19. 08. 2018
Die neue Serie: Die Fremden, 2. Teil

Der Einladung des "K-Teams" zur sogenannten "Sektionsversammlung" am 23.08.2018 ist eine umständlich formulierte, in mehreren Punkten unschlüssige Geschäftsordnung angeschlossen, die auf den Ausbruch von "Vereinsmeierei" im fortgeschrittenen Zustand schließen lässt.





Das "K-Team" behauptet die "Fußballsektion" des Wiener Sport-Club zu sein. Seine Geschäftsordnung sieht vor, dass alle Mitglieder des WSC auch Mitglieder seiner Sektion werden können. Über den Bezug habenden "Antrag des Mitgliedswerbers" entscheiden die Sektionsleitung und die zur Förderung einer möglichst komplizierten Vereinsbürokratie zusätzlich geschaffene Sektionsvertretung. Wie diese beiden Organe abstimmen - in gemeinsamer Sitzung oder getrennt, gegebenenfalls welches Abstimmungsergebnis den Vorzug besitzt - ist auf Grund schlampiger Redaktion nicht geregelt. Vielmehr wird im letzten Satz des gegenständlichen § 3 (2) der Geschäftsordnung aus der Mehrzahl (Sektionsleitung und Sektionsvertretung) auf einmal die Einzahl: "Dieser kann Anträge zur Mitgliedschaft ohne Angaben von Gründen ablehnen." Das hängt damit zusammen, dass der Satz aus den Vereinsstatuten abgeschrieben wurde. Dort bezieht sich "dieser" aber auf den Vorstand.

Die alten Fußballmitglieder des WSC bilden die nicht mit dem "K-Team" idente, niemals aufgelöste Fußballsektion des Wiener Sport-Club. Bei dieser müssen das "K-Team" und seine Vertreter gar keinen Antrag stellen, um abgelehnt zu werden ........


19. 08. 2018
So schwach ist Schwächat nicht!

Die Ostliga verlor seit dem Ende der Saison 2016/17 seine besten fünf Vereine, aber der schwächste Klub blieb dieser durch Reform und Zwangsabstieg amputierten Liga erhalten: Schwächat! Bereits nach drei Runden nehmen die Schwächater wieder den letzten Platz der Tabelle ein. Damit spricht alles dafür, dass auch dieses Jahr kein Klub aus der Regionalliga Ost absteigt. Denn die eiserne Regel lautet: So schwach kann Schwächat gar nicht sein, dass es schwach genug wäre, die Ostliga durch seinen Abstieg zu schwächen ....


19. 08. 2018
Da kann man nichts gewinnen!

Die Slapstick-Einlage des FC Traiskirchen, nämlich der Trainerwechsel von Herrn Haas zu Herrn Lederer, der zur Niederlage gegen das "K-Team" führte, war kein Zufall. Dieser Verein besitzt mit Herrn Mladenovic einen sportlichen Leiter, mit Herrn Neubauer einen Sektionsleiter, mit Herrn Briegl einen Sportmanager, mit Herrn Trost Senior einen Obmann, mit Herrn Nadj einen Ehrenobmann, mit Herrn Trost Junior einen Generalsekretär, mit Herrn Djuran I einen Kantinenleiter, mit Herrn Kolm einen Jugendleiter, mit den Herren Hinterberger und Engelschall zwei Jugendleiter-Stellvertreter, mit Herrn Leitl einen sportlichen Jugendleiter und so fort. Nur ein Stellenbeschreibungs-Leiter fehlt!

Der FC Traiskirchen hat offenbar mehr Funktionäre als Spieler am Feld. Da kann man nichts gewinnen ...


19. 08. 2018
Die neue Serie: Geschichten zum 01.10.1958, 26. Teil








Bald nach dem 01.10.1958 stand ein Revanchespiel zwischen dem Wiener Sport-Club und Juventus zur Diskussion. Walter Horak behauptete am 09.09.2002, dass er als Spielervertreter das Match persönlich verhindert hätte: "Nach dem Juve-Spiel war schon ein Retourmatch in Italien vereinbart. Ich habe aber "Nein" gesagt. Da hätten wir ja genauso 7:0 verlieren können und dann wäre unser Ruf futsch gewesen. Von diesem Ruf wollte ich aber zehren. Wir mussten dann eine Pönale zahlen, das war mir aber wurscht."

Der Wiener Sport-Club und Juventus trafen erst am 26.12.1962 in Turin das bisher letzte Mal aufeinander. Die vom italienischen Schiedsrichter Roversi geleitete Partie entwickelte sich vor 15.000 Zusehern zum Skandal. In der 26. Minute wurde Erich Hof im Strafraum der Italiener niedergetreten. Der Elfmeterpfiff blieb aus. Vier Minuten später versagte Signore Roversi dem regulären Führungstreffer des WSC durch den Jugoslawen Kaloperovic wegen angeblichen Abseits die Anerkennung. In der 36. Minute kam Juventus-Stürmer del Sol laut österreichischen Zeitungsberichten dadurch zu Fall, dass er nicht den Ball, sondern die Erde traf. Der Schiedsrichter gab aber Elfmeter, aus dem das 1:0 für die Italiener fiel. In dem die Entscheidung begleitenden Tumult gerieten Windisch und der Juventus-Mittelstürmer Siciliano - trotz des Namens ein Brasilianer - aneinander. Windisch wurde durch den parteiischen Referee ausgeschlossen. Mit einem Mann weniger musste der WSC in der 43. Minute den Treffer zum Endstand von 0:2 hinnehmen. Der Sport-Club konnte nach dem Ende des von den Italienern gehässig geführten Spiels nur unter Begleitschutz der Polizei das Stadio Comunale verlassen.

Der Kurier vom 27.12.1962 fand die Brücke zum 01.10.1958: "Die Italiener spielten ungeheuer ehrgeizig. Sie wollten unbedingt ihre Wiener Europacup-Schlappe aus dem Jahr 1958 (0:7) wettmachen. Weil ihnen das nicht gelang, belagerten fanatische Zuschauer nach dem Match die Wiener."

Von der Mannschaft des 01.10.1958 waren 1962 beim WSC noch Szanwald, Hasenkopf, Oslansky und Hof dabei. Knoll, der auf Weihnachtsurlaub in Vorarlberg geweilt hatte, wurde durch eine Zugverspätung an der Teilnahme gehindert. Bei den Italienern stand niemand mehr aus der Elf des Jahres 1958 auf dem Feld ....


19. 08. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 81.Teil




18. 08. 2018
Wallfahrer

Erwartungsgemäß schoss sich der FC Traiskirchen mit dem mutwilligen Trainerwechsel ins sportliche Knie und unterlag sogar dem "K-Team". Die Verantwortlichen - von Obmann Trost bis Sportmanager Briegl - müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sie bei Trost waren, als sie sich bei ihrer Entscheidung von einer hochsommerlichen "Vision" leiten ließen.

Nicht nur löste man mit Herrn Haas einen für Traiskirchner Verhältnisse erfolgreichen Trainer ab, sondern holte man für ihn mit Herrn Lederer einen Coach, unter dem dessen letzter Verein St. Pölten 16 von 21 Spielen verloren und nur 9 von 63 möglichen Punkten geholt hatte. Nicht gerade die Bilanz eines Glücksengerls! Welche Buße wird den Herren auferlegt? Eine Wallfahrt auf den Knien nach Maria Trost, damit sie ihre nächste Vision nicht wieder trügt ...


18. 08. 2018
Die neue Serie: Geschichten zum 01.10.1958, 25. Teil

Viele konnten das Resultat des 01.10.1958, als sie es zum ersten Mal hörten, gar nicht glauben. Dazu gehörte der langjährige Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft Ernst Ocwirk, der 1958 bei Sampdoria Genua spielte.

Walter Horak erzählte im September 2008: "Der Ocwirk hat beim Hinspiel in Turin zugeschaut und wie wir dann 3:1 verloren haben, hat er gesagt: "Ihr habt´s wirklich gut gespielt, aber leider in Wien wird´s schlecht ausschauen!" Dann hat er in Genua das Resultat 7:0 gehört und hat geglaubt, Juventus hat 7:0 gewonnen! Nie im Leben wäre ihm der Gedanke gekommen, dass wir 7:0 gewonnen haben. Das hat er mir nachher oft erzählt. Da hat er immer gesagt: "In Italien ist eine Welt zusammengebrochen!""


18. 08. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 80.Teil









28. 04. 2018
Ein Formular zur freien Verwendung der Funktionäre des "K-Teams"





27. 12. 2017
Danke, Herr Raml!

In dem aktuellen Artikel auf www.wienersportklub.at ist auch folgender Satz über die Entwicklung seit Juni 2017 zu lesen, mit dem das "K-Team" selbst die Folgen der "Rückführung" zugibt: "Die Zielsetzung, den Weg zur Gesundung des WSC mit langfristiger Perspektive gemeinsam zu beschreiten, wurde aber auch in schwierigen Phasen nie aus den Augen gelassen."

Der WSC war bis zum 19.06.2017 pumperlgesund, nämlich schuldenfrei, und wurde erst durch die sogenannte "Rückführung" mit einem Schlag krank, nämlich verschuldet. Danke, Herr Raml ...


26. 11. 2017
"Wir pfeifen auf uns selbst!"




Am 20.11.1993 führten die Anhänger auf der Friedhofstribüne anlässlich des Meisterschaftsspiels gegen Austria Salzburg die Aktion "Wir pfeifen auf diesen Vorstand!" durch, mit der sie gegen die Amtsführung der damaligen Vereinsleitung des Wiener Sport-Club protestierten. Es darf davon ausgegangen werden, dass an diesem Freitag-Abend auch die heutigen Funktionäre des "K-Teams" Frau "Kassiererin" Schulz, Herr "Präsident" Raml und Herr "Vizepräsident" Kaider eine der vor dem Match verteilten 100 Trillerpfeifen im Mund hatten. Es wäre an der Zeit, dass sich Frau Schulz und die beiden Herren wieder an einer solchen Demonstration beteiligen. Als Parole der Kundgebung stünden dieses Mal folgende Leitsätze zur Auswahl:

1. "Wir pfeifen auf uns selbst!"

2. "Wir pfeifen aus dem letzten Loch!"

3. "Wir tanzen nach fremder Pfeife!"


14. 11. 2017
Herr Baumeister Tromayer meldet sich zu Wort

Nachstehend die unkommentierten Aussagen von Herr Baumeister Tromayer über seine persönliche Sicht zur aktuellen Entwicklung:

Zur Lage: "Mich wundert als Außenstehender die Lage im Verein und habe echte Sorgen, dass - wenn nicht bald ein Umkehrschwung kommt - der Verein echt abschmiert. Diese große Sorge habe ich. Ich habe keine Informationen von meinen Ex-Mitarbeitern erhalten. Es dürfte ein Sprechverbot ausgegeben worden sein. Warum, weiß ich nicht, ich bemühe mich aber auch nicht um Informationen. Ich kann nur sagen, dass ich den WSC mindestens ein halbes Jahr vorher gewarnt habe, den Verein in dieser Größe und Umfang aus der Hand zu geben. Ich habe vorausgesagt, dass das nicht funktionieren wird, ich habe vorausgesagt, dass sich die Vienna Smart Contructing nur marketingmäßig bemühen wird, um Geld durch Sponsoren zu lukrieren. Das habe ich alles vorausgesagt. Einen Verein in diesen Positionen aus der Hand zu geben, das kann nur schieflaufen. Ich habe auch gewarnt, dass die Verträge nie fertig geworden sind, bis zum letzten Tag nicht, die Verträge waren nie fertig. Ich habe noch einmal darauf hingewiesen, Leute, dass kann man so nicht unterschreiben, wenn Beilage B und C überhaupt fehlen, wie soll man das unterschreiben? Aber die haben das einfach gemacht! Ich kenne die Leute, die heute das Sagen haben und mich wundert, dass die Leute, die ich links liegen habe lassen, dort eine führende Position innehaben. Der Herr Orner ist für mich der Hauptverantwortliche für die ganze Misere, samt seinem Anhang. Mehr will ich dazu nicht sagen."

Zu den Planern: "Es gibt einen Auftrag an die Planer, den gibt es auch in Schriftform. Sie werden klagen, ganz logisch. Das sollte Herr Orner wissen. Nur, wer soll ein solches Verfahren bezahlen? Es ist ja nur fair und billig, dass die Leute, dir mir drei oder sogar vier Jahre fast täglich geholfen haben, dass sie - wenn die Subvention da ist, wenn das genehmigt ist durch den Gemeinderat - auch den Auftrag von A bis Z haben. Die können ja auch was. Sie sind selbstverständlich mit den kompletten Leistungen beauftragt, das steht auch schriftlich. Ich hatte die Leute hinbekommen, dass für den Fall, dass wir wider Erwarten keine Subvention bekommen, dass sie kein Geld erhalten. Da habe ich Ihnen gesagt: "Leute, dann kann ich Euch kein Geld zahlen". Das haben sie mir auch bestätigt. Wir haben aber eine Subvention bekommen. Rapid hat meines Wissens, mir ist das aber nicht bestätigt, für die Vorbereitung allein 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ich habe im Vorhinein null Euro ausgegeben. Diese Planer sind auch bei der MA 51 mehrfach stellig geworden. Ab dem Zeitpunkt der Genehmigung der Subvention sind die Planer für alle Leistungen von A bis Z beauftragt gewesen, nämlich für Planeinreichung bei der Baubehörde, Bauaufsicht, Kontrolle der Abrechnung, etc.. Aber ihre gesamten Kosten sind gedeckelt. Das heißt, sie bekommen unabhängig vom Umfang der Leistungen und dass sie vier Jahre jetzt gehackelt haben, keinen einzigen Euro mehr als vereinbart. Fairer kann ich es eigentlich nicht verhandeln."

Zu den gelegten Rechnungen: "Die gelegten Rechnungen sind längst fällig! Es gibt eine Rechnung von den Planern, es gibt eine Rechnung vom Vermesser, es gibt eine Rechnung über die Durchrechung von Kubik- und Quadratmetern und es gibt eine Rechnung über eine Machbarkeitsstudie von Herrn Dr. Binz. Alle diese Rechnungen über Vorleistungen sind in der Förderung inkludiert. Die Rechnungen sind schon gelegt und sind überfällig! Dabei handelt es sich um eine Anzahlung, sonst gar nichts. Branchenüblich sind für solche Leistungen bei fertigen Bauwerken zwischen 14 % und 18 % von der Bausumme. Da ist der Statiker, der Planer, die Bauaufsicht, der Abrechner, der Vermesser drinnen und und und. Da gibt es jetzt einmal eine erste Teilrechnung der Planer über ca. EUR 100.000,--. Die ist jetzt einmal zu bezahlen. Das ist aber alles kein Problem, weil ich ja als erste Tranche der Subvention für 2017 auf meinen Antrag EUR 570.000,-- zuzüglich Mehrwertsteuer beantragt und genehmigt bekommen habe. Dieser Betrag wäre schon im Juni/Juli dieses Jahres abzuholen gewesen. Warum EUR 570.000,--? Weil ich mir die Zahl EUR 570.000,-- einfach so eingebildet habe. Ich habe gesagt, ich brauche jetzt nur ca. EUR 150.000,--, um das Bisherige zu bezahlen, aber ich habe das Geld lieber bei mir am Konto liegen, wenn ich es brauche. Auszahlen kann ich es ohnedies nur mit der Genehmigung der Gemeinde nach Prüfung durch einen Ziviltechniker. Ohne die Unterschrift des Prüfers kann ich ja ohnedies gar nichts auszahlen. Nur, wenn der Verein das Geld nicht abholt, fürchte ich, dass das Geld verschwindet, weil es ja im Budget für heuer vorgesehen ist. Die ersten Zahlungen kann man bereits vor Beginn der Arbeiten für die bis dahin erbrachten Planungs- und Vorbereitungsarbeiten leisten. Dieses Geld braucht man also, um alles in Gang zu bringen. Meiner Ansicht nach rufen sie das Geld deshalb nicht ab, weil sie für die Aufgabe einfach zu schwach sind. Tut mir leid! Ich habe keine andere Erklärung. Wenn jemand sein eigenes Süppchen kocht und glaubt, er kann zu ganz anderen Planern gehen und glaubt, er kann die von mir beauftragten Planer nicht einmal negieren, sondern links liegen lassen, dann darf er sich nicht wundern, wenn die einmal zu klagen anfangen, und das mit Recht!"

Zur Haftung des WSK: "Formal ist es so, dass die Zusage der Förderung unkompliziert auf den WSC umgeschrieben werden kann. Der WSK haftet null, weil die abgeschlossenen Vereinbarungen wurden vor der Fusion alle angegeben und der WSC kann sich nicht die Rosinen rauspicken. Man hat mich totgestellt, ich habe keine Handhabung mehr gehabt. Man hat mir diese Arbeit, die ich gemacht habe, abgestellt. Dadurch hat man mir die Chance genommen, dass ich das Geld abhole. Eines ist klar: Die MA 51, das Sportamt, wir hatten zuletzt ein wahnsinnig gutes Verhältnis und natürlich sind Förderungsgelder auch eine Vertrauenssache: Wer steckt dahinter? Was soll also das Sportamt machen, wenn jetzt auf einmal lauter neue Gesichter da sind und alles bisher Dagewesene in Frage gestellt wird? Dann wird die 51er sagen: Moment, dann warten wir einmal."


29. 06. 2017
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