18. 02. 2019
Der Sturm auf das Postamt 1070 Wien

Auf Facebook der "FreundInnen der Friedhofstribüne" ist ein Foto von einer im Jänner stattgefundenen Demonstration veröffentlicht. Darauf ist ein im Zug mitgeführtes Banner zu sehen, das ein durch den Tritt eines Fußballschuhs zerberstendes Hakenkreuz und den Slogan "Friedhofstribüne gegen Rechts" zeigt. Praktisch unsichtbar bleiben die Träger des Transparents. Diese verbergen sich hinter diesem und sollen offenbar nicht erkannt werden.

Das ist kein Zufall. Die "Freundinnen der Friedhofstribüne" sind schon von ihren Wurzeln her eine Vereinigung, deren Mitglieder ihre Meinung nicht persönlich, sondern lieber aus der Anonymität der Gruppe heraus vertreten. Einer der Gründer schrieb im März 2016 in "Friedhofstribüne on Tour" über die Anfänge der Bewegung das Folgende: "Vergessen wir nicht, die 80er waren auch in Österreich die Zeit der Hooligans und vermehrter rechter Umtriebe in manchen Fanlagern. .. Das war letztlich auch der Grund, warum wir im Impressum unseres Fanzines – und da machen wir jetzt einen Hyperwarp an den Anfang der 1990er Jahre – keine persönlichen Namen und Adressen bekannt geben wollten und uns „Freunde der Friedhofstribüne“ nannten. Mit einer Postfachadresse im 7. Bezirk." Selbst in der aktuellen Nummer des Fanzines "schwarz auf weiß" aus dem September 2018 sind die Artikel noch immer nicht namentlich gezeichnet und fehlt auch sonst jede Angabe eines für den Inhalt Verantwortlichen.

Die "Rechten" sollen also gar nicht wissen, wer ihre angeblich erbittertsten GegnerInnen sind. Umso größer wird deren Überraschung sein, wenn sie einmal das Postamt 1070 Wien stürmen und sich dort ein mutiges Postfach bis zum letzten Einschreiben wehrt .....


18. 02. 2019
Zum 70. Geburtstag von Wilhelm Kaipel: Die "Willy Kaipel-Story", 30. Teil














Am 10.07.1993 gab Herr Kaipel in der Zeitung "Täglich Alles" ein Interview. Die von ihm inzwischen geführten Gespräche über eine Übernahme des Trainerpostens bei Rapid waren ohne Ergebnis geblieben. Gefragt nach seinen weiteren Plänen beim WSC antwortete er wie ein Orakel: "Ich habe keine Absicht als Trainer zu arbeiten. Ich möchte beim Training mitarbeiten und die volle Verantwortung für den Trainer zu übernehmen."

Am 20.07.1993 beurteilte Alfred Riedl im Kurier die Aussichten des Sport-Club für die Saison 1993/94. Dabei stellte er "Wenig Licht, viel Schatten" fest. Unter anderem bemängelte Riedl: "Unklar ist für mich die Aufgabenteilung im sportlichen Bereich. Ist Willy Kaipel Manager oder Trainer? Ist Hans Hörmayer für Aufstellung und Training zuständig? Die Rollenverteilung muss von vornherein klar sein."

Am 23.07.1993 präsentierte Willy Kaipel auf einer Pressekonferenz ein von ihm erarbeitetes fünfzehn Seiten umfassendes Konzept für den Sport-Club, in dessen Mittelpunkt er selbst als "Koordinator" stand. Kaipel wollte der entscheidungsbefugte Verbindungsmann zwischen Präsidium, Sekretariat, Nachwuchs, Trainer, sportlicher Administration, Marketing und finanzieller Administration sein. War damit alles klar? Nicht ganz! Kaipel: "Die Kompetenzverteilung muss noch geklärt werden. Es geht einfach nicht, dass jeder tut, was er will ..."


17. 02. 2019
Zum 70. Geburtstag von Wilhelm Kaipel: Die "Willy Kaipel-Story", 29. Teil

















Nach der Übernahme des Traineramts durch Johann Hörmayer kam es in den letzten 5 Runden der Saison 1992/93 zu einer sportlichen Stabilisierung und erreichte der WSC in diesen Spielen zwei Siege, drei Unentschieden und damit den 7. Tabellenplatz im Endklassement.

Inzwischen suchte Herr Kaipel vor dem Hintergrund der sich weiter zuspitzenden wirtschaftlichen Lage nach Sponsoren und führte er in diesem Zusammenhang unter anderem Gespräche mit der Anglo Elementar Versicherung AG. Abschließen konnte er aber nur mit einem Sonnenstudio namens "Sonnenkönig" als Dressen-Sponsor für die letzten drei Saisonspiele. In der Folge überschlugen sich die Ereignisse: Am 07.06.1993 fand ein Gespräch mit Vertretern der Vienna über ein mögliches Zusammengehen der beiden Klubs statt. Am 11.06.1993 erschien im Kurier ein Artikel, in dem das Folgende berichtet wurde: "Die Tragödie in Dornbach nimmt ihren Lauf und scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Streng geheim gibt es einen Plan, wie der Traditionsklub aus den roten Ziffern kommt. Einige Spieler sollen verkauft werden, um den Schuldenstand zu reduzieren. Den Rest würde die Stadt Wien übernehmen, knüpft aber daran die Bedingung, dass der Sportklub freiwillig absteigt. Endstation Wiener Liga."

Tatsächlich ging es nicht um eine Schuldenübernahme durch die Gemeinde Wien, sondern darum, dass die Stadt die im Eigentum des WSC befindlichen Superädifikate am Platz - sprich die Tribünen - um deren Schätzwert vom Sport-Club erwerben sollte. Herr Kaipel kommentierte diesen Artikel in der Zeitung "Täglich Alles" vom 12.06.1993: "Irgendjemand schießt quer. Wir stehen in Verhandlungen mit einem Hauptsponsor und dann muss ich Gerüchte über einen freiwilligen Abstieg lesen. Ich werde mich vehement dagegen wehren ..."


16. 02. 2019
Im Schlumpf-Stadion

Am selben Abend, an dem das "K-Team" in einem Testspiel gegen Austria II verlor, schlug der GAK als Verein der Regionalliga Mitte im Cup-Viertelfinale die Kampfmannschaft Austrias vor über 12.000 Zusehern mit 2:1 und stieg dadurch in das Cup-Halbfinale auf.

Während der "Fußball in Hernals" sich für den diesjährigen Cup-Bewerb nicht einmal qualifizieren konnte, wird er in Zukunft bei vergleichbaren Spielen in seinem dann geschrumpften "Schlumpf-Stadion" gerade 5.700 Besucher begrüßen können ..


16. 02. 2019
"Terrible!"





Vor 60 Jahren, am 11.02.1959, wurde der WSC von Manchester United in Old Trafford mit den oben abgebildeten Zeilen begrüßt.

Herr Horak erzählte am 08.08.2002 von den Geschenken des WSC an die Spieler von Manchester United: "Ich kann mich an das Bankett in Manchester nach dem Spiel im Februar 1959 erinnern, da bin ich neben dem Bobby Charlton gesessen. Wir haben jeder ein 32-teiliges Silberbesteck, also etwas sehr wertvolles bekommen, und übergaben den Manchester-Spielern ein Sturmfeuerzeug um ca. 3,50 Schilling. Der Charlton hat sich das Feuerzeug angeschaut und nur gesagt: „Terrible!" ....."


13. 02. 2019
Das letzte Hemd

In der heute nicht mehr erscheinenden Zeitung "Täglich alles" war am 16.02.1993 auf Seite 5 das Foto einer jungen Dame zu sehen, die - nur mit schwarzen Strümpfen, einer schwarz-weiß gestreiften Short und schwarz-weißen Hosenträgern bekleidet - auf einem Fußball saß und sich dabei angeblich Gedanken über den WSC machte. Dazu konnte man folgenden sinnigen Text lesen: "Ja, auch im Winter ist Kim nahe bei ihrem Schatz auf dem Fußballplatz. Nur gut, dass sie sich dort nicht so spärlich in die Sportclub-Farben kleidet. "Die Schwarz-Weißen sollen sich ja aufs Spiel konzentrieren!" lautet Kims vernünftige Ansicht."

Nun darf angenommen werden, dass die "vernünftige Kim" weder Kim hieß noch wusste, wo Dornbach lag. Dabei waren der WSC und das Modell bald darauf sogar Kollegen in der "Oben ohne"-Branche. Dann hatten nämlich beide - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen - ihr letztes Hemd verloren ...


13. 02. 2019
Die Pingitzers

Gestern erkundigte sich ein Sport-Club-Anhänger nach dem Burgenländer Emmerich Pingitzer. Dieser kam am 15.07.1966 vom SC Deutschkreuz nach Dornbach und wurde zwei Jahre später am 02.08.1968 an den Regionalliga-Verein SC Oberwart freigegeben. Die Transfersumme betrug ATS 35.000,-- zuzüglich ATS 15.000,-- als Entgelt für ein Ablösespiel in Oberwart am 07.09.1968. Die Stammposition von Emmerich Pingitzer beim WSC war jene des linken Verteidigers. Er spielte in der Saison 1966/67 sechzehn und in der Spielzeit 1967/68 fünf Meisterschaftsspiele für den Sport-Club. Heute betreibt er in seinem Heimatort Deutschkreuz die "Pension Pingitzer".

Der Name "Pingitzer" ging aber unabhängig von unserem ehemaligen Sport-Club-Spieler auch in die österreichische Pop-Geschichte ein. Auf der 1975 entstandenen Langspielplatte "Es lebe der Zentralfriedhof" von Wolfgang Ambros findet sich die vom Texter Josef Prokopetz allen lärmenden oder sonst störenden Wohnungsnachbarn der Wiener Vorstadt gewidmete Blues-Nummer "Familie Pingitzer". In der dritten Strophe wird eine Auseinandersetzung der Pingitzers um die Wahl zwischen ORF 1 und ORF 2 wie folgt beschrieben:

"Im Wohnzimmer sitzt er, da Pingitzer, mit sein bledn Buam
Und streit se, welches Programm sa se auschaun wolln
Da Alois will zum Beispiel den "Kommissar" segn
Da Oide den Spurt, weu heute Rapid gegn Benefica spült
Und weu er a Rapid-Anhänga is"


Solange die Familie Pingitzer nicht das "K-Team" statt des Krimis sehen will, wird sie nicht delogiert ....


12. 02. 2019
Das Mehrzweck-Kostüm

Der Fasching nähert sich seinem Höhepunkt. Im "Fußball in Hernals" ist das Geld knapp, auch für Kostüme. Daher muss man improvisieren. Beim Funktionärs-Gschnas des "K-Teams" hüpft ein Vorstandsmitglied auf zwei Armen und einem Bein durch den Raum. Fragt ihn ein Kollege: "Und wen oder was stellst Du dadurch dar?" Darauf der Hüpfende: "Das kannst Du Dir aussuchen: Entweder einen dreibeinigen Hund oder das "Stadion in Dornbach" nach Abriss der Tribüne Kainzgasse .."


09. 02. 2019
Winterlich

Laut der Homepage des "K-Teams" wurde dadurch, dass es in der Winterübertrittszeit "keinen einzigen Ab- oder Zugang" gab sowie "durch die Forcierung von Talenten aus der 1b-Mannschaft in der Wintervorbereitung ein ... Signal für nachhaltige Entwicklung gesetzt." Herr Schweitzer, der sogenannte "Cheftrainer" wird wie folgt zitiert: "Ein absolutes positives Zeichen, wenn kein einziger Spieler den Verein verlassen will .. .“

Wohin führt diese angeblich "nachhaltige Enwicklung"? Welcher Verein würde denn die Spieler des "Fußball in Hernals" zu den mit dem "K-Team" vereinbarten Bedingungen übernehmen? Für die allermeisten Klubs der Ostliga wäre der Aufstieg in die zweite Spielklasse das größere Unglück als ein Abstieg in die jeweilige Stadt- bzw. Landesliga. Die Regionalliga Ost verlor mit Vienna, Ritzing, Horn, Amstetten und Austria II in den letzten zwei Jahren ihre fünf besten Vereine, ohne dass diese durch Auf- oder Absteiger sportlich ersetzt worden wären. Im Gegenteil: Schwächat versuchte in den drei vergangenen Spielzeiten vergeblich, aus der Regionalliga abzusteigen! Nächste Saison könnte sich der "Wettkampf" dadurch weiter "entspannen", dass es dann keinen einzigen "Freiwilligen" mehr für den Aufstieg in die Bundesliga geben wird. Seit der Gründung des "K-Teams" war die Regionalliga Ost niemals so schwach wie heuer.

Der Weg des Teams des "Fußball in Hernals", das für dessen wirtschaftliche Verhältnisse zu teuer ist, würde gerade dann in eine sportliche Sackgasse führen, wenn es auf Grund der mangelnden Konkurrenz einmal wirklich den Pfad in die Bundesliga fände. Es handelt sich um eine biedere Truppe ohne Esprit, die im Herbst knapp gewann und hoch verlor. In ihr steht kein einziger Spieler, der in der Bundesliga ein Leistungsträger sein könnte. Die Schweizer mögen "Ricola" erfunden haben, der Schweitzer ist aber keinesfalls der Erfinder der Lust am Fußballspiel. Für diese "Liebestöter"-Mannschaft "Vorgriffe" auf für die Zukunft vorgesehen gewesenene finanzielle Mittel zu machen, ist unverständlich. Der Hinweis auf die berühmten Talente der 1b-Mannschaft, die forciert werden sollen, widerlegt sich aus der Erfahrung selbst. In einigen Jahren wird man für die nicht in die Kampfmannschaft eingebauten Talente ein ganzes "1b-Altersheim" bauen müssen.

Der Vorstand des "K-Teams" trat in der letzten Jännerwoche zu einer Sitzung zusammen. Wie die Stimmung war? Ganz im Vertrauen: Winterlich .....


07. 02. 2019
Fasching 1971: Alles Walzer, alles Sport-Club!





02. 02. 2019
Die Exekution

In den USA wurde im American Football eine Klage der "Saints" aus New Orleans gegen eine angebliche Fehlentscheidung des Referees abgewiesen.

Trotz des Misserfolgs möge dieses Vorgehen dem Anhang des "Fußball in Hernals" Vorbild sein. So sollten sich die Abonnenten des "K-Teams" zu einer Sammelklage zusammenschließen, um erträglichere Leistungen ihrer Mannschaft zu erzwingen. Rechtsgrund des Anspruchs wäre die sich aus dem Vertrag über den Kauf der Saisonkarte abzuleitende Fürsorgepflicht des "Fußball in Hernals" gegenüber seinen treuesten Fans.

Wie sollte ein solches Klagebegehren formuliert sein? Ganz einfach: "Beantragt wird nachstehendes Urteil: Die Spieler des "K-Teams" sind zur ungeteilten Hand schuldig, ihren bisherigen Hundskick bei sonstiger Exekution zu unterlassen." Um jedes Missverständnis zu vermeiden, sei klargestellt, dass "bei sonstiger Exekution" nicht etwa bedeutet, dass die Kampfmannschaft des "Fußball in Hernals" im Falle des Zuwiderhandelns mit verbundenen Augen an die Wand des Dornbacher Friedhofs zu stellen ist. Die Exekution würde vielmehr dadurch vollzogen werden, dass der Vollstrecker des Bezirksgerichts Hernals dem "K-Team" bei fortgesetzt schlechter Leistung den Matchball wegnimmt ...


22. 01. 2019
Ernst

Mit Recht wird man sagen, dass aus dem Abschneiden des "K-Teams" in der Halle nichts für das Feld abzuleiten ist. Das steht grundsätzlich außer Zweifel. Was man aber im Spiel gegen die "Wiener Linien" doch erkennen konnte, war der fehlende Spielwitz. Die routinierte Truppe des "K-Teams" ist außer Stande, den Ball zum Lachen zu bringen. Ihr fällt alles schwer, nichts leicht. Auf dem Grabstein des "Fußball in Hernals" wird einmal stehen: "Er machte niemandem Freude und meinte jeden Haken ernst ..."


22. 01. 2019
Die Herbstmeisterschaft der Trainer des "K-Teams"

Auf der Homepage des "K-Teams" wird zur Unterstützung von Herrn Schweitzer bei der Wahl des "Trainers der Hinrunde" aufgerufen. Außer Herrn Schweitzer gab es im Herbst aber noch drei weitere Trainer in der Ostliga, die den Fans des "Fußball in Hernals" gut bekannt sind: Die Herren Jusits (Parndorf), Kleer (Mauerwerk) und Ristic (Ebreichsdorf), alles ehemalige Betreuer des "K-Teams"!

Um den Entscheidungsprozess zu objektivieren, seien die Ergebnisse der Spiele der von den vier Herren trainierten Mannschaften gegeneinander betrachtet:


24.08.2018 Ebreichsdorf - Mauerwerk 0:3
07.09.2018 "K-Team" - Mauerwerk 1:4
21.09.2018 Parndorf - Mauerwerk 2:1
21.09.2018 Ebreichsdorf - "K-Team" 6:1
05.10.2018 Parndorf - "K-Team" 2:1
19.10.2018 Ebreichsdorf - Parndorf 2:2

Daraus ergibt sich folgende Tabelle der Herbstmeisterschaft der Trainer des "K-Teams":

1. Kurt Jusits 3Sp 2S 1U 0N 6: 4 7 Punkte
2. Johann Kleer 3Sp 2S 0U 1N 8: 3 6 Punkte
3. Zeljko Ristic 3Sp 1S 1U 1N 8: 6 4 Punkte
4. Norbert Schweitzer 3Sp 0S 0U 3N 3:12 0 Punkte


14. 01. 2019
Ein Elfer ohne Tormann

Das harte Leben des "K-Teams" kennt trotz aller fußballerischer Entbehrungen eine positive Konstante: Das alljährliche Frühjahrswunder! Ist das "K-Team" auch sonst ein von Schicksalsschlägen gequälter Hernalser Hiob, so dürfen sich seine Fans Saison für Saison auf die erste Frühjahrspartie ihrer Mannschaft zu Hause freuen: Seitdem das "K-Team" Fußball spielt, verlor es noch niemals die erste in Dornbach ausgetragene Meisterschaftsbegegnung eines neuen Jahres. Wer daher die Möglichkeit besitzt, darauf zu wetten, dass der "Fußball in Hernals" auch am 15.03.2019 in seinem "Stadion in Dornbach" gegen Traiskirchen ungeschlagen bleibt, sollte sich diesen Elfer ohne Tormann nicht entgehen lassen ...


07.03.2003 "K-Team" gegen SV Mattersburg 2:0
19.03.2004 "K-Team" gegen SV Oberwart 1:1
03.04.2005 "K-Team" gegen Würmla 3:2
28.03.2006 "K-Team" gegen SC Zwettl 3:1
09.03.2007 "K-Team" gegen Würmla 5:1
07.03.2008 "K-Team" gegen SC Zwettl 3:0
10.03.2009 "K-Team" gegen FAC 1:1
05.03.2010 "K-Team" gegen SV Wienerberg 1:1
11.03.2011 "K-Team" gegen SC Neusiedl 0:0
02.03.2012 "K-Team" gegen Admira II 1:1
17.03.2013 "K-Team" gegen SV Schwechat 3:3
28.02.2014 "K-Team" gegen SV Schwechat 1:1
06.03.2015 "K-Team" gegen SV Neuberg 7:0
04.03.2016 "K-Team" gegen St. Pölten II 3:1
03.03.2017 "K-Team" gegen Ebreichsdorf 1:1
16.03.2018 "K-Team" gegen SC Neussiedl 3:0
15.03.2019 "K-Team" gegen Traiskirchen ?:0


13. 01. 2019
Das Jahr 2018 des "Fußball in Hernals", 9. Teil: Im Vormärz

Als Mitglied des Wiener Sport-Club erhielt man von den Herren Raml & Co. in den vergangenen 18 Monaten ein einziges Schreiben. Dabei handelte es sich um die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 25.09.2018. Sonst gab es keine Kontaktaufnahme, kein E-Mail, keine wie immer geartete Aufklärung.

Auf besagter Einladung fanden sich unter anderem folgende Punkte:

- "4. Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung vom 19.06.2017": Eine Beschlussfassung darüber unterblieb, weil dieses Protokoll erst im Jahr 2018 ausgefertigt worden und den Mitgliedern vor der Versammlung am 25.09.2018 nicht einmal bekannt gemacht worden war.

- "6. Bericht des Finanzreferenten" des "K-Teams": Dieser Finanzreferent, Herr Krapf-Günther, war peinlichst bemüht, in seinem Bericht jede konkrete Zahl zu vermeiden. Auf die Frage nach der Höhe des voraussichtlichen Personalaufwands für die Spieler und Betreuer des "K-Teams" in der laufenden Saison erklärte er, dass er diesen nicht kenne. Auf Vorhalt, dass er doch der Finanzreferent wäre, nannte Herr Krapf-Günther schließlich widerwillig die viel zu niedrige und daher falsche Zahl von "EUR 300.000".

- "7. Bericht der Kassierin": Der Bericht der Kassierin, Frau Schulz, unterblieb, weil diese ohne Entschuldigung gegenüber den Mitgliedern nicht zur Mitgliederversammlung erschienen war.

- "8. Berichte der Rechnungsprüfer": Der einzige erschienene Rechnungsprüfer weigerte sich, einen Bericht abzugeben. Dabei handelt es sich um einen in 135 Jahren Vereinsgeschichte einmaligen Vorgang. Grund dafür war, dass der Rechnungsprüfer die zu prüfenden Unterlagen von der Vereinsleitung viel zu spät erhalten hatte. Bis zum heutigen Tag, wurde den Mitgliedern des Wiener Sport-Club nicht mitgeteilt, wie die Prüfung der beiden Rechnungsprüfer ausgefallen ist. Insbesondere wurde keine neue Versammlung anberaumt, um den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, Fragen an die Rechnungsprüfer zu stellen.

All das geschah trotz der Tatsache, dass der über 10 Jahre mühsam von seinen ihm 2001 hinterlassenen Verbindlichkeiten befreite Wiener Sport-Club seit der sogenannten "Rückführung" wieder ein verschuldeter Verein ist. Die dafür verantwortlichen Schuldenmacher ducken und verkriechen sich! Ihre Informationspolitik erinnert dabei an die Tradition eines Fürsten Metternich im Vormärz des 19. Jahrhunderts. Wieder einmal ist die Stunde gekommen, in der bestimmte Kräfte glauben, der Wiener Sport-Club wäre ihnen wehrlos ausgeliefert. Aber es ist eben erst Vormärz ....


05. 01. 2019
Ein gnädiges Schicksal

Der geplante Abriss der "Tribüne Kainzgasse" führt zu dem seltenen Ereignis, dass ein Stück verbautes Hernals wieder der Natur zurückgegeben werden wird. Vielleicht stirbt die älteste Tribüne am Platz durch die in ihren Rücken getriebenen Meißelhiebe gar nicht vergeblich, sondern opfert sie sich, um einen Nistplatz für eine seltene Vogelart wie den WSC-Reiher oder den Schmieger-Sperling zu schaffen.

In jedem Fall gebührt Ehre, wem Ehre gebührt und darf daher kein namenloses Biotop entstehen. Der Ort der baulichen Hinrichtung soll vielmehr von jenen künden, die die Exekution der unbeugsamen Tribüne vollzogen. Als Flurnamen kämen "Orner-Lichtung", "Raml-Schneise" oder "Palme-Bresche" in Frage. Es mögen aber keine Tränen der Trauer fließen, sondern wird eine Gedenktafel mit versöhnlicher Inschrift erinnern: "Hier stand mehr als 100 Jahre die Tribüne an der Kainzgasse. Sie sah Willy Schmieger, Rudolf Geiter und Erich Hof. Ein gnädiges Schicksal wollte es, dass sie den "Fußball in Hernals" und sein "K-Team" nicht mehr sehen musste ..."


04. 12. 2018
Offensichtlich nicht allen

Am 20.06.2012 veröffentlichte das Büro von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou eine Pressemitteilung, laut der man hinsichtlich der Planung der Sanierung des Platzes in Dornbach von Neuem beginnen wollte: "Das bisher vorgelegte Projekt", so Vassilakou, "hat sehr schwierige Rahmenbedingungen gehabt, vor allem weil es sich nur auf einen Teil des Sportklub-Areals beschränkte. Wir sind heute überein gekommen, dass wir nicht nur einen Teil des Platzes, wie in diesem Fall die Friedhofstribüne, betrachten müssen, sondern eine Gesamtbetrachtung brauchen."

Im Nachhinein gesehen war es in diesem Moment um die Tribüne an der Kainzgasse geschehen. Bisher hatte sie abseits gestanden, schenkte man ihr keine Aufmerksamkeit, nunmehr wurde sie zum Gegenstand der "Gesamtbetrachtung". Für diesen bei weitem ältesten Teil des Platzes wollte man im Jahr 2012 genauso wenig Geld ausgeben wie im Jahr 2018. Der Unterschied bestand darin, dass er vor der "Gesamtbetrachtung" wenigstens noch hätte stehen bleiben dürfen. In den "Alszeilen" vom 05.10.2012 meldete sich mit Herrn Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger ein Mitglied der sogenannten "Stadiongruppe" zu Wort und erklärte den Anhängern des "Fußball in Hernals", was Sache war: "Die zentralen Zielsetzungen sind bekannt. Der sanierte .. Platz soll die die sportliche Weiterentwicklung des Vereins nachhaltig unterstützen, z.B. punkto Bundesliga-Tauglichkeit und Zuschauerkapazität .."

Bei der Mitgliederversammlung am 25.09.2018, der einzigen im gesamten Kalenderjahr, war das Aufsichtsratsmitglied Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger - gegenüber den Mitgliedern unentschuldigt - abwesend. Bei dieser Zusammenkunft verkündete Herr Orner als Vertreter des "K-Teams" die Schrumpfung des Platzes von vier auf drei Tribünen, die Verringerung der Kapazität der nunmehr "Stadion" genannten Anlage auf nur mehr 5.700 Zuschauer und eine Spielfeldbreite, die mit 65 Metern um drei Meter unter den Mindestanforderungen der Bundesliga liegt. Was hatte Herr Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger 2012 geschrieben? "Die zentralen Zielsetzungen sind bekannt." Offensichtlich nicht allen ...


22. 11. 2018
They know it weniger

Das "K-Team" besteht aus Menschen, die dem Sport-Club fremd sind und selbst den "Fußball in Hernals" oft erst seit wenigen Jahren kennen. Zum 70. Geburtstag von Herrn Kaipel ist auf der Homepage des "K-Teams" über diesen zu lesen: "Im Sommer 1966 wechselte er zum Wiener Sport-Club, wo er in der 8. Runde den Legionär Brkljacic ersetzte und zum Einser-Goalie avancierte. Er blieb bis 1971 in Hernals und absolvierte insgesamt 73 Matches im Tor der Hernalser."

Damit vertreten die Damen und Herren eine Meinung, mit der sie dem Anspruch des "Fußball in Hernals" auf "Alleinstellung" gerecht werden. Der Sport-Club bestritt ab einschließlich der 8. Runde der Saison 1966/67 bis zum Ende der Spielzeit 1970/71 133 Meisterschaftsspiele. Wenn "Einser-Goalie" Herr Kaipel in dieser Zeitspanne bei nur 73 Partien im Tor stand, wer hütete in den restlichen 60 Meisterschaftsspielen das Sport-Club-Tor? Tatsächlich bestritt Herr Kaipel - abgesehen von den sonstigen Partien im Cup, Messestädte-Cup etc. - allein in der Meisterschaft 119 "Matches" für den WSC.

Über den Beginn der Trainertätigkeit von Herrn Kaipel heißt es: "Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit war Willy Kaipel auch als Trainer tätig, beginnend 1982/83 beim SV Oberwart." Der Beginn des Beginns der Trainertätigkeit von Herrn Kaipel fand tatsächlich nicht 1982, sondern bereits am 11.01.1977 statt, als Herr Kaipel erstmals die Betreuung der Mannschaft des SV Oberwart übernahm.

Weiter schreibt das "K-Team" über Herrn Kaipel: "1992/93 war er erstmals Coach beim Wiener Sport-Club und erreichte den Aufstieg in die 1. Division. Denkwürdig ist die Abschluss-Partie beim GAK, bei der man ein Unentschieden benötigte." In der Saison 1992/93 spielte der WSC nicht eine einzige Partie gegen den GAK, weil der Sport-Club schon in der Spielzeit 1991/92 - im Frühjahr 1992 unter Herrn Kaipel - in die oberste Spielklasse aufgestiegen war.

Zu den sonstigen Funktionen von Herrn Kaipel beim WSC wird in dem Artikel festgestellt: "Daneben war er auch beim Sport-Club in wirtschaftlich turbulenten Zeiten als Manager an Bord." Vor allem stand Herr Kaipel aber als Präsident und Vizepräsident auf der Brücke.

Auch die spätere Trainertätigkeit von Herrn Kaipel in Dornbach und damit teilweise die eigene Geschichte des "Fußball in Hernals" wird auf der Homepage des "K-Teams" falsch beschrieben. Dort heißt es, dass Herr Kaipel nach der Saison 1992/93 in Dornbach "2001/02, 2006 und im Spätherbst 2013" trainiert habe. Tatsächlich betreute Herr Kaipel den WSC auch teilweise in den Saisonen 1993/94 und 2000/01 sowie den WSK teilweise in den Saisonen 2002/03 und 2003/04 sowie in der Saison 2006/07 ein zweites Mal im "Spätfrühling" 2007."Willy knows it", aber die Damen und Herrn vom "K-Team" know it weniger ....


29. 06. 2017
Impressum




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