24. 06. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 25.Teil




Am 28.01.1956 spielte der WSC gegen eine Auswahl des Verbands von Südvietnam in Saigon.


24. 06. 2018
Von Bican bis Kraus

Österreich besaß zwar keinen Ernst Willimowski, dafür aber einen Josef "Pepi" Bican. Dieser wurde 1913 in Wien als Sohn einer eingewanderten tschechischen Familie geboren, die ihre nationale Identität bewahrte. Bican spielte ab 1933 insgesamt 19 Mal in der österreichischen Nationalmannschaft und erzielte 14 Tore, bis er 1936 nach Prag zur Slavia wechselte und die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft annahm. Bican, einer der größten Torjäger des Weltfußballs, debütierte 1938 in der Nationalmannschaft der wenige Monate später von Hitler-Deutschland zerschlagenen Tschechoslowakei. Sein einziges Länderspiel gegen Österreich spielte Josef Bican am 27.10.1946 in Prag. Die Tschechoslowakei gewann 4:3, Bican ging leer aus.

Der einzige österreichische Nationalspieler der für die ÖFB-Auswahl gegen sein früheres Heimatland ein Tor schoss, ist der ehemalige WSC-Spieler Frankie Schinkels. Er stellte am 27.05.1992 gegen die Niederlande in Rotterdam mit dem zweiten österreichischen Treffer den Endstand von 2:3 her. Der einzige Fußballer, der bereits als österreichischer Nationalspieler einen Treffer für sein früheres Heimatland erzielte, war der eingebürgerte Deutsche Bernd Kraus, der - ganz Rapidler - die BRD am 29.04.1981 in Hamburg durch ein Eigentor 1:0 in Führung brachte ...


23. 06. 2018
Der revolutionäre Meister

Die "FreundInnen der Friedhofstribüne" stehen in einem freundschaftlichen Verhältnis zur "Plattform Radikale Linke" und nahmen zuletzt am 02.06.2018 an einem von dieser Gruppierung veranstalteten Straßenfest mit einem Informationsstand teil. Das Zukunftskonzept der "Plattform Radikale Linke" steht im erfrischenden Gegensatz zum altmodischen "Die Arbeit hoch!" der österreichischen Arbeiterbewegung. Die Damen und Herren "Radikale Linke" schreiben: "Es ist genug für alle da, niemand soll mehr arbeiten müssen ..." Genau! Wie erreicht man das? Die Damen und Herren "Radikale Linke": "Wir wollen die gesellschaftlichen Widersprüche aufheben – in einer revolutionären Perspektive."

Meine Damen und Herren Leserinnen und Leser, sie haben sich also überhaupt keine Sorgen zu machen: An der Revolution, die dazu führt, dass Sie alle niemals wieder arbeiten müssen, wird bereits fleißig gearbeitet. Nachdem man sich aber hier mit dem Fußball und nicht mit der Politik auseinandersetzt, stellt sich die Frage, was aus einem solchen Konzept für das "K-Team" zu gewinnen ist. Ein radikaler Linksaußen, der in die Verteidigung der reaktionären, das eigene Tor abschottenden Gegner einbricht, wäre schon einmal ein Anfang. Noch wichtiger ist aber die Aufhebung der gesellschaftlichen Gegensätze im Fußball. Aus einer revolutionären Perspektive betrachtet, ist das "Oben" und "Unten" in der Tabelle nicht mehr zu dulden. Eine solche Rangordnung zementiert die Herrschaft der mächtigen punktereichen Klubs zu Lasten der an Zählern armen Vereine. Die Unterdrückung des "Fußball in Hernals" muss ein Ende finden! Logische Konsequenz ist, dass es für alle Teilnehmer an der Meisterschaft unabhängig von der erreichten Punktezahl nur mehr einen Tabellenrang, nämlich den ersten Platz, geben darf, den in sportlicher Solidarität alle gemeinsam einzunehmen haben. Und wenn die anderen Klubs das nicht wollen? Na, dann kann man ihnen auch nicht helfen und wird das "K-Team" halt alleiniger revolutionärer Meister ...


23. 06. 2018
Für und gegen Deutschland

Am 05.06.1938 endete bei der WM in Frankreich ein dramatisches Achtelfinale zwischen Brasilien und Polen nach Verlängerung 6:5 (3:1, 4:4). Der brasilianische Wunderstürmer Leonidas, der auf Grund der durch einen Wolkenbruch verursachten tiefen Bodenverhältnisse zeitweise barfuß spielte, erzielte drei Treffer. Leonidas wurde aber an diesem Tag noch vom der deutschen Bevölkerungsgruppe Oberschlesiens zugehörigen polnischen Stürmer Ernst Willimowski übertroffen. Dieser schoss sogar vier Tore, darunter den Ausgleich zum 4:4 in der 89. Minute, der die Verlängerung erzwang.

Ernst Willimowski war der erste Spieler, dem in einem WM-Spiel vier Tore gelangen und er ist bis heute der einzige Fußballer, der in einem Länderspiel gegen Brasilien vier Treffer erzielte. Aber dieser Ernst Willimowski hält noch einen anderen Rekord. Er ist der einzige Fußballer der in Länderspielen für und gegen Deutschland als Torschütze erfolgreich war. Am 09.09.1934 schoss Willimowski beim 2:5 der Polen gegen Deutschland in Warschau den Ausgleich zum 1:1. Nach dem deutschen Überfall auf Polen im Jahr 1939 wechselte der Schlesier den Nationaldress und erzielte er in den Jahren 1942 und 1943 in acht Länderspielen für Deutschland dreizehn Tore. Nach Kriegsende blieb Willimowski in der Bundesrepublik und starb 1997 im Alter von 81 Jahren in Karlsruhe ...


23. 06. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 24.Teil




Am 07.08.1956 verlor der WSC in Sofia gegen den damaligen bulgarischen Meister Dynamo Sofia mit 0:2. Bei der zweiten Begegnung der beiden Vereine am 08.08.1956 ging es besser, der Sport-Club spielte 1:1 unentschieden. In der dritten Zeile der Beschriftung des Wimpels heißt es in kyrillischen Buchstaben: ""Wiener Schportklub" Wiena"


22. 06. 2018
Das Schweigegelübde

Laut einem im Internet veröffentlichten Text der Herren Bazil und Piwinger ist auch Schweigen eine Form von Kommunikation: "Schweigen bedeutet, sehr vereinfacht formuliert, wenn keiner etwas sagt. Auf keinen Fall aber ist Schweigen die Abwesenheit von Kommunikation. Spätestens da, wo der Schweigende mit seiner Wortlosigkeit eine Absicht verfolgt, ist Kommunikation im vollen Gange, und frühestens dort, wo der Interaktionspartner das Schweigen deutet, beginnt sie."

Wenn also Sie, meine Damen und Herren, als Anhänger des "K-Teams" keine aktuellen Informationen über die Termine der Vorbereitungsspiele im Sommer, den Stand der Transfers, die Entscheidung über die Weiterverpflichtung des Trainers, die Budgetsituation, den persönlichen Rückzug von Herrn Kirisits und dessen Gründe, das Ausscheiden des juristischen Beirats Herrn Biegl, das Datum der Premiere der neuen Homepage wienersportclub.com und vieles andere mehr erhalten, dann handelt es sich um Kommunikation, mit der eine ganz bestimmte Absicht verfolgt wird, die Sie zu deuten haben. Also, wie lautet Ihre Deutung? Dass man Sie dumm sterben lassen will und deshalb wie ein Grab schweigt?! Dass die Vereinsleitung, um das Budget zu finanzieren, auf das Sprichwort "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!" setzt?! Dass es sich beim "K-Team" um die getarnte Fußballsektion des Trappisten-Ordens handelt?! Wenn Ihnen nichts anderes als diese dummen Witze einfallen, dann wäre es besser gewesen, Sie hätten selbst geschwiegen!

Apropos Trappistenorden und dumme Witze: In den Trappistenorden wird ein Novize aufgenommen. Schreibt ein verwunderter Bruder dem Abt auf einen Zettel: "Bruder Abt, warum musste der Novize kein Schweigegelübde ablegen?" Der Abt schreibt zurück: "Das ist nicht notwendig. Dieser Novize war Pressesprecher beim "K-Team". Der hat noch nie etwas gesprochen ...."


22. 06. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 23.Teil




Am 27.03.1959 herrschte an der Nordsee Tor-Ebbe. Der WSC und der HSV trennten sich in Hamburg vor 25.000 Zusehern mit 0:0.


21. 06. 2018
Sorgenfrei




"Der Pecirep is weg, der Mansbart wahrscheinlich auch, aber solange wir unseren Sollynator haben, mach´ i ma kane Surgen .."


21. 06. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 22.Teil




Der letzte Auftritt des WSC im UEFA-Pokal: Am 19.09.1979 spielte der Sport-Club gegen Universitatea Craiova im Rahmen einer Doppelveranstaltung im Weststadion 0:0 und verlor das Rückspiel in Rumänien am 03.10.1979 mit 1:3.


20. 06. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 21.Teil




1924 spielten die Arminen nicht nur Hockey, sondern auch noch Fußball und traten sie am 3.Mai am WAC-Platz gegen die Seniorenmannschaft des Wiener Sport-Club. Überliefert ist nur dieser schöne Wimpel, aber nicht das Resultat des Spiels.


20. 06. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 20.Teil





Am 24.10.1959 schlug der Wiener Sport-Club den dänischen Meister BK Odense 1909 im Europapokal auswärts 3:0. Am 04.11.1959 wurde durch ein 2:2 gegen die Dänen im Wiener Stadion der Aufstieg in das Viertelfinale des Europacups der Meister endgültig gesichert.


19. 06. 2018
Der Staub von tausend Jahren ...

Mit dem Abgang von Herrn Pecirep zum SV Ried ist der Angriff des "K-Teams" seiner stärksten Waffe beraubt. Dazu kommt, dass Herr Mansbart nach den Erfahrungen der letzten Saison ebenfalls über einen Wechsel nachdenkt und das "K-Team" nach wie vor um die Finanzierung des Budgets des Spielbetriebs ringt. Die Damen und Herren Funktionäre sollten weniger an ihren jämmerlichen kleinen "Geheimnissen" festhalten, als etwas "Glasnost" wagen und im öffentlichen Diskurs mit Anhängern und Mitgliedern frische Luft in ihr verdunkeltes Vorstandskämmerlein hereinlassen. Man darf sich nicht vor der Wirklichkeit, sondern nur davor fürchten, diese zu verdrängen! Bei der derzeitigen Leitung des "K-Teams" kann man beobachten, wie schnell verhältnismäßig junge Menschen im Fußball geistig alt werden: Unter den Funktionärstalaren der Staub von tausend Jahren ....


18. 06. 2018
"Nahezu freundlich ..."

Der 2013 verstorbene deutsche Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki wurde 1920 als Sohn deutsch-jüdischer Eltern im polnischen Wloclawek geboren. 1929 übersiedelte er zu Verwandten nach Berlin, von wo er von den Nazis 1938 nach Polen abgeschoben wurde.

In seiner 1999 erschienenen Biographie "Mein Leben" erzählte Reich-Ranicki folgende ebenso absurde wie grausame Geschichte über die "verbindende" Wirkung des Fußballs. Mit anderen Juden war Reich-Ranicki 1940 von deutschen Soldaten zur Reinigung eines von der Wehrmacht für ihre Zwecke in Beschlag genommenen Warschauer Schwimmbads herangezogen worden. Dabei kam er mit einem ebenfalls aus Berlin stammenden "lustig brutalen" Soldaten ins Gespräch, der sich beiläufig als Anhänger von Hertha BSC zu erkennen gab: "Rasch nannte ich die Namen der damals berühmtesten Spieler - und das hat mich gerettet. Er war erfreut, in Warschau, in dieser für ihn fremden Welt, jemand gefunden, zu haben, mit dem er sich über Hertha BSC und die Konkurrenzmannschaften unterhalten konnte. Der selbe junge Mann, der uns vor einer halben Stunde sadistisch geschunden und gezwungen hatte, zu brüllen, wir seien Judenschweine, der uns mit der Pistole in der Hand gedroht hatte, er würde uns gleich in das eiskalte Wasser des Schwimmbads jagen, dieser Kerl benahm sich jetzt ganz normal, ja, nahezu freundlich."

Marcel Reich-Ranicki wurde zu einem Überlebenden des Warschauer Ghettos und kehrte schließlich nach Deutschland zurück ....


15. 06. 2018
Die Punktlandung

Zu den Rätseln des "Fußball in Hernals" gehört, warum nach den Erfahrungen der gerade abgelaufenen Saison nicht längst ein fachkundiger sportlicher Leiter bestellt wurde. Herr Günes wäre für diese Funktion der ideale Mann gewesen. Er ist aber bei den im "K-Team" maßgeblichen "FreundInnen" aus fußballfremden Gründen in Ungnade gefallen.

Gerade die glühendsten Anhänger des "K-Teams" sollten wissen, dass es so nicht weitergehen kann. Noch eine Saison mit den gescheiterten Herren Direktor Adolf Solly und Heinz Palme als sportlich Verantwortliche? Das wäre nach dem 15. Tabellenplatz und der Nichtteilnahme am Pokal so, wie wenn man den Piloten eines Flugzeuges, die gerade ohne Not eine klassische Bruchlandung hinlegten, den Dank der Fluglinie aussprechen würde: "Alle Achtung meine Herren, nur einen halben Kilometer neben der Piste, das war ja eine Punktlandung ..."


15. 06. 2018
Die Cup-Statistik des "K-Teams"

Die erste komplette Statistik der Saison 2018/19 ist die Cup-Statistik des "K-Teams". Das letzte Cup-Tor des "K-Teams" außerhalb eines Elferschießens fiel gegen Red Bull Salzburg am 24.09.2014 und damit vor fast vier Jahren. Heuer wird kein Treffer mehr dazukommen ....


2002/03
Trainer Kaipel 27.08.2002 Sattledt - Wiener SK 0:2
Trainer Webora 24.09.2002 Wiener SK - Leoben 3:2
Trainer Webora 18.03.2003 Sturm Graz - Wiener SK 3:0

2003/04
Trainer Webora 30.07.2003 FAC - Wiener SK 2:3
Trainer Webora 05.08.2003 Wiener SK - Stadlau 1:1 (3:5 i.E.)

2004/05
Trainer Prügger 09.06.2004 Gersthof - Wiener SK 3:0

2005/06
Trainer Segrt 20.09.2005 Wiener SK - Polizei/FW 3:2
Trainer Segrt 18.10.2005 Wiener SK - Kapfenberg 1:5

2006/07
Trainer Thalhammer 01.08.2006 Mattersb. A - Wiener SK 0:2
Trainer Thalhammer 12.09.2006 Wiener SK - Wattens 5:1
Trainer Thalhammer 24.10.2006 Wiener SK - A. Lustenau 4:1
Trainer Thalhammer 02.11.2006 Mattersburg - Wiener SK 2:0

2007/08
kein Cup ausgetragen

2008/09
Trainer Batricevic 26.07.2008 Vienna - Wiener SK 1:1 (4:5 i.E.)
Trainer Batricevic 14.08.2008 Waidhofen - Wiener SK 0:2
Trainer Batricevic 13.09.2008 Wiener SK - Mattersburg 0:4

2009/10
Trainer Rijstic 26.07.2009 Wienerberg - Wiener SK 1:1 (5:3 i.E.)

2010/11
Trainer Drazan 30.07.2010 Wiener SK - Austria A. 0:1

2011/12
Trainer Maresch 23.07.2011 Admira-Tech.- Wiener SK 1:4
Trainer Maresch 05.08.2011 Wiener SK - Bad Vöslau 1:2

2012/13
Trainer Maresch 13.07.2012 Wiener SK - RB Salzburg 0:2

2013/14
Trainer Kraft 12.07.2013 Sollenau - Wiener SK 1:1 (5:4 i.E.)

2014/15
Trainer Jusits 12.07.2014 Wiener SK - A. Lustenau 3:2
Trainer Jusits 24.09.2014 Wiener SK - RB Salzburg 1:12

2015/16
Trainer Reisinger 18.07.2015 SV Leobend. - Wiener SK 0:0 (4:5 i.E.)
Trainer Reisinger 22.09.2015 Wiener SK - Altach 0:3

2016/17
Trainer Jank 15.07.2016 Wiener SK - Ritzing 0:3

2017/18
Trainer Jank 15.07.2017 K-Team - Ried 0:4

2018/19 Erstmals nicht für den Cup qualifiziert!
Direktor Adolf Solly/
Heinz Palme/
Norbert Schweitzer


14. 06. 2018
Mit einem letzten Seufzer

Am 26.12.2017 veröffentlichte das "K-Team" eine Vorausschau auf das Frühjahr 2018, die in folgender Feststellung gipfelte: "Die Mannschaft wird ein umfangreiches Trainings- und Testspielprogramm absolvieren. Mit der großartigen Unterstützung und im Vertrauen auf die gute und professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten im Verein mit seinen Förderern*innen und Partner*innen können wir zuversichtlich in das Jahr 2018 blicken, das neue Chancen und Möglichkeiten bieten wird, ... zurück zu altem Glanz zu führen."

Im Dezember 2017 war das "K-Team" mit einem Zähler Vorsprung auf Stadlau noch 14. der Ostliga. Nach dem Ende der Meisterschaft steht man mit 7 Zählern Rückstand auf die Stadlauer nur mehr auf dem 15. Platz. Stadlau spielt im ÖFB-Cup, das "K-Team" nicht. Damit schaffte das "K-Team" ein besonderes Double: Es erreichte einerseits in der Regionalliga mit dem 15. Rang nur einen - vom sportlichen Standpunkt aus gesehen - Abstiegsplatz und verpasste andererseits die Teilnahme am Pokalbewerb!

Bemerkenswert erscheint, dass das "K-Team" von der Entwicklung offenbar völlig überrascht wurde, weil niemals davon die Rede war, dass die Cup-Qualifikation in Gefahr wäre. Herr Direktor Adolf Solly, der im WFV-Vorstand sitzt, rief lediglich zum Abwehrkampf gegen die in der Tabelle zeitweise näher rückenden Schwächater, nicht aber zum Angriff auf die davonziehenden Stadlauer auf. Der Herr Direktor hatte sich verrechnet. Und was geschah mit dem am 26.12.2017 beschworenen "alten Glanz"? Dieser sank mit einem letzten Seufzer in sein stilles Grab ....


13. 06. 2018
Cup-Blamage

Ein Leser schickte das folgende SMS: "Das K-Team hat es geschafft, sich nicht für den ÖFB-Cup zu qualifizieren. Nach dem Wegfall des Derbys gegen Vienna wieder ein wirtschaftlicher Schaden .. Chapeau!! Für Wien am Start im Cup mit Ausnahme der Bundesligavereine solche Hochkaräter und klangvolle Namen wie Austria XIII, FC Karabakh und Stadlau!"

Die Nichtteilnahme am Cup, die erste in der Geschichte des "K-Teams", ist eine neuerliche Blamage des "Fußball in Hernals" und ein weiterer Beweis für den sportlichen Verfall sowie für die mangelnde Durchschlagskraft seiner Funktionäre, insbesondere von Herrn Direktor Adolf Solly, der dem WFV-Vorstand angehört! Zumindest eine Qualifikation gegen Austria XIII oder SC Team Wiener Linien wäre durchzusetzen gewesen ....


13. 06. 2018
Aus heißer Luft

Im Jänner 2002 ließ man den WSC mit den Schulden der Fußballsektion zum Sterben zurück. Das geschah, damit man mit einem neuen Verein, dem FC Wien-Hernals alias Wiener SK, einen schuldenfreien Anfang machen konnte. 2017 war der Wiener Sport-Club doch noch am Leben und schuldenfrei, der Wiener SK aber verschuldet. Um den WSK zu entschulden, kam es zur sogenannten "Rückführung", durch die wiederum der WSC verschuldet wurde.

Das geschah unter der Leitung eines Präsidenten, der von sich im Ernst behauptet (vgl. "Alszeilen" vom 25.05.2018), dass seine "oberste Prämisse immer" jene wäre, "den WSC frei von Risiko zu halten". Das von Herrn Raml genannte Risiko hätte noch gar nicht im Eintritt der Verschuldung, sondern bereits in der bloßen Möglichkeit derselben bestanden. Statt sich ein Jahr nach der "Rückführung" am Ende der alten und vor dem Beginn der neuen Saison der Mitgliederversammlung zu stellen, um Rechenschaft zu geben, schweigt man über den Sommer. Das wird einige im "K-Team" nicht daran hindern, weiter Schlösser des "alten Glanzes" zu bauen. Woraus diese bestehen? Aus heißer Luft ....


11. 06. 2018
Eine leichte Auslosung für das "K-Team"

Das "K-Team" spielt in der ersten Runde der Saison 2017/18 am 03.08.2018 in Bruck. Das erste Match in Dornbach folgt am 10.08.2018 gegen Neusiedl.


08. 06. 2018
Die oberste Prämisse

Es bedarf dringend eines Kassasturzes:

- Welche Verbindlichkeiten des WSK waren vorhanden. Warum wurden diese, so Herr Kirisits, ziffernmäßig nicht richtig angegeben?

- Was kostete diese "Erfolgssaison" 2017/18 des "K-Teams"?

- Woher kam das Geld?

- Wohin floss das Geld?

- Wie sieht die wirtschaftliche Situation derzeit sowie unter Berücksichtigung der zu erwartenden Entwicklung in der nächsten Spielzeit aus? Das gilt insbesondere für den Stand der Verschuldung.

Über das alles ist den Mitgliedern unverzüglich in einer ordentlichen Mitgliederversammlung auf Punkt, Beistrich, Ziffer und Komma Rechenschaft abzugeben und nicht etwa erst im September, wenn alle Weichenstellungen für die nächste Saison des "K-Teams" bereits erfolgt sind. Laut Herrn Raml in den "Alszeilen" vom 25.05.2018 ist es immer seine "oberste Prämisse, den WSC frei vom jedem Risiko zu halten". Diese Aussage erscheint vor dem Hintergrund der Entwicklung der letzten 12 Monate schlicht unverständlich. Wieso handelte Herr Raml nicht gemäß seiner eigenen "obersten Prämisse" ...


31. 05. 2018
Wann findet die Mitgliederversammlung des Wiener Sport-Club statt?

Es ist bereits Ende Mai und trotzdem wurde noch immer nicht die ordentliche Mitgliederversammlung des WSC anberaumt. Die ältesten Mitglieder des Wiener Sport-Club haben seit einem Jahr nichts mehr vom Verein gehört. Dabei hat man viel gemeinsam aufzuarbeiten. Es ist der Vorwurf von Herrn Kirisits zu prüfen, dass die Verbindlichkeiten des WSK zu niedrig angegeben wurden. Es ist darzulegen, welche Veträge mit der VSC wann und mit welchem Inhalt abschlossen wurden. Es ist zu klären, ob und zu welchem Zeitpunkt die aufschiebenden Bedingungen laut Vertrag mit dem WSK eintraten. Vor dem Hintergrund der 2014 abgeschlossen gewesenen vollständigen Entschuldung des Wiener Sport-Club muss aber insbesondere über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung des Vereins in allen wesentlichen Details Rechenschaft abgelegt werden, wobei sich gerade auf Grund der Äußerung von Herrn Raml in den "Alszeilen" vom 25.05.2018 über die angebliche Höhe des Budgets neue wichtige Fragen stellen.

Wann findet endlich die ordentliche Mitgliederversammlung des Wiener Sport-Club statt?


31. 05. 2018
Zahlen

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 19.06.2017 teilte man den Mitgliedern mit, dass die Vienna Smart-Contracting GmbH für das Budget des "K-Teams" mit einem Zuschuss bis maximal von EUR 150.000,-- pro Jahr garantieren werde. Das wurde hier am 20.06.2017 veröffentlicht und gemäß den weiteren Ausführungen bei der Versammlung unter einem festgehalten, dass die Höhe des laufenden Budgets des WSK (Verein und GmbH) mit einem Betrag von ca. EUR 800.000,- angegeben worden war. Das stimmte in etwa mit den schon früher von Seiten des Wiener SK mitgeteilten Zahlen überein. Beispielsweise belief sich das hier mit seinen exakten Beträgen vorliegende Budget von WSK und WSK Marketing GmbH für 2014/15 auf kumuliert ca. EUR 880.000,-- und soll es laut Herrn Baumeister Tromayer danach zu wiederholten Einsparungen gekommen sein. Das bestätigte Herr Jank für seinen Bereich in den "Alszeilen" vom 19.05.2017: "Vor der Saison 2016/17 wurde mir vom Präsidium ein Budget für die Kampfmannschaft vorgelegt, welches gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert wurde."

In den "Alszeilen" vom 25.05.2018 ist nunmehr in einem Interview mit Herrn Raml das Folgende zu lesen: "Wir hatten einen Umsatz von 50.000 EUR .. . Auf einmal haben wir eine Sektion mit 1,2 Millionen EUR dazu bekommen." "Auf einmal" waren also aus EUR 800.000,-- um 50% mehr, nämlich EUR 1.200.000,--, geworden. Das muss aber niemanden beunruhigen. Die Höhe des Budgets ist nur eine Zahl und Zahlen spielen bekanntlich nicht Fußball. Wenn sie lästig werden, kehrt man sie entweder unter den Rasen des Spielfelds oder man spricht ein Platzverbot gegen sie aus. Daher haben Ziffern, soweit sie sich nicht auf dem Rücken der Dressen der Fußballer befinden, auch keinerlei Bedeutung für den Spielbetrieb. Sollte wirklich einmal Geld fehlen, dann erhöht man das Budget eben ein bisserl. Wie lautet die stolze Überschrift des Interviews mit Herrn Raml in den "Alszeilen" vom 25.05.2018? "Oberste Prämisse ist für mich immer, den WSC frei von Risiko zu halten." Das ist Herrn Raml als erfahrenem Wirtschaftfachmann gewiss gelungen. Der Wiener Sport-Club ist frei von jedem Risiko! Das ist so wahr, wie die Zahlen stimmen ....


31. 05. 2018
15.

Zu den im "Fußball in Hernals" verbreiteten Saison-Mythen gehört, dass das Ziel für diese Spielzeit der bloße Klassenerhalt gewesen wäre. Abgesehen davon, dass sportlich gesehen selbst dieses Minimum an Erfolg klar verfehlt wurde, konnte man bei der in Gegenwart von Schaufensterpuppen stattfindenden Pressekonferenz am 08.08.2017 anderes vernehmen:

- Der bei der Pressekonferenz anwesende Journalist Peter Linden stellte vor dem Hintergrund des dort Gehörten am 09.08.2017 auf peterlinden.live die Frage, wo das "K-Team" in der Saison 2018/19 spielen werde: "Noch in der Regionalliga Ost oder weiter oben in der neuen zweiten Liga mit sechzehn Klubs? Dienstag Abend wurde ein mutiges Projekt präsentiert, um den Traditionsklub mit seinen treuen Anhängern wieder in Richtung alter Glanz zu führen."

- Laut am 09.08.2017 erschienenen Bericht der "Kronen-Zeitung" über die Pressekonferenz am 08.08.2017 gab Herr Jank folgendes Ziel vor: "Am Ende Platz fünf bis sieben holen."

- Herr Pecirep war laut dem selben Artikel noch optimistischer: "Wenn ich schon da bin, will ich auch den Ostliga-Titel holen."

- Dieser Zielsetzung schloss sich laut Video-Aufnahme von der Pressekonferenz auch Herr Kraus an: "Wir sind zwar eine junge Mannschaft, aber mit irrsinnig viel Potenzial! Wenn ich in die Meisterschaft geh´, will ich sie g´winnen und deshalb heißt mein Tip Wiener Sportklub!"

Das "K-Team" wurde weder 1. noch 5., aber wenigstens setzt sich sein tatsächlicher Tabellenrang aus einer Kombination von 1 und 5 zusammen: 15. ...


29. 05. 2018
Das "K"

Das "K-Team" hat in einem gewissen Herrn Bunke einen neuen den Zeigefinger schwenkenden Vordenker gefunden. Als leuchtendes Vorbild des "Fußball in Hernals" nennt er in den "Alszeilen" vom 25.05.2018 - wie könnte es anders sein - den "glorreichen" FC St. Pauli. Im Sieg gegen Horn, nicht im 15. Tabellenplatz, erkennt Herr Bunke das wahre "Potenzial" des "K-Teams": "Das kann dieser Verein sein, wenn er nur will."

Aber für Herrn Bunke ist das "K-Team" ohnedies "weitaus mehr als "nur" der Sport. Er ist ein Ort der Begegnung und der Kultur." Genau, wenn das "K-Team" wieder einmal dem sportlichen Misserfolg begegnet, dann bleibt seinen Anhängern immer noch die Kultur. Vielleicht sollte man zur Ablenkung vom Geschehen am Feld schon während der Spiele Dichterlesungen durchführen. Für irgendetwas muss das "K" in "K-Team" doch stehen, oder?


26. 05. 2018
Das Resümee der Saison

Das gestrige 2:2 gegen Schwächat bedeutete das Ende der Scheinkonjunktur der vorangegangenen drei Runden. Schon zuvor übte sich die Leitung des "K-Teams" in Dilettantismus, als sie ohne endgültige Entscheidung in der Trainerfrage daran ging, eigenständig Spielerverträge zu verlängern und an ihrem Lieblingsprojekt, der Rekonstruktion der Mannschaft der Ära vor Herrn Jank, zu arbeiten. Beraten durch "Hevi" holte man nach "Dimi" nun auch noch den nächsten von Herrn Jank Verstoßenen, nämlich "Legolas" alias Herrn Csandl, zurück. "Gute Freunde kann niemand trennen", sang schon Franz Beckenbauer.

Der selbe "Hevi" hatte nach dem 2:2 gegen Parndof im privaten Gespräch erklärt, dass es mit Herrn Schweitzer nicht mehr weitergehe. Offenbar Folge dieser "fachkundigen" Einschätzung war, dass Herr Direktor Adolf Solly in der "Kronen Zeitung" vom 08.05.2018 kundmachte, dass die Zeit von Herrn Schweitzer im Grunde schon abgelaufen wäre: "Wir schauen uns nach Möglichkeiten um. .. Ein Trainer, der uns sofort hilft, ist nicht am Markt." Dann kam das Wunder gegen Horn sowie die Siege gegen die aus vielerlei Ursachen ermattete Stadlau und gegen die auf Grund ihrer sicheren Tabellensituation nur aus Buben zusammengesetzt gewesene Admira II. Auf einmal schien die Planlosigkeit der letzten Monate doch einen Plan zu haben. Das Spiel gegen die beherzte Schwechat bewies aber die nach wie vor bestehende sportliche Augenhöhe mit dem Tabellenende.

Der unschätzbare Vorteil für Herrn Schweitzer im Frühjahr war ein gesunder Herr Pecirep. Über so einen Stürmer verfügte das "K-Team" seit Herrn Djokic im Frühjahr 2013 nicht mehr. Der Angreifer verschloss durch die Arznei seines Torinstinkts viele tiefe Wunden des "Fußball in Hernals". Seine 14 Frühjahrstore waren nicht Ausdruck einer gelungenen Taktik oder einer guten Mannschaftsleistung, sondern seiner für die Regionalliga besonderen individuellen Klasse. Herr Pecirep schoss in nur 23 Partien mit 17 Treffern fast die Hälfte aller Meisterschafts-Tore des "K-Teams". Ihm ist als einzigem zu dieser Saison zu gratulieren. Geht Herr Pecirep, hinterlässt er eine Lücke wie Anthony Modeste im Sommer 2017 beim 1. FC Köln. Das Versagen des Trainers zeigte sich dagegen in der in 62 Gegentreffern zum Ausdruck kommenden Defensivleistung der Mannschaft, die auch gestern wieder ungenügend war. Schwächat schoss nicht weniger als 24% seiner 25 Saisontreffer in den beiden Begegnungen gegen das "K-Team". Im Vergleich zur Saison 2016/17 erhielt der "Fußball in Hernals" heuer fast doppelt so viele Gegentreffer.

Herr Schweitzer soll im Gespräch mit einem Dritten angemerkt haben, dass er Verhältnisse wie beim "K-Team" noch bei keinem anderen Verein vorgefunden hätte. Es besteht kein Grund, anzunehmen, dass sich an diesen Zuständen in Zukunft etwas bessern wird. Das ist das eigentliche Resümee der Saison ...


26. 05. 2018
Die finale Blamage

Das "K-Team" machte mit dem blamablen 2:2 gegen den Tabellenletzten Schwächat die schwächste Spielzeit in der Geschichte des "Fußball in Hernals" perfekt! Der Vienna Smart-Club landete sportlich gesehen auf einem Abstiegsplatz und erreichte dabei die wenigsten Zähler, den niedrigsten Punkteschnitt, die meisten Niederlagen sowie die schlechteste Tordifferenz seit dem Beginn der Teilnahme des "K-Teams" an der Regionalliga Ost! Der VSC, der am Beginn der Spielzeit den 5. Platz als Saisonziel genannt hatte, blieb sogar hinter der letztjährigen Bilanz unter Herrn Jank zurück, obwohl 2016/17 zwei Spiele weniger auszutragen waren als heuer. Die Herren Direktor Adolf Solly, Heinz Palme und Norbert Schweitzer vor den Vorhang .....


01. 2006/07 (Thalhammer/Kaipel 30 17 8 5 70:26 59 Pkt./1,96 pro Sp.
Batricevic/Kaipel)
02. 2004/05 (Segrt) 30 16 9 5 57:36 57 Pkt./1,90 pro Sp.
03. 2007/08 (Schöttel) 30 17 5 8 50:24 56 Pkt./1,86 pro Sp.
04. 2008/09 (Batricevic) 30 15 9 6 53:22 54 Pkt./1,80 pro Sp.
05. 2009/10 (Ristic/Kleer) 30 15 1 14 51:30 46 Pkt./1,53 pro Sp.
06. 2010/11 (Drazan/Radaj) 30 13 6 11 55:49 45 Pkt./1,50 pro Sp.
07. 2005/06 (Segrt/Thalhammer) 30 12 7 11 49:51 43 Pkt./1,43 pro Sp.
08. 2011/12 (Maresch) 30 11 10 9 48:51 43 Pkt./1,43 pro Sp.
09. 2013/14 (Kraft/Kaipel/Jusits) 30 11 5 14 48:55 38 Pkt./1,26 pro Sp.
10. 2014/15 (Jusits/Günes/Dr. Uhlig)30 10 7 13 53:55 37 Pkt./1,23 pro Sp.
11. 2012/13 (Maresch/Handl/Kraft) 30 10 6 14 51:51 36 Pkt./1,20 pro Sp.
12. 2003/04 (Webora/Müllner/ 30 8 10 12 39:43 34 Pkt./1,13 pro Sp.
Dallos/Prügger
Kaipel)
13. 2015/16 (Reisinger) 30 7 8 15 37:54 29 Pkt./0,96 pro Sp.
14. 2016/17 (Jank) 28 5 13 10 30:33 28 Pkt./1,00 pro Sp.
15. 2017/18 (Direktor Solly/Palme/ 30 7 7 16 39:62 28 Pkt./0.93 pro Sp.
Schweitzer)


18. 05. 2018
Keine Baurbeiter ...

Das Talent, das das "K-Team" verkörpert, kommt unter anderem dadurch zum Ausdruck, dass dessen neue Homepage mittlerweile seit ungefähr einem halben Jahr "in Kürze" online gehen soll. Natürlich wird das irgendwann der Fall sein. Zuletzt war vor mehr als einer Woche von den "nächsten Tagen" die Rede. Aber dieses Projekt ist offenbar wieder einmal ein kleiner Schritt für die Menschheit, jedoch ein besonders großer für die Damen und Herren des "Fußball in Hernals". Noch nie haben in Dornbach so viele so langsam so wenig zustande gebracht, wie das heute der Fall ist.

Die Domain "wsc.at" wurde einst dem WSC zu dem Zweck übertragen, dass sie als Plattform zur Veröffentlichung von Nachrichten des Vereins dienen sollte. Mittlerweile ist diese Homepage unter der neuen Leitung des "K-Teams" so heruntergekommen, dass die letzten "news" vor mehr als einem Monat erschienen und drei der vier aktuellsten Berichte dem rauschenden Befinden einer Toilettenanlage gewidmet sind.

Hier verhält es sich dem Grunde nach nicht anders als wie bei der "Sanierung" des Platzes: Das eigentlich Erwähnenswerte ist nicht, dass es nach einem Jahr eine neue Fotomontage der längst neu zu errichten gewesenen Tribüne gibt und diese eines schönen Tages Wirklichkeit werden soll, sondern dass es gelang, die bereits für 2017 gewährte Förderung mangels Inangriffnahme der Bauarbeiten verfallen zu lassen. Statt den nunmehr seit weit mehr als 10 Jahren(!) angestrebten Weg der Renovierung endlich zu beschreiten, wurde eine Schnulze der "Bambis" zur Hymne des Dornbacher Scheiterns: "Nur ein Bild von dir"! Würde es sich nicht um einen seit 114 Jahren existierenden Fußballplatz handeln, für dessen Instandsetzung die Gemeinde Wien mangels anderer Widmung und Benützbarkeit wohl oder übel etwas unternehmen muss, wäre die Chance zur Verwirklichung des Projekts durch Säumigkeit vergeben worden.

Die einzige Baustelle, die es bisher in Dornbach gibt, ist das "K-Team" selbst. Auf dieser geht deshalb nichts weiter, weil keine Bauarbeiter, sondern Funktionäre tätig sind ....


28. 04. 2018
Ein Formular zur freien Verwendung der Funktionäre des "K-Teams"





27. 12. 2017
Danke, Herr Raml!

In dem aktuellen Artikel auf www.wienersportklub.at ist auch folgender Satz über die Entwicklung seit Juni 2017 zu lesen, mit dem das "K-Team" selbst die Folgen der "Rückführung" zugibt: "Die Zielsetzung, den Weg zur Gesundung des WSC mit langfristiger Perspektive gemeinsam zu beschreiten, wurde aber auch in schwierigen Phasen nie aus den Augen gelassen."

Der WSC war bis zum 19.06.2017 pumperlgesund, nämlich schuldenfrei, und wurde erst durch die sogenannte "Rückführung" mit einem Schlag krank, nämlich verschuldet. Danke, Herr Raml ...


26. 11. 2017
"Wir pfeifen auf uns selbst!"




Am 20.11.1993 führten die Anhänger auf der Friedhofstribüne anlässlich des Meisterschaftsspiels gegen Austria Salzburg die Aktion "Wir pfeifen auf diesen Vorstand!" durch, mit der sie gegen die Amtsführung der damaligen Vereinsleitung des Wiener Sport-Club protestierten. Es darf davon ausgegangen werden, dass an diesem Freitag-Abend auch die heutigen Funktionäre des "K-Teams" Frau "Kassiererin" Schulz, Herr "Präsident" Raml und Herr "Vizepräsident" Kaider eine der vor dem Match verteilten 100 Trillerpfeifen im Mund hatten. Es wäre an der Zeit, dass sich Frau Schulz und die beiden Herren wieder an einer solchen Demonstration beteiligen. Als Parole der Kundgebung stünden dieses Mal folgende Leitsätze zur Auswahl:

1. "Wir pfeifen auf uns selbst!"

2. "Wir pfeifen aus dem letzten Loch!"

3. "Wir tanzen nach fremder Pfeife!"


14. 11. 2017
Herr Baumeister Tromayer meldet sich zu Wort

Nachstehend die unkommentierten Aussagen von Herr Baumeister Tromayer über seine persönliche Sicht zur aktuellen Entwicklung:

Zur Lage: "Mich wundert als Außenstehender die Lage im Verein und habe echte Sorgen, dass - wenn nicht bald ein Umkehrschwung kommt - der Verein echt abschmiert. Diese große Sorge habe ich. Ich habe keine Informationen von meinen Ex-Mitarbeitern erhalten. Es dürfte ein Sprechverbot ausgegeben worden sein. Warum, weiß ich nicht, ich bemühe mich aber auch nicht um Informationen. Ich kann nur sagen, dass ich den WSC mindestens ein halbes Jahr vorher gewarnt habe, den Verein in dieser Größe und Umfang aus der Hand zu geben. Ich habe vorausgesagt, dass das nicht funktionieren wird, ich habe vorausgesagt, dass sich die Vienna Smart Contructing nur marketingmäßig bemühen wird, um Geld durch Sponsoren zu lukrieren. Das habe ich alles vorausgesagt. Einen Verein in diesen Positionen aus der Hand zu geben, das kann nur schieflaufen. Ich habe auch gewarnt, dass die Verträge nie fertig geworden sind, bis zum letzten Tag nicht, die Verträge waren nie fertig. Ich habe noch einmal darauf hingewiesen, Leute, dass kann man so nicht unterschreiben, wenn Beilage B und C überhaupt fehlen, wie soll man das unterschreiben? Aber die haben das einfach gemacht! Ich kenne die Leute, die heute das Sagen haben und mich wundert, dass die Leute, die ich links liegen habe lassen, dort eine führende Position innehaben. Der Herr Orner ist für mich der Hauptverantwortliche für die ganze Misere, samt seinem Anhang. Mehr will ich dazu nicht sagen."

Zu den Planern: "Es gibt einen Auftrag an die Planer, den gibt es auch in Schriftform. Sie werden klagen, ganz logisch. Das sollte Herr Orner wissen. Nur, wer soll ein solches Verfahren bezahlen? Es ist ja nur fair und billig, dass die Leute, dir mir drei oder sogar vier Jahre fast täglich geholfen haben, dass sie - wenn die Subvention da ist, wenn das genehmigt ist durch den Gemeinderat - auch den Auftrag von A bis Z haben. Die können ja auch was. Sie sind selbstverständlich mit den kompletten Leistungen beauftragt, das steht auch schriftlich. Ich hatte die Leute hinbekommen, dass für den Fall, dass wir wider Erwarten keine Subvention bekommen, dass sie kein Geld erhalten. Da habe ich Ihnen gesagt: "Leute, dann kann ich Euch kein Geld zahlen". Das haben sie mir auch bestätigt. Wir haben aber eine Subvention bekommen. Rapid hat meines Wissens, mir ist das aber nicht bestätigt, für die Vorbereitung allein 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ich habe im Vorhinein null Euro ausgegeben. Diese Planer sind auch bei der MA 51 mehrfach stellig geworden. Ab dem Zeitpunkt der Genehmigung der Subvention sind die Planer für alle Leistungen von A bis Z beauftragt gewesen, nämlich für Planeinreichung bei der Baubehörde, Bauaufsicht, Kontrolle der Abrechnung, etc.. Aber ihre gesamten Kosten sind gedeckelt. Das heißt, sie bekommen unabhängig vom Umfang der Leistungen und dass sie vier Jahre jetzt gehackelt haben, keinen einzigen Euro mehr als vereinbart. Fairer kann ich es eigentlich nicht verhandeln."

Zu den gelegten Rechnungen: "Die gelegten Rechnungen sind längst fällig! Es gibt eine Rechnung von den Planern, es gibt eine Rechnung vom Vermesser, es gibt eine Rechnung über die Durchrechung von Kubik- und Quadratmetern und es gibt eine Rechnung über eine Machbarkeitsstudie von Herrn Dr. Binz. Alle diese Rechnungen über Vorleistungen sind in der Förderung inkludiert. Die Rechnungen sind schon gelegt und sind überfällig! Dabei handelt es sich um eine Anzahlung, sonst gar nichts. Branchenüblich sind für solche Leistungen bei fertigen Bauwerken zwischen 14 % und 18 % von der Bausumme. Da ist der Statiker, der Planer, die Bauaufsicht, der Abrechner, der Vermesser drinnen und und und. Da gibt es jetzt einmal eine erste Teilrechnung der Planer über ca. EUR 100.000,--. Die ist jetzt einmal zu bezahlen. Das ist aber alles kein Problem, weil ich ja als erste Tranche der Subvention für 2017 auf meinen Antrag EUR 570.000,-- zuzüglich Mehrwertsteuer beantragt und genehmigt bekommen habe. Dieser Betrag wäre schon im Juni/Juli dieses Jahres abzuholen gewesen. Warum EUR 570.000,--? Weil ich mir die Zahl EUR 570.000,-- einfach so eingebildet habe. Ich habe gesagt, ich brauche jetzt nur ca. EUR 150.000,--, um das Bisherige zu bezahlen, aber ich habe das Geld lieber bei mir am Konto liegen, wenn ich es brauche. Auszahlen kann ich es ohnedies nur mit der Genehmigung der Gemeinde nach Prüfung durch einen Ziviltechniker. Ohne die Unterschrift des Prüfers kann ich ja ohnedies gar nichts auszahlen. Nur, wenn der Verein das Geld nicht abholt, fürchte ich, dass das Geld verschwindet, weil es ja im Budget für heuer vorgesehen ist. Die ersten Zahlungen kann man bereits vor Beginn der Arbeiten für die bis dahin erbrachten Planungs- und Vorbereitungsarbeiten leisten. Dieses Geld braucht man also, um alles in Gang zu bringen. Meiner Ansicht nach rufen sie das Geld deshalb nicht ab, weil sie für die Aufgabe einfach zu schwach sind. Tut mir leid! Ich habe keine andere Erklärung. Wenn jemand sein eigenes Süppchen kocht und glaubt, er kann zu ganz anderen Planern gehen und glaubt, er kann die von mir beauftragten Planer nicht einmal negieren, sondern links liegen lassen, dann darf er sich nicht wundern, wenn die einmal zu klagen anfangen, und das mit Recht!"

Zur Haftung des WSK: "Formal ist es so, dass die Zusage der Förderung unkompliziert auf den WSC umgeschrieben werden kann. Der WSK haftet null, weil die abgeschlossenen Vereinbarungen wurden vor der Fusion alle angegeben und der WSC kann sich nicht die Rosinen rauspicken. Man hat mich totgestellt, ich habe keine Handhabung mehr gehabt. Man hat mir diese Arbeit, die ich gemacht habe, abgestellt. Dadurch hat man mir die Chance genommen, dass ich das Geld abhole. Eines ist klar: Die MA 51, das Sportamt, wir hatten zuletzt ein wahnsinnig gutes Verhältnis und natürlich sind Förderungsgelder auch eine Vertrauenssache: Wer steckt dahinter? Was soll also das Sportamt machen, wenn jetzt auf einmal lauter neue Gesichter da sind und alles bisher Dagewesene in Frage gestellt wird? Dann wird die 51er sagen: Moment, dann warten wir einmal."


29. 06. 2017
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