15. 12. 2018
Zwei linke Hände

Ein Sport-Club-Mitglied übermittelte einen Link zu einem Beitrag auf fm4.orf.at, der mit folgender Feststellung beginnt: "Der Wiener Sport-Club hat seit Herbst eine offizielle Eishockey-Mannschaft und diese positioniert sich, wie auch der Rest des Vereins, klar links."

Offenbar gehören nach dem Wunsch gewisser Kreise jene vielen Mitglieder, die gemäß den Statuten auf einem unpolitischen Wiener Sport-Club bestehen, nicht einmal zum "Rest des Vereins", sondern sind überflüssig. Hier ist man sich aber nicht der am Ende der Geschichte wartenden Pointe bewusst. Davon abgesehen gilt, dass sich der WSC in keine Richtung politisch zu positionieren hat. Er ist weder ein linker noch ein rechter Verein. Er hat ein geräumiges Haus mit offenen Türen zu sein. Insbesondere ist es nicht einem einzigen Mitglied oder Anhänger zuzumuten, sich im Rahmen des Wiener Sport-Club in ein Boot setzen zu müssen, auf dem irgendeine politische Flagge gehisst wurde. Bemerkenswert bleibt, dass die politischen Schreihälse auf den Versammlungen des WSC stumm sind und sich nicht der Diskussion stellen. Das mag damit zusammenhängen, dass es ihnen an der für die politische Auseinandersetzung erforderlichen Durchsetzungskraft sowie Courage mangelt und sie wohl zum allergrößten Teil Gruppierungen anhängen, die im österreichischen Parlament nicht einmal vertreten sind. Es wählte sie niemand! Diese Damen und Herren sind gar nicht links, sie haben politisch gesehen höchstens zwei linke Hände ....


15. 12. 2018
Alle Jahre wieder ist der Weihnachtsmann ein Sport-Club-Mann!





15. 12. 2018
Der Adventkalender des "Archiv des Wiener Sport-Club", heuer zum Thema Match-Programme: Das 15. Kästchen














Im Europa-Pokal der Meister der Saison 1959/60 spielte der WSC gegen Petrolul Ploiesti. Das Heimmatch fand am 09.09.1959 im Wiener Stadion, die Retourpartie eine Woche später am 16.09.1959 in Rumänien statt. Der WSC stieg mit einem 0:0 daheim und einem 2:1 auswärts in die zweite Runde auf. Das dritte Bild zeigt die "wahrscheinlichen Aufstellungen" aus dem Programm des Rückspiels in Ploiesti. Wie das "K-Team" kannten schon die Rumänen Adolf Knoll nicht. Er wurde bei Ihnen zur "Knolle". Und der in die Aufstellung aufgenommene "Hoff" war gar nicht mitgeflogen. Pesser hatte den Mittelstürmer zu Hause gelassen, weil er nach einer Nacht auf "Lepschi" verschlafen hatte und nicht rechtzeitig am Treffpunkt für die Abfahrt zum Flughafen erschienen war. Der für Sport zuständige Unterrichtsminister Drimmel gratulierte mit dem darunter abgebildeten Telegramm nicht nur "zu dem bravourösen Sieg", sondern wünschte auch viel Erfolg "im Bemühen um die Aufrechterhaltung der sportlichen Disziplin". Jahre später unterlief Hof vor einem Testspiel der österreichischen Nationalmannschaft ein ähnliches Missgeschick. Wieder verschlief er! Bei dieser Gelegenheit wurde Erich Hof aber von der Nationalmannschaft mit dem Teambus von der elterlichen Wohnung in der Börsegasse abgeholt. So gehörte sich das auch ....


14. 12. 2018
Zum 70. Geburtstag von Wilhelm Kaipel: Die "Willy Kaipel-Story", 16. Teil

















In der ersten Runde fiel Rapid in Hütteldorf, in der achten Runde stürzte die Austria in Dornbach. Dabei war an diesem Abend die violette Fahne besonders hoch gehisst. Am 26.08.1992 baute man gerade die an das heutige "Stadion in Dornbach" grenzende Schule. Ganz oben am Kran-Arm hängte der Kranführer vor dem Spiel eine Austria-Fahne auf. Vom obersten Geschoss des Rohbaus verfolgte ein Trupp Bauarbeiter das Match.

Die Austria ging durch Friderikas in der 18. Minute in Führung, Kircher glich noch vor der Pause für den WSC aus. Dann kam die 68. Spielminute: Kircher zu Janeschitz, Janeschitz zu Kircher, Kircher sieht den halblinks vor ihm laufenden Mählich und spielt ihm den Ball in die freie Gasse, die durch die Austria-Verteidigung führt. Mählich dringt in den Strafraum ein, Franz Wohlfahrt läuft heraus, gibt dabei die rechte lange Ecke seines Tors frei und der Sport-Club-Spieler schiebt das Leder sanft am Austria-Keeper vorbei zum 2:1 ins Netz. Was Willy Kaipel damals sagte? "Es ist ein wunderbares Gefühl!" Und die Austria-Fahne auf dem Kran? Die war am nächsten Morgen für immer verschwunden ...


14. 12. 2018
Der Adventkalender des "Archiv des Wiener Sport-Club", heuer zum Thema Match-Programme: Das 14. Kästchen








Vom 02.06. bis 10.06.1923 fand anlässlich des 40 Jahre-Jubiläums des WSC eine Festwoche statt. Es gab nicht nur Fußball-Spiele, sondern auch Bewerbe im Ringen, Boxen, Handball und in der Leichtathletik. Am Beginn der Woche traf man sich in Anwesenheit von Bundespräsident Hainisch zu einer Festversammlung in der Hofburg, am Ende stand ein "Bunter Abend" beim Gschwandtner ....


13. 12. 2018
Zum 70. Geburtstag von Wilhelm Kaipel: Die "Willy Kaipel-Story", 15. Teil














Am 24.07.1992 war der WSC in den Augen der Presse und des Gegners schon vor dem Betreten des Spielfelds geschlagen. Als das Match dann aber begann, war es der von Willy Kaipel glänzend geführte Sport-Club, der sich auf Rapid stürzte und die Hütteldorfer attackierte. Von dieser Überraschung erholten sich die grünen Gesellen das gesamte Match nicht mehr! In der 38. Minute hob Dallos einen Freistoß über die Mauer und neben Konsel in die linke Ecke: 1:0! Nach dem Ausgleich Rapids in der 62. Minute kam in der 87. Minute der Auftritt von Thomas Janeschitz. Wieder einmal bewies der Stürmer seine ruhige Entschlossenheit vor dem Tor. Außerhalb des Strafraums angespielt, erkannte Janeschitz eine Lücke in der Rapid-Verteidigung und brach er ohne Aufschub Richtung gegnerisches Gehäuse durch. Den kürzesten Weg durch die Mitte wählend, erschien Janeschitz aus dem Getümmel kommend vor Konsel und hob den Ball über diesen zum 2:1 ins Netz.

Nach dem Spiel entspann sich folgender Dialog zwischen Willy Kaipel und Rapid-Trainer Starek über den Torschützen Bernd Dallos: Kaipel:"Mit vier Kilo weniger spielt er im Team." Darauf Starek: "Bevor Dallos abnimmt, spiel´ich wieder im Team!" Kaipel: "Sein Gewicht ist mir egal, außerdem haben wir gar kein Geld für eine Waage." Und das war der Grund, warum der Sport-Club niemals wusste, wie viel Bernd Dallos wirklich wog .....


12. 12. 2018
Zum 70. Geburtstag von Wilhelm Kaipel: Die "Willy Kaipel-Story", 14. Teil







Am 16.07.1992 erschien in der "Kronen-Zeitung" ein ganzseitiger Beitrag über den Wiener Sport-Club, der die oben abgebildete Schlagzeile "Eine leere Seite" trug. Der Artikel ging nicht zuletzt deshalb in die WSC-Folklore ein. Als für den Beitrag Verantwortlicher zeichnete Bruno Pezzey, der im Juli 1992 in der "Kronen-Zeitung" jeden Tag eine andere Bundesliga-Mannschaft bewertete. Der Titel "Eine leere Seite" sollte bedeuten, dass der ehemalige Nationalspieler über den WSC am liebsten gar nichts geschrieben hätte. Je nach Qualität wurden für Verteidigung, Mittelfeld, Sturm und Trainer einer Mannschaft von einem bis fünf Bälle vergeben. Ein Ball bedeutete, dass die betreffende Formation für die Bundesliga nicht tauglich war.

Bruno Pezzey hatte für Abwehr und Mittelfeld des Sport-Club jeweils nur einen Ball, für den Sturm dank Thomas Janeschitz zwei Bälle und für Trainer Willy Kaipel drei Bälle über. Kein anderer Verein erhielt vom Vorarlberger so schlechte Noten. Die verbale Beurteilung Pezzeys war noch vernichtender:

- "Die Spieler pokerten um Verträge anstatt zu trainieren. Das reicht wahrscheinlich für die Wiener Liga, aber in der Bundesliga kann das nicht gut gehen."

- "Der Sportclub braucht keinen Verteidiger wie Helm, sondern eher einen Sturzhelm, um den Fall in Bodenlose abzufangen."

- "Dieser Sportclub hat keine Chance, über dem Strich zu landen. Die Großen hin und wieder zu ärgern, das ist das Höchste der Gefühle. In der Schlussabrechnung bleibt nichts anderes als der letzte Platz."

Als es am 24.07.1992 nach Hütteldorf zum ersten Meisterschaftsspiel der Saison gegen Rapid ging, war das Gefühl ein bisserl mulmig ....


11. 12. 2018
Zum 70. Geburtstag von Wilhelm Kaipel: Die "Willy Kaipel-Story", 13. Teil

Die Frühjahrssaison 1992 unter Willy Kaipel im Spiegel der Schlagzeilen:










Am 06.04.1992 kommt mit Willy Kaipel die Hoffnung!





Aber schon bei der Premiere des "Sport-Club-Willy" gibt es am 08.04.1992 mit einem 1:2 gege Krems die erste Niederlage und steht der WSC am letzten Platz der Aufstiegs-Play Off.




Am 12.04.1992 gelingt mit dem 5:1 gegen den GAK der dringend notwendige Befreiungsschlag.




Beim nächsten Heimspiel gegen den LASK reicht es am 21.04.1992 nur zu einem 1:1.








Am 25.04.1992 holt der WSC mit einem 1:0 in Linz gegen den LASK den ersten Auswärtssieg unter Willy Kaipel. Die ein 2:0 verkündende Schlagzeile übertreibt.




Mit einem 4:0-Heimsieg am 03.05.1992 gegen den VfB Mödling gelingt vorübergehend der Sprung auf den zweiten Platz!




Aber schon das nächste Auswärtsspiel gegen Donawitz am 09.05.1992 endet mit einem 0:2, das die zweite Niederlage der Ära Kaipel bedeutet.







Durch ein 2:2 am 16.05.1992 wird daheim gegen Tabellenführer Sturm die Aufstiegschance gewahrt.







Im direkten Duell gegen die Aufstiegskonkurrentin Vienna gibt es am 24.05.1992 auf der Hohen Warte in einem enttäuschen Spiel ein 0:0.




Das 3:1 gegen Krems am 30.05.1992 in Dornbach festigt die Ausgangsposition des WSC für die alles entscheidende letzte Runde. Der Sport-Club steht auf dem für den Aufstieg in die oberste Spielklasse mindestens erforderlichen 4. Rang der Aufstiegsrunde.







Am 03.06.1992 schlägt die Vienna auf der Hohen Warte den Tabellenersten Sturm sensationell mit 2:1. Das Spiel des WSC gegen den GAK in Graz wird dagegen wegen eines Wolkenbruchs zur Pause beim Stand von 1:1 abgebrochen. Der Sport-Club steht nun am 6. Tabellenplatz und benötigt am nächsten Tag im Wiederholungsspiel ein Unentschieden, um die Vienna sowie Donawitz zu überholen und statt der Döblinger den Aufstieg zu schaffen.















04.06.1992 in Graz, : Das verrückteste Spiel in der Geschichte des Wiener Sport-Club beginnt! Zur Pause steht es 2:1 für den GAK, dann erhöhen die Grazer durch Dampfhofer in der 70. Minute auf 3:1. Als Folge dieses dritten Treffers wird in der 71. Minute Hochmaier wegen Schiedsrichter-Kritik ausgeschlossen. In der 75. Minute fällt durch Glieder sogar das 4:1 für den GAK! Alles scheint verloren, wirklich alles? In der 77. Minute erzielt Janeschitz den Anschlusstreffer zum 2:4, sieben Minuten später Kartalija durch einen Bombenfreistoß ins Kreuzeck das 3:4! Kann mit nur 10 Mann das scheinbar Unmögliche noch gelingen? Dann kommt die 90., die allerletzte Spielminute: Kircher erhält den Ball am rechten Flügel, flankt zur Mitte in den Strafraum, dort wartet mit dem immer konzentriert und ruhig spielenden Janeschitz der richtige Stürmer am richtigen Ort. Janeschitz errät die Flugkurve, läuft ein paar Schritte Richtung Fünfmeter-Raum, ist vor GAK-Torhüter Goriup am Ball und drückt das Leder volley über die Linie! Tooooooor, Tooooooor, Toooooor, Ausgleich, 4:4, der Sport-Club ist noch einmal in die oberste Spielklasse aufgestiegen .....


06. 12. 2018
Mord in einer engen Gasse

Ein Musterbeispiel für leere Propaganda bietet sich auf der Homepage der Hernalser Bezirksvorstehung. Dort ist über das am 25.10.2018 präsentierte Projekt der Schrumpfung des "Stadions in Hernals" in Anlehnung an ein Zitat von Herrn Palme lobend zu lesen: "Eine der Herausforderungen bei der Modernisierung besteht darin, das britische Flair einer engen Arena zu bewahren."

Man möge jene "Arena" auf der britischen Insel nennen, deren "Enge" durch die Weite einer in sie geschlagenen Bresche bestimmt wird. Wann galt im englischen oder schottischen Sportstättenbau jemals der Grundsatz "Drei Tribünen sind genug!"? Mit gleichem Recht mag man behaupten, dass es sich bei Spaghetti um eine Schöpfung der Kochkunst von "Good old Liz", der englischen Königin, handelt.

Jeder, der nicht bei Orner, Palme & Co beschäftigt ist, wird zustimmen, dass man dem Platz in Dornbach durch den Abriss der Tribüne an der Kainzgasse eine klaffende Wunde zufügt, die von der Alszeile bis zur Hernalser Hauptstraße reicht. Dadurch wird kein Flair bewahrt, sondern dieses in Gestalt einer ins Nichts führenden ewige Baulücke zerstört. Würde die britische Schriftstellerin Agatha Christie noch leben, wäre sie zu einem im Milieu des "Fußball in Hernals" spielenden Kriminalroman inspiriert. Die Handlung: Eine betagte Tribüne wird in einer engen Gasse tot aufgefunden. In ihrem Rücken steckt ein Messer. Mit letzter Kraft konnte das Opfer mit eigenem Blut einen Buchstaben auf den Asphalt malen. "Mon cher ami ..." fragt Hercule Poriot den Dornbacher Chefinspektor, der ihn um seine Hilfe bei der Aufklärung des Falls gebeten hatte, "Mon cher ami, gibt es einen Verdächtigen, dessen Namen mit "K" beginnt .."


04. 12. 2018
Offensichtlich nicht allen

Am 20.06.2012 veröffentlichte das Büro von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou eine Pressemitteilung, laut der man hinsichtlich der Planung der Sanierung des Platzes in Dornbach von Neuem beginnen wollte: "Das bisher vorgelegte Projekt", so Vassilakou, "hat sehr schwierige Rahmenbedingungen gehabt, vor allem weil es sich nur auf einen Teil des Sportklub-Areals beschränkte. Wir sind heute überein gekommen, dass wir nicht nur einen Teil des Platzes, wie in diesem Fall die Friedhofstribüne, betrachten müssen, sondern eine Gesamtbetrachtung brauchen."

Im Nachhinein gesehen war es in diesem Moment um die Tribüne an der Kainzgasse geschehen. Bisher hatte sie abseits gestanden, schenkte man ihr keine Aufmerksamkeit, nunmehr wurde sie zum Gegenstand der "Gesamtbetrachtung". Für diesen bei weitem ältesten Teil des Platzes wollte man im Jahr 2012 genauso wenig Geld ausgeben wie im Jahr 2018. Der Unterschied bestand darin, dass er vor der "Gesamtbetrachtung" wenigstens noch hätte stehen bleiben dürfen. In den "Alszeilen" vom 05.10.2012 meldete sich mit Herrn Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger ein Mitglied der sogenannten "Stadiongruppe" zu Wort und erklärte den Anhängern des "Fußball in Hernals", was Sache war: "Die zentralen Zielsetzungen sind bekannt. Der sanierte .. Platz soll die die sportliche Weiterentwicklung des Vereins nachhaltig unterstützen, z.B. punkto Bundesliga-Tauglichkeit und Zuschauerkapazität .."

Bei der Mitgliederversammlung am 25.09.2018, der einzigen im gesamten Kalenderjahr, war das Aufsichtsratsmitglied Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger - gegenüber den Mitgliedern unentschuldigt - abwesend. Bei dieser Zusammenkunft verkündete Herr Orner als Vertreter des "K-Teams" die Schrumpfung des Platzes von vier auf drei Tribünen, die Verringerung der Kapazität der nunmehr "Stadion" genannten Anlage auf nur mehr 5.700 Zuschauer und eine Spielfeldbreite, die mit 65 Metern um drei Meter unter den Mindestanforderungen der Bundesliga liegt. Was hatte Herr Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger 2012 geschrieben? "Die zentralen Zielsetzungen sind bekannt." Offensichtlich nicht allen ...


22. 11. 2018
They know it weniger

Das "K-Team" besteht aus Menschen, die dem Sport-Club fremd sind und selbst den "Fußball in Hernals" oft erst seit wenigen Jahren kennen. Zum 70. Geburtstag von Herrn Kaipel ist auf der Homepage des "K-Teams" über diesen zu lesen: "Im Sommer 1966 wechselte er zum Wiener Sport-Club, wo er in der 8. Runde den Legionär Brkljacic ersetzte und zum Einser-Goalie avancierte. Er blieb bis 1971 in Hernals und absolvierte insgesamt 73 Matches im Tor der Hernalser."

Damit vertreten die Damen und Herren eine Meinung, mit der sie dem Anspruch des "Fußball in Hernals" auf "Alleinstellung" gerecht werden. Der Sport-Club bestritt ab einschließlich der 8. Runde der Saison 1966/67 bis zum Ende der Spielzeit 1970/71 133 Meisterschaftsspiele. Wenn "Einser-Goalie" Herr Kaipel in dieser Zeitspanne bei nur 73 Partien im Tor stand, wer hütete in den restlichen 60 Meisterschaftsspielen das Sport-Club-Tor? Tatsächlich bestritt Herr Kaipel - abgesehen von den sonstigen Partien im Cup, Messestädte-Cup etc. - allein in der Meisterschaft 119 "Matches" für den WSC.

Über den Beginn der Trainertätigkeit von Herrn Kaipel heißt es: "Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit war Willy Kaipel auch als Trainer tätig, beginnend 1982/83 beim SV Oberwart." Der Beginn des Beginns der Trainertätigkeit von Herrn Kaipel fand tatsächlich nicht 1982, sondern bereits am 11.01.1977 statt, als Herr Kaipel erstmals die Betreuung der Mannschaft des SV Oberwart übernahm.

Weiter schreibt das "K-Team" über Herrn Kaipel: "1992/93 war er erstmals Coach beim Wiener Sport-Club und erreichte den Aufstieg in die 1. Division. Denkwürdig ist die Abschluss-Partie beim GAK, bei der man ein Unentschieden benötigte." In der Saison 1992/93 spielte der WSC nicht eine einzige Partie gegen den GAK, weil der Sport-Club schon in der Spielzeit 1991/92 - im Frühjahr 1992 unter Herrn Kaipel - in die oberste Spielklasse aufgestiegen war.

Zu den sonstigen Funktionen von Herrn Kaipel beim WSC wird in dem Artikel festgestellt: "Daneben war er auch beim Sport-Club in wirtschaftlich turbulenten Zeiten als Manager an Bord." Vor allem stand Herr Kaipel aber als Präsident und Vizepräsident auf der Brücke.

Auch die spätere Trainertätigkeit von Herrn Kaipel in Dornbach und damit teilweise die eigene Geschichte des "Fußball in Hernals" wird auf der Homepage des "K-Teams" falsch beschrieben. Dort heißt es, dass Herr Kaipel nach der Saison 1992/93 in Dornbach "2001/02, 2006 und im Spätherbst 2013" trainiert habe. Tatsächlich betreute Herr Kaipel den WSC auch teilweise in den Saisonen 1993/94 und 2000/01 sowie den WSK teilweise in den Saisonen 2002/03 und 2003/04 sowie in der Saison 2006/07 ein zweites Mal im "Spätfrühling" 2007."Willy knows it", aber die Damen und Herrn vom "K-Team" know it weniger ....


29. 06. 2017
Impressum




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