23. 01. 2019
Profis

Magische wirtschaftliche Bedeutung wird bereits jetzt dem laut Herrn Palme "340m² großen Veranstaltungstraum" beigemessen, der in der neu zu errichtenden Tribüne geplant ist. Laut der im nachstehenden Beitrag zitierten "Multi Media-Reportage" soll er an "Dritte vermietet" und dadurch "zur zusätzlichen Einnahmequelle werden. Damit will" das "K-Team" "einerseits die laufenden Kosten decken, andererseits genügend Geld ansparen, um den nächsten Schritt zu machen und in den Profi-Fußball zurückkehren."

Wie oft meinen denn die Damen und Herren, dass sie ihren "Veranstaltungsraum" im Jahr um welchen Preis vermieten können? Wie viel musste beispielsweise der WSC zahlen, um bisher die diversen Säle und Extra-Zimmer in Hernals nützen zu dürfen? Was gibt die Anhängervereinigung aus, um einmal im Monat zusammenzukommen? Nichts! Gibt es in Hernals genug Bedarf nach einer solchen zu "mietenden" Veranstaltungsfläche? Wen will man dafür gewinnen, dass er für teures Geld im 340m² großen Raum des "K-Teams" tagt, damit dadurch nicht nur die laufenden Kosten, sondern auch der Schritt in den Bundesliga-Fußball finanziert werden. Besitzt der "Fußball in Hernals" für diese Rückkehr in den "Profi-Fußball" die erforderlichen Profis?


23. 01. 2019
Alles zuzutrauen

In einer im Internet unter http://multimedia-ws18-02.jour.at/ aufrufbaren "Multimedia-Reportage" ist unter der Rubrik "Ein Rasen für die Zukunft" über das "Stadion in Dornbach" unter anderem zu lesen: "Das Feld ist für den Profi-Fußball um einige Meter zu klein, deswegen muss" das "K-Team" "die Rasenfläche auf eine Breite von 65 Meter vergrößern. .. Dort, wo später der zusätzliche Rasen sein wird, steht heute die Tribüne Kainzgasse. Sie muss dem breiteren Spielfeld weichen und wird im Jänner 2020 abgerissen. Der neue ... Platz wird demnach nur über drei Tribünen verfügen. Diesen Preis zahlt" man "aber gerne, denn der Profifußball ist das erklärte Ziel."

Abgesehen davon, dass abzuwarten ist, ob der "gerne" entrichtete "Preis", nämlich der Abriss der "Tribüne Kainzgasse", dem "K-Team" am Ende des Tages nicht wieder zurückgezahlt werden wird, sind 65 Meter für den "Profifußball", den man meint, noch immer zu schmal. Dafür würde es gerade bei einem Umbau einer Spielfeld-Breite von mindestens 68 Metern bedürfen. Herrn Palme schwebt das Folgende vor: "Vielleicht in einigen Jahren die Rückkehr in die 1. Bundesliga. Wien verträgt ganz sicher drei bis vier Vereine in der höchsten Spielklasse." Die Frage, die sich stellt, ist nicht, wie viel Wien verträgt, sondern ob der von Herrn Palme genannte dritte oder vierte Wiener Verein die oberste Spielklasse ohne wirtschaftlichen Magendurchbruch verdauen würde. Die Vision des "Profifußballs" in der Bundesliga mit dem Teilabriss des eigenen Stadions und der Reduktion des Fassungsvermögens auf 5.700 Zuschauer als ersten Schritt dorthin zu verbinden, zeigt, dass hier Frauen und Männer tätig sind, denen wirklich alles zuzutrauen ist ...


22. 01. 2019
Ernst

Mit Recht wird man sagen, dass aus dem Abschneiden des "K-Teams" in der Halle nichts für das Feld abzuleiten ist. Das steht grundsätzlich außer Zweifel. Was man aber im Spiel gegen die "Wiener Linien" doch erkennen konnte, war der fehlende Spielwitz. Die routinierte Truppe des "K-Teams" ist außer Stande, den Ball zum Lachen zu bringen. Ihr fällt alles schwer, nichts leicht. Auf dem Grabstein des "Fußball in Hernals" wird einmal stehen: "Er machte niemandem Freude und meinte jeden Haken ernst ..."


22. 01. 2019
Die Herbstmeisterschaft der Trainer des "K-Teams"

Auf der Homepage des "K-Teams" wird zur Unterstützung von Herrn Schweitzer bei der Wahl des "Trainers der Hinrunde" aufgerufen. Außer Herrn Schweitzer gab es im Herbst aber noch drei weitere Trainer in der Ostliga, die den Fans des "Fußball in Hernals" gut bekannt sind: Die Herren Jusits (Parndorf), Kleer (Mauerwerk) und Ristic (Ebreichsdorf), alles ehemalige Betreuer des "K-Teams"!

Um den Entscheidungsprozess zu objektivieren, seien die Ergebnisse der Spiele der von den vier Herren trainierten Mannschaften gegeneinander betrachtet:


24.08.2018 Ebreichsdorf - Mauerwerk 0:3
07.09.2018 "K-Team" - Mauerwerk 1:4
21.09.2018 Parndorf - Mauerwerk 2:1
21.09.2018 Ebreichsdorf - "K-Team" 6:1
05.10.2018 Parndorf - "K-Team" 2:1
19.10.2018 Ebreichsdorf - Parndorf 2:2

Daraus ergibt sich folgende Tabelle der Herbstmeisterschaft der Trainer des "K-Teams":

1. Kurt Jusits 3Sp 2S 1U 0N 6: 4 7 Punkte
2. Johann Kleer 3Sp 2S 0U 1N 8: 3 6 Punkte
3. Zeljko Ristic 3Sp 1S 1U 1N 8: 6 4 Punkte
4. Norbert Schweitzer 3Sp 0S 0U 3N 3:12 0 Punkte


22. 01. 2019
Erinnerungen

Ein ehemaliger Sport-Club-Spieler wunderte sich unlängst, wieso man als Anhänger des WSC einzelne Spielszenen, an denen er vor vielen Jahren als Fußballer beteiligt war, noch immer vor Augen hat. Der Grund liegt darin, dass man auf den Platz ging, um den Sport-Club spielen zu sehen. Daher passte man auf und merkte sich, was am Rasen geschah.

Den Polit-Fans des "K-Teams" wird anderes als die Spielzüge und Tore ihrer Mannschaft im Gedächtnis haften bleiben. Diese werden einmal von bis zur letzten Minute spannenden Demonstrationen schwärmen, an denen sie als Vertreter des "Fußball in Hernals" teilnahmen.

Wer wohl die schöneren Erinnerungen hat ....


21. 01. 2019
Die Tramway zum Turniersieg

Warum musste das "K-Team" gestern schon nach der ersten Station des Finaltags aus dem Stadthallenturnier aussteigen? Weil der "Fußball in Hernals" nur einen alten Kurzstreckenfahrschein gezwickt hatte und dieser von den "Wiener Linien" am Parkett kontrolliert worden war. "Du liebe kleine Schaffnerin, sag, wo fährt die Tramway hin?" "Zum Turniersieg, aber ohne Sie, meine Herren ..."


21. 01. 2019
1976: Zweitligist Wiener Sport-Club gewinnt das Stadthallenturnier








27.12.1975, WSC-Eisenstadt, 5:1 (3:1)
Tore für den WSC: Schön (3), Vasgyura, Herfort

28.12.1975, WSC-Vienna, 4:9 (1:3)
Tore für den WSC: Herfort (2), Hörmayer, Vasgyura

02.01.1976, WSC-Simmering 6:1(5:0)
Tore für den WSC: Herfort (3), Happich, Mayor, Kürner

03.01.1976, WSC-Wiener Neustadt 7:3 (3:2)
Tore für den WSC: Herfort (3), Happich (2), Hörmayer, Schön

Gruppe A (Nationalliga-Mannschaften)
WSC 4 3 0 1 6 22 : 14
Simmering 4 3 0 1 6 19 : 11
Vienna 4 2 0 2 4 17 : 15
Eisenstadt 4 1 0 3 2 13 : 20
Wiener Neustadt 4 1 0 3 2 12 : 23


Finale gegen den SK Rapid, dem Sieger der Gruppe B (Bundesliga-Mannschaften):

04.01.1976, WSC-Rapid 8:2 (2:1)
Tore für den WSC: Herfort (2), Kürner (2), Schön (3), Happich


19. 01. 2019
Marilyn Monroe und der Hallenfußball

Der Hallenfußball ist keine Wiener Erfindung. 1927 traten in Berlin Hertha und Tennis Borussia in der Halle mit jeweils 6 Spielern gegeneinander an. Der erste Hallen-Liga - "Indoor League" genannt - gab es dagegen 1928 in Chicago.

Im Mai 1930 wollte man sogar im berühmten New Yorker Madison Square Garden Hallenfußball spielen und war im darüber merklich entrüsteten "Sporttagblatt" unter dem Titel "Wozu die Amerikaner imstande sind" zu lesen: "Wer Geld verdienen will, muss danach trachten, alle Möglichkeiten auszunutzen und seinem Publikum immer etwas Neues, Originelles zu bieten, wobei es beinahe weniger auf die Qualität als auf die Originalität des Einfalles ankommt. Die Amerikaner wollen Geld verdienen, insbesondere die Fußballklubs, weil sie es mehr als andere notwendig haben, und der Madison Square Garden deshalb, weil er früher viel mehr verdient hat als jetzt und er nun suchen muss, den Entfall auf irgendeine Weise zu decken. Es war also nicht schwer, die beiden zusammenzubringen. Sie haben sich von selbst gefunden und da tauchte nun ein Einfall auf, dem man die Originalität nicht absprechen kann, der eher wie ein Witz anmutet. Man will nämlich Fußballspiele in der Halle abhalten. Man denkt aber nicht daran, über einem großen, normalen Fußballplatz eine Halle zu errichten, nein, das Spiel soll sich den Dimensionen des Madsion Square Gardens anpassen. Die Amerikaner sind eben so rücksichtslos und es kommt ihnen auch gar nicht darauf an, Jahrzehnte alte Spielregeln zu vergewaltigen, wenn sich auf diese Weise ein Geschäft erwarten lässt."

Der New Yorker Korrespondent des "Sporttagblatts" wusste geradezu Schreckliches über den Missbrauch der Regeln durch die Amerikaner zu berichten: Beispielsweise sollte es Out nur dann geben, wenn der Ball über die "Holzumzäunung" hinweg fliegen würde, woraus sich ableiten ließ, dass die Herren "Amis" sogar bereit waren, das unschickliche Spiel mit der verruchten Bande zuzulassen. Noch schockierender war aber das, was der Berichterstatter über die Tore zu erzählen wusste: "Man will also nicht etwa ein Tor, wie wir es gewohnt sind, errichten, sondern ein Tor ohne Netz, das ähnlich wie im Eishockey frei steht und wo man sowohl von vorne wie hinten Tore erzielen kann, da ja die Stürmer mit dem Ball auch hinter das Tor vorrücken können."

Die verstörten Wiener Leser mögen sich 1930 überlegt haben, was in ein paar Jahren außer Hallenfußball sonst noch alles aus den USA nach Europa kommen könnte: Der Rock´n Roll, die Hula Hoop-Reifen, der Twist, Fast Food oder - noch schlimmer - vielleicht sogar die leibhaftige Marilyn Monroe ....


14. 01. 2019
Ein Elfer ohne Tormann

Das harte Leben des "K-Teams" kennt trotz aller fußballerischer Entbehrungen eine positive Konstante: Das alljährliche Frühjahrswunder! Ist das "K-Team" auch sonst ein von Schicksalsschlägen gequälter Hernalser Hiob, so dürfen sich seine Fans Saison für Saison auf die erste Frühjahrspartie ihrer Mannschaft zu Hause freuen: Seitdem das "K-Team" Fußball spielt, verlor es noch niemals die erste in Dornbach ausgetragene Meisterschaftsbegegnung eines neuen Jahres. Wer daher die Möglichkeit besitzt, darauf zu wetten, dass der "Fußball in Hernals" auch am 15.03.2019 in seinem "Stadion in Dornbach" gegen Traiskirchen ungeschlagen bleibt, sollte sich diesen Elfer ohne Tormann nicht entgehen lassen ...


07.03.2003 "K-Team" gegen SV Mattersburg 2:0
19.03.2004 "K-Team" gegen SV Oberwart 1:1
03.04.2005 "K-Team" gegen Würmla 3:2
28.03.2006 "K-Team" gegen SC Zwettl 3:1
09.03.2007 "K-Team" gegen Würmla 5:1
07.03.2008 "K-Team" gegen SC Zwettl 3:0
10.03.2009 "K-Team" gegen FAC 1:1
05.03.2010 "K-Team" gegen SV Wienerberg 1:1
11.03.2011 "K-Team" gegen SC Neusiedl 0:0
02.03.2012 "K-Team" gegen Admira II 1:1
17.03.2013 "K-Team" gegen SV Schwechat 3:3
28.02.2014 "K-Team" gegen SV Schwechat 1:1
06.03.2015 "K-Team" gegen SV Neuberg 7:0
04.03.2016 "K-Team" gegen St. Pölten II 3:1
03.03.2017 "K-Team" gegen Ebreichsdorf 1:1
16.03.2018 "K-Team" gegen SC Neussiedl 3:0
15.03.2019 "K-Team" gegen Traiskirchen ?:0


13. 01. 2019
Das Jahr 2018 des "Fußball in Hernals", 9. Teil: Im Vormärz

Als Mitglied des Wiener Sport-Club erhielt man von den Herren Raml & Co. in den vergangenen 18 Monaten ein einziges Schreiben. Dabei handelte es sich um die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 25.09.2018. Sonst gab es keine Kontaktaufnahme, kein E-Mail, keine wie immer geartete Aufklärung.

Auf besagter Einladung fanden sich unter anderem folgende Punkte:

- "4. Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung vom 19.06.2017": Eine Beschlussfassung darüber unterblieb, weil dieses Protokoll erst im Jahr 2018 ausgefertigt worden und den Mitgliedern vor der Versammlung am 25.09.2018 nicht einmal bekannt gemacht worden war.

- "6. Bericht des Finanzreferenten" des "K-Teams": Dieser Finanzreferent, Herr Krapf-Günther, war peinlichst bemüht, in seinem Bericht jede konkrete Zahl zu vermeiden. Auf die Frage nach der Höhe des voraussichtlichen Personalaufwands für die Spieler und Betreuer des "K-Teams" in der laufenden Saison erklärte er, dass er diesen nicht kenne. Auf Vorhalt, dass er doch der Finanzreferent wäre, nannte Herr Krapf-Günther schließlich widerwillig die viel zu niedrige und daher falsche Zahl von "EUR 300.000".

- "7. Bericht der Kassierin": Der Bericht der Kassierin, Frau Schulz, unterblieb, weil diese ohne Entschuldigung gegenüber den Mitgliedern nicht zur Mitgliederversammlung erschienen war.

- "8. Berichte der Rechnungsprüfer": Der einzige erschienene Rechnungsprüfer weigerte sich, einen Bericht abzugeben. Dabei handelt es sich um einen in 135 Jahren Vereinsgeschichte einmaligen Vorgang. Grund dafür war, dass der Rechnungsprüfer die zu prüfenden Unterlagen von der Vereinsleitung viel zu spät erhalten hatte. Bis zum heutigen Tag, wurde den Mitgliedern des Wiener Sport-Club nicht mitgeteilt, wie die Prüfung der beiden Rechnungsprüfer ausgefallen ist. Insbesondere wurde keine neue Versammlung anberaumt, um den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, Fragen an die Rechnungsprüfer zu stellen.

All das geschah trotz der Tatsache, dass der über 10 Jahre mühsam von seinen ihm 2001 hinterlassenen Verbindlichkeiten befreite Wiener Sport-Club seit der sogenannten "Rückführung" wieder ein verschuldeter Verein ist. Die dafür verantwortlichen Schuldenmacher ducken und verkriechen sich! Ihre Informationspolitik erinnert dabei an die Tradition eines Fürsten Metternich im Vormärz des 19. Jahrhunderts. Wieder einmal ist die Stunde gekommen, in der bestimmte Kräfte glauben, der Wiener Sport-Club wäre ihnen wehrlos ausgeliefert. Aber es ist eben erst Vormärz ....


12. 01. 2019
Zum 70. Geburtstag von Wilhelm Kaipel: Die "Willy Kaipel-Story", 18. Teil


































Der 16.10.1992 war der 88. Jahrestag der Eröffnung des Dornbacher Sportplatzes. Der WSC spielte aber nicht zu Hause, sondern auswärts gegen die von Otto Baric trainierte Austria Salzburg. Diese wurde in der Spielzeit 1992/93 Vizemeister und im Jahr darauf Meister und Finalist im UEFA-Cup. Goran Kartalija schoss in der 33. Minute aus einem Freistoß den Siegestreffer zum 1:0 für den WSC. Nach dieser Runde stand praktisch fest, dass sich der Sport-Club für das Meister-Play Off der besten 8 Mannschaften qualifizieren und er damit auch 1993/94 in der von 12 auf 10 Vereine reduzierten obersten Spielklasse spielen würde.

Der Kurier vom 18.10.1992 schrieb: "Nach dem Schlusspfiff schlug Tormann Paluch vor Freude einen Purzelbaum. Das 1:0 machte aus dem 34jährigen einen übermütigen Buben. Und das Salzburger Publikum applaudierte den Wienern. Obwohl die Dornbacher in dieser Meisterschaft Prognosen mehrfach über den Haufen warfen, hätte ihnen kaum jemand diesen "Husarenstreich" zugetraut. Unerschütterlich aber der Optimismus des Trainers. Willy Kaipel hatte sich für diese Partie viel ausgerechnet und recht behalten. "Wenn ich mir nichts erwartet hätte, wäre ich unter der Tuchent geblieben ...""


05. 01. 2019
Ein gnädiges Schicksal

Der geplante Abriss der "Tribüne Kainzgasse" führt zu dem seltenen Ereignis, dass ein Stück verbautes Hernals wieder der Natur zurückgegeben werden wird. Vielleicht stirbt die älteste Tribüne am Platz durch die in ihren Rücken getriebenen Meißelhiebe gar nicht vergeblich, sondern opfert sie sich, um einen Nistplatz für eine seltene Vogelart wie den WSC-Reiher oder den Schmieger-Sperling zu schaffen.

In jedem Fall gebührt Ehre, wem Ehre gebührt und darf daher kein namenloses Biotop entstehen. Der Ort der baulichen Hinrichtung soll vielmehr von jenen künden, die die Exekution der unbeugsamen Tribüne vollzogen. Als Flurnamen kämen "Orner-Lichtung", "Raml-Schneise" oder "Palme-Bresche" in Frage. Es mögen aber keine Tränen der Trauer fließen, sondern wird eine Gedenktafel mit versöhnlicher Inschrift erinnern: "Hier stand mehr als 100 Jahre die Tribüne an der Kainzgasse. Sie sah Willy Schmieger, Rudolf Geiter und Erich Hof. Ein gnädiges Schicksal wollte es, dass sie den "Fußball in Hernals" und sein "K-Team" nicht mehr sehen musste ..."


04. 12. 2018
Offensichtlich nicht allen

Am 20.06.2012 veröffentlichte das Büro von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou eine Pressemitteilung, laut der man hinsichtlich der Planung der Sanierung des Platzes in Dornbach von Neuem beginnen wollte: "Das bisher vorgelegte Projekt", so Vassilakou, "hat sehr schwierige Rahmenbedingungen gehabt, vor allem weil es sich nur auf einen Teil des Sportklub-Areals beschränkte. Wir sind heute überein gekommen, dass wir nicht nur einen Teil des Platzes, wie in diesem Fall die Friedhofstribüne, betrachten müssen, sondern eine Gesamtbetrachtung brauchen."

Im Nachhinein gesehen war es in diesem Moment um die Tribüne an der Kainzgasse geschehen. Bisher hatte sie abseits gestanden, schenkte man ihr keine Aufmerksamkeit, nunmehr wurde sie zum Gegenstand der "Gesamtbetrachtung". Für diesen bei weitem ältesten Teil des Platzes wollte man im Jahr 2012 genauso wenig Geld ausgeben wie im Jahr 2018. Der Unterschied bestand darin, dass er vor der "Gesamtbetrachtung" wenigstens noch hätte stehen bleiben dürfen. In den "Alszeilen" vom 05.10.2012 meldete sich mit Herrn Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger ein Mitglied der sogenannten "Stadiongruppe" zu Wort und erklärte den Anhängern des "Fußball in Hernals", was Sache war: "Die zentralen Zielsetzungen sind bekannt. Der sanierte .. Platz soll die die sportliche Weiterentwicklung des Vereins nachhaltig unterstützen, z.B. punkto Bundesliga-Tauglichkeit und Zuschauerkapazität .."

Bei der Mitgliederversammlung am 25.09.2018, der einzigen im gesamten Kalenderjahr, war das Aufsichtsratsmitglied Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger - gegenüber den Mitgliedern unentschuldigt - abwesend. Bei dieser Zusammenkunft verkündete Herr Orner als Vertreter des "K-Teams" die Schrumpfung des Platzes von vier auf drei Tribünen, die Verringerung der Kapazität der nunmehr "Stadion" genannten Anlage auf nur mehr 5.700 Zuschauer und eine Spielfeldbreite, die mit 65 Metern um drei Meter unter den Mindestanforderungen der Bundesliga liegt. Was hatte Herr Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger 2012 geschrieben? "Die zentralen Zielsetzungen sind bekannt." Offensichtlich nicht allen ...


22. 11. 2018
They know it weniger

Das "K-Team" besteht aus Menschen, die dem Sport-Club fremd sind und selbst den "Fußball in Hernals" oft erst seit wenigen Jahren kennen. Zum 70. Geburtstag von Herrn Kaipel ist auf der Homepage des "K-Teams" über diesen zu lesen: "Im Sommer 1966 wechselte er zum Wiener Sport-Club, wo er in der 8. Runde den Legionär Brkljacic ersetzte und zum Einser-Goalie avancierte. Er blieb bis 1971 in Hernals und absolvierte insgesamt 73 Matches im Tor der Hernalser."

Damit vertreten die Damen und Herren eine Meinung, mit der sie dem Anspruch des "Fußball in Hernals" auf "Alleinstellung" gerecht werden. Der Sport-Club bestritt ab einschließlich der 8. Runde der Saison 1966/67 bis zum Ende der Spielzeit 1970/71 133 Meisterschaftsspiele. Wenn "Einser-Goalie" Herr Kaipel in dieser Zeitspanne bei nur 73 Partien im Tor stand, wer hütete in den restlichen 60 Meisterschaftsspielen das Sport-Club-Tor? Tatsächlich bestritt Herr Kaipel - abgesehen von den sonstigen Partien im Cup, Messestädte-Cup etc. - allein in der Meisterschaft 119 "Matches" für den WSC.

Über den Beginn der Trainertätigkeit von Herrn Kaipel heißt es: "Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit war Willy Kaipel auch als Trainer tätig, beginnend 1982/83 beim SV Oberwart." Der Beginn des Beginns der Trainertätigkeit von Herrn Kaipel fand tatsächlich nicht 1982, sondern bereits am 11.01.1977 statt, als Herr Kaipel erstmals die Betreuung der Mannschaft des SV Oberwart übernahm.

Weiter schreibt das "K-Team" über Herrn Kaipel: "1992/93 war er erstmals Coach beim Wiener Sport-Club und erreichte den Aufstieg in die 1. Division. Denkwürdig ist die Abschluss-Partie beim GAK, bei der man ein Unentschieden benötigte." In der Saison 1992/93 spielte der WSC nicht eine einzige Partie gegen den GAK, weil der Sport-Club schon in der Spielzeit 1991/92 - im Frühjahr 1992 unter Herrn Kaipel - in die oberste Spielklasse aufgestiegen war.

Zu den sonstigen Funktionen von Herrn Kaipel beim WSC wird in dem Artikel festgestellt: "Daneben war er auch beim Sport-Club in wirtschaftlich turbulenten Zeiten als Manager an Bord." Vor allem stand Herr Kaipel aber als Präsident und Vizepräsident auf der Brücke.

Auch die spätere Trainertätigkeit von Herrn Kaipel in Dornbach und damit teilweise die eigene Geschichte des "Fußball in Hernals" wird auf der Homepage des "K-Teams" falsch beschrieben. Dort heißt es, dass Herr Kaipel nach der Saison 1992/93 in Dornbach "2001/02, 2006 und im Spätherbst 2013" trainiert habe. Tatsächlich betreute Herr Kaipel den WSC auch teilweise in den Saisonen 1993/94 und 2000/01 sowie den WSK teilweise in den Saisonen 2002/03 und 2003/04 sowie in der Saison 2006/07 ein zweites Mal im "Spätfrühling" 2007."Willy knows it", aber die Damen und Herrn vom "K-Team" know it weniger ....


29. 06. 2017
Impressum




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