahren währende Dornbacher Bau-Debakel sondergleichen verantwortlich wäre.

Der in den Augen der Leitung des "Fußball in Hernals" ideale Anhänger stellt keine Fragen, klingelt brav im Gleichklang mit dem Schlüsselbund und applaudiert bei jedem Ergebnis. Dafür darf er - wenn er will - auch durchaus einmal unbehelligt nackt über den Rasen laufen oder im Stadion mit einem Transparent für seine stalinistischen Ideale werben.

Man versteckt sich selbst im Moment der unvermeidlichen Entschuldigung hinter hohlen Phrasen und fürchtet sich am Beginn jedes in der Öffentlichkeit gesprochenen Satzes vor dessen Ende. Das Bangen gilt nicht dem Scheitern als solches, sondern dem Umstand, dass dieses Scheitern offenbar und das eigene Image als Träger eines sogenannten Fußball-Kults beschädigt werden könnte. Der Missstand wird in den Augen dieser Damen und Herren erst dann zu einem solchen, wenn er bekannt wird. Daher ist Verschwiegenheit die oberste Tugend und derjenige der größte Feind, der diese bricht. Die Wirklichkeit wird nicht verändert, sondern nur mehr beschönigt. Somit lautet das aktuelle Motto des "Fußball in Hernals": "Unfähige aller in Dornbach noch stehenden Tribünen vereinigt Euch ......"


18. 10. 2021
Konstonkel und Constable

Die verlässlichste Tante heißt Konstante, der verlässlichste Spieler des "K-Teams" bleibt Konstonkel Philip Dimov.

Dimovs wiederholtes, mit beiden Händen und ohne Präsenz des Balls durchgeführtes Stoßen von Herrn Luxbacher brachte ihm am Freitag in der 45. Minute seine 6. gelbe Karte der Saison ein. Für die "Dimi"-Fans bot der "Kartenkönig" als Draufgabe noch ein kleines Schauspiel, in dem er dem Referee mit überzeugender Mimik zum Verstehen gab, dass er nicht wisse, warum ausgerechnet er - "Philip der Unschuldige" - von dessen Amtshandlung betroffen war: "A klane Steßerei, da ist ja wirklich nichts dabei!"

Dass Herrn Dimov in der 2. Halbzeit die gelb-rote Karte verwehrt blieb, kann man "El Capitano" nicht vorwerfen. In der 61. Minute beging Herr Dimov ein herzhaftes Foul an Herrn Bumbic, indem er dessen Knöchel von hinten mit Leidenschaft malträtierte. Der Gegenspieler blieb an Dimovs Wirkungsstätte mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Der Schiedsrichter entschied aus unerklärlichen Gründen auf keine gelb-rote Karte und versagte damit dem größten Talent für Ausschlüsse in der Geschichte des "Fußball in Hernals" den fälligen Platzverweis. Wenig später, in der 68. Minute, tauschte der Trainer Herrn Dimov aus und brachte damit "Philip den Unvollendeten" um alle spannenden Weiterungen. Selbst für einen Konstonkel ist es ausgeschlossen, ausgeschlossen zu werden, wenn es Constable Weinstabl nicht will ........


18. 10. 2021
Knechts Freund und Helfer

Nicht jeder legt im Fußball-Stadion seine eigene Kleidung ab, um sich nackt zur Schau zu stellen. Am 06.10.1957 trafen der 1. FC Nürnberg und Aschaffenburg zu einem Meisterschaftsspiel der Oberliga Süd zusammen. Die Nürnberger Hausherren gewannen zwar 4:2, aber ihre Anhänger waren trotzdem darüber erzürnt, dass der Aschaffenburger Mittelstürmer Knecht ihren Vorstopper Schober durch einen Tritt gegen den Oberschenkel so sehr verletzte, dass dieser vom Feld getragen wurde. Da es damals noch keinen Austausch gab, wog das Foul umso schwerer.

Nach dem Match musste Knecht unter Polizeischutz das Feld verlassen. Die Nürnberger Anhänger gaben aber nicht auf und warteten in großer Zahl vor der Kabine auf den Täter. Schließlich borgte ein Nürnberger Polizist Knecht seine Uniform. Diese Fluchthilfe ermöglichte es dem Spieler, als Polizist verkleidet die Kabine zu verlassen und durch die Linien der Belagerer hindurch den Bahnhof sowie dort den Schnellzug nach Aschaffenburg zu erreichen. Die Polizei, Knechts Freund und Helfer ...........


18. 10. 2021
Die Döblinger Fußball-Domina

Die Vienna bleibt die Fußball-Domina des "K-Teams": Der "Fußball in Hernals" wird von den Döblingern in beinahe jedem Match geschlagen, aber es bereitet ihm trotzdem große Freude, gegen die Vienna zu spielen!

Das Abschneiden der Dornbacher Loser-Truppe spiegelt sich in der Gegenüberstellung der in den gemeinsam mit der Vienna bestrittenen Ostliga-Saisonen erzielten Ergebnisse wider. Nur in einer einzigen dieser insgesamt 10 Spielzeiten war das unterwürfige "K-Team" vor seiner strengen Döblinger Herrin platziert:


2003/04
Vienna 30 13 9 8 42:34 48 Punkte 3. Rang
"K-Team" 30 8 10 12 39:43 34 Punkte 12. Rang
2004/05
Vienna 30 18 10 2 59:20 64 Punkte 3. Rang
"K-Team" 30 16 9 5 57:36 57 Punkte 5. Rang
2005/06
Vienna 30 19 5 6 56:21 62 Punkte 3. Rang
"K-Team" 30 12 7 11 49:51 43 Punkte 6. Rang
2006/07
Vienna 30 18 6 6 67:36 60 Punkte 3. Rang
"K-Team" 30 17 8 5 70:26 59 Punkte 4. Rang
2007/08
Vienna 30 15 4 11 43:34 49 Punkte 5. Rang
"K-Team" 30 17 5 8 50:24 56 Punkte 4. Rang
2008/09
Vienna 30 18 9 3 60:27 63 Punkte 1. Rang
"K-Team" 30 15 9 6 53:42 54 Punkte 4. Rang
2014/15
Vienna 30 12 12 6 46:32 48 Punkte 4. Rang
"K-Team" 30 10 7 13 53:55 37 Punkte 12. Rang
2015/16
Vienna 30 20 7 3 63:21 67 Punkte 2. Rang
"K-Team" 30 7 8 15 37:54 29 Punkte 14. Rang
2016/17
Vienna 28 20 5 3 61:20 65 Punkte 1. Rang
"K-Team" 28 5 13 10 30:33 28 Punkte 12. Rang
2021/22
Vienna 12 8 3 1 25:11 27 Punkte 1. Rang
"K-Team" 12 6 4 2 27:11 22 Punkte 3. Rang

Daraus ergibt sich folgende Gesamtübersicht der gemeinsamen Ostliga-Spielzeiten von "K-Team" und Vienna für die Jahre von 2003 bis 2021:

2003/21
Vienna 280 161 70 49 522:256 +266 553 Punkte Rang: im Schnitt 2,6.
"K-Team" 280 113 80 87 448:375 + 73 419 Punkte Rang: im Schnitt 7,4.



17. 10. 2021
Weibliche Hooligans beim Match des "K-Teams"

Die website www.heute.at berichtet von Ausschreitungen weiblicher Hooligans beim Match des "K-Teams" gegen die Vienna wie folgt: "...... Beamte der Wiener Polizei hatten den nackten Mann wegen einer "Anstandsverletzung" angezeigt. Bei einem weiteren Mann wurde wegen des Zündens pyrotechnischer Gegenstände die Identität festgestellt. Dabei kam es zu Fan-Tumulten. Wie die Exekutive berichtete, habe ein unbeteiligter Mann begonnen, die Beamten zu beschimpfen. Daraufhin war auch die Identität dieses Mannes festgestellt worden. Da die Stimmung immer aggressiver wurde, verließen die Polizisten das Stadion, waren dabei umstellt worden. Es musste "Körperkraft" eingesetzt werden, um das Stadion zu verlassen. Dabei seien zwei Frauen wegen "Widerstandshandlungen" vorläufig festgenommen worden, teilte die Wiener Polizei mit. Im Zuge dieser Vorgänge sei ein Polizist leicht verletzt worden."


17. 10. 2021
Die Wehklage eines Anhängers des "K-Teams" nach dem 0:3 am Freitag: "Vienna, musst Du so sein?!"





Lockte mich ein fernes Rauschen,
zu des Alsbachs grünem Grund,
wollt´ dem Torjubel dort lauschen,
wenn er eilt von Mund zu Mund!
Herrlich ward auf´s Feld gelaufen,
voller Stolz im Flutlichtschein,
doch am End´ besiegter Haufen,
Vienna, musst Du so sein?!


17. 10. 2021
Die Schande von Hernals

Wie sehr das "K-Team" ein Loser-Team ist und selbst für den armseligen "Fußball in Hernals" eine bittere Schande darstellt, zeigt seine Heimbilanz gegen die Vienna. Das 0:3 am Freitag stellte die höchste Niederlage der "Schwarzkittel" im Dornbacher Stadion dar. In insgesamt elf Heimspielen konnte das "K-Team" die Döblinger bei vier Niederlagen und fünf Unentschieden nur zweimal bezwingen. Die Tordifferenz beträgt 16:10 zu Gunsten der Vienna. Eine sehr einseitige Liebesbeziehung!


08.05.2004 "K-Team" - Vienna 0:1
13.05.2005 "K-Team" - Vienna 0:0
07.10.2005 "K-Team" - Vienna 2:2
23.03.2007 "K-Team" - Vienna 1:1
23.05.2008 "K-Team" - Vienna 2:1
03.04.2009 "K-Team" - Vienna 0:0
28.03.2015 "K-Team" - Vienna 3:5
02.04.2016 "K-Team" - Vienna 0:2
01.05.2017 "K-Team" - Vienna 1:0
29.09.2017 "K-Team" - Vienna 1:1
15.10.2021 "K-Team" - Vienna 0:3


17. 10. 2021
Fesch ohne Wäsch´!

Der Auftritt des Flitzers am Freitag führt zur Anregung, das man dem Herrn und seinen künftigen Nachahmern im Zuge der Errichtung der neuen Sitzplatz-Tribüne durch die Schaffung eigener "Flitzer-Kabinen" bessere Arbeitsbedingungen bieten sollte. Solche Räumlichkeiten wären vor allem mit Ganzkörper-Spiegeln auszustatten, um den Flitzern vor ihrem Auftritt zu ermöglichen, sich mit einem Blick zu vergewissern, dass vom Scheitel bis zum "Zumpferl" alles zu ihrer vollsten Zufriedenheit sitzt. Wenn schon ohne Wäsch´, dann wenigstens fesch ....


17. 10. 2021
"Ich war noch niemals in New York ..."

Herr Krapf-David Günther erklärte am Freitag im Rahmen eines mit ihm in der Halbzeitpause geführten TV-Interviews, dass das Ziel des "K-Teams" die oberste Spielklasse und der angestrebte Aufstieg in die 2. Division nur eine "Zwischenstation" auf dem Weg dorthin wäre.

Tatsache ist, dass das "K-Team" seit mehr als 10 Jahren nicht einmal um die Lizenz für die 2. Liga und damit um das Ticket für die Reise zur "Zwischenstation" ansuchte. Man gleicht damit einem an Fernweh Leidenden, der von einem Aufenthalt in New York träumt, aber im Bahnhof Wien-Mitte vor dem ÖBB-Automaten steht und sich nicht traut, die Schnellbahn-Fahrkarte zum Flughafen Schwechat zu lösen. Damit wird es für Herrn Krapf-David Günther auch in Zukunft heißen: "Ich war noch niemals in New York .."


17. 10. 2021
Nackt





Am Freitag trat beim Spiel des "K-Teams" gegen die Vienna ein sogenannter "Flitzer" auf. Den Grund seiner Burlesque-Darbietung gab er nicht bekannt, man mag aber davon ausgehen, dass ihn unberechtigter Stolz auf seinen wenig aussagekräftigen Körper leitete: "Exhibitionisten aller Länder vereinigt euch!"

Sich nackt zu zeigen, hat auf der Friedhofstribüne Tradition. Die für einen Sport-Club-Anhänger unangenehmste Erscheinung in Dornbach bot ein entblößter Herr Raml. In der Ausgabe Nr. 34 des Fanzines "schwarz auf weiß" aus dem Oktober 2000 beschäftigte sich sogar das Organ der "FreundInnen der Friedhofstribüne" unter dem Titel "Die Beweggründe des Wolfi R." samt Beleg-Foto mit der Neigung des heutigen Präsidenten des "K-Teams", sich öffentlich auszuziehen. Darin hieß es über dessen Darbietungen: "Viele haben es schon gesehen, nicht alle befürworten es." Na ja, vielleicht konnten tatsächlich "nicht alle" mit dem Anblick des nackten Herrn Raml fertig werden. Unter einem wurden auch Geschichte und Motivation der Nacktauftritte von Herrn Raml geschildert: "Die Premiere hatte Wolfi vor einigen Jahren in Hamburg. Damals zog sich ein hübscher, durchtrainierter Bursche aus und die Mädchen schrien wie verrückt. Da überkam Wolfi R. zum ersten Mal "der Gusto", er zog sich auch aus. Er kam zwar nicht so gut an, aber er erregte Aufmerksamkeit und das fand er toll."

Man sollte also, wenn sich in Dornbach wieder einmal ein nach Aufmerksamkeit Heischender nackt auszieht, ja nicht schreien! Der Nudist glaubt sonst, dass sein entblößtes "Zumpferl" Begeisterung erregt und legt seine Kleidung erst recht nicht wieder an. Im Übrigen sei vorgeschlagen, dass das "K-Team" zur Befriedigung der einschlägigen Bedürfnisse einmal im Monat ein FKK-Spiel veranstaltet, zu dem - vom Funktionär über die Zuschauer bis zu den Spielern und Betreuern - jeder unbekleidet zu erscheinen hat. Der Vorteil eines solchen Events besteht schon einmal darin, dass ein nacktes "K-Team" - anders als am Freitag gegen die Vienna - seine Hosen nicht verlieren kann ....


17. 10. 2021
Impressum





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