21. 02. 2018
In den 20er-Jahren: Fußball am Platz in Dornbach gegen den Schi-Club Rudolfsheimer SV vor und gegen den Wasserball-Verein Slovan nach der Schneeschmelze








21. 02. 2018
Verlängerte Winterferien

Die auf Grund des Winterwetters erfolgte Absage der ersten Frühjahrsrunde der Regionalliga Ost bedeutet für die Anhänger des "K-Teams" verlängerte Winter-Ferien. Was für schlechte Schüler die Angst vor der Schularbeit ist, stellt für die VSC-Fans die Furcht vor dem Match dar. Der Wintereinbruch schenkte ihnen ein unbeschwertes Wochenende und gibt dem "K-Team", die Gelegenheit eine Woche länger zu lernen, pardon, zu trainieren. Es soll ja nicht wieder wie im Herbstsemester ein Nichtgenügend im Turnen geben .....


21. 02. 2018
Die Wende im Schneesturm




Am 24.03.1907 wurde in Wien eine an ein Fräulein Annerl Pfeiffer in Graz adressierte Postkarte aufgegeben. Absender waren die Spieler des GAK. Die im Auftrag des WSC hergestellte Postkarte zeigt ein Bild des im damaligen Vereinshaus befindlichen "Spielzimmers". Die Grazer Spieler teilten Fräulein Pfeiffer Folgendes über das an diesem Tag in Dornbach stattgefundene Spiel gegen den Sport-Club mit: "Wieder verloren! 11:1, gewinnen in der ersten Halbzeit 1:0, in der zweiten Halbzeit kam ein Schneesturm, Gegenwind ins Gesicht!-?-!" Auch im Grazer Volksblatt vom 26.03.1907 wurde der Umschwung nach der Pause auf das Aufkommen eines in die Spielrichtung des WSC wehenden Schneesturms erklärt, der dem Sport-Club ein Tor nach dem anderen ermöglicht habe. Diese Erklärung erscheint fadenscheinig, weil ein so heftiger Sturm nicht nur die verteidigende, sondern auch die angreifende Mannschaft behindert. Eine Stellungnahme des Sport-Club zum Resultat liegt aber nicht vor. Jedenfalls gelangen Schmieger & Co mit diesem 11:1(0:1) am 24.03.1907 im erst vierten Fußballspiel des WSC die größte Wende in der Geschichte der Fußballsektion des Sport-Club überhaupt.


21. 02. 2018
Antisemitismus im gführigen germanischen Schnee

Der Wetterlage entsprechend soll ein dunkles Kapitel aus der Geschichte des Österreichischen Schiverbandes behandelt werden, das damals vom Leiter der Fußballsektion des Wiener Sport-Club, Prof. Schmieger, kommentiert wurde.

Der ÖSV nahm für sich von jeher die Vertretung aller Schisportler in Anspruch, galt aber in der Zwischenkriegszeit wegen der überwiegenden Zusammensetzung sowie der Gesinnung der ihm angehörenden Vereine und deren Mitglieder als überwiegend den sogenannten nationalen Lager zugehörig. Schon die Vertreterversammlung des Deutschen Schiverbandes für das Sportjahr 1920/21 hatte beschlossen, den ÖSV auf seinen Antrag als Unterverband aufzunehmen, sodass in Bereich des Schisports der „Anschluss“- wie vom „Jahrbuch des Wintersports für 1924“ stolz vermeldet wurde - bereits damals vollzogen worden war.

Am 6./7.10.1923 beschäftigte sich die Vertreterversammlung des ÖSV für das Jahr 1923/24 mit der Frage der Einführung des Arier-Paragraphen. Solche die Juden im Bereich des privaten Sektors ausschließende Bestimmungen waren ab dem Ende der Ära des Liberalismus in Österreich in "Mode" gekommen und im Bereich des Sports erstmals in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts im Rahmen der Vereine des Deutschen Turnerbundes durchgesetzt worden.

Im Oktober 1923 endete die Diskussion der Delegierten des ÖSV mit einem vom heutigen Standpunkt niederschmetternd eindeutigem Ergebnis: Laut Sport-Tagblatt vom 10.10.1923 wurde die Einführung des Arierparagraphen mit 675 gegen nur 174 Stimmen mit überwältigender Mehrheit angenommen. Im schon zitierten „Jahrbuch des Wintersports für 1924“ wurde zu den Vorgängen aus „rein sportlichen Gründen“ - offensichtlich wollte man durch diese Relativierung vermeiden, den antisemitischen Teil der Leserschaft zu sehr vor den Kopf zu stoßen - eine kritische Haltung eingenommen: „Die Vertreterversammlung ... stand leider ganz im Zeichen des Kulturkampfes. Aus rein sportlichen Erwägungen ist die Annahme des Arierparagraphen und die dadurch hervorgerufene Spaltung des Verbandes zu beklagen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich die Tendenz des Ö.S.V. mit dem Rassestandpunkt des internationalen Skikongresses verträgt. Dem Skisport in Österreich ist unter diesen Umständen für das kommende Jahr kein gutes Horoskop zu stellen. Dass der Ö.S.V mit dem Ausschluss der Nichtarier über das Ziel geschossen hat, beweist das deutsche und tschechoslowakische Beispiel. Denn hier wie dort (D.S.V und H.D.V) standen auf der Hauptversammlung entsprechende Anträge, welche die Einführung des Arierparagraphen betrafen, zur Verhandlung, ohne dass es zur Annahme dieser Minderheitsvorschläge gekommen wäre. Der am 7. November 1923 ins Leben getretene „Allgemeine Österreichische Skiverband“ stellt sich nach wie vor auf den international-sportlichen Standpunkt, während der neben ihm bestehende Rumpfverband die Satzungen der Verbandsvereine dahin abzuändern beschloss, „dass als Mitglieder nur Personen arischer Abstammung und germanischer Volkszugehörigkeit aufgenommen werden können.“ Bis zum Tage der Gründungsversammlung hatten sich dem A.Ö.S.V. angeschlossen: der Österreichische Skiverein sowie seine akademische Sektion, die Skilaufsektion des Österreichischen Touringklubs, die Wintersportsektionen des Wiener Athletiksportklubs und des Wiener Amateursportvereines und schließlich die Skivereinigung der Sektion „Donauland“ des Deutschen und Österreichischen Alpenvereines.“

Mit dem WAC und den Amateuren- der heutigen Austria - waren sohin auch zwei Vereine, die besonders durch den Fußball geprägt wurden, vom ÖSV zum neuen, keinen Arierparagraphen kennenden A.Ö.S.V. übergetreten. Beide Klubs verfügten über eine bedeutende Anzahl jüdisch-stämmiger Mitglieder. Rein nationaljüdische Vereine - wie vor allem die Hakoah - gehörten dem ÖSV auch vor 1923 nicht an. Im Wiener Sport-Club wurde zwar 1923 noch der Schisport betrieben, aber auch der WSC war nicht Mitglied des Österreichischen Schiverbandes, sodass sich für ihn die Frage eines Übertritts zum A.Ö.S.V. nicht stellte. Trotzdem war es der Leiter der Fußball-Sektion des Wiener Sport-Club, Prof. Willy Schmieger, der in einem Artikel im „Illustriertes Sportblatt“ vom 24.11.1923 mit weit schärferen Worten als die Verfasser des „Jahrbuchs des Wintersports für 1924“ zur Entscheidung des ÖSV über die Einführung des Arier-Paragraphen Stellung bezog: „Erhebt ein Verband .... Anspruch darauf, der alleinige Vertreter des betreffenden Sportzweiges zu sein und fasst er trotzdem den Beschluss, einen großen Teil der Sportausübenden aus Gründen, die mit dem Sport nichts zu tun haben, aus seinen Reihen auszustoßen und ihnen die sportliche Betätigung unmöglich zu machen, so gehört ein solcher Verband zweifellos mit einem nassen Fetzen davongejagt. Glauben denn die Herren vom österreichischen Skiverband, dass ausgerechnet weil sie es wünschen, von heute an und auch heute übers Jahr kein Jude mehr in Österreich den Skisport betreiben wird? Oder meinen sie, dass ihr Verband sich halten und auch die im Skisport gewiss nicht unwichtige internationale Anerkennung bewahren wird, wenn er so aufs Gröblichste die Pflichten gegenüber der sportlichen Allgemeinheit verletzt? Nicht einmal der schwächliche Hauptverband für Körpersport konnte ihm recht geben, viel weniger wird er vor dem Forum des internationalen Skikongresses bestehen können. Der Verein kann tun, was er will und seine Mitglieder aussuchen, wie es ihm passt. Der Verband hat allen zugänglich, unparteiisch und unpolitisch zu sein. Jedes Abweichen von diesem Weg ist ein Schritt zum Abgrund und so wünschen wir dem neu gegründeten Allgemeinen Österreichischen Skiverbande, dass er sich bald durchsetzen und niemals die Prinzipien der allgemeinen Gleichberechtigung verleugnen möge, unter denen und deretwegen er gegründet worden ist.“


20. 02. 2018
Die erste Frühjahrsrunde wurde abgesagt

Dem Vernehmen nach wurde die komplette erste Frühjahrsrunde der Regionalliga Ost abgesagt.


20. 02. 2018
Entscheidung über die Absage der Runde erfolgt morgen Mittwoch

Laut dem ASK Ebreichsdorf soll morgen für die Regionalliga Ost die Entscheidung getroffen werden, ob die gesamte erste Frühjahrsrunde verschoben wird. Was sagt das "Orakel von Hernals" voraus: "Das Spiel des "K-Teams" gegen den ASK Ebreichsdorf wird am Freitag nicht stattfinden ..."


20. 02. 2018
Das "Orakel von Hernals" prophezeit Schnee

Mancher wird sich fragen, wer das "Orakel von Hernals" ist. Nun Orakel sind selten und die besten, jene aus Griechenland, kommen zu teuer. Daher wurde hier als Fachkommentator für die Frühjahrssaison "Orakel-Jones" aus dem Western "Der Hallelujah-Trail" verpflichtet. Dieser ist unter Einfluss von Whiskey einigermaßen zuverlässig, auch wenn seine Voraussagen durch seine Herkunft aus Denver, Colorado, geprägt sind. Hören Sie zu: "Orakel-Jones, wann kommt das Frühjahr nach Dornbach?" "Die Büffel am Schafbergpass fraßen im Herbst besonders gierig, die Biber an der Als sammelten Vorräte wie die Verrückten. Hunde und Pferde haben ein Fell so dick wie nie zuvor. Bei den Hernalser Fußball-Grünfüßen gingen schon im November die Punktevorräte zu Neige und froren ihre Zahlungsströme zu. Ich sehe dichten weißen Schnee, der den Rasen Dornbachs bedeckt. Ja, wir werden hier noch einen harten Winter bekommen .." Also, meine Damen und Herren, ziehen Sie sich für die nächsten Tage warm an ...


20. 02. 2018
Das "Orakel von Hernals" und die "Dritte Kraft"





Der Mythos der "Dritten Kraft" im Wiener Fußball ist ein alter. Das oben abgebildete Titelblatt des "Wiener Sport-Club-Journals" von Oktober/November 1984 verkündete stolz, dass der WSC diese dritte Kraft des Wiener Fußballs wäre. Wie die Saison 1984/85 endete? Einfach großartig! Auf Grund der Verkleinerung der obersten Spielklasse von 16 auf 12 Vereine stieg der Sport-Club zwar als Zwölfter der Tabelle ab, er hielt aber die Position als "Dritte Kraft" Wiens bis zum letzten Atemzug der Saison. Hinter ihm waren als Vierzehnter der FavAC und als Sechzehnte und Letzte die Vienna platziert.

Herr Kirisits schrieb in den Alzeilen vom 18.08.2017 über Herrn Palme: "Dass es uns gelungen ist, den national und international renommierten Heinz Palme als Projektleiter zu gewinnen, war für die Vienna-Gruppe ein Glücksgriff" Und wirklich, Herr Palme nannte am 16.02.2018 auf www.wienerzeitung.at sein großes Ziel beim Namen: Der VSC "soll reif für die neue zweite Liga und nach Rapid und der Austria ... die dritte Kraft in Wien sein."

Herr Palme ist aber nicht der einzige "Glücksgriff" des Wiener Fußballs. Nur wenige Kilometer von Hernals entfernt fand der nunmehrige Mauerwerk SA laut Presseaussendung vom 21.12.2017 endlich seinen Visionär und Lebensmenschen: "Durch die Übernahme von Präsident Mustafa Elnimr gelang dem Verein ein Glücksgriff. Sein absoluter und langfristiger Grundgedanke ist es, den Verein Mauerwerk SA in die Bundesliga zu führen."

Wer sei, gewährt ihm die Bitte, in diesem Bunde der Dritte? Der General Manager der Vienna, Herr Gerhard Krisch, natürlich! Dieser wird in der Nr. 129 des "Ballesterer" wie folgt zitiert: "Wir werden uns in Richtung professionellen Fußball orientieren, das Ziel muss die zweite Liga mit 16 Vereinen sein."

Aber es gibt noch einen vierten Musketier, Herrn Regierungsrat Modli vom FC Karabakh. Dieser erklärte am 17.10.2017 auf www.wienersportclub.at auf die Frage, ob das Ziel seines Vereins die 1. Divison wäre: "Das ist richtig, wir wollen aufsteigen!

Und als fünftes Rad am Wagen dürfen Herr Eigl und sein FAC nicht vergessen werden. Sie sind sogar schon dort, wo die anderen erst hinwollen und stemmen sich seit Jahren gegen die Vertreibung aus dem Paradies der 1. Division.

Wer von diesen fünf Vereinen wird also tatsächlich die "Dritte Kraft in Wien" werden? Die Antwort des "Orakels von Hernals lautet: "Niemand!" Warum denn das, liebes Orakel? "Weil im Wiener Fußball hinter Rapid und Austria niemand kommt .."


20. 02. 2018
Die Saison 1957/58, 63. Teil: Die Winter-Transferzeit

Als einzige Neuverpflichtung des Winters 1957/58 wurde am 15.02.1958 der am 14.09.1931 geborene, in der Neilreichgasse in Favoriten wohnhafte Alfred Janda verpflichtet. Herr Janda, im Privatberuf Buchhalter bei den Saurerwerken in Simmering, kam vom TSV Hainburg und kehrte am 15.07.1958 ohne Einsatz in der Kampfmannschaft des WSC zu diesem Verein zurück. Alfred Janda starb am 07.06.2000 im Alter von knapp 69 Jahren.

Abgegeben wurden folgende Spieler:

- Kurt Frauneder, geboren am 16.03.1932, angemeldet für den WSC am 25.07.1957, wechselte zur Vienna.

- Felix Gasselich sen., geboren am 07.04.1930, wieder angemeldet für den WSC am 23.07.1957, wechselte zum TSV Hainburg.

- Josef Gantner, geboren am 17.07.1934, angemeldet für den WSC am 16.08.1957, wechselte zum TSV Hainburg.

- Norbert Jerschabek, geboren am 20.05.1928, angemeldet für den WSC am 15.08.1956, wechselte zu, TSV Hainburg.

- Varga, nähere Daten unbekannt, wechselte zur Admira.

Der TSV Hainburg hatte sich Anfang 1958 offenbar in den WSC vernarrt. Nicht nur wurden zwischen den beiden Vereinen vier Transfers abgewickelt, sondern forderten die Hainburger die Statuten der Anhängervereinigung des Wiener Sport-Club an. Man wollte nach deren Vorbild einen eigenen Fanklub gründen ....


19. 02. 2018
Der Fast-Aufsteiger

- "Wir werden im Frühjahr einen ganz anderen Sportklub erleben und das Ziel für die nächste Saison heißt dann ganz klar: Meister werden!“ (Artikel auf www.wienersportklub.at vom 22.10.2003)

- "Sportliches Ziel: Aufstieg in die Bundesliga und langfristige Etablierung als Nummer 3 in Wien." ("Dornbacher Charta" des "K-Teams" aus dem Jahr 2004)

- "Der Wunsch ist der Meistertitel." (Trainer Schöttel am 16.06.2007 auf www.wienersportclub.at)

- "Unser Ziel ist es jede Meisterschaft zu gewinnen." ("Leitbild des K-Teams" aus dem Jahr 2012)

- „... nächstes Jahr will ich eine Mannschaft, die um den Titel mitspielen kann." (Trainer Helmut Kraft am 07.01.2013 auf www.90minuten.at)

- "Die Regionalliga Ost hat in der kommenden Saison den Fixaufstiegsplatz in die Erste Liga und um den wollen wir in jedem Fall so lange wie möglich mitspielen." (Herr Mag. Mach am 22.09.2014 auf www.90minuten.at)

- "Wir wollen einen Fußballklub leiten, dessen Teams sich stetig verbessern bzw. in ihren jeweiligen Wettbewerben zu den kompetitivsten Teams zählen." ("Zielsetzungen der Vereinsführung" des "K-Teams", veröffentlicht in den "Alszeilen" vom 08.07.2015)

- "Unser Ziel ist ganz klar die Erste Liga, das braucht der Verein unbedingt!" (Herr Baumeister Tromayer auf www.bezirksblatt.at am 16.11.2016)

- "Wir sind zwar eine junge Mannschaft, aber mit irrsinnig viel Potenzial! Wenn ich in die Meisterschaft geh´, will ich sie g´winnen und deshalb heißt mein Tip Wiener Sportklub!" (Torhüter Kraus bei der Pressekonferenz am 08.08.2017 über die Meisterchancen des VSC)

- "Am 1.Oktober 2018 wird es 60 Jahre her sein, dass der Wiener Sport-Club im Europacup der Meister Juventus Turin mit 7:0 aus dem Wiener Praterstadion schoss. Aber wo wird der Sportklub dann spielen? Noch in der Regionalliga Ost oder weiter oben in der neuen zweiten Liga mit sechzehn Klubs?" (Journalist Peter Linden auf www.peterlinden.liv unter dem Eindruck des auf der Pressekonferenz des VSC am 08.08.2017 vorgestellten "mutigen Projekts")

- "Es soll ein sauberer Klub ... sein und eine Mannschaft, die konkurrenzfähig ist", sagt der Geschäftsführer. Man wolle reif für die neue zweite Liga sein. Nach Rapid und der Austria soll der" VSC "die dritte Kraft in Wien sein." (Herr Palme auf www.wienerzeitung.at am 16.02.2018)


19. 02. 2018
Lieber ein Sektionsloser ....

Am 23.01. und 28.01.2018 wurde auf Facebook der "Initiative 1903 - gelebte Fußballtradition", einer Vereinigung von deutschen Fußball-Historikern, folgende angebliche Neuigkeit bekannt gegeben: "Sensation! 1898 wurde der "Wanderpreis der Donaumonarchie" erstmals vergeben. Damals sicherte sich der Vienna Football and Cricket Club das gute Stück. Nun ist es uns gelungen, den Challenge Cup, den Siegerpokal des ersten größeren europäischen Pokalwettbewerbs, aufzuspüren .. Der Challenge-Pokal ist aufgetaucht und wird sicher verwahrt. So sicher, dass leider kein Foto möglich war. Jedoch soll er in nicht all zu langer Zeit wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden. Solange bleibt das gute Stück, das zuletzt im Jahre 1911 an den Wiener Sport-Club vergeben wurde, verhüllt."

Der 1897 hergestellte Challenge-Pokal, der derzeit schwarz trägt, ist das Symbol der 1907 gegründeten Fußballsektion des WSC, die keinesfalls mit dem derzeit auf dem Platz in Dornbach spielenden VSC ident ist. Dieser vor 111 Jahren gegründeten Sektion gehören jene alten Sport-Club-Mitglieder an, die von den "Sollysten" für sektionslos erklärt wurden. Den Herren des "K-Teams" ins Stammbuch geschrieben: Lieber ein Sektionsloser als ein Loser ..


19. 02. 2018
Die Saison 1957/58, 62. Teil: Die Generalversammlung am 14.02.1958








18. 02. 2018
Die Jahre kommen und vergeh´n

Hinter derm "K-Team" liegt nicht nur eine erfolgreiche Vorbereitung, hinter ihm steht auch ein vereinsübergreifendes Team von "FußballexpertInnen mit langjähriger Erfahrung":

- Frau Stefanie Günzy als Anhängerin ihres "Erstvereins" SK Rapid Wien

- Herr Adolf Solly als Schriftführer des 1. SC Kalksburg

- Herr Erich Kirisits als Vizepräsident des SV Stripfing

- Herr Werner Gössinger als sportlicher Leiter des SC Mannsdorf

- Herr Heinz Palme als im Jahr 1958 geborener "Mann aus Katar"

Die Jahre kommen und vergeh´n,
Seit man vom Sport-Club nichts geseh´n,
Es bleibt das Hoffen und das Bangen,
Es wächst das Sehnen und Verlangen!


18. 02. 2018
März 2004: Ein dramatischer Auftakt des "K-Teams" zur Frühjahrsmeisterschaft in Eisenstadt

In der Herbstsaison 2003 hatte das "K-Team" beachtliche 20 Punkte, immerhin 11 Zähler mehr als in der laufenden Spielzeit geholt. Trotzdem war am 22.10.2003 auf wienersportklub.at folgende trotzige Kampfansage seiner Vereinsleitung für das Frühjahr 2004 zu lesen: „Die kommenden 4 Wochen werden richtungsweisend für die Zusammenstellung des Kaders sein. Wer nicht die Ärmel aufkrempelt und die Mindestvoraussetzungen für diesen Beruf, wie Einsatz, Kampf- und Teamgeist, Woche für Woche abruft, kann sich im Winter einen neuen Verein suchen. … In Zukunft wird man den alten Kampfgeist wieder zu neuem Leben erwecken und über totalen Einsatz ins Spiel zurückfinden. Dass dies nicht von heute auf morgen „aufgeht“, muss allen klar sein. Man kann nicht in 1 oder 2 Wochen alles besser machen. Das Trainerteam bastelt jetzt an einem ordentlichen Kader für die Rückrunde und bittet die Fans Ruhe zu bewahren und etwas Geduld zu haben. Wir werden im Frühjahr einen ganz anderen Sportklub erleben und das Ziel für die nächste Saison heißt dann ganz klar: Meister werden!“

Manches in dem oben zitierten Aufruf wird an die Gegenwart erinnern, in der am 26.12.2017 auf www.wienersportklub.at für das Jahr 2018 "die Rückkehr zu alten Glanz" angekündigt wurde. Die goldene Regel des „Fußball in Hernals“, dass das "K-Team" immer in der nächsten, leider nie in der laufenden Saison Meister wird, war bereits 2004 in Kraft. Der Hinweis auf die geforderten Mindestvoraussetzungen für den „Beruf“ des Spielers durfte insoweit als kühn gelten, als kein einziger Spieler des Wiener SK in der Saison 2003/04 bei der Gebietskrankenkasse angemeldet war. Man ging sogar so weit, dass man bewusst von schriftlichen Vereinbarungen mit den Spielern Abstand nahm. Das war eine Lehre aus der Bundesliga-Saison 2002/03 gewesen, als einige Fußballer die Vereinsleitung des WSK dadurch verärgert hatten, dass sie sich auf ihre geschriebenen Verträge beriefen.

Das "K-Team" holte in der Winterpause unter anderem Tormann Dietmar Bader von Hundsheim, Verteidiger Philipp Frenzl von Untersiebenbrunn und Starstürmer Matthias „Moizzl“ Bleyer vom Zweitliga-Verein Schwanenstadt.

Aus Witterungsgründen begann die Frühjahrsmeisterschaft für den Wiener SK erst am 16.03.2004 gegen Eisenstadt im Lindenstadion. 300 Anhänger begleiteten den siegessicheren FC Wien-Hernals in das Burgenland und erwarteten dort den Auftakt der von der Vereinsleitung versprochenen Aufholjagd. 90 Spielminuten später war weniger vom geforderten "totalen Einsatz" des WSK als davon die Rede, dass dieser wie eine „Schülermannschaft“ agiert habe. Durch je zwei Tore von Kutrovatz und Stollberger besiegte Eisenstadt das "K-Team" mit 4:0 (2:0). Der enttäuschende Herr Bleyer wurde in der Halbzeit ausgetauscht, Herr Günes musste nach einer Verletzung von Herrn Ruiss den Libero-Posten einnehmen, die Verteidigung einschließlich Tormann Dietmar Bader erwies sich insgesamt als inferior. Letzterer zog aus der Niederlage und Meinungsverschiedenheiten mit Trainer Bernd Dallos die Konsequenz und beendete nach nur einem einzigen Pflichtspiel für das "K-Team" seine Karriere. Nur zwei Wochen später trat Herr Dallos als Trainer zurück. Ihm folgte Karl Prügger nach, bis schließlich drei Runden vor Saisonende Willy Kaipel die Betreuung der Mannschaft übernahm. Ihm gelang in der letzten Runde der Meisterschaft die Sicherung des Klassenerhalts. Matthias „Moizzl“ Bleyer enttäuschte während der gesamten Frühjahrssaison und drohte dem WSK im Sommer 2004 mit dem Arbeitsgericht, als dieser die von ihm behauptete 2-Jahres-Vereinbarung nicht erfüllen wollte. Daraufhin kam es schnell zu einer Einigung. Und 2004/05 sollte der Meister der Regionalliga Ost zwar wiederum nicht Wiener SK heißen, dafür hatte dieser immerhin seinen "Schwarzen Messias" gefunden.

16.03.2004: SC Eisenstadt - "K-Team" 4:0 (2:0); Lindenstadion, 400 Zuseher; Torfolge: 1:0 Kutrovatz (24. Minute), 2:0 Stollberger (45.), 3:0 Kutrovatz (52. Minute), 4:0 Stollberger (81.); Schiedsrichter: Deinhofer

SC Eisenstadt:
Reiter; Weber, Macho, Gunda (85. Minute, Moritz), Windisch, Ugrinovich, Maxell (65. Minute, Kiss), Fasching, Kutrovatz, Stollberger, Tössl (67. Minute Rötzer).

"K-Team":
Bader; Ruiss (46. Minute, Glatzer), Stanic, Frenzl, Bleyer (46. Minute, Barbic), Neidhart; Buchinger (46. Minute, Eder), Holcmann, Günes, Fading.


17. 02. 2018
Ein Interview, pardon, eine Konversation mit Eduard Engelmann jr.

Interviewer: „Herr Kommerzialrat, Sie und 17 andere Männer haben vor bald 135 Jahren, am 24.02.1883, unseren Verein gegründet. Darf ich Ihnen für wienersportclub.at, die Website für die ich verantwortlich bin, ein paar Fragen stellen?“

Eduard Engelmann jr.: „Ungern, ich muss mich um die himmlische Kunsteislaufbahn kümmern und wir haben hier oben gerade einen Warmwettereinbruch. Der Erzengel Gabriel war wieder einmal bei seinem gefallenen Freunderl, dem Luzifer, auf eine Tarockpartie und hat die Türe zum Keller offengelassen. Und überhaupt, wofür sind Sie verantwortlich: Für eine „Webseite“? Wollen Sie mir etwa Webstoff verkaufen?“

Interviewer: „Nein, Herr Kommerzialrat, ich will Ihnen keinen Webstoff verkaufen, sondern ich möchte von Ihnen Gesprächsstoff für meine "Website". Das ist ein neuartiges Mittel der Konversation ….“

Eduard Engelmann jr.: „Interessant, also machen wir halt ein bisserl Konversation! Wie schaut es denn bei Euch im Verein aus? Habt´s einen feschen Fasching mit einem schönen Kostümfest und einer eleganten Soiree hinter Euch?

Interviewer: „Nein, Herr Kommerzialrat, der Verein tanzt nicht mehr!“

Eduard Engelmann jr.: „Der Verein tanzt nicht mehr!? Schade! Es ist ja sehr brav von Euch, mein Lieber, wenn Ihr Euch so gewissenhaft um die Vereinsgeschäfte kümmert, aber für das Vergnügen sollte schon noch ein bisserl Zeit sein. Man lebt nur einmal, ich weiß das am besten! Wie schaut es denn in den Büchern aus, wenn Ihr mit der Arbeit so akkurat seid?"

Interviewer: „Was meinen Sie, Herr Kommerzialrat?“

Eduard Engelmann jr.: „Na, mit den wirtschaftlichen Zahlen! Macht Ihr im Verein wenigstens einen ordentlichen Überschuss, wenn ihr so viel arbeitet und überhaupt nicht feiert?“

Interviewer (ein wenig verlegen): „Wie man es nimmt, Herr Kommerzialrat, einen Überschuss gibt es schon. Es kommt nur darauf an, von welcher Seite man die Bücher betrachtet, wo man das Überschüssige sucht: Bei den Aktiva oder bei den Passiva ..“

Eduard Engelmann jr.: „Ha, ha, von welcher Seite …, na, Ihr seid ja doch witzig und nicht nur geschäftlich ernst. Ich verstehe, Sie wollen mir das aktuelle wirtschaftliche Ergebnis nicht bekanntgeben, damit wir uns hier oben nicht für die bescheidenen Verhältnisse schämen müssen, in denen wir Euch den Verein zurückgelassen haben! Ein schöner Zug, auf die Gefühle Eurer Gründungsväter so Rücksicht zu nehmen! Ich habe unserem ersten Präsidenten Dr. Lenz immer schon gesagt: „Wirst sehen, hinter uns radelt was Besseres nach!“ Recht habe ich gehabt! Das nenne ich eine neue Generation! Wirtschaftlich erfolgreich und dabei so einfühlsam! Aber jetzt muss ich leider unsere spaßige Konversation abbrechen, sonst schwimmen dem Engelmann auf seiner Kunsteislaufbahn die Engel davon! Sehen Sie, ich kann auch witzig sein! Wissen Sie was, ich bekomme nächstes Jahr aus Anlass des 75. Jahrestags meiner himmlischen Ankunft ein paar Tage Heimaturlaub. Dann setzen wir uns beim Gschwandner zusammen und plaudern weiter. Den Geschwandner gibt es doch noch!?“

Interviewer: „Ja, Herr Kommerzialrat, der Gschwandner wurde nach Renovierung gerade wiedereröffnet.“

Eduard Engelmann jr.: „Was ich dem Dr. Lenz immer sage: Es ist alles beim Alten da unten! Und nach unserem Besuch im Etablissement Gschwandner führen Sie mich dann noch durch das Vereinshaus in der Rötzergasse und zeigen Sie mir, was Ihr daraus Schönes gemacht habt. Ich bin schon ganz neugierig! Servus, baba, mein Lieber …“


17. 02. 2018
Der VSC geht als unbesiegter Favorit in das Meisterschaftsspiel gegen den ASK Ebreichsdorf

Der VSC beendete gestern mit einem 4:2 (1:2) gegen die Wiener Viktoria seine Testspielserie. Zum ersten Mal in seiner 16jährigen Geschichte blieb das "K-Team" in einer Vorbereitung unbesiegt. Die Bilanz ist beeindruckend und macht den VSC im kommenden Spiel gegen den gestern 6:2 über Schwechat siegreichen ASK Ebreichsdorf zum Favoriten. Die aus den Ergebnissen der beiden Mannschaften zusammengesetzte Testspieltabelle ergibt folgendes Bild:


1. "K-Team" 7Sp 6S 1U 0N 31: 11 19 Punkte
2. ASK Ebreichsdorf 7Sp 4S 0U 3N 23: 14 12 Punkte

Im Einzelnen erzielten das "K-Team" und der ASK Ebreichsdorf in ihren Testspielen folgende Resultate:

Das "K-Team" spielte am

20.01.2018 gegen Team Wiener Linien ( 2. der Wiener Stadtliga) 1:0 (0:0)
24.01.2018 gegen SV Langenrohr ( 7. der NÖ Landesliga) 5:2 (1:1)
27.01.2018 gegen SV Wienerberg ( 5. der Wiener Stadtliga) 3:2 (2:0)
31.01.2018 gegen SV Leopoldsdorf i. M.( 9. der 2. NÖ LL Ost) 10:0 (3:0)
06.02.2018 gegen ASV Siegendorf ( 7. der Burgenland Liga) 6:3 (2:1)
09.02.2018 gegen ASK Elektra ( 1. der Wiener Stadtliga) 2:2 (0:1)
16.02.2018 gegen Wiener Viktoria (11. der Wiener Stadtliga) 4:2 (1:2)

Der ASK Ebreichsdorf spielte am

13.01.2018 gegen FAC ( 9. der 1. Liga) 1:3 (1:1)
16.01.2018 gegen Admira ( 4. der Bundesliga) 0:4 (0:3)
20.01.2018 gegen SV Leobendorf ( 1. der NÖ Landesliga) 5:1 (2:0)
23.01.2018 gegen Ostbahn XI (13. der Wiener Stadtliga) 6:0 (2:0)
25.01.2018 gegen ASK Kottingbrunn ( 8. der NÖ Landesliga) 4:0 (1:0)
09.02.2018 gegen SC Wr. Neustadt ( 2. der 1. Division) 1:4 (0:2)
16.02.2018 gegen SV Schwechat (16. der Regionalliga Ost) 6:2 (2:2)


16. 02. 2018
Der Absturz

Viele Fußballmannschaften fürchten sich vor dem sportlichen Absturz. Das "Wunderteam" dagegen stürzte auf seinem Höhepunkt tatsächlich ab.

Es war der Tag des Länderspiels Österreichs gegen Deutschland am 24.05.1931 in Berlin. Die Nationalmannschaft war im "Russischen Hof" in der Georgenstraße Nr. 22 untergebracht. Der Vienna-Verteidiger und spätere WSC-Trainer Pepi Blum hatte als Kapitän und inoffizieller Reiseleiter seine säumigen Mannschaftskameraden zur Abfahrt zum Match gedrängt und wartete nunmehr ungeduldig in der Hotelhalle. Auf einmal war ein lautes Klirren und Krachen zu hören, dann herrschte Stille. "Der Fahrstuhl!" rief einer der Hotelgäste erschrocken. Tatsächlich hatte der Lift dem Gewicht der österreichischen Spieler, die sich, um der Aufforderung Blums zum raschen Aufbruch Folge zu leisten, fast in Mannschaftsstärke in die Kabine gedrängt hatten, nachgegeben.

Ein Funktionär packte Pepi Blum am Arm und flüsterte mit zitternder Stimme: "Die sind alle hin!" Blum behielt wie am Feld die Nerven und meinte trocken: "Ah was, dann wären sie schon längst herunten!" Der Kapitän der Nationalmannschaft behielt Recht, das Sicherungsseil hatte den freien Fall aufgehalten und Hiden, Smistik, Schramseis, Sindelar, Schall, Braun sowie Stoiber konnten schließlich mehr oder minder unverletzt und mit dem Schrecken davongekommen aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Um die Fußballer rasch aus dem Aufzug herauszuholen, öffnete man das Dach der Kabine und kletterten die österreichischen Spieler zerschunden und durch Schmieröl verschmutzt auf diesem Weg ins Freie. Das Schicksal des Wunderteams hatte in diesem Moment zwar nicht an einem seidenen Faden, aber immerhin an einem stählernen Seil gehangen. Heutzutage würde man das Match verschieben und den Spielern einen Psychologen zur "professionellen Aufarbeitung" ihres Erlebnisses beistellen. Damals war die Mannschaft zwar "hart mitgenommen", lief sie aber schon eine halbe Stunde später aufs Feld und schlug sie die Deutschen 6:0.

Wer heutzutage statt in Berlin auf der Hohen Warte mit dem Lift fährt, möge darauf achten, nicht gemeinsam mit Vienna-General Manager Gerhard Krisch einzusteigen. Sonst kann es ihm passieren, dass er diesen auf einmal rufen hört: "Alle festhalten, das ist eine hervorragende Liftfahrt mit einem bitteren Beigeschmack: Wir stürzen ab ..."


14. 02. 2018
Hernalser Kriminaltango, 2. Teil: Das Entführungsopfer

In Dornbach herrscht große Aufregung. Der „Fußball in Hernals“ ist seit mehr als 24 Stunden abgängig. Man befürchtet das Schlimmste. Nach stundenlangem Warten klingelt das Telefon, der Sektionsleiter hebt ab, es meldet sich eine verzerrte Stimme.

Anrufer: „I hab earm!“

Sektionsleiter: „Wen haben Sie?.“

Anrufer: „I hab den „Fußball in Hernals“ entführt!“

Sektionsleiter: „Wie geht es ihm?“(Im Hintergrund hört man unverständliche Laute des offenbar geknebelten „Fußball in Hernals“)

Anrufer: „Er mant, seit dem 2:4 gegen Schwechat net so guat!“

Sektionsleiter: „Teilen Sie dem „Fußballball in Hernals“ die besten Wünsche des gesamten Vorstands mit und versichern Sie ihm, dass er nicht umsonst sterben wird. Sein Leben war für Sport und Gesellschaft zukunftsweisend. Wir werden seiner als Märtyrer für die Entwicklung der Menschheit zu Frieden und Gerechtigkeit gedenken und für ihn am Stripfinger Friedhof ein Ehrengrab stiften!“

Anrufer: „Wollen Sie mich pflanzen?! I lass dem „Fußball in Hernals“ gleich die Luft aus!“ (Im Hintergrund sind aufgeregte aber unverständliche Laute des „Fußball in Hernals“ zu hören)

Sektionsleiter: „Sagen Sie dem „Fußball in Hernals“, er soll in dieser Stunde mein persönliches Lebensmotto beherzigen: „Lieber aufrecht sterben, als kniend kapitulieren!“"

Anrufer: „Hearns, langsam hab´ i den Eindruck, Sie wollen den „Fußball in Hernals“ gar net zurück!“"

Sektionsleiter: „Nicht unter allen Umständen!“

Anrufer: „Was heißt das: „Nicht unter allen Umständen!““

Sektionsleiter: „Es kommt darauf an, was Sie mir bieten!“

Anrufer: „Sind Sie wahnsinnig? Was soll ich Ihnen bieten?! Ich bin der Entführer, nicht Sie! Haben Sie das vergessen?“ (Am anderen Ende der Leitung klatscht der Sektionsleiter) „Wieso klatschen Sie?“

Sektionsleiter: „Das ist bei uns so üblich, so drücken wir unseren Gegnern Respekt aus!“

Anrufer: „Ich will kan Respekt, i will a Marie!“

Sektionsleiter: „Erstens haben wir kein Geld, zweitens verkennen Sie die Lage: Wenn wir den „Fußball in Hernals“ nicht zurücknehmen, dann müssen Sie sich ihn ansehen und zwar nicht nur einmal alle zwei Wochen am Platz, sondern den ganzen Tag in ihrem Wohnzimmer …..“

Entführer (überlegt, sein künftiges Leben mit dem "Fußball in Hernals" zieht in seiner Fantasie vor seinen Augen vorbei, dann bricht es mit verzweifelter Stimme aus ihm heraus): „……… Ich hab a Sparbuch, an Schrebergarten, des Sparschwein meiner Tochter, den Schmuck meiner Frau gebe ich Ihnen auch noch und ich mach´ Ihnen bei der 1b-Mannschaft a Jahr lang den Ordner. Mehr können Sie von mir net verlangen, i bin a armer traumatisierter Entführer! Bitte, seien Sie nicht grausam und holen Sie den „Fußball in Hernals“ so schnell wie möglich bei mir ab! Meine Adresse ist Hormayergasse 93/ Tür 37!“

Sektionsleiter: „Ich komme und dann feiern wir gemeinsam unabhängig vom Ergebnis der Entführung.“

Der Anrufer (legt auf und wählt eine neue Nummer): “Entschuldigen Sie, ist dort die Polizei? Ich habe eine Anzeige zu erstatten. Ich bin gerade das Opfer einer von mir durchgeführten Entführung geworden …“


14. 02. 2018
"Wir sind zu allem entschlossen ..."

Mit dem Aschermittwoch kehrt auch hier wieder der gebotene Ernst ein. Am 01.03.2017 erschienen auf www.wienersportclub.at vor dem Hintergrund der sich anbahnenden Insolvenz der Vienna folgende Zeilen: "Sollten morgen sämtliche Döblinger Banken in einer konzertierten Aktion von mit blau-gelben Sturmhauben maskierten Bankräubern besucht werden, könnte man erahnen, auf welchen Plan sich die heutige außerordentliche Mitgliederversammlung der Vienna einigte. Was von der Kassiererin gefordert werden würde? "Fräulein, geben´s bitte sofort 1.894.000,-- Euro heraus. Ziehen Sie aber aus der Zahl ja keine falschen kriminalistischen Rückschlüsse. Mia san net von der Vienna! Apropos Vienna, wollen´s net a Frühjahrsabo für die Hohe Warte kaufen?!"

Mittlerweile bewältigte die Vienna ihr Insolvenzverfahren ohne Banküberfall. Aber auch der VSC hat es in dieser Winterpause, in der das kleine Bächlein der ordentlichen Einnahmen über Monate zufror, nicht leicht. Vielleicht erhalten die Mitglieder des "K-Teams" bald anonyme, unter Verwendung von aus der Edinburgher Zeitung "The Scotsman" ausgeschnittenen Buchstaben verfasste Briefe, in denen zu lesen ist: "Wenn Sie nicht bis morgen 18 Uhr zehn Euro in kleinen Scheinen vor einer der Kassen des Dornbacher Fußballplatzes hinterlegen, beginnt das "K-Team" in 14 Tagen wieder damit, dort Heimspiele auszutragen! Nehmen Sie diese Drohung ernst, wir sind zu allem entschlossen ..."


12. 02. 2018
Löcher auf der Flucht

Herr Schweitzer kommentierte am 15.01.2018 auf schau.tv die Herbstsaison des "K-Teams" wie folgt: "Ich glaube, dass wir das Woche für Woche besser gemacht haben. Es hat halt nicht gereicht, um im Endeffekt mehr Punkte zu holen. Das muss ich immer wieder sagen. Der Inhalt war ganz okay!"

"Der Inhalt war ganz okay"? Was soll man dazu sagen?! Der ganze Herbst, Herr Schweitzer, war Schweizer Käse, bei dem die Löcher vor dem Gezeigten aus dem Emmentaler flohen ....


04. 02. 2018
Herr Raml in Brüssel

Der Präsident des "K-Teams" war wieder einmal auf Reisen. Auf www.wsc.at ist das Folgende zu lesen: "... EMCA Beauftragter Maximilian Oprzedek und Präsident Wolfgang Raml trafen am Montag (29.Jänner 2018) in Brüssel unsere Partner der Eurpoean Multisport Assocation zu ihrem Planungsmeeting 2018 zur Erstellung und Einreichung von gemeinsamen Erasmus+Sport Projekten."

Während der Präsident des VSC in Brüssel auf Erasmus setzt, hoffen die Anhänger in Hernals auf Erlösung. Herr Raml, möge statt ins Ausland zu fahren, lieber zu Hause bleiben, seine Hausaufgaben machen und das aufräumen, was er bisher zu verantworten hat. Was Herr Raml in Brüssel tat? Nach dem sogenannten "Arbeitsmeeting" am zweiten Tag des Aufenthalts, das der Vorbereitung der Einreichung von "EU-Projekten" gedient haben soll, folgte laut www.wsc.at "ein ungezwungenes Dinner in einem traditionellen Restaurant am Grand Place, bei dem man sich ausreichend mit anderen Vereinen austauschen konnte." Was mag der ungezwungene Herr Raml wohl zwischen den Gängen dieses Dinners zu den "Vertretern der anderen Vereine" gesagt haben? Vielleicht: "Seid´s Ihr auch so überfordert wie wir?"


02. 02. 2018
Anhängerbeschimpfung

Von Peter Handke stammt das Stück "Publikumsbeschimpfung". Hier sei gestattet, "zur Förderung der Kultur in Hernals" das Stück "Anhängerbeschimpfung" eines unbekannten Autorenkollektivs zur Uraufführung vorzulegen. Exklusiv wird im Folgenden ein Auszug aus dem Textbuch veröffentlicht.

Eine Dame oder ein Herr - das Geschlecht spielt dramaturgisch keine Rolle - tritt auf die Bühne und sieht sich einem Publikum von Sport-Club-Anhängern gegenüber, die ihre beste Zeit allesamt längst hinter sich haben. Daraufhin beginnt nach einer kurzen Handbewegung, die vergeblich zur andächtigen Stille mahnt, der an die Anwesenden gerichtete Monolog, der Hernalser Literaturgeschichte schreiben wird: "Ruhe, jetzt spreche ich!! Ihr alten Säcke, Ihr! Könnt Ihr auf Eurem Ego-Trip ohne Durchblick nicht wenigstens einmal Eure verdammte Klappe halten und mir zuhören?! Ihr sinistren Gestalten, Ihr versteinerten Fossilien, Ihr senilen Althippies, Ihr torgeilen Lustgreise, Ihr punktesüchtigen Fußball-Rentner, Ihr Erfolgsabhängigen, Ihr sexistischen Neandertaler, Ihr überflüssigen Fragesteller, Ihr Nichtklatscher, Ihr "Binnen-i"-Verweigerer, Ihr Vorstands-Verunglimpfer, Ihr zwielichtigen Gesellen, Ihr Finsterlinge, Ihr Schwarzseher, Ihr unheilvollen Tribünentratscher, Ihr unmusikalischen Nichtsänger, Ihr Stimmungsbremsen, Ihr Leider nein-Fußballexperten, Ihr Alles besser wissen-Müsser, Ihr lästigen Neugierigen, Ihr Motschkerer, Ihr Forumstrolle, Ihr Zumüller, Ihr Marktschreier, Ihr frustrierten Unzufriedenen, Ihr Panikmacher, Ihr Querulanten, Ihr Anpatzer, ..."

Drei Stunden später endet das ohne Atempause aufgeführte Stück mit stehend vorgetragenen Ovationen der Zuhörer. Wer lässt sich nicht gerne beschimpfen ...


01. 02. 2018
Geht´s anderswo speiben!

Auf www.sportclubplatz.com antwortet ein besonders charmanter Aktivist des "K-Teams" auf die Forderung von Anhängern nach mehr Information: "Wos wüßt? Wos speibst? Ich wundere mich ja echt manchmal was für sinistre Gestalten ernsthaft meinen können, dass ihnen ihre Fragen hier - an dieser Stelle, in diesem Forum - von offizieller Seite in allen Details beantwortet werden müssen."

Da "sinister" nicht zum gewöhnlichen Wortschatz einfacher Menschen gehört, musste im "Duden" nachgelesen werden, was das genau bedeutet: "Finster, zwielichtig, unheilvoll!" Der Platzsprecher in Dornbach sollte wohl in Zukunft vor den Spielen das Folgende verlautbaren: "Der Vienna Smart-Club begrüßt die LichtgestaltInnen auf der Friedhofstribüne zum heutigen Meisterschaftsspiel. Den erschienenen zwielichtigen finsteren Gestalten, die was immer depperte Fragen stellen, empfehlen wir dagegen ernsthaft: Geht´s anderswo speiben!"


01. 02. 2018
"Lieber aufrecht sterben als kniend kapitulieren!", 2. Teil

Möglicherweise ist das von Herrn Adolf Solly, dem Sektionsleiter des "K-Teams", auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte, an militärische Durchhalteparolen erinnernde Lebensmotto - "Lieber aufrecht sterben als kniend kapitulieren" - ein in den Reihen der "FreundInnen der Friedhofstribüne" verbreitetes. Wenn ja, dann könnten sich beim Bundesheer Szenen wie diese abspielen:

Ausbildner: "Decken! ... Was is?! Brauchen´s a Extraeinladung oder wollen´s, dass i Ihna a Matratzen unterleg´, damit Sie in der Deckung besser schlafen können? Decken, hob i gsogt!"

Wehrmann/Wehrfrau FreundIn: "Herr Wachtmeister, ich kann aus Gewissensgründen nicht in Deckung gehen. Mein Lebensmotto lautet "Lieber aufrecht sterben als kniend kapitulieren!""

Ausbildner: "San se wahnsinnig!? Se sollen da net den Rambo spielen! Stellen´s Ihna vor, der Feind schiaßt und Se stengan als anziga von der ganzen Kompanie aufrecht da. Wen, glauben Sie, trifft der Feind dann als Ersten?

Wehrmann/Wehrfrau FreundIn: "Mich sicher nicht!"

Ausbildner: "Wieso Sie sicher nicht, erklären Sie mir dieses militärische Geheimnis!"

Wehrmann/Wehrfrau FreundIn: "Erstens einmal klingle ich vor jedem feindlichen Angriff mit meinem Schlüsselbund, damit der Feind weiß, wo sich unsere Stellung befindet und er sie nicht erst mühsam suchen muss. Zweitens applaudiere ich dem Feind, damit er merkt, dass ich ihn respektiere. Und drittens lasse ich ihn gewinnen, damit wir danach ergebnisunabhängig feiern können. Wieso soll der Feind dann auf mich schießen? Das macht für ihn ja überhaupt keinen Sinn! Was ist los, Herr Wachtmeister, ist Ihnen nicht gut? Brauchen Sie meinen positiven Support?! Sie schauen auf einmal so komisch .... "


31. 01. 2018
Ehrenhafte Kapitulationsbedingungen

Herr Adolf Solly, Sektionsleiter des "K-Teams", gibt auf seiner Facebook-Seite unter dem Titel "Über Adi" sein heroisches Lebensmotto bekannt: "Lieber aufrecht sterben als kniend kapitulieren." Na bum! Da wird der Feind aber schön schauen, wenn er die Festung des "Fußball in Hernals" zur Übergabe auffordert: "Herr Adolf Solly, Sie sind umzingelt, geben Sie auf!" Darauf Herr Adolf Solly mannhaft: "Niemals, ich sterbe lieber aufrecht, als dass ich kniend kapituliere!" Der Feind einfühlsam: "Es besteht kein Einwand dagegen, dass sie stehend oder sitzend kapitulieren!" Herr Adolf Solly, nach einem Moment der Überlegung: "Na, dann sind die Kapitulationsbedingungen ja ehrenhaft ..."


31. 12. 2017
Noch mehr "Rückkehr zum alten Glanz"

Es gibt natürlich nicht nur die Tabelle der Vorsprünge auf die jeweiligen Tabellenletzten, sondern auch jene der Rückstände auf die jeweiligen Tabellenersten am Ende der Herbstsaisonen des "K-Teams" in der Regionalliga Ost. Auch hier steht dem VSC die von seiner Leitung angekündigte "Rückkehr zum alten Glanz" erst bevor. Der aktuelle Rückstand des "K-Teams" auf den Tabellenersten Horn ist mit 27 Zählern drei Mal so groß wie die die Zahl der selbst errungenen Punkte.


01. Herbst 2006 2 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
02. Herbst 2008 5 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
02. Herbst 2011 5 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
04. Herbst 2010 6 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
05. Herbst 2003 8 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
05. Herbst 2004 8 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
05. Herbst 2007 8 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
08. Herbst 2005 11 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
09. Herbst 2009 14 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
10. Herbst 2014 16 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
11. Herbst 2013 20 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
11. Herbst 2015 20 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
11. Herbst 2016 20 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
14. Herbst 2012 21 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten
15. Herbst 2017 27 Zähler Rückstand auf den Tabellenersten


30. 12. 2017
Der Glanz in der Hütte des "Fußball in Hernals"

Das "K-Team" befand sind diese Woche laut eigener Mitteilung in Klausur und bereiteten sich seine Experten auf die von ihnen für 2018 angekündigte "Rückkehr zum alten Glanz" vor. Welch "Glanz" derzeit in der Hütte des "Fußball in Hernals" herrscht, beweist die nachstehende Tabelle der Punktevorsprünge des "K-Teams" auf den jeweiligen Tabellenletzten am Ende seiner bisher insgesamt 15 Herbstsaisonen in der Regionalliga Ost. Als das "K-Team" nach dem Herbst 2015 ebenfalls nur 3 Zähler auf den Tabellenletzten Vorsprung hatte, verfügte dieser - Oberwart - mit 13 Punkten um 4 Zähler mehr als heute der VSC mit nur 9 Punkten. Aber immerhin wird das schwächste "K-Team" der Geschichte von der glänzendsten Sektionsleitung aller Zeiten geführt ....


01. Herbst 2006 31 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
02. Herbst 2007 25 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
02. Herbst 2008 25 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
04. Herbst 2004 22 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
05. Herbst 2011 19 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
06. Herbst 2010 15 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
07. Herbst 2009 14 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
07. Herbst 2014 14 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
09. Herbst 2005 12 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
10. Herbst 2012 9 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
11. Herbst 2003 8 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
12. Herbst 2016 6 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
13. Herbst 2013 4 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
14. Herbst 2015 3 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten
14. Herbst 2017 3 Zähler Vorsprung auf den Tabellenletzten


27. 12. 2017
Danke, Herr Raml!

In dem aktuellen Artikel auf www.wienersportklub.at ist auch folgender Satz über die Entwicklung seit Juni 2017 zu lesen, mit dem das "K-Team" selbst die Folgen der "Rückführung" zugibt: "Die Zielsetzung, den Weg zur Gesundung des WSC mit langfristiger Perspektive gemeinsam zu beschreiten, wurde aber auch in schwierigen Phasen nie aus den Augen gelassen."

Der WSC war bis zum 19.06.2017 pumperlgesund, nämlich schuldenfrei, und wurde erst durch die sogenannte "Rückführung" mit einem Schlag krank, nämlich verschuldet. Danke, Herr Raml ...


28. 11. 2017
Der Weg zum Jahr 2017

Die nachstehende Tabelle zeigt die sportliche Entwicklung des "K-Teams", aber diesmal nicht aufgegliedert nach Saisonen, sondern nach den von ihm gespielten vollen Kalenderjahren. Diese Aufstellung macht die Bruchlinien in der Geschichte des "Fußball in Hernals" deutlich: Den dem Geld der Mass Response Service GmbH geschuldeten vorübergehenden Fortschritt, den darauffolgenden Abschwung, das letzte Zwischenhoch unter den Herren Jusitis und Günes im Jahr 2014, als man fast doppelt so viele Punkte holte wie heuer, und letztlich den endgültigen Verfall in den letzten Jahren.


2003 29 Sp 11S 7U 11N 60:56 + 4 Tordifferenz 40 Pkt./1,37 Pkt. pro Spiel
2004 30 Sp 11S 9U 10N 47:42 + 4 Tordifferenz 42 Pkt./1,40 Pkt. pro Spiel
2005 30 Sp 14S 8U 8N 52:41 +11 Tordifferenz 50 Pkt./1,66 Pkt. pro Spiel
2006 30 Sp 15S 9U 6N 59:32 +27 Tordifferenz 54 Pkt./1,80 Pkt. pro Spiel
2007 30 Sp 17S 6U 7N 58:27 +31 Tordifferenz 57 Pkt./1,90 Pkt. pro Spiel
2008 30 Sp 17S 5U 8N 55:35 +20 Tordifferenz 56 Pkt./1,86 Pkt. pro Spiel
2009 30 Sp 12S 6U 12N 62:48 + 4 Tordifferenz 42 Pkt./1,40 Pkt. pro Spiel
2010 30 Sp 16S 4U 10N 63:48 +15 Tordifferenz 42 Pkt./1,73 Pkt. pro Spiel
2011 30 Sp 13S 8U 9N 54:49 + 5 Tordifferenz 47 Pkt./1,56 Pkt. pro Spiel
2012 30 Sp 7S 9U 14N 41:51 -10 Tordifferenz 30 Pkt./1,00 Pkt. pro Spiel
2013 30 Sp 11S 4U 15N 48:56 - 8 Tordifferenz 37 Pkt./1,23 Pkt. pro Spiel
2014 31 Sp 13S 6U 12N 56:56 0 Tordifferenz 45 Pkt./1,50 Pkt. pro Spiel
2015 30 Sp 8S 8U 14N 46:52 - 6 Tordifferenz 32 Pkt./1,06 Pkt. pro Spiel
2016 29 Sp 6S 10U 13N 28:42 -14 Tordifferenz 28 Pkt./0,96 Pkt. pro Spiel
2017 28 Sp 4S 10U 14N 31:49 -18 Tordifferenz 22 Pkt./0,78 Pkt. pro Spiel


27. 11. 2017
Das Heim-Desaster

Ist die Bilanz des "K-Teams" nach diesem Herbst schon insgesamt miserabel, so waren die Ergebnisse der Heimsaison besonders peinlich. Nach 18 Runden liegt der VSC in der Heimtabelle am 17. und damit am letzten Platz. Im Vergleich zu den bisher vom "K-Team" bestrittenen Regionalliga-Saisonen ist damit der Schnitt erstmals unter einen Zähler pro Heimspiel gefallen. Ebenfalls erstmals in der Geschichte beträgt der Schnitt der erzielten Tore weniger als einen Treffer pro Heimpartie. Gegenüber der Vorsaison 2016/17 holte der VSC im Herbst im Schnitt nicht einmal halb so viele Punkte. Heimspiele sind aber naturgemäß für jeden Verein besonders wichtig, weil sie von den eigenen Anhängern besucht werden und daher die Stimmung im Klub prägen. Durch Leistungen wie im vergangenen Herbst vertreibt man die Zuschauer. Die nachstehende Tabelle der Heimspiele in den einzelnen Saisonen gibt das aktuelle Heimdesaster des Vienna Smart-Clubs wieder:


01. 2006/07 03. Platz 15 9 5 1 37: 7 32 Pkt./2,13 pro Sp.
02. 2008/09 04. Platz 15 9 5 1 27:16 32 Pkt./2,13 pro Sp.
03. 2007/08 04. Platz 15 10 1 4 32:13 31 Pkt./2,06 pro Sp.
04. 2009/10 04. Platz 15 10 1 4 37:19 31 Pkt./2,06 pro Sp.
05. 2004/05 05. Platz 15 8 6 1 24:11 30 Pkt./2,00 pro Sp.
06 2005/06 06. Platz 15 7 4 4 30:20 25 Pkt./1,66 pro Sp.
07. 2011/12 07. Platz 15 6 5 4 24:26 23 Pkt./1,53 pro Sp.
08. 2003/04 10. Platz 15 6 4 5 24:10 22 Pkt./1,46 pro Sp.
09. 2010/11 12. Platz 15 6 4 5 25:25 22 Pkt./1,46 pro Sp.
10. 2016/17 09. Platz 14 4 7 3 18:10 19 Pkt./1,35 pro Sp.
11. 2014/15 10. Platz 15 6 2 6 29:32 20 Pkt./1,33 pro Sp.
12. 2013/14 12. Platz 15 5 4 6 21:26 19 Pkt./1,26 pro Sp.
13. 2012/13 12. Platz 15 5 3 7 20:23 18 Pkt./1,20 pro Sp.
14. 2015/16 15. Platz 15 4 3 8 20:29 15 Pkt./1,00 pro Sp.
15. 2017/18 17. Platz 8 1 2 5 6:19 5 Pkt./0.62 pro Sp.


26. 11. 2017
"Wir pfeifen auf uns selbst!"




Am 20.11.1993 führten die Anhänger auf der Friedhofstribüne anlässlich des Meisterschaftsspiels gegen Austria Salzburg die Aktion "Wir pfeifen auf diesen Vorstand!" durch, mit der sie gegen die Amtsführung der damaligen Vereinsleitung des Wiener Sport-Club protestierten. Es darf davon ausgegangen werden, dass an diesem Freitag-Abend auch die heutigen Funktionäre des "K-Teams" Frau "Kassiererin" Schulz, Herr "Präsident" Raml und Herr "Vizepräsident" Kaider eine der vor dem Match verteilten 100 Trillerpfeifen im Mund hatten. Es wäre an der Zeit, dass sich Frau Schulz und die beiden Herren wieder an einer solchen Demonstration beteiligen. Als Parole der Kundgebung stünden dieses Mal folgende Leitsätze zur Auswahl:

1. "Wir pfeifen auf uns selbst!"

2. "Wir pfeifen aus dem letzten Loch!"

3. "Wir tanzen nach fremder Pfeife!"


14. 11. 2017
Herr Baumeister Tromayer meldet sich zu Wort

Nachstehend die unkommentierten Aussagen von Herr Baumeister Tromayer über seine persönliche Sicht zur aktuellen Entwicklung:

Zur Lage: "Mich wundert als Außenstehender die Lage im Verein und habe echte Sorgen, dass - wenn nicht bald ein Umkehrschwung kommt - der Verein echt abschmiert. Diese große Sorge habe ich. Ich habe keine Informationen von meinen Ex-Mitarbeitern erhalten. Es dürfte ein Sprechverbot ausgegeben worden sein. Warum, weiß ich nicht, ich bemühe mich aber auch nicht um Informationen. Ich kann nur sagen, dass ich den WSC mindestens ein halbes Jahr vorher gewarnt habe, den Verein in dieser Größe und Umfang aus der Hand zu geben. Ich habe vorausgesagt, dass das nicht funktionieren wird, ich habe vorausgesagt, dass sich die Vienna Smart Contructing nur marketingmäßig bemühen wird, um Geld durch Sponsoren zu lukrieren. Das habe ich alles vorausgesagt. Einen Verein in diesen Positionen aus der Hand zu geben, das kann nur schieflaufen. Ich habe auch gewarnt, dass die Verträge nie fertig geworden sind, bis zum letzten Tag nicht, die Verträge waren nie fertig. Ich habe noch einmal darauf hingewiesen, Leute, dass kann man so nicht unterschreiben, wenn Beilage B und C überhaupt fehlen, wie soll man das unterschreiben? Aber die haben das einfach gemacht! Ich kenne die Leute, die heute das Sagen haben und mich wundert, dass die Leute, die ich links liegen habe lassen, dort eine führende Position innehaben. Der Herr Orner ist für mich der Hauptverantwortliche für die ganze Misere, samt seinem Anhang. Mehr will ich dazu nicht sagen."

Zu den Planern: "Es gibt einen Auftrag an die Planer, den gibt es auch in Schriftform. Sie werden klagen, ganz logisch. Das sollte Herr Orner wissen. Nur, wer soll ein solches Verfahren bezahlen? Es ist ja nur fair und billig, dass die Leute, dir mir drei oder sogar vier Jahre fast täglich geholfen haben, dass sie - wenn die Subvention da ist, wenn das genehmigt ist durch den Gemeinderat - auch den Auftrag von A bis Z haben. Die können ja auch was. Sie sind selbstverständlich mit den kompletten Leistungen beauftragt, das steht auch schriftlich. Ich hatte die Leute hinbekommen, dass für den Fall, dass wir wider Erwarten keine Subvention bekommen, dass sie kein Geld erhalten. Da habe ich Ihnen gesagt: "Leute, dann kann ich Euch kein Geld zahlen". Das haben sie mir auch bestätigt. Wir haben aber eine Subvention bekommen. Rapid hat meines Wissens, mir ist das aber nicht bestätigt, für die Vorbereitung allein 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ich habe im Vorhinein null Euro ausgegeben. Diese Planer sind auch bei der MA 51 mehrfach stellig geworden. Ab dem Zeitpunkt der Genehmigung der Subvention sind die Planer für alle Leistungen von A bis Z beauftragt gewesen, nämlich für Planeinreichung bei der Baubehörde, Bauaufsicht, Kontrolle der Abrechnung, etc.. Aber ihre gesamten Kosten sind gedeckelt. Das heißt, sie bekommen unabhängig vom Umfang der Leistungen und dass sie vier Jahre jetzt gehackelt haben, keinen einzigen Euro mehr als vereinbart. Fairer kann ich es eigentlich nicht verhandeln."

Zu den gelegten Rechnungen: "Die gelegten Rechnungen sind längst fällig! Es gibt eine Rechnung von den Planern, es gibt eine Rechnung vom Vermesser, es gibt eine Rechnung über die Durchrechung von Kubik- und Quadratmetern und es gibt eine Rechnung über eine Machbarkeitsstudie von Herrn Dr. Binz. Alle diese Rechnungen über Vorleistungen sind in der Förderung inkludiert. Die Rechnungen sind schon gelegt und sind überfällig! Dabei handelt es sich um eine Anzahlung, sonst gar nichts. Branchenüblich sind für solche Leistungen bei fertigen Bauwerken zwischen 14 % und 18 % von der Bausumme. Da ist der Statiker, der Planer, die Bauaufsicht, der Abrechner, der Vermesser drinnen und und und. Da gibt es jetzt einmal eine erste Teilrechnung der Planer über ca. EUR 100.000,--. Die ist jetzt einmal zu bezahlen. Das ist aber alles kein Problem, weil ich ja als erste Tranche der Subvention für 2017 auf meinen Antrag EUR 570.000,-- zuzüglich Mehrwertsteuer beantragt und genehmigt bekommen habe. Dieser Betrag wäre schon im Juni/Juli dieses Jahres abzuholen gewesen. Warum EUR 570.000,--? Weil ich mir die Zahl EUR 570.000,-- einfach so eingebildet habe. Ich habe gesagt, ich brauche jetzt nur ca. EUR 150.000,--, um das Bisherige zu bezahlen, aber ich habe das Geld lieber bei mir am Konto liegen, wenn ich es brauche. Auszahlen kann ich es ohnedies nur mit der Genehmigung der Gemeinde nach Prüfung durch einen Ziviltechniker. Ohne die Unterschrift des Prüfers kann ich ja ohnedies gar nichts auszahlen. Nur, wenn der Verein das Geld nicht abholt, fürchte ich, dass das Geld verschwindet, weil es ja im Budget für heuer vorgesehen ist. Die ersten Zahlungen kann man bereits vor Beginn der Arbeiten für die bis dahin erbrachten Planungs- und Vorbereitungsarbeiten leisten. Dieses Geld braucht man also, um alles in Gang zu bringen. Meiner Ansicht nach rufen sie das Geld deshalb nicht ab, weil sie für die Aufgabe einfach zu schwach sind. Tut mir leid! Ich habe keine andere Erklärung. Wenn jemand sein eigenes Süppchen kocht und glaubt, er kann zu ganz anderen Planern gehen und glaubt, er kann die von mir beauftragten Planer nicht einmal negieren, sondern links liegen lassen, dann darf er sich nicht wundern, wenn die einmal zu klagen anfangen, und das mit Recht!"

Zur Haftung des WSK: "Formal ist es so, dass die Zusage der Förderung unkompliziert auf den WSC umgeschrieben werden kann. Der WSK haftet null, weil die abgeschlossenen Vereinbarungen wurden vor der Fusion alle angegeben und der WSC kann sich nicht die Rosinen rauspicken. Man hat mich totgestellt, ich habe keine Handhabung mehr gehabt. Man hat mir diese Arbeit, die ich gemacht habe, abgestellt. Dadurch hat man mir die Chance genommen, dass ich das Geld abhole. Eines ist klar: Die MA 51, das Sportamt, wir hatten zuletzt ein wahnsinnig gutes Verhältnis und natürlich sind Förderungsgelder auch eine Vertrauenssache: Wer steckt dahinter? Was soll also das Sportamt machen, wenn jetzt auf einmal lauter neue Gesichter da sind und alles bisher Dagewesene in Frage gestellt wird? Dann wird die 51er sagen: Moment, dann warten wir einmal."


14. 11. 2017
Die Verteilung der Semesterzeugnisse für das "K-Team", heute: Herr Schweitzer

Noch niemals schien Herr Jank in seiner Trainerkarriere erfolgreicher als am Ende dieser Herbstsaison. Verantwortlich dafür sind die Ergebnisse unter seinem Nachfolger Herrn Schweitzer, die die Ära von Herrn Jank zur guten alten Zeit des "K-Teams" werden ließen.

Herr Schweitzer hatte bei seinen vorangegangenen Stationen als Cheftrainer keinen Erfolg gehabt: In Hütteldorf erreichte er mit Rapid II in der Spielzeit 2014/15 nur den 9. Rang und damit den schlechtesten Platz der grün-weißen Amateure seit deren Aufstieg in die Regionalliga Ost im Sommer 2006. Im Jänner 2016 übernahm Herr Schweitzer Parndorf mit der ausdrücklichen Ankündigung, in der Spielzeit 2016/17 "ganz vorne" mitspielen zu wollen. Als er die Burgenländer aber im Februar 2017 überstürzt Richtung Türkei verließ, waren diese mit 13 Zählern Rückstand auf den Ersten Ritzung nur 7. in der Tabelle der Regionalliga Ost.

Bei seinem Antritt als Trainer des VSC bemühte Herr Schweitzer das abgenützte Klischee vom "Traditionsverein, der mittelfristig einen anderen Anspruch haben sollte, als auf den unteren RLO-Plätzen zu stehen." Aus dem erhofften "turnaround" wurde ein steiler Köpfler in das tiefe Wasser des sportlichen Misserfolgs. Den Höhepunkt dieses Tauchgangs stellte das 2:4 gegen Schwechat am 10.11.2017 dar, ein Spiel, für das selbst der Trainer einen "Pflichtsieg" gefordert hatte. Dass Herr Schweitzer im Nachhinein in der Kronen-Zeitung vom 11.11.2017 behauptete, der VSC habe gegen Schwechat "auf ein Tor gespielt und 20 Chancen gehabt", beweist, dass er den Bezug zur Realität der Leistungen seiner Mannschaft verlor. Sollte Herr Barisic Sturmtrainer werden und Herrn Schweitzer als seinen Assistenten nach Graz mitnehmen wollen, wird niemand in Dornbach diesen Abschied verhindern.

Die nachstehende ewige Tabelle der Trainer des "K-Teams" nach ihren jeweils ersten 10 Meisterschaftsspielen im Amt sagt über die bisherige Bilanz von Herrn Schweitzer alles aus: Die wenigsten Punkte, die wenigsten Siege, die meisten Niederlagen, das schlechteste Torverhältnis! Die Note für den Trainer des "K-Teams" lautet daher für das Herbstsemester 2017: Nicht genügend!


01. Wilhelm Kaipel I 10 8 2 0 17: 3 26/2,60 Punkte pro Spiel
02. Norton Radaj 10 6 2 2 24:11 20/2,00 Punkte pro Spiel
03. Petr Segrt 10 7 1 2 24:12 22/2,20 Punkte pro Spiel
04. Slobodan Batricevic II 10 6 2 2 20:15 20/2,00 Punkte pro Spiel
05. Helmut Kraft 10 6 1 3 21:14 19/1,90 Punkte pro Spiel
06. Johann Kleer 10 6 1 3 20:16 19/1,90 Punkte pro Spiel
07. Dominik Thalhammer 10 5 4 1 18:16 19/1,90 Punkte pro Spiel
08. Franz Maresch 10 4 5 1 23:17 17/1,70 Punkte pro Spiel
09. Zeljko Ristic 10 5 0 5 27:16 15/1,50 Punkte pro Spiel
10. Peter Schöttel 10 4 3 3 15: 9 15/1,50 Punkte pro Spiel
11. Kurt Jusits 10 4 1 5 17:18 13/1,30 Punkte pro Spiel
12. Peter Webora 10 4 1 5 12:17 13/1,30 Punkte pro Spiel
13. Bernd Dallos 10 2 4 4 12:18 10/1,00 Punkte pro Spiel
14. Christoph Jank 10 2 4 4 9:10 10/1,00 Punkte pro Spiel
15. Dr. Johannes Uhlig 10 2 2 6 15:19 8/0,80 Punkte pro Spiel
16. Andreas Reisinger 10 1 4 5 14:20 7/0,70 Punkte pro Spiel
17. Norbert Schweitzer 10 1 3 6 11:22 6/0,60 Punkte pro Spiel


11. 11. 2017
Herbstdepression

Die ewige Regionalligatabelle des "K-Teams" nach 16 Spielen ist für dieses Grund für eine klassische Herbstdepression:

- Das "K-Team" holte die wenigsten Meisterschaftspunkte in seiner Geschichte.

- In seiner bisher schlechtesten Ostliga-Saison (2013/14) holte das "K-Team" immer noch um 50% mehr Zähler als heuer.

- Das "K-Team" nimmt den schlechtesten Tabellenplatz in seiner Geschichte ein.

- Das "K-Team" schoss die zweitwenigsten Meisterschaftstore in seiner Geschichte.

- Das "K-Team" erhielt die meisten Meisterschaftstore in seiner Geschichte.

- Das "K-Team" hat die schlechteste Tordifferenz in seiner Geschichte.

- Das "K-Team" erreichte die wenigsten Meisterschaftssiege in seiner Geschichte.

- Das "K-Team" musste die meisten Meisterschaftsniederlagen in seiner Geschichte hinnnehmen. Zum ersten Mal ist die Zahl der Niederlagen nach nur 16 Meisterschaftsspielen zweistellig.


01. 2006/07 (Thalhammer/Kaipel
Batricevic) 16 10 5 1 37: 8 35 Pkt./2,18 pro Sp.
02. 2007/08 (Schöttel) 16 10 3 3 24: 9 33 Pkt./2,06 pro Sp.
03. 2004/05 (Segrt) 16 9 4 3 35:17 31 Pkt./1,93 pro Sp.
04. 2008/09 (Batricevic) 16 9 4 3 29:21 31 Pkt./1,93 pro Sp.
05. 2011/12 (Maresch) 16 7 6 3 31:25 27 Pkt./1,68 pro Sp.
06. 2010/11 (Drazan/Radaj) 16 7 3 6 32:26 24 Pkt./1,50 pro Sp.
07. 2014/15 (Jusits/Günes/Dr. Uhlig)16 6 3 7 28:32 21 Pkt./1,31 pro Sp.
08. 2005/06 (Segrt/Thalhammer) 16 6 3 7 26:34 21 Pkt./1,31 pro Sp.
09. 2003/04 (Webora/Müllner/
Dallos) 16 5 5 6 22:22 20 Pkt./1,25 pro Sp.
10. 2009/10 (Ristic/Kleer) 16 6 1 9 28:27 19 Pkt./1,18 pro Sp.
11. 2012/13 (Maresch/Handl/Kraft) 16 4 4 8 26:26 16 Pkt./1,00 pro Sp.
12. 2016/17 (Jank) 16 3 7 6 13:18 16 Pkt./1,00 pro Sp.
13. 2015/16 (Reisinger) 16 4 4 8 21:29 16 Pkt./1,00 pro Sp.
14. 2013/14 (Kraft/Kaipel/Jusits) 16 4 3 9 21:31 15 Pkt./0,93 pro Sp.
15. 2017/18 (Jank/Führer/Schweitzer)16 2 4 10 14:34 10 Pkt./0.66 pro Sp.


11. 11. 2017
Der Vienna Smart-Club: Mit einer Schreckensbilanz in die Winterpause!

- Von den in der laufenden Meisterschaftssaison bisher möglichen 48 Punkten holte der VSC lediglich 10 Zähler, das sind 20,83% der maximalen Zähleranzahl!

- Das Torverhältnis des VSC in der laufenden Meisterschaft beträgt 14:34, unter Berücksichtigung des Cup-Spiels gegen Ried jenes in der laufenden Saison sogar 14:38!

- Von 17 Pflichtspielen der heurigen Saison wurden 11 Partien, das sind 64,70%, verloren!

- Von den 32 Pflichtspielen der letzten 12 Monate wurden nur 4 Partien gewonnen. Das Torverhältnis beträgt 32:60!

- Von den letzten 56 Pflichtspielen gewann der VSC nur 7 Partien. Das Torverhältnis beträgt 53:96!

- Von den letzten 29 Pflichtspielen daheim gewann der VSC nur 5 Begegnungen. Das Torverhältnis beträgt 28:48!

- Von den letzten 27 Pflichtspielen auswärts gewann der VSC nur 2 Begegnungen. Das Torverhältnis beträgt 25:48!

- Von den letzten 20 Pflichtspielen gewann der VSC nur zwei Begegnungen. Das Torverhältnis beträgt 18:44!

- Der VSC feierte in den letzten 11 Pflichtspielen am Platz in Dornbach einen einzigen Sieg. Das Torverhältnis beträgt 8:26!

- Der VSC feierte in den letzten 14 Meisterschaftsspielen einen einzigen Sieg. Das Torverhältnis beträgt 12:30!


10. 11. 2017
"Dem Palme sei Dank ..."

Dass die Entscheidung von Herrn Palme, Herrn Jank ausgerechnet durch einen Herrn Schweitzer zu ersetzen, falsch war, zeigt nichts besser als die nachstehende Gegenüberstellung:


Jank 2016/17 28Sp 5S 13U 10N 30:33 28Pkt/1,00 pro Sp.
Jank/Führer/Schweitzer 2017/18 16Sp 2S 4U 10N 14:34 10Pkt/0,62 pro Sp.
Jank 2017/18 5Sp 1S 1U 3N 3:11 4Pkt/0,80 pro Sp.
Schweitzer 2017/18 10Sp 1S 3U 6N 11:22 6Pkt/0,60 pro Sp.

Daraus ergibt sich, dass das "K-Team" in der heurigen Saison nach 16 Spielen bereits mehr Tore erhalten und genauso viele Spiele verloren hat wie in der gesamten vergangenen Spielzeit in 28 Partien. Dabei war die Saison 2016/17 die bis dahin schlechteste Spielzeit in der 16jährigen Geschichte des "K-Teams". Hauptverantwortlich für diese sportliche Katastrophe ist die persönliche Bilanz von Herrn Schweitzer, die noch einmal bedeutend schlechter ist als jene des Herrn Jank. Alle Gegner des VSC jubilieren: "Dem Palme sei Dank, er holte Jank von der Bank!"


10. 11. 2017
Riesensensation: Das abgeschlagene Schlusslicht Schwechat schlägt den Vienna Smart-Club klar!

Niemand wird umhin können, den tapferen Schwechatern zu ihrem klaren 4:2-Sieg gegen den Vienna Smart-Club zu gratulieren. Das "K-Team" blamierte sich nach Strich und Faden! Der Schwechater David mit dem geringsten Spielerbudget der Liga besiegte den mit einem strategischen Investor ausgestatteten Goliath aus Hernals und schaffte damit die größte Sensation der bisherigen Regionalliga-Saison. Man möge sich vor Augen halten, dass Schwechat nicht weniger als 14 der bisherigen 15 Meisterschaftsspiele - darunter ihre letzten 9 Partien in Folge - verloren hatte.

Auf die Einzelheiten und Konsequenzen dieses unglaublichen Debakels, das nur auf Grund zweier Tausendgulden-Schüsse des VSC nicht höher ausfiel, wird in der Folge noch einzugehen sein. Fest steht, dass damit eine Herbstsaison zu Ende ging, die selbst die schlimmsten Befürchtungen betreffend das Wirken der Herren Palme, Kirisits, Raml, Solly, Schweitzer & Co übertraf. Alle diese Herren mögen aus persönlicher Buße zu einer Pilgerwanderung nach Santiago del Compostela aufbrechen. Sie sollen sich aber Zeit lassen! Niemand erwartet von Ihnen, dass sie bis zum Beginn der Frühjahrsmeisterschaft wieder zurück sind ....


04. 11. 2017
Dramatische Entwicklung in der Heimbilanz führt beim "K-Team" zu Zuschauerschwund!

Obwohl auch gestern in Dornbach perfektes Fußballwetter herrschte, kamen wieder nicht einmal 1.000 Zuseher auf den Platz. Den Grund hierfür findet man in der niederschmetternden Wende der Entwicklung der Heimbilanz des "K-Teams":


2016/17 14 Sp 4S 7U 3N 17:10 + 7 19Pkt/1,35Pkt pro Spiel
2017/18 8 Sp 1S 2U 5N 6:19 -13 5Pkt/0,62Pkt pro Spiel

Das bedeutet, dass die Anhänger des Vienna Smart-Club heuer nach 8 Heimspielen schon um 9 Gegentreffer und 2 Niederlagen mehr sehen mussten als die vergangene gesamte Saison in 14 Partien in Dornbach. Der Punkteschnitt halbierte sich gegenüber dem Vorjahr.

Hier darf man nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern sind Konsequenzen zu ziehen. Insbesondere sollte den Abonnenten, die vergangene Saison in der Hoffnung auf eine bessere sportliche Zukunft oft erhebliche Beträge spendeten, eine Gutschrift von 10% gewährt werden, die beim Kauf eines Abonnements für die nächste Saison eingelöst werden kann. Bei solchen Leistungen hat man die Eintrittspreise zu reduzieren ...


04. 11. 2017
Ein Sieg gegen Schwächat oder ein Flug mit der "Air Dornbach" ins Exil nach Deutschland

Wer ist noch schwächer als der Vienna Smart-Club: Schwächat! Fast könnte man meinen, dass die Saisonstrategie des "K-Teams" von vornherein auf dieses letzte Spiel der Herbstrunde abzielte. Nicht umsonst schwächte man die Schwächater im Sommer dadurch systematisch, dass man von ihnen so viele Spieler wie von keinem anderen Verein holte.

Nun ist man am Ziel angelangt. Der Gegner verlor 14 seiner bisher 15 Meisterschaftsspiele dieser Saison und würde - wenn es mit sportlich richtigen Dingen zugegangen wäre - als Absteiger der letzten beiden Spielzeiten längst nicht mehr in der Regionalliga spielen. Somit tritt der VSC am nächsten Freitag gegen einen Verein an, der höchstens über die Spielstärke eines besseren Mittelständlers der Wiener Stadtliga verfügt. Wahr ist, dass das "K-Team" in den vergangenen 12 Monaten selbst nur ein einziges Auswärtsspiel in der Meisterschaft gewann, aber der VSC trat in diesen 12 Monaten auch nicht auswärts in Schwächat an. Alles andere als ein Sieg in Schwächat wäre eine Blamage. Der Vienna Smart-Club blamierte sich zwar schon oft, aber hier würde man die "Mutter aller Blamagen" kennenlernen und gäbe ein solches Treffen für das gesamte "K-Team" Anlass, gleich nach dem Spiel vom Flughafen Schwechat aus mit der "Air Dornbach" nach Deutschland zu fliegen, um bei den Busenfreunden in Offenbach am Main um sportliches Asyl anzusuchen ....


29. 06. 2017
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