26. 04. 2018
Immer grauer

Dem Vernehmen nach ist Herr Kirisits über die derzeitige Entwicklung des "K-Teams" persönlich enttäuscht und scheint die Zeit der Dornbacher Flitterwochen endgültig vorüber zu sein. Wer glaubt, dass die Mannschaft des VSC alle 6 Monate mit weiteren ehemaligen Bundesliga-Spielern "verstärkt" werden wird, mag sich irren.

Der Fußballhimmel über Dornbach wird immer grauer ...


26. 04. 2018
"Was war los, Kinder?"

Das gestrige 1:2 Bayerns gegen Real gibt die immer schon um ein Tor schwächere Leistungsstärke der Münchner wider. Der beste Beweis dafür ist, dass die höchste Niederlage des WSC gegen Real am 18.03.1959 1:7 ausfiel, während das schlimmste Debakel des Sport-Club gegen Bayern nur mit 2:7 zu Buche steht. Dieses Spiel wurde am 03.08.1968 aus Anlass des 50 Jahre-Jubiläums des SV Braunau auf dessen Anlage getragen. Der Sport-Club kam direkt von einem am 02.08.1968 im polnischen Sosnowiec ausgetragenen Match angereist.

Im "Sport Funk" vom 09.08.1968 war unter dem Titel "Die Sportklub-Spieler klagen" das Folgende zu lesen: "Als die Sportklub-Spieler Sonntag todmüde und unausgeschlafen aus dem Zug kletterten, hatten sie eine Odyssee bereits hinter sich und ein schweres Match vor sich. Alle schimpften. "Wir fuhren Samstag um 22 Uhr von Sosnowiec ab. Der Schafwagen, für den wir gebucht haben, war besetzt. Eine Reklamation half nichts. Der Schaffner zuckte die Achseln. Die Stimmung sank. Als wir in Wien ankamen, hatte sie den Nullpunkt erreicht. Hier gab´s ein Frühstück und eine kurze Rast. Eine Stunde später bestiegen wir einen Autobus, der uns nach Braunau brachte." Was befürchtet wurde, trat ein: Die Müdigkeit präsentierte ihre Rechnung. Es setzte ein Debakel. Der deutsche Meister, der mit allen Stars aufgekreuzt war, siegte 7:2. Starek, der nachher in die Sportklub-Kabine kam, fragte: "Was war los, Kinder?" Man erzählte es ihm. Und man sagte auch, dass der Schlusspfiff für alle eine Erlösung war. Schmidradner war besonders traurig. Ihn hatte Hof auf Gerd Müller gehetzt. "Du weichst nicht von seiner Kittelfalte." Schmidradner bemühte sich. Trotzdem schoss Müller fünf Tore. Drei davon mit dem Kopf. Draxler, der auf der Tribüne saß, sinnierte: "Mit einem solchen Forward wäre dem Sportklub und Österreich geholfen." Der Sportklub-Boss nennt als einzigen Lichtblick Laudrup. Und er sagt, dass seine Mannschaft, wenn sie ausgeruht und ausgeschlafen an den Start gebracht worden wäre, höchstens mit zwei Goals Unterschied verloren hätte." Genau! Wie würde es das "K-Team" ausdrücken? "Da war mehr drinnen!"

Was aus den Beteiligten von damals 50 Jahre später geworden ist? Nicht viel! Der Wiener Sport-Club spielt nicht mehr Fußball, der SV Braunau feiert heuer keinen 100. Geburtstag, weil er aus wirtschaftlichen Gründen bereits 2002 zu Grunde ging, und der FC Bayern ist nicht einmal in der Lage, daheim Real zu schlagen. "Was war los, Kinder?"


26. 04. 2018
Fünfzehnter zum Siebziger

In den "Alszeilen" vom 25.09.2017 beschrieb Herr Palme das Ziel seiner am 05.09.2017 gemeinsam mit den Herren Raml, Eger und Krapf-Günther nach Deutschland durchgeführten Reise wie folgt: "Es .. handelt sich um den deutschen Traditionsverein Kickers Offenbach, bei dem in den späten Sechzigerjahren Josef "Pepi" Hickersberger drei schöne Jahre verbrachte."

Herr Hickersberger, der morgen seinen 70. Geburtstag feiert und als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft bei der EM 2008 ein "echter Freund" von Herrn Palme sein sollte, spielte tatsächlich nicht in den "späten Sechzigerjahren", sondern ab 1972 in Offenbach. Was Herrn Palme, der vom Sport-Club keine Ahnung hat, nicht wusste, war, dass mit Johann Schmidradner schon im Sommer 1971 ein österreichischer Nationalspieler vom WSC nach Offenbach gewechselt war. Er blieb wie Hickersberger bis 1976 und verbrachte damit insgesamt ein Jahr länger bei den Kickers.

In einem auf wienersportclub.at am 04.07.2002 veröffentlichten Interview erinnerte sich Herr Hickersberger wie folgt an seinen Transfer nach Offenbach: "Dort spielte ich mit Hans Schmidradner zusammen, der ein Jahr vor mir vom WSC zu Kickers Offenbach kam. Ich kannte Schmidradner aus der Meisterschaft und der Nationalmannschaft. Er war ein Grund, warum ich zu Kickers Offenbach ging. Bei einem Länderspiel im Wiener Stadion im Frühjahr 1972 gelangen mir bei einem 4:0 gegen Malta drei Tore. Ich wurde bei diesem Match von Hannover 96 und Kickers Offenbach beobachtet, entschied mich aber nach der Saison für Kickers Offenbach, unter anderem deshalb, weil dort bereits Hans Schmidradner spielte. Dazu kam, dass mein ehemaliger Klubkollege bei der Austria, Thomas Parits, bei Eintracht Frankfurt war und wir gemeinsam in einem Umkreis von ca. fünf Kilometern ein Österreicher-Trio bildeten. Gerade beim ersten Engagement im Ausland ist es gut, wenn man entsprechenden Rückhalt bei Landsleuten hat."

Am 25.09.2017 beendete Herr Palme seinen Artikel über die Offenbach-Reise des "K-Teams" wie folgt: "Auch mögliche Kooperationsthemen .. wurden diskutiert und es kommt auch zum Gegenbesuch der OFC-Delegation Ende November." Dem Vernehmen nach ist die Delegation des FC Offenbacher Kickers bis heute nicht zum Gegenbesuch in Dornbach eingetroffen. Was sollte sie dort auch studieren? Das Projekt, wie man zum Siebziger von Herrn Hickersberger Fünfzenter der Regionalliga Ost wird .....


26. 04. 2018
Die Saison 1957/58, 83. Teil: Das Meisterschaftsspiel gegen den FC Wien am 20.04.1958

Der Verlauf des Meisterschaftsspiels gegen den FC Wien am 20.04.1958 (22.Runde):





18. Minute: Horak nützt einen Fehler des Aufbauläufers Fucik aus und erzielt das 1:0 für den WSC.

20. Minute: Hof erhöht auf 2:0.

41. Minute: Hof stellt den Pausenstand von 3:0 her.

63. Minute: 4:0 durch Hamerl!





69. Minute: Hof gelingt nach schönem Solo, mit dem er sich gegen Lahner, Gall und Steindl durchsetzt, das Tor zum Endstand von 5:0.

Der Wiener Sport-Club spielte in folgender Aufstellung: Szanwald; Hasenkopf, Büllwatsch, Jaros; Oslansky, Barschandt; Horak, Knoll, Hof, Hamerl, Skerlan.

Schiedsrichter: Grill
FC Wien-Platz, 6.000 Zuschauer


25. 04. 2018
Sechs Säulen-Stiefel

Am 27.10.2013 schrieb ein enttäuschter Herr Kirisits in einem offenen Brief:"Nach der Präsentation meines Sechs-Säulen-Konzepts für die Zukunft des SK Rapid wird vor den Wahlmännern der Öffentlichkeit bekannt gegeben, dass sich das Wahlkomitee „einhellig gegen meine Kandidatur ausgesprochen habe“."

Am 18.08.2017 berichtete Herr Kirisits den bewegten Anhängern des "K-Teams" in den "Alszeilen": "Als Ergebnis der vielen Gespräche wurde übrigens die Kooperation .. auf ein 6 Säulen-Modell gesetzt."

Das 6 Säulen-Modell für das "K-Team" baut tatsächlich auf dem alten 6 Säulen-Konzept für den SK Rapid Wien auf. Dass das möglich ist, ergibt sich daraus, dass solche Konzepte wie die Sonntagsreden bei Mitgliederversammlungen in vielen Punkten austauschbar sind. Beispielsweise trug die dritte Säule im 6 Säulen-Konzept des Herrn Kirisits für den SK Rapid Wien den Titel: "Sportliche Ausrichtung und Fokussierung". Wie heißt die dritte Säule seines 6 Säulen-Modells für das "K-Team"? Nur einmal müssen Sie raten: "Sportliche Ausrichtung und Fokussierung". Man hätte es hier ohne weiteres bei dem Begriff "Sportliche Ausrichtung" belassen können, aber die Beifügung des jungen dynamischen Schlagworts "Fokussierung" sollte wohl den Eindruck der Professionalität des Konzepts verstärken.

Nicht in der Theorie, sondern in der Praxis liegt die Prüfung. Wer im Regionalliga-Fußball darauf hinweist, dass er einen Plan für die nächsten "3 bis 5 Jahre" besitzt, entschuldigt sich tatsächlich für den gegenwärtigen Misserfolg und damit für die "Fokussierung" auf den 15. Tabellenplatz. Auch in der Ostliga folgt auf einen Schritt der nächste. Es geht daher immer um die derzeitige Mannschaft, um den aktuellen Trainer, nicht um den "FC Luftschloss" kommender Spielzeiten. Mann muss sich von Monat zu Monat in der Wirklichkeit und nicht in Jahressprüngen in der Fantasie von Konzepten verbessern. Wer den ersten Schritt zurück macht, kann mit dem zweiten nicht über seinen ursprüngliche Ausgangspunkt hinauskommen. Außer er zieht sich Sechs Säulen-Stiefel an ...


23. 04. 2018
Der Auswärts-Trainereffekt

Dass das "K-Team" am 27.04.2018 gegen Rapid II auswärts antritt, stellt für die Dornbacher Grünen ein gutes Zeichen dar. Erstens kehren neben vielen anderen Frau Gunzy sowie die Herren Kirisits und Schweitzer heim. Zweitens gewann der VSC sein letztes Auswärtsspiel in Hütteldorf am 28.10.2016 mit 2:0. Dabei handelte es sich um den vorletzten Auswärtssieg des "K-Teams" überhaupt. Danach folgte nur mehr der 2:1-Erfolg gegen Austria II am 15.08.2017. Beide Spiele wurden unter Herrn Jank gewonnen.

Wie die Auswärtsbilanz des "K-Teams" unter Herrn Schweitzer aussieht? Das zeigt folgende Gegenüberstellung der Auswärtsspiele des VSC unter den Herren Jank und Schweitzer in der Saison 2017/18. Daraus ergibt sich, dass Herr Jank im Vergleich zu Herrn Schweitzer in nur einem Viertel der Auswärtsspiele nicht weniger als vier Mal so viele Punkte holte. Für diesen Auswärts-Trainereffekt musste Herr Jank gehen?


Herr Jank 2 Spiele 1 Sieg 1 Unentschieden 0 Niederlagen 2: 1 4 Punkte
Herr Schweitzer 8 Spiele 0 Sieg 1 Unentschieden 7 Niederlagen 9:20 1 Punkt


22. 04. 2018
Verspätung

Vor dem Spiel am Freitag gegen Traiskirchen war auf wienersportklub.at davon die Rede, dass es darum gehe, dass das "K-Team" wieder zurück in die Spur finde. Tatsächlich ist der VSC mit großer Verspätung unterwegs. Wie sehr, zeigt die nachstehende Tabelle, aus der sich ergibt, wie lange das "K-Team" in seinen bisherigen Saisonen in der Regionalliga Ost brauchte, um die Marke von 17 Punkten zu erreichen bzw. auch gleich zu überschreiten.


01. 2004/05 (Segrt) 18 Punkte nach 7 Meisterschaftsspielen
02. 2008/09 (Batricevic) 17 Punkte nach 8 Meisterschaftsspielen
03. 2005/06 (Segrt) 19 Punkte nach 9 Meisterschaftsspielen
04. 2006/07 (Thalhammer) 18 Punkte nach 9 Meisterschaftsspielen
05. 2011/12 (Maresch) 17 Punkte nach 10 Meisterschaftsspielen
06. 2007/08 (Schöttel) 18 Punkte nach 11 Meisterschaftsspielen
07. 2010/11 (Drazan/Radaj) 17 Punkte nach 11 Meisterschaftsspielen
08. 2014/15 (Jusits/Günes) 17 Punkte nach 12 Meisterschaftsspielen
09. 2009/10 (Ristic) 18 Punkte nach 14 Meisterschaftsspielen
10. 2003/04 (Webora/Müllner/Dallos) 17 Punkte nach 14 Meisterschaftsspielen
11. 2015/16 (Reisinger) 19 Punkte nach 17 Meisterschaftsspielen
12. 2012/13 (Maresch/Handl/Kraft) 17 Punkte nach 17 Meisterschaftsspielen
12. 2016/17 (Jank) 17 Punkte nach 17 Meisterschaftsspielen
14. 2013/14 (Kraft/Kaipel/Jusits) 18 Punkte nach 18 Meisterschaftsspielen
15. 2017/18 (Direktor Solly/Palme/ 17 Punkte nach 23 Meisterschaftsspielen
Schweitzer)


21. 04. 2018
Der Werbeträger

Die Geschichte des "K-Teams" ist jene des kollektiven Versagens seiner Vertreter. Solches Scheitern hat man zu entschuldigen. Was keinen Pardon verdient, ist die Tatsache, dass sich die Herren den eigenen Misserfolg nicht eingestehen und Veränderungen verhindern. Dadurch bleiben auf allen Ebenen Personen im Amt, die für ihre Aufgaben nicht geeignet sind.

In so einem Milieu der fehlenden Selbstkritik kann sich selbst der erfolgloseste Trainer in der Geschichte des "K-Teams" Herr Schweitzer behaupten. Dieser verlor zwar mit seiner Mannschaft trotz massiver Aufrüstung des Kaders mittlerweile sogar den Anschluss an den 14. Rang der Tabelle und hält nur mehr den SV "Schwach-Schwächer-Schwächat" auf Distanz, trotzdem führt er Woche für Woche das große Wort. In der heutigen "Kronen-Zeitung" bezeichnete Herr Schweitzer das gestrige Match des Vorletzten gegen den Tabellenachten allen Ernstes als "Werbung für den Ostliga-Fußball". Das "K-Team" holte in der bisherigen Saison nur 17 von maximal 69 möglichen Punkten. Wie wäre es, Herr Schweitzer, wenn Sie sich vom Werbeträger zum Punktesammler entwickeln würden ....


21. 04. 2018
Die sportliche Katastrophe trägt einen Namen!

Der VSC unter den Herren Direktor Adolf Solly, Heinz Palme und Norbert Schweitzer schlägt nach den 23 Meisterschaftsspielen der laufenden Saison im Vergleich zu den bisherigen Regionalliga-Spielzeiten des "Fußball in Hernals" alle Rekorde: Die wenigsten Siege, die meisten Niederlagen, die wenigsten Punkte, die wenigsten Tore, die meisten Gegentreffer, die schlechteste Tordifferenz, der schlechteste Tabellenplatz! Die sportliche Katastrophe trägt einen Namen: Das "K-Team"!


01. 2006/07 (Thalhammer/Kaipel
Batricevic) 23 14 6 3 57:19 48 Pkt./2,09 pro Sp.
02. 2007/08 (Schöttel) 23 13 3 7 35:17 42 Pkt./1,83 pro Sp.
03. 2008/09 (Batricevic) 23 12 6 5 37:31 42 Pkt./1,83 pro Sp.
04. 2004/05 (Segrt) 23 11 7 5 41:27 40 Pkt./1,74 pro Sp.
05. 2011/12 (Maresch) 23 9 9 5 40:36 36 Pkt./1,57 pro Sp.
06. 2005/06 (Segrt/Thalhammer) 23 10 6 7 37:40 36 Pkt./1,57 pro Sp.
07. 2010/11 (Drazan/Radaj) 23 10 5 8 41:34 35 Pkt./1,52 pro Sp.
08. 2009/10 (Ristic/Kleer) 23 10 1 12 43:41 31 Pkt./1,35 pro Sp.
09. 2014/15 (Jusits/Günes/Dr. Uhlig)23 8 5 10 42:45 29 Pkt./1,26 pro Sp.
10. 2012/13 (Maresch/Handl/Kraft) 23 7 5 11 38:39 26 Pkt./1,13 pro Sp.
11. 2003/04 (Webora/Müllner/
Dallos/Brügger) 23 6 8 9 32:33 26 Pkt./1,13 pro Sp.
12. 2015/16 (Reisinger) 23 7 5 11 29:39 26 Pkt./1,13 pro Sp.
13. 2013/14 (Kraft/Kaipel/Jusits) 23 7 3 13 31:44 24 Pkt./1,04 pro Sp.
14. 2016/17 (Jank) 23 4 11 8 25:27 23 Pkt./1,00 pro Sp.
15. 2017/18 (Direktor Solly/Palme/
Schweitzer) 23 4 5 14 24:47 17 Pkt./0.74 pro Sp.


19. 04. 2018
ExpertInnen

Im "Fußball in Hernals" mag es vielleicht an wenigem fehlen, mit Sicherheit aber nicht an "ExpertInnen". Herr Direktor Adolf Solly ist laut Eigenbeschreibung "ein Fußballexperte mit langjähriger Erfahrung", die rasche Sanierung des Platzes ist laut Herrn Raml den "ExpertInnen" der dafür gebildeten Arbeitsgruppe zu verdanken und wieder Herr Direktor Adolf Solly klärte darüber auf, dass das "K-Team" von der "Expertise" der Vienna Smart-Contracting GmbH in den Bereichen "Unternehmens- und Sportmanagement, Marketing & Sponsoring, Erschließen und Pflegen von Netzwerken sowie professionelle Kommunikation" profitiere.

Viele Leserinnen und Leser werden sich wundern, warum auf wienersportclub.at immer so viel Unsinn geschrieben wird. Die Antwort ist ganz einfach: Die "ExpertInnen" arbeiten alle für das "K-Team" ....


19. 04. 2018
Unglaublich .....

In Dornbach ticken die Uhren anders. In den "Alszeilen" vom 11.08.2017 überschlug sich Herr Raml vor Begeisterung: "Unglaublich, aber der Sportclub-Platz kann nun tatsächlich saniert werden. Von der Stadt Wien gibt es eine Förderzusage in Höhe von 5,7 Millionen Euro. .. Wie geht es nun weiter? Es wird eine Arbeitsgruppe von ExpertInnen zur Stadionsanierung gebildet, im Herbst werden die Pläne den Mitgliedern im Rahmen einer Generalversammlung den Mitgliedern präsentiert und zur Abstimmung gebracht."

Unglaublich, wir haben noch immer Herbst ......


27. 12. 2017
Danke, Herr Raml!

In dem aktuellen Artikel auf www.wienersportklub.at ist auch folgender Satz über die Entwicklung seit Juni 2017 zu lesen, mit dem das "K-Team" selbst die Folgen der "Rückführung" zugibt: "Die Zielsetzung, den Weg zur Gesundung des WSC mit langfristiger Perspektive gemeinsam zu beschreiten, wurde aber auch in schwierigen Phasen nie aus den Augen gelassen."

Der WSC war bis zum 19.06.2017 pumperlgesund, nämlich schuldenfrei, und wurde erst durch die sogenannte "Rückführung" mit einem Schlag krank, nämlich verschuldet. Danke, Herr Raml ...


26. 11. 2017
"Wir pfeifen auf uns selbst!"




Am 20.11.1993 führten die Anhänger auf der Friedhofstribüne anlässlich des Meisterschaftsspiels gegen Austria Salzburg die Aktion "Wir pfeifen auf diesen Vorstand!" durch, mit der sie gegen die Amtsführung der damaligen Vereinsleitung des Wiener Sport-Club protestierten. Es darf davon ausgegangen werden, dass an diesem Freitag-Abend auch die heutigen Funktionäre des "K-Teams" Frau "Kassiererin" Schulz, Herr "Präsident" Raml und Herr "Vizepräsident" Kaider eine der vor dem Match verteilten 100 Trillerpfeifen im Mund hatten. Es wäre an der Zeit, dass sich Frau Schulz und die beiden Herren wieder an einer solchen Demonstration beteiligen. Als Parole der Kundgebung stünden dieses Mal folgende Leitsätze zur Auswahl:

1. "Wir pfeifen auf uns selbst!"

2. "Wir pfeifen aus dem letzten Loch!"

3. "Wir tanzen nach fremder Pfeife!"


14. 11. 2017
Herr Baumeister Tromayer meldet sich zu Wort

Nachstehend die unkommentierten Aussagen von Herr Baumeister Tromayer über seine persönliche Sicht zur aktuellen Entwicklung:

Zur Lage: "Mich wundert als Außenstehender die Lage im Verein und habe echte Sorgen, dass - wenn nicht bald ein Umkehrschwung kommt - der Verein echt abschmiert. Diese große Sorge habe ich. Ich habe keine Informationen von meinen Ex-Mitarbeitern erhalten. Es dürfte ein Sprechverbot ausgegeben worden sein. Warum, weiß ich nicht, ich bemühe mich aber auch nicht um Informationen. Ich kann nur sagen, dass ich den WSC mindestens ein halbes Jahr vorher gewarnt habe, den Verein in dieser Größe und Umfang aus der Hand zu geben. Ich habe vorausgesagt, dass das nicht funktionieren wird, ich habe vorausgesagt, dass sich die Vienna Smart Contructing nur marketingmäßig bemühen wird, um Geld durch Sponsoren zu lukrieren. Das habe ich alles vorausgesagt. Einen Verein in diesen Positionen aus der Hand zu geben, das kann nur schieflaufen. Ich habe auch gewarnt, dass die Verträge nie fertig geworden sind, bis zum letzten Tag nicht, die Verträge waren nie fertig. Ich habe noch einmal darauf hingewiesen, Leute, dass kann man so nicht unterschreiben, wenn Beilage B und C überhaupt fehlen, wie soll man das unterschreiben? Aber die haben das einfach gemacht! Ich kenne die Leute, die heute das Sagen haben und mich wundert, dass die Leute, die ich links liegen habe lassen, dort eine führende Position innehaben. Der Herr Orner ist für mich der Hauptverantwortliche für die ganze Misere, samt seinem Anhang. Mehr will ich dazu nicht sagen."

Zu den Planern: "Es gibt einen Auftrag an die Planer, den gibt es auch in Schriftform. Sie werden klagen, ganz logisch. Das sollte Herr Orner wissen. Nur, wer soll ein solches Verfahren bezahlen? Es ist ja nur fair und billig, dass die Leute, dir mir drei oder sogar vier Jahre fast täglich geholfen haben, dass sie - wenn die Subvention da ist, wenn das genehmigt ist durch den Gemeinderat - auch den Auftrag von A bis Z haben. Die können ja auch was. Sie sind selbstverständlich mit den kompletten Leistungen beauftragt, das steht auch schriftlich. Ich hatte die Leute hinbekommen, dass für den Fall, dass wir wider Erwarten keine Subvention bekommen, dass sie kein Geld erhalten. Da habe ich Ihnen gesagt: "Leute, dann kann ich Euch kein Geld zahlen". Das haben sie mir auch bestätigt. Wir haben aber eine Subvention bekommen. Rapid hat meines Wissens, mir ist das aber nicht bestätigt, für die Vorbereitung allein 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ich habe im Vorhinein null Euro ausgegeben. Diese Planer sind auch bei der MA 51 mehrfach stellig geworden. Ab dem Zeitpunkt der Genehmigung der Subvention sind die Planer für alle Leistungen von A bis Z beauftragt gewesen, nämlich für Planeinreichung bei der Baubehörde, Bauaufsicht, Kontrolle der Abrechnung, etc.. Aber ihre gesamten Kosten sind gedeckelt. Das heißt, sie bekommen unabhängig vom Umfang der Leistungen und dass sie vier Jahre jetzt gehackelt haben, keinen einzigen Euro mehr als vereinbart. Fairer kann ich es eigentlich nicht verhandeln."

Zu den gelegten Rechnungen: "Die gelegten Rechnungen sind längst fällig! Es gibt eine Rechnung von den Planern, es gibt eine Rechnung vom Vermesser, es gibt eine Rechnung über die Durchrechung von Kubik- und Quadratmetern und es gibt eine Rechnung über eine Machbarkeitsstudie von Herrn Dr. Binz. Alle diese Rechnungen über Vorleistungen sind in der Förderung inkludiert. Die Rechnungen sind schon gelegt und sind überfällig! Dabei handelt es sich um eine Anzahlung, sonst gar nichts. Branchenüblich sind für solche Leistungen bei fertigen Bauwerken zwischen 14 % und 18 % von der Bausumme. Da ist der Statiker, der Planer, die Bauaufsicht, der Abrechner, der Vermesser drinnen und und und. Da gibt es jetzt einmal eine erste Teilrechnung der Planer über ca. EUR 100.000,--. Die ist jetzt einmal zu bezahlen. Das ist aber alles kein Problem, weil ich ja als erste Tranche der Subvention für 2017 auf meinen Antrag EUR 570.000,-- zuzüglich Mehrwertsteuer beantragt und genehmigt bekommen habe. Dieser Betrag wäre schon im Juni/Juli dieses Jahres abzuholen gewesen. Warum EUR 570.000,--? Weil ich mir die Zahl EUR 570.000,-- einfach so eingebildet habe. Ich habe gesagt, ich brauche jetzt nur ca. EUR 150.000,--, um das Bisherige zu bezahlen, aber ich habe das Geld lieber bei mir am Konto liegen, wenn ich es brauche. Auszahlen kann ich es ohnedies nur mit der Genehmigung der Gemeinde nach Prüfung durch einen Ziviltechniker. Ohne die Unterschrift des Prüfers kann ich ja ohnedies gar nichts auszahlen. Nur, wenn der Verein das Geld nicht abholt, fürchte ich, dass das Geld verschwindet, weil es ja im Budget für heuer vorgesehen ist. Die ersten Zahlungen kann man bereits vor Beginn der Arbeiten für die bis dahin erbrachten Planungs- und Vorbereitungsarbeiten leisten. Dieses Geld braucht man also, um alles in Gang zu bringen. Meiner Ansicht nach rufen sie das Geld deshalb nicht ab, weil sie für die Aufgabe einfach zu schwach sind. Tut mir leid! Ich habe keine andere Erklärung. Wenn jemand sein eigenes Süppchen kocht und glaubt, er kann zu ganz anderen Planern gehen und glaubt, er kann die von mir beauftragten Planer nicht einmal negieren, sondern links liegen lassen, dann darf er sich nicht wundern, wenn die einmal zu klagen anfangen, und das mit Recht!"

Zur Haftung des WSK: "Formal ist es so, dass die Zusage der Förderung unkompliziert auf den WSC umgeschrieben werden kann. Der WSK haftet null, weil die abgeschlossenen Vereinbarungen wurden vor der Fusion alle angegeben und der WSC kann sich nicht die Rosinen rauspicken. Man hat mich totgestellt, ich habe keine Handhabung mehr gehabt. Man hat mir diese Arbeit, die ich gemacht habe, abgestellt. Dadurch hat man mir die Chance genommen, dass ich das Geld abhole. Eines ist klar: Die MA 51, das Sportamt, wir hatten zuletzt ein wahnsinnig gutes Verhältnis und natürlich sind Förderungsgelder auch eine Vertrauenssache: Wer steckt dahinter? Was soll also das Sportamt machen, wenn jetzt auf einmal lauter neue Gesichter da sind und alles bisher Dagewesene in Frage gestellt wird? Dann wird die 51er sagen: Moment, dann warten wir einmal."


29. 06. 2017
Impressum




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