11. 12. 2017
Ein offener Brief der Leitung des "K-Teams"

Der 1. FC Köln publizierte gestern nach dem 3:4 gegen Freiburg einen offenen Brief (http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/712749/artikel_unertraeglich_bemerkenswerter-brief-vom-fc-vorstand.html) an seine Anhänger, in dem sich die Vereinsleitung des Versagens bezichtigte. Vielleicht hat der Vorstand des "K-Teams" ein ganz ähnliches Schreiben vorbereitet und wurde dieses bisher nur auf Grund eines Versehens nicht abgesandt. Wie könnte sein Inhalt lauten? Vielleicht so:

"Liebe VSC-Fans!

Nach dem Spiel gegen Schwechat, in dem für uns wieder einmal mehr drinnen war, ist es uns ein Anliegen, uns direkt an Euch zu wenden. Dass wir im Dezember 2017 erst bei 2 Meisterschaftssiegen stehen könnten, hätte vor einem halben Jahr niemand erwartet. Bei allen äußeren Faktoren, die zusammengekommen sind und die wir nicht beeinflussen können, müssen wir im Hinblick auf die Entwicklung der letzten Monate selbstkritisch eingestehen, dass die schwierige Lage von uns völlig unverschuldet ist.

Wir als Vorstand des Vienna Smart-Club haben uns als operativ Verantwortlichen immer großes Vertrauen entgegengebracht, ein Vertrauen, das wir uns durch außergewöhnlich erfolgreiche Arbeit für den VSC verdient hatten. Jedoch haben wir dadurch zu spät realisiert, dass die Zusammenarbeit mit Euch, liebe VSC-Fans, nicht mehr funktioniert - mit allen Konsequenzen, die dies bis heute hat. Wir hätten genauer hinschauen und früher Euch gegenüber handeln müssen. Nach dem Ausscheiden von Christoph Jank habt Ihr die nötige Klarheit und Geschlossenheit vermissen und nach außen ein Bild entstehen lassen, das nicht zu dem Vienna Smart-Club passt, für den wir seit dem Juni 2017 stehen.

In der Krise habt Ihr, liebe VSC-Fans, nicht mehr so souverän agiert, wie es unser Anspruch ist. Das kreiden wir Euch ganz persönlich an und wir bedauern es. Dadurch ist in Teilen der Anhängerschaft die Geschlossenheit verloren gegangen. Dies alles ist in der Woche zwischen dem Admira- und dem Schwechat-Spiel endgültig für uns alle unerträglich geworden. Unzulässige persönliche Diffamierungen einmal beiseite lassend, ist die aktuelle Kritik an Euch, liebe VSC-Fans, daher gerechtfertigt. Was wollt Ihr eigentlich? Was habt Ihr geleistet?

In dieser Situation wäre es der einfachste Weg, davonzulaufen und den VSC anderen zu hinterlassen. Aber das werden wir natürlich nicht tun. Wir stellen uns der Kritik an Euch, liebe VSC-Fans, und wir nehmen Euch in die Verantwortung, die Ihr mit unserer Wahl bis 2019 auf Euch genommen habt. Der VSC ist nun in einer weit schlimmeren Lage, als wir ihn im Juni 2017 übernommen haben und Ihr müsst alles tun, den entstandenen Schaden wieder gutzumachen. Nicht mit einem "Weiter so", sondern mit einer klaren Analyse all dessen, was bei Euch falschgelaufen ist. Wir werden an passenden Strukturen und einer anderen Feedbackkultur arbeiten, damit Ihr wisst, was uns an Euch stört.

Und auch wenn es insbesondere in Schwechat so ausgesehen haben mag, als dass Ihr, liebe VSC-Fans, das nicht verdient, wir wissen, dass wir unsere Arbeit wie bisher fortsetzen müssen: Kommunikation, Klarheit und Führung, Offenheit und Geschlossenheit, im Vorstand, in den Gremien, im gesamten Club bis in die Kabine. Wir sind wirtschaftlich nicht gesund, haben keine charakterlich einwandfreie Mannschaft und kein Team im Vorstand, das sich Tag und Nacht für den VSC einsetzt. Aber dafür wir sind handlungsunfähig und resigniert. Mit Heinz Palme haben wir als besonderen Glücksfall einen Mann für die sportliche Geschäftsführung gewonnen, der kommunikativ und führungsstark ist, der vor allem Ernst Happel persönlich kannte, und an der Seite von Adolf Solly, der für uns als Fußballexperte mit langjähriger Erfahrung beim 1. SC Kalksburg nicht nur in den vergangenen Wochen ein Muster an Stabilität und Kompetenz war, wieder Ruhe in den Club bringen wird. Nach sechs unglaublich erfolgreichen Monaten, die in unserer Bilanz stehen, seid Ihr, liebe Anhänger, tief gefallen. Wir werden Euch trotzdem noch einmal aufhelfen. Und wir hoffen und wünschen uns, dass Ihr uns dabei wenigstens unterstützen und nicht einfach liegen bleiben werdet.

Die Leitung des "K-Teams", 10. Dezember 2017"


11. 12. 2017
Die Saison 1957/58, 45. Teil: Die Niederlage gegen Venedig




Kaum war das Spiel gegen Rapid am 30.11.1957 um ca. 16 Uhr zu Ende, saß der Sport-Club schon im Nachtzug nach Venedig und verlor er 24 Stunden später am 01.12.1957 gegen die zweitklassigen Venezianer 3:4 (2:1). Mit dem WSC im Zug reiste vielleicht auch Signore Jonni, der italienische Schiedsrichter der Partie gegen die Hütteldorfer ....


11. 12. 2017
Die Schrimpls

Die Vienna besitzt in den letzen Jahren eine gewisse Neigung zu familiären Bindungen: Auf die Familie Kristek folgte die Familie Krisch. In der 2. Wiener Landesliga sind derartige Familienbetriebe nicht ungewöhnlich. Der Obmann des weiter unten erwähnten WAF heißt Peter Schrimpl, der Obmann-Stellvertreter Friedrich Schrimpl und die Kassiererin Elisabeth Schrimpl. Wenn die Vienna am 13.05.2018 auf den WAF trifft, muss sie daher aufpassen, dass sie nicht "geschrimpelt" wird .....


11. 12. 2017
Die Saison 1957/58, 44. Teil: Das Meisterschaftsspiel gegen Rapid am 30.11.1957

Der Verlauf des Meisterschaftsspiels gegen Rapid am 30.11.1957 (13. Runde):





17. Minute: Knoll flankt auf eisigem, schneebedecktem Feld einen Eckball auf die kurze Ecke. Hamerl köpft, Rapid-Verteidiger Golobic wehrt für Zeman auf der Linie ab, Horak schießt den zurückspringenden Ball zum 1:0 über die Linie.

30. Minute: Der Hütteldorfer Linksverbinder Körner II passt in den leeren Raum, Rapid-Linksaußen Bertalan ist am Flügel schneller als Sport-Club-Außendecker Hasenkopf, dringt in den Strafraum ein und erzielt aus spitzem Winkel an Szanwald vorbei den Ausgleich zum 1:1 in die lange Ecke.

46. Minute: Ein Fehler von Happel, Skerlan nimmt ihm den Ball ab, bricht auf das Rapid-Tor durch und trifft von der Strafraumgrenze aus durch flachen platzierten Schuss in die rechte untere Ecke des Tors zum 2:1 für den WSC.

50. Minute: Oslansky scheidet beim Stand von 2:1 für den Sport-Club verletzt aus, wird von Horak vom Platz getragen, kommt nach ein paar Minuten wieder, humpelt kurze Zeit mit und geht dann endgültig vom Feld. Der Sport-Club spielt mangels Austauschmöglichkeit mit 10 Mann weiter.

53. Minute: Hanappi passt im Strafraum zu Rapid-Mittelstürmer Dienst, dieser setzt sich gegen Büllwatsch durch und trifft aus ca. 10 Metern mit scharfem Schuss zum 2:2 unter die Latte.

65. Minute: Riegler flankt von Rechtsaußen, Hasenkopf behindert Szanwald, dieser schlägt dadurch den Ball zu kurz und noch dazu nach vorne ab. Körner II schießt, Szanwald pariert, Köner II trifft im Nachschuss zum 2:3 für Rapid.

72. Minute: Bertalan erzielt aus einem Weitschuss den 2:4-Endstand für Rapid.

Der Wiener Sport-Club spielte in folgender Aufstellung: Szanwald; Hasenkopf, Büllwatsch, Jaros; Oslansky, Barschandt; Horak, Knoll, Hof, Hamerl, Skerlan.

Schiedsrichter: Jonni
Dornbach, 13.000 Zuschauer


11. 12. 2017
Das 11. Kästchen des Adventkalenders der sektionslosen Mitglieder der 1907 gegründeten Fußballsektion des Wiener Sport-Club




Als der WSC am 13. Februar 1959 in Newcastle antrat, hieß es am Titelblatt des Programms "We welcome today Weiner SC.". Das Spiel endete 1:1 unentschieden. "Weinen" musste man in Dornbach erst 58 Jahre später über das "K-Team" ....


10. 12. 2017
Herr Holzknecht, der Sektionsleiter des SV Stripfing, über die Ziele seines Vereins, mögliche Interessenskonflikte und Herrn Grill

Interviewer: Herr Holzknecht, Sie werden im Internet dahingehend zitiert, dass Herr Cseh seine Tätigkeit als Trainer von Stripfing aus "privaten und gesundheitlichen Gründen" beendet hätte. Geht es Herr Cseh nicht gut?

Herr Holzknecht: Beim Erwin war es so, dass in seinem Umfeld in den letzten Wochen einige Sachen passiert sind, die sehr an ihm genagt haben und jeder kennt den Erwin! Wenn er nicht hundertprozentig mit dem Kopf bei der Sache sein kann, dann ist er nicht das, was er sein will, und er ist daher an uns herangetreten, dass er eine Auszeit braucht. Weil das Ganze, was rund herum in seinem privaten Umfeld ist, macht ihm zu schaffen und er kann uns daher nicht zu hundert Prozent im Kopf zur Verfügung stehen. Dadurch kann er sicher nicht das an die Mannschaft rüberbringen oder vermitteln, was er gerne würde. Dadurch haben wir uns im beiderseitigen Einvernehmen zu dem entschieden, dass wir ihm eben die Auszeit geben, haben aber auch gleichzeitig, weil er es uns rechtzeitig gesagt hat, umgesehen, dass wir einen Ersatz für ihn suchen. Da sind wir beim Andi Lipa fündig geworden.

Interviewer: Ich erlebte schon, dass, wenn von einer "einvernehmlichen" Trennung vom Trainer die Rede war, man ihn tatsächlich entlassen hatte und nur für die Öffentlichkeit, für die Presse eine Sprachregelung erfand. Wie ist das hier, Herr Holzknecht?

Herr Holzknecht: Das ist hier nicht der Fall. Der Erwin hat eine Super-Arbeit geleistet. Wir sind nur einen Punkt hinter Leobendorf. Für uns ist in der Meisterschaft noch alles drinnen.

Interviewer: Der Sponsor von Leobendorf ist die Fa. Haas. Und deren Gesellschaftsanteile wurden an ein Schweizer Unternehmen verkauft. Wissen Sie, ob das Unternehmen den SV Leobendorf auch unter den neuen Gesellschafterverhältnissen weiter so unterstützen wird?

Herr Holzknecht: Das kann ich Ihnen nicht sagen, das weiß ich nicht.

Interviewer: Zuverlässige Quellen berichten mir, dass man Spielern, die man nach Stripfing holen will, in Aussicht stellt, dass sie nach einer gewissen Zeit nach Dornbach wechseln könnten. Was sagen Sie dazu?

Herr Holzknecht: Ich weiß, von welcher Seite das kommt ....

Interviewer: Von welcher Seite kommt denn das?

Herr Holzknecht: Aus der Ecke unseres ehemaligen Leiters, von Herrn Gössinger, wahrscheinlich.

Interviewer: Kommt es nicht. Aber die Quelle ist für mich sehr zuverlässig. Mir wurde das zwei Mal, ohne dass ich diesbezüglich nachgefragt hätte, berichtet. Beide Male - bei Herrn Miesenböck und bei dem zweiten neu verpflichteten Spieler auch - hieß es, sie würden bis Sommer bei Ihnen spielen, um dann vielleicht nach Dornbach zu wechseln.

Herr Holzknecht: Das ist sicher nicht von der Vereinsseite des SV Stripfing gekommen.

Interviewer: Es stimmt also nicht?

Herr Holzknecht: Sagen wir so, der Herr Gössinger, der seines Zeichens bei uns sportlicher Leiter war, hat noch einige Verbindungen zu uns, hat uns im Herbst bei ein paar Sachen unterstützt, auch beim Miesenböck. Am Anfang war er bei den Gesprächen dabei. Und was der Herr Gössinger außerhalb dieser Gespräche gemacht hat, wenn kein Vereinsvertreter dabei war, was er da den Spielern gesagt hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Das kann ich Ihnen nicht sagen, das weiß ich auch nicht.

Interviewer: Sie schließen aus, dass man das als eine Art Köder verwendet?

Herr Holzknecht: Das schließe ich sicher aus. Wir haben als Ziel die Regionalliga und es schaut relativ gut aus, dass wir im Sommer aufsteigen. Was macht das für einen Sinn, einem Spieler das zu sagen, dass er - wenn der Sportklub es schafft und in der Regionalliga bleibt - dann gegen uns spielt?

Interviewer: Der Sinn wäre, dass man den Spieler einmal dazu bewegt, im Winter zu Stripfing zu wechseln.

Herr Holzknecht: Es wurde uns auch schon so zugetragen, auch von den beiden Spielern, die Sie erwähnt haben. Eine solche Vorgangsweise wäre aber vom Verein aus unseriös. Wir teilen unsere Trainings auf. Ein Teil der Trainings findet in Stripfing am Sportplatz, ein Teil in Wien, in Strebersdorf, statt.. Für die Spieler ist das nicht so unattraktiv, wenn man auch in Wien trainiert, weil viele Spieler aus Wien kommen.

Interviewer: Was soll denn aus Stripfing überhaupt werden?

Herr Holzknecht: Sagen wir so: Unser Ziel ist die Regionalliga, das ist von der Infrastruktur und vom Finanziellen her möglich. Wenn wir das erreichen, ist das für den Klub einer der größten möglichen Erfolge. Es soll nicht nur ein Sommer sein, dass wir da oben spielen, sondern wir wollen uns schon da oben in der Liga etablieren.

Interviewer: Aber Stripfing hat doch nur 61 Einwohner oder vielleicht 72 Einwohner?

Herr Holzknecht: Na, wir haben schon ein bisserl mehr!

Interviewer: Also wie viele Einwohner haben Sie dann, 250 Einwohner?

Herr Holzknecht: Es sind knappe 300 Einwohner!

Interviewer: Gut, 300 Einwohner, was wollen Sie mit 300 Einwohnern?

Herr Holzknecht: Es ist ja so, wir sind eine Großgemeinde ...

Interviewer: Großstripfing?

Herr Holzknecht: Wir sind ja nur eine Katastralgemeinde von dieser Großgemeinde.

Interviewer: Wie schaut dann Großstripfing aus?

Herr Holzknecht: Die Großgemeinde heißt Weikendorf. Stripfing ist außerdem nur 6 Kilometer östlich von der Bezirksstadt Gänserndorf. Wir versuchen nachhaltig, insbesondere auch im Nachwuchs, zu arbeiten, damit es nicht nur ein Strohfeuer ist.

Interviewer: Sagen Sie mir Folgendes: Wie ist das mit Herrn Kirisits, wenn Stripfing in der Regionalliga spielt? Kommt es dann zu einem Interessenkonflikt mit Dornbach?

Herr Holzknecht: Na, des sehe ich überhaupt nicht so.

Interviewer: Warum nicht?

Herr Holzknecht: Herr Kirisits ist ein Stripfinger, dort hat er zum Fußballspielen begonnen. Stripfing ist für Herrn Kirisits, wie soll ich das jetzt formulieren, eine Herzensangelegenheit.

Interviewer: Und Dornbach ist keine Herzensangelegenheit?

Herr Holzknecht: Was Dornbach betrifft, muss ich ehrlich sagen, habe ich mit Herrn Kirisits darüber nicht gesprochen. Weil das eine ist Stripfing, das eine ist Dornbach. Das sollte man schon trennen.

Interviewer: Ja, aber warum wäre das dann kein Interessenskonflikt?

Herr Holzknecht: Warum das kein Interessenskonflikt wäre?

Interviewer: Ja, Sie wollten mir das erklären?

Herr Holzknecht: Sagen wir so, der Herr Kirisits ist sicher ein Mensch, der für den Fußball sehr viel übrig hat. Dornbach ist ja ein Traditionsverein, der auch einige Erfolge zu verzeichnen hat. Warum soll ein Gönner nicht gleichzeitig bei zwei Vereinen tätig sein können? Es gibt ja, wenn man hinaufschaut in die Bundesliga, auch Sponsoren, die bei mehreren Vereinen tätig sind.

Interviewer: Herr Kirisits ist mehr als ein "Gönner", er bestimmt mit. Wäre das optimal, wenn zwei von ihm bestimmte Vereine gegeneinander spielen?

Herr Holzknecht: Das wäre das Gleiche, es ist jetzt sehr hochgegriffen, wenn Herr Mateschitz mit Red Bull Salzburg und Leipzig gegeneinander spielen würde.

Interviewer: Diese beiden Vereine spielen nicht nur in verschiedenen Ligen, sondern sogar in verschiedenen Ländern.

Herr Holzknecht: Aber sie könnten im Frühjahr in der Euro League aufeinandertreffen.

Interviewer: Das mag sein, da kann man natürlich auch darüber diskutieren. Da haben Sie völlig Recht, aber dieser Interessenskonflikt wäre wenigstens eine einmalige Ausnahme und nicht Bestandteil des alltäglichen Wettbewerbs in einer ganzen Meisterschaft. Wie viele Punkte holten Sie eigentlich in den 15 Spielen des Herbsts?

Herr Holzknecht: Wir haben jetzt ..., jetzt haben Sie mich am falschen Fuß erwischt, ... 32 Punkte sind´s!

Interviewer: 32 Punkte aus 15 Spielen! Was halten Sie von den 9 Punkten aus 15 Spielen in Dornbach?

Herr Holzknecht: Das ist a bissi wenig!

Interviewer: Was sollte man denn in Dornbach tun? Herrn Cseh verpflichten?

Herr Holzknecht: Da kann ich überhaupt nichts sagen, weil ich die Gegebenheiten nicht kenne, die in Dornbach vor sich gehen, Trainer, Spieler dergleichen. Es gehört außerdem auch Glück dazu!

Interviewer: Der Unterschied zwischen 9 und 32 Punkten aus 15 Spielen ist Glück?

Herr Holzknecht: Nicht nur. Aber es gehört auch Glück dazu, die Spiele, die auf des Messers Schneide stehen, für sich zu entscheiden ...

Interviewer: Statt sich das Messer selbst in die Brust zu stechen ...

Herr Holzknecht: Wie gesagt, das kann ich nicht sagen, weil ich nicht viele Spiele des Sportklubs verfolgt habe. Ich habe meistens nur die Ergebnisse und die Kommentare dazu gelesen.

Interviewer: Wie steht es um Herrn Grill? Wird er nach Dornbach gehen oder spielt er im Frühjahr weiter für Stripfing?

Herr Holzknecht: Ob er nach Dornbach geht, weiß ich nicht. Für Stripfing wird er im Frühjahr nicht mehr spielen. Er war nur bis zum Winter von Mannsdorf ausgeliehen.

Interviewer: Haben Sie mit ihm nicht über eine Verlängerung gesprochen?

Herr Holzknecht: Nein.

Interviewer: Warum nicht, waren Sie mit Herrn Grill nicht zufrieden?

Herr Holzknecht: Sagen wir so, Herr Cseh war nicht ganz mit ihm zufrieden. Es hat mit der Einstellung nicht hundertprozentig gepasst. Gemeinsamen Erfolg können wir nur haben, wenn alle miteinander an einem Strick ziehen und die gleiche Einstellung haben.

Interviewer: Wer hat bei Stripfing eigentlich mehr zu reden, Herr Riedmüller oder Herr Kirisits?

Herr Holzknecht: Beide haben gleich viel zu reden. Herr Riedmüller hat es leichter, weil seine Firma in der Nähe ist. Mit Herrn Kirisits bin ich vor allem telefonisch in Kontakt, weil er so viel unterwegs ist. Aber am Freitag war er bei der Nikolo-Feier für den Nachwuchs und die Kinder vom Ort auch persönlich dabei.

Interviewer: Vielen Dank für das Gespräch!


10. 12. 2017
"Guat schau ma aus!"

Für Traditions-Fetischisten ist die 2. Wiener Landesliga gar keine schlechte Adresse. Rechnet man den dem Namen nach als WAF auftretenden Verein dazu, gibt keine Liga in Österreich, in der mehr Gründungsmitglieder der ersten obersten Spielklasse aus dem Jahr 1911 vertreten sind als in der 2. Wiener Landesliga.

Und es sind im wahrsten Sinne des Wortes alte Bekannte: Gegen einen Klub namens WAF spielte die Kampfmannschaft der Vienna in der Meisterschaft das letzte Mal am 24.02.1924 (4:3), gegen Simmering das letzte Mal am 18.04.2003 (3:2). Was werden die Vereine, wenn sie sich wieder treffen, als erstes zu einander sagen? "Guat schau ma aus ...!"


10. 12. 2017
Das 10. Kästchen des Adventkalenders der sektionslosen Mitglieder der 1907 gegründeten Fußballsektion des Wiener Sport-Club




Im "Archiv des Wiener Sport-Club" werden nicht nur Archivalien des Vereins selbst, sondern auch das aufbewahrt, wodurch Anhänger über die Jahre ihre Zuneigung zum Verein zum Ausdruck brachten: Hier durch die Sammlung der Unterschriften des kompletten Kaders der Saison 1986/87.


09. 12. 2017
Ein militärisches Christkindl

Die Zurückversetzung der Vienna in die fünfte Spielklasse führt zu einigen Premieren. So sind die Döblinger beispielsweise der erste deutsche Pokalsieger, der in der 2. Wiener Landesliga spielt. Wer trifft dort als nächster auf den Nussdorfer AC? Vielleicht der 1. FC Köln?!

Der sogenannte "Reichssportführer" Hans Tschammer von Osten war bereits einige Monate tot, als der nach ihm schon zu seinen Lebzeiten benannte "Tschammer-Pokal" am 31.10.1943 von der Vienna gewonnen wurde. Gegner war der Luftwaffen-Sportverein Hamburg, den Oberst Fritz Laicher erst am 08.12.1942 gegründet hatte. Laicher gelang es als Kommandeur der Hamburger Flakartillerie innerhalb kürzester Zeit, aus im sogenannten "Luftgau IX" stationierten Soldaten eine Spitzenmannschaft zusammen zu stellen, die er durch Versetzung zur Hamburger Flak im wahrsten Sinne des Wortes kasernierte. Das war umso bemerkenswerter, als große Teile Hamburgs im Rahmen der "Operation Gomorrha" durch alliierte Bomberverbände im Juli und August 1943 systematisch zerstört wurden und damit die Fliegerabwehr des Oberst Laicher viele "Treffer" hinnehmen musste. Trotzdem durfte der Herr Oberst seine "Bombenmannschaft" mit ihren "Granaten" behalten, weiter Fußball spielen und das deutsche Cup-Finale erreichen. Auf dem Weg dorthin wurde unter anderem der damalige Serienmeister Schalke 04 mit 6:2 geschlagen. Wie der Luftwaffen Sportverein Hamburg nach Gelsenkirchen reiste? Natürlich nicht mit der Bahn, sondern "standesgemäß" mit einer Junkers 52 der Luftwaffe.

Am 31.10.1943 traf man aber in Berlin mit der Vienna auf einen militärisch völlig ebenbürtigen Gegner. Diese hatte nämlich im Wiener "Wehrkreis XVII" längst ein ähnliches System wie jenes der Hamburger perfektioniert. Unter ihren abkommandierten Spielern befanden sich mit Dörfel und Noack, der in der Verlängerung des Cup-Finales den Siegestreffer zum 3:2 erzielte, sogar zwei Hamburger. Vielleicht sollte sich die Vienna unter General Manager Krisch ihrer Tradition besinnen und beim Militärkommando Wien zu Weihnachten ihre Wunschliste für die 2. Wiener Landesliga abgeben: "Einen Kanonier und einen Sturmtank für den Angriff, ein Bollwerk für die Verteidigung, einen Spion für die Beobachtung der Gegner ..."


09. 12. 2017
Fußball-Wahnsinn

Wahnsinnige halten sich in aller Regel nicht für wahnsinnig, sonst wären sie ja nicht wahnsinnig. Daher kann man selbst auch kaum ausschließen, wahnsinnig zu sein. Der "Fußball-Wahnsinn" treibt das alles auf die Spitze, weil durch ihn Menschen wahnsinnig werden, die außerhalb der enterbten Spielklassen dieses Sports nicht als wahnsinnig gelten. Es handelt sich also um so etwas wie eine geschlossene Anstalt.

Im Fußball stehen sich oft verschiedene Gruppen von Menschen gegenüber, die sich wechselseitig für wahnsinnig halten. Der Advent ist ja vorgeblich eine Zeit der Besinnung. Also besinnen Sie sich: Sind Sie wahnsinnig? Nein?! Lesen Sie gerade die Zeilen eines Wahnsinnigen? Ja?! Oder sind vielleicht alle außer Ihnen die Wahnsinnigen und sind Sie am Ende sogar wahnsinnig froh, dass es diese Wahnsinnigen gibt, damit Sie diesem Wahnsinn weiter zuschauen können?


09. 12. 2017
Das 9. Kästchen des Adventkalenders der sektionslosen Mitglieder der 1907 gegründeten Fußballsektion des Wiener Sport-Club




Ein anderes der alten Bücher des "Archiv des Wiener Sport-Club". Das Bild zeigt eine Doppelseite aus einem der dicken, großformatigen Archivbände. Aufgeschlagen sind Berichte vom Weihnachtspokal 1942, den der Sport-Club durch Siege gegen die Vienna (4:3) und Rapid (3:1) gewann. Die Fotos zeigen Szenen aus dem Match gegen die Döblinger. Der damals 20jährige Franz Jelinek, ein Stürmertalent der Klasse Erich Hofs, schoss alle vier Tore gegen die Vienna und zwei der Treffer gegen Rapid. 18 Monate später war er tot ...


08. 12. 2017
Das 8. Kästchen des Adventkalenders der sektionslosen Mitglieder der 1907 gegründeten Fußballsektion des Wiener Sport-Club




Eines der alten Bücher des "Archiv des Wiener Sport-Club": In diesem Fall der Band mit den Versammlungsprotokollen ab 1897. War 2017 noch das Jahr der verhaltenen Defensive, so muss es 2018 für den Wiener Sport-Club wieder in den Angriff und vorwärts gehen. Noch einmal so ein Jahr darf es nicht geben, das steht in den Büchern geschrieben ..


07. 12. 2017
Das 7. Kästchen des Adventkalenders der sektionslosen Mitglieder der 1907 gegründeten Fußballsektion des Wiener Sport-Club




Dieser Beleg wurde nicht im Postamt Christkindl, sondern anlässlich des 100-Jahre-Jubiläums des WSC bei der Werbeschau des Ersten Österreichischen Arbeiterbriefmarkensammlervereins am 04.03.1983 in Ottakring abgestempelt ...


06. 12. 2017
Das 6. Kästchen des Adventkalenders der sektionslosen Mitglieder der 1907 gegründeten Fußballsektion des Wiener Sport-Club







Besonders lieber Weihnachtsbesuch stellte sich mit den Herren Buchinger und Holcmann ein. Die Hälfte des einstigen Dornbacher Kleeblatts hob mit dem Supercup des WFV einen Pokal in die Höhe, den sie noch niemals in den Händen gehalten hatten. Beim Spiel um diese Trophäe am 18.06.2001 waren beide Spieler verletzt. Trotzdem gewann Meister WSC gegen den Toto-Cup-Sieger und damaligen Erzrivalen Polizei/Feuerwehr mit 3:2. An sich handelte es sich um einen Wanderpokal, aber der WFV ließ sich unmittelbar nach Spielschluss davon überzeugen, dass Wanderpokale nur solange wandern, bis sie in die Hände des WSC gelangen. Dann gefällt es den Damen und Herren Trophäen so gut, dass sie im Sport-Club auf Dauer sesshaft werden ....


05. 12. 2017
Das 5. Kästchen des Adventkalenders der sektionslosen Mitglieder der 1907 gegründeten Fußballsektion des Wiener Sport-Club




Ende der 60er-Jahre lasen fußballbegeisterte Buben Bücher wie dieses. Das Werk, Teil einer Serie, handelt von einer Schulmannschaft, die gegen ihren Erzfeind - verkörpert durch das Team eines anderen Gymnasiums - 0:7 (!!) verliert. Dank des Trainings eines Lehrers, keinesfalls war es Herr Adolf Solly, sucht und findet man schließlich Revanche. Mädchen - Mütter und Tanten zählen hier nicht - bleiben als die Handlung offenbar störend unerwähnt. Wer wissen will, wie die "hegemoniale Männlichkeit" auf den Fußballplätzen begründete wurde, muss also "Unser Club wird berühmt" lesen. In gewisser Weise erinnerten diese Bücher an John Wayne-Western: Ein Bub muss tun, was ein Bub tun muss und am Ende gewinnen immer die Guten, also der Wiener Sport-Club ...


04. 12. 2017
Die Falle der Überforderung

In den Monaten vor der "Rückführung" wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass das Wichtigste wäre, zu erkennen, was man aus dem Verein selbst heraus schaffen kann und was nicht. Es ist keine Schande, für Großes nicht berufen zu sein. Nur zugeben muss man es sich. Diesem einfachen Gedanken stand man allgemein verständnislos gegenüber. An Stelle der kritischen wirtschaftlichen und rechtlichen Prüfung trat die "Hurra-Euphorie" von einschlägig völlig Unerfahrenen. Die Falle der Überforderung war keine versteckte. Sie stand unübersehbar weit geöffnet vor aller Nasen. Man tappte nicht, man spazierte in diese Falle frohen Mutes hinein ...


04. 12. 2017
Mit oder ohne Ware?!

Laut Aussendung der offiziell als "Fanshop WSK" auf www.wienerskfanshop.at auftretenden Merchandising-Abteilung des "K-Teams" "sind die Zeiten schwierig" und "gestaltet sich der Neustart komplizierter als gedacht". Immerhin wird der Vertrieb des Vienna Smart-Clubs neben dem Anbot eines "kleinen, feinen Sortiments ... in den nächsten Tagen versuchen, den einen oder anderen Euro zusammenzukratzen, um eventuell noch Sweater-Jacken anbieten" zu können. Weihnachten wurde offenbar bereits abgesagt: "Weihnachtsmarkt gibt es dieses Jahr keinen."

Das klingt alles eher nach der Kleiderverteilungsstelle von "Licht ins Dunkel" oder der "Caritas" als nach einem "professionellen" Fanartikel-Verkauf, der dem "K-Team" erhebliche Mittel für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs einbringen soll. Wen könnte man um Rat fragen? Ah ja, Herrn Kirisits! Dieser schrieb in den "Alszeilen" vom 18.08.2017: "Im Projekt ... fungiert die Vienna-Gruppe als strategischer Partner und bringt Expertise in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, Sportmanagement, Marketing, Sponsoring und Kommunikation ein." Also, Herr Kirisits, strategisch gefragt: Wie macht man denn als Fußballverein am besten ein gutes Weihnachtsgeschäft? Mit oder ohne Ware?!


04. 12. 2017
Das 4. Kästchen des Adventkalenders der sektionslosen Mitglieder der 1907 gegründeten Fußballsektion des Wiener Sport-Club







Subbuteo ist ein auf dem Prinzip des Fingerschnippens als Fortbewegungsmittel für die Figuren beruhendes Tischfußballspiel, das 1924 in Liverpool erfunden wurde und von dort seinen Siegeszug um die Welt antrat. Mittlerweile ist das Spiel aber aus der Mode gekommen. Das mag an der Behandlung des Wiener Sport-Club durch die Produzenten liegen. Sie vertrieben zwar auch eine WSC-Mannschaft, diese musste sich der Sport-Club aber laut Aufschrift auf der Schachtel mit Newcastle, PAOK Saloniki, Dunfermile und Bronshoj teilen. Damit nicht genug: Der Wiener Sport-Club wurde am Etikett der Verpackung als "Wiener Sport" abgekürzt und zudem als für die Hersteller offenbar unbedeutendster Klub des Quintetts nur an letzter Stelle unmittelbar hinter Bronshoj angeführt. Bitte, wer kennt Bronshoj? Die Firma Subbuteo offenbar nicht, sonst hätten sie gewusst, dass die Klubfarben dieses aus Kopenhagen stammenden Vereins nicht "schwarz-weiß", sondern "gelb-schwarz" sind .....


28. 11. 2017
Der Weg zum Jahr 2017

Die nachstehende Tabelle zeigt die sportliche Entwicklung des "K-Teams", aber diesmal nicht aufgegliedert nach Saisonen, sondern nach den von ihm gespielten vollen Kalenderjahren. Diese Aufstellung macht die Bruchlinien in der Geschichte des "Fußball in Hernals" deutlich: Den dem Geld der Mass Response Service GmbH geschuldeten vorübergehenden Fortschritt, den darauffolgenden Abschwung, das letzte Zwischenhoch unter den Herren Jusitis und Günes im Jahr 2014, als man fast doppelt so viele Punkte holte wie heuer, und letztlich den endgültigen Verfall in den letzten Jahren.


2003 29 Sp 11S 7U 11N 60:56 + 4 Tordifferenz 40 Pkt./1,37 Pkt. pro Spiel
2004 30 Sp 11S 9U 10N 47:42 + 4 Tordifferenz 42 Pkt./1,40 Pkt. pro Spiel
2005 30 Sp 14S 8U 8N 52:41 +11 Tordifferenz 50 Pkt./1,66 Pkt. pro Spiel
2006 30 Sp 15S 9U 6N 59:32 +27 Tordifferenz 54 Pkt./1,80 Pkt. pro Spiel
2007 30 Sp 17S 6U 7N 58:27 +31 Tordifferenz 57 Pkt./1,90 Pkt. pro Spiel
2008 30 Sp 17S 5U 8N 55:35 +20 Tordifferenz 56 Pkt./1,86 Pkt. pro Spiel
2009 30 Sp 12S 6U 12N 62:48 + 4 Tordifferenz 42 Pkt./1,40 Pkt. pro Spiel
2010 30 Sp 16S 4U 10N 63:48 +15 Tordifferenz 42 Pkt./1,73 Pkt. pro Spiel
2011 30 Sp 13S 8U 9N 54:49 + 5 Tordifferenz 47 Pkt./1,56 Pkt. pro Spiel
2012 30 Sp 7S 9U 14N 41:51 -10 Tordifferenz 30 Pkt./1,00 Pkt. pro Spiel
2013 30 Sp 11S 4U 15N 48:56 - 8 Tordifferenz 37 Pkt./1,23 Pkt. pro Spiel
2014 31 Sp 13S 6U 12N 56:56 0 Tordifferenz 45 Pkt./1,50 Pkt. pro Spiel
2015 30 Sp 8S 8U 14N 46:52 - 6 Tordifferenz 32 Pkt./1,06 Pkt. pro Spiel
2016 29 Sp 6S 10U 13N 28:42 -14 Tordifferenz 28 Pkt./0,96 Pkt. pro Spiel
2017 28 Sp 4S 10U 14N 31:49 -18 Tordifferenz 22 Pkt./0,78 Pkt. pro Spiel


27. 11. 2017
Das Heim-Desaster

Ist die Bilanz des "K-Teams" nach diesem Herbst schon insgesamt miserabel, so waren die Ergebnisse der Heimsaison besonders peinlich. Nach 18 Runden liegt der VSC in der Heimtabelle am 17. und damit am letzten Platz. Im Vergleich zu den bisher vom "K-Team" bestrittenen Regionalliga-Saisonen ist damit der Schnitt erstmals unter einen Zähler pro Heimspiel gefallen. Ebenfalls erstmals in der Geschichte beträgt der Schnitt der erzielten Tore weniger als einen Treffer pro Heimpartie. Gegenüber der Vorsaison 2016/17 holte der VSC im Herbst im Schnitt nicht einmal halb so viele Punkte. Heimspiele sind aber naturgemäß für jeden Verein besonders wichtig, weil sie von den eigenen Anhängern besucht werden und daher die Stimmung im Klub prägen. Durch Leistungen wie im vergangenen Herbst vertreibt man die Zuschauer. Die nachstehende Tabelle der Heimspiele in den einzelnen Saisonen gibt das aktuelle Heimdesaster des Vienna Smart-Clubs wieder:


01. 2006/07 03. Platz 15 9 5 1 37: 7 32 Pkt./2,13 pro Sp.
02. 2008/09 04. Platz 15 9 5 1 27:16 32 Pkt./2,13 pro Sp.
03. 2007/08 04. Platz 15 10 1 4 32:13 31 Pkt./2,06 pro Sp.
04. 2009/10 04. Platz 15 10 1 4 37:19 31 Pkt./2,06 pro Sp.
05. 2004/05 05. Platz 15 8 6 1 24:11 30 Pkt./2,00 pro Sp.
06 2005/06 06. Platz 15 7 4 4 30:20 25 Pkt./1,66 pro Sp.
07. 2011/12 07. Platz 15 6 5 4 24:26 23 Pkt./1,53 pro Sp.
08. 2003/04 10. Platz 15 6 4 5 24:10 22 Pkt./1,46 pro Sp.
09. 2010/11 12. Platz 15 6 4 5 25:25 22 Pkt./1,46 pro Sp.
10. 2016/17 09. Platz 14 4 7 3 18:10 19 Pkt./1,35 pro Sp.
11. 2014/15 10. Platz 15 6 2 6 29:32 20 Pkt./1,33 pro Sp.
12. 2013/14 12. Platz 15 5 4 6 21:26 19 Pkt./1,26 pro Sp.
13. 2012/13 12. Platz 15 5 3 7 20:23 18 Pkt./1,20 pro Sp.
14. 2015/16 15. Platz 15 4 3 8 20:29 15 Pkt./1,00 pro Sp.
15. 2017/18 17. Platz 8 1 2 5 6:19 5 Pkt./0.62 pro Sp.


26. 11. 2017
"Wir pfeifen auf uns selbst!"




Am 20.11.1993 führten die Anhänger auf der Friedhofstribüne anlässlich des Meisterschaftsspiels gegen Austria Salzburg die Aktion "Wir pfeifen auf diesen Vorstand!" durch, mit der sie gegen die Amtsführung der damaligen Vereinsleitung des Wiener Sport-Club protestierten. Es darf davon ausgegangen werden, dass an diesem Freitag-Abend auch die heutigen Funktionäre des "K-Teams" Frau "Kassiererin" Schulz, Herr "Präsident" Raml und Herr "Vizepräsident" Kaider eine der vor dem Match verteilten 100 Trillerpfeifen im Mund hatten. Es wäre an der Zeit, dass sich Frau Schulz und die beiden Herren wieder an einer solchen Demonstration beteiligen. Als Parole der Kundgebung stünden dieses Mal folgende Leitsätze zur Auswahl:

1. "Wir pfeifen auf uns selbst!"

2. "Wir pfeifen aus dem letzten Loch!"

3. "Wir tanzen nach fremder Pfeife!"


14. 11. 2017
Herr Baumeister Tromayer meldet sich zu Wort

Nachstehend die unkommentierten Aussagen von Herr Baumeister Tromayer über seine persönliche Sicht zur aktuellen Entwicklung:

Zur Lage: "Mich wundert als Außenstehender die Lage im Verein und habe echte Sorgen, dass - wenn nicht bald ein Umkehrschwung kommt - der Verein echt abschmiert. Diese große Sorge habe ich. Ich habe keine Informationen von meinen Ex-Mitarbeitern erhalten. Es dürfte ein Sprechverbot ausgegeben worden sein. Warum, weiß ich nicht, ich bemühe mich aber auch nicht um Informationen. Ich kann nur sagen, dass ich den WSC mindestens ein halbes Jahr vorher gewarnt habe, den Verein in dieser Größe und Umfang aus der Hand zu geben. Ich habe vorausgesagt, dass das nicht funktionieren wird, ich habe vorausgesagt, dass sich die Vienna Smart Contructing nur marketingmäßig bemühen wird, um Geld durch Sponsoren zu lukrieren. Das habe ich alles vorausgesagt. Einen Verein in diesen Positionen aus der Hand zu geben, das kann nur schieflaufen. Ich habe auch gewarnt, dass die Verträge nie fertig geworden sind, bis zum letzten Tag nicht, die Verträge waren nie fertig. Ich habe noch einmal darauf hingewiesen, Leute, dass kann man so nicht unterschreiben, wenn Beilage B und C überhaupt fehlen, wie soll man das unterschreiben? Aber die haben das einfach gemacht! Ich kenne die Leute, die heute das Sagen haben und mich wundert, dass die Leute, die ich links liegen habe lassen, dort eine führende Position innehaben. Der Herr Orner ist für mich der Hauptverantwortliche für die ganze Misere, samt seinem Anhang. Mehr will ich dazu nicht sagen."

Zu den Planern: "Es gibt einen Auftrag an die Planer, den gibt es auch in Schriftform. Sie werden klagen, ganz logisch. Das sollte Herr Orner wissen. Nur, wer soll ein solches Verfahren bezahlen? Es ist ja nur fair und billig, dass die Leute, dir mir drei oder sogar vier Jahre fast täglich geholfen haben, dass sie - wenn die Subvention da ist, wenn das genehmigt ist durch den Gemeinderat - auch den Auftrag von A bis Z haben. Die können ja auch was. Sie sind selbstverständlich mit den kompletten Leistungen beauftragt, das steht auch schriftlich. Ich hatte die Leute hinbekommen, dass für den Fall, dass wir wider Erwarten keine Subvention bekommen, dass sie kein Geld erhalten. Da habe ich Ihnen gesagt: "Leute, dann kann ich Euch kein Geld zahlen". Das haben sie mir auch bestätigt. Wir haben aber eine Subvention bekommen. Rapid hat meines Wissens, mir ist das aber nicht bestätigt, für die Vorbereitung allein 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ich habe im Vorhinein null Euro ausgegeben. Diese Planer sind auch bei der MA 51 mehrfach stellig geworden. Ab dem Zeitpunkt der Genehmigung der Subvention sind die Planer für alle Leistungen von A bis Z beauftragt gewesen, nämlich für Planeinreichung bei der Baubehörde, Bauaufsicht, Kontrolle der Abrechnung, etc.. Aber ihre gesamten Kosten sind gedeckelt. Das heißt, sie bekommen unabhängig vom Umfang der Leistungen und dass sie vier Jahre jetzt gehackelt haben, keinen einzigen Euro mehr als vereinbart. Fairer kann ich es eigentlich nicht verhandeln."

Zu den gelegten Rechnungen: "Die gelegten Rechnungen sind längst fällig! Es gibt eine Rechnung von den Planern, es gibt eine Rechnung vom Vermesser, es gibt eine Rechnung über die Durchrechung von Kubik- und Quadratmetern und es gibt eine Rechnung über eine Machbarkeitsstudie von Herrn Dr. Binz. Alle diese Rechnungen über Vorleistungen sind in der Förderung inkludiert. Die Rechnungen sind schon gelegt und sind überfällig! Dabei handelt es sich um eine Anzahlung, sonst gar nichts. Branchenüblich sind für solche Leistungen bei fertigen Bauwerken zwischen 14 % und 18 % von der Bausumme. Da ist der Statiker, der Planer, die Bauaufsicht, der Abrechner, der Vermesser drinnen und und und. Da gibt es jetzt einmal eine erste Teilrechnung der Planer über ca. EUR 100.000,--. Die ist jetzt einmal zu bezahlen. Das ist aber alles kein Problem, weil ich ja als erste Tranche der Subvention für 2017 auf meinen Antrag EUR 570.000,-- zuzüglich Mehrwertsteuer beantragt und genehmigt bekommen habe. Dieser Betrag wäre schon im Juni/Juli dieses Jahres abzuholen gewesen. Warum EUR 570.000,--? Weil ich mir die Zahl EUR 570.000,-- einfach so eingebildet habe. Ich habe gesagt, ich brauche jetzt nur ca. EUR 150.000,--, um das Bisherige zu bezahlen, aber ich habe das Geld lieber bei mir am Konto liegen, wenn ich es brauche. Auszahlen kann ich es ohnedies nur mit der Genehmigung der Gemeinde nach Prüfung durch einen Ziviltechniker. Ohne die Unterschrift des Prüfers kann ich ja ohnedies gar nichts auszahlen. Nur, wenn der Verein das Geld nicht abholt, fürchte ich, dass das Geld verschwindet, weil es ja im Budget für heuer vorgesehen ist. Die ersten Zahlungen kann man bereits vor Beginn der Arbeiten für die bis dahin erbrachten Planungs- und Vorbereitungsarbeiten leisten. Dieses Geld braucht man also, um alles in Gang zu bringen. Meiner Ansicht nach rufen sie das Geld deshalb nicht ab, weil sie für die Aufgabe einfach zu schwach sind. Tut mir leid! Ich habe keine andere Erklärung. Wenn jemand sein eigenes Süppchen kocht und glaubt, er kann zu ganz anderen Planern gehen und glaubt, er kann die von mir beauftragten Planer nicht einmal negieren, sondern links liegen lassen, dann darf er sich nicht wundern, wenn die einmal zu klagen anfangen, und das mit Recht!"

Zur Haftung des WSK: "Formal ist es so, dass die Zusage der Förderung unkompliziert auf den WSC umgeschrieben werden kann. Der WSK haftet null, weil die abgeschlossenen Vereinbarungen wurden vor der Fusion alle angegeben und der WSC kann sich nicht die Rosinen rauspicken. Man hat mich totgestellt, ich habe keine Handhabung mehr gehabt. Man hat mir diese Arbeit, die ich gemacht habe, abgestellt. Dadurch hat man mir die Chance genommen, dass ich das Geld abhole. Eines ist klar: Die MA 51, das Sportamt, wir hatten zuletzt ein wahnsinnig gutes Verhältnis und natürlich sind Förderungsgelder auch eine Vertrauenssache: Wer steckt dahinter? Was soll also das Sportamt machen, wenn jetzt auf einmal lauter neue Gesichter da sind und alles bisher Dagewesene in Frage gestellt wird? Dann wird die 51er sagen: Moment, dann warten wir einmal."


14. 11. 2017
Die Verteilung der Semesterzeugnisse für das "K-Team", heute: Herr Schweitzer

Noch niemals schien Herr Jank in seiner Trainerkarriere erfolgreicher als am Ende dieser Herbstsaison. Verantwortlich dafür sind die Ergebnisse unter seinem Nachfolger Herrn Schweitzer, die die Ära von Herrn Jank zur guten alten Zeit des "K-Teams" werden ließen.

Herr Schweitzer hatte bei seinen vorangegangenen Stationen als Cheftrainer keinen Erfolg gehabt: In Hütteldorf erreichte er mit Rapid II in der Spielzeit 2014/15 nur den 9. Rang und damit den schlechtesten Platz der grün-weißen Amateure seit deren Aufstieg in die Regionalliga Ost im Sommer 2006. Im Jänner 2016 übernahm Herr Schweitzer Parndorf mit der ausdrücklichen Ankündigung, in der Spielzeit 2016/17 "ganz vorne" mitspielen zu wollen. Als er die Burgenländer aber im Februar 2017 überstürzt Richtung Türkei verließ, waren diese mit 13 Zählern Rückstand auf den Ersten Ritzung nur 7. in der Tabelle der Regionalliga Ost.

Bei seinem Antritt als Trainer des VSC bemühte Herr Schweitzer das abgenützte Klischee vom "Traditionsverein, der mittelfristig einen anderen Anspruch haben sollte, als auf den unteren RLO-Plätzen zu stehen." Aus dem erhofften "turnaround" wurde ein steiler Köpfler in das tiefe Wasser des sportlichen Misserfolgs. Den Höhepunkt dieses Tauchgangs stellte das 2:4 gegen Schwechat am 10.11.2017 dar, ein Spiel, für das selbst der Trainer einen "Pflichtsieg" gefordert hatte. Dass Herr Schweitzer im Nachhinein in der Kronen-Zeitung vom 11.11.2017 behauptete, der VSC habe gegen Schwechat "auf ein Tor gespielt und 20 Chancen gehabt", beweist, dass er den Bezug zur Realität der Leistungen seiner Mannschaft verlor. Sollte Herr Barisic Sturmtrainer werden und Herrn Schweitzer als seinen Assistenten nach Graz mitnehmen wollen, wird niemand in Dornbach diesen Abschied verhindern.

Die nachstehende ewige Tabelle der Trainer des "K-Teams" nach ihren jeweils ersten 10 Meisterschaftsspielen im Amt sagt über die bisherige Bilanz von Herrn Schweitzer alles aus: Die wenigsten Punkte, die wenigsten Siege, die meisten Niederlagen, das schlechteste Torverhältnis! Die Note für den Trainer des "K-Teams" lautet daher für das Herbstsemester 2017: Nicht genügend!


01. Wilhelm Kaipel I 10 8 2 0 17: 3 26/2,60 Punkte pro Spiel
02. Norton Radaj 10 6 2 2 24:11 20/2,00 Punkte pro Spiel
03. Petr Segrt 10 7 1 2 24:12 22/2,20 Punkte pro Spiel
04. Slobodan Batricevic II 10 6 2 2 20:15 20/2,00 Punkte pro Spiel
05. Helmut Kraft 10 6 1 3 21:14 19/1,90 Punkte pro Spiel
06. Johann Kleer 10 6 1 3 20:16 19/1,90 Punkte pro Spiel
07. Dominik Thalhammer 10 5 4 1 18:16 19/1,90 Punkte pro Spiel
08. Franz Maresch 10 4 5 1 23:17 17/1,70 Punkte pro Spiel
09. Zeljko Ristic 10 5 0 5 27:16 15/1,50 Punkte pro Spiel
10. Peter Schöttel 10 4 3 3 15: 9 15/1,50 Punkte pro Spiel
11. Kurt Jusits 10 4 1 5 17:18 13/1,30 Punkte pro Spiel
12. Peter Webora 10 4 1 5 12:17 13/1,30 Punkte pro Spiel
13. Bernd Dallos 10 2 4 4 12:18 10/1,00 Punkte pro Spiel
14. Christoph Jank 10 2 4 4 9:10 10/1,00 Punkte pro Spiel
15. Dr. Johannes Uhlig 10 2 2 6 15:19 8/0,80 Punkte pro Spiel
16. Andreas Reisinger 10 1 4 5 14:20 7/0,70 Punkte pro Spiel
17. Norbert Schweitzer 10 1 3 6 11:22 6/0,60 Punkte pro Spiel


11. 11. 2017
Herbstdepression

Die ewige Regionalligatabelle des "K-Teams" nach 16 Spielen ist für dieses Grund für eine klassische Herbstdepression:

- Das "K-Team" holte die wenigsten Meisterschaftspunkte in seiner Geschichte.

- In seiner bisher schlechtesten Ostliga-Saison (2013/14) holte das "K-Team" immer noch um 50% mehr Zähler als heuer.

- Das "K-Team" nimmt den schlechtesten Tabellenplatz in seiner Geschichte ein.

- Das "K-Team" schoss die zweitwenigsten Meisterschaftstore in seiner Geschichte.

- Das "K-Team" erhielt die meisten Meisterschaftstore in seiner Geschichte.

- Das "K-Team" hat die schlechteste Tordifferenz in seiner Geschichte.

- Das "K-Team" erreichte die wenigsten Meisterschaftssiege in seiner Geschichte.

- Das "K-Team" musste die meisten Meisterschaftsniederlagen in seiner Geschichte hinnnehmen. Zum ersten Mal ist die Zahl der Niederlagen nach nur 16 Meisterschaftsspielen zweistellig.


01. 2006/07 (Thalhammer/Kaipel
Batricevic) 16 10 5 1 37: 8 35 Pkt./2,18 pro Sp.
02. 2007/08 (Schöttel) 16 10 3 3 24: 9 33 Pkt./2,06 pro Sp.
03. 2004/05 (Segrt) 16 9 4 3 35:17 31 Pkt./1,93 pro Sp.
04. 2008/09 (Batricevic) 16 9 4 3 29:21 31 Pkt./1,93 pro Sp.
05. 2011/12 (Maresch) 16 7 6 3 31:25 27 Pkt./1,68 pro Sp.
06. 2010/11 (Drazan/Radaj) 16 7 3 6 32:26 24 Pkt./1,50 pro Sp.
07. 2014/15 (Jusits/Günes/Dr. Uhlig)16 6 3 7 28:32 21 Pkt./1,31 pro Sp.
08. 2005/06 (Segrt/Thalhammer) 16 6 3 7 26:34 21 Pkt./1,31 pro Sp.
09. 2003/04 (Webora/Müllner/
Dallos) 16 5 5 6 22:22 20 Pkt./1,25 pro Sp.
10. 2009/10 (Ristic/Kleer) 16 6 1 9 28:27 19 Pkt./1,18 pro Sp.
11. 2012/13 (Maresch/Handl/Kraft) 16 4 4 8 26:26 16 Pkt./1,00 pro Sp.
12. 2016/17 (Jank) 16 3 7 6 13:18 16 Pkt./1,00 pro Sp.
13. 2015/16 (Reisinger) 16 4 4 8 21:29 16 Pkt./1,00 pro Sp.
14. 2013/14 (Kraft/Kaipel/Jusits) 16 4 3 9 21:31 15 Pkt./0,93 pro Sp.
15. 2017/18 (Jank/Führer/Schweitzer)16 2 4 10 14:34 10 Pkt./0.66 pro Sp.


11. 11. 2017
Der Vienna Smart-Club: Mit einer Schreckensbilanz in die Winterpause!

- Von den in der laufenden Meisterschaftssaison bisher möglichen 48 Punkten holte der VSC lediglich 10 Zähler, das sind 20,83% der maximalen Zähleranzahl!

- Das Torverhältnis des VSC in der laufenden Meisterschaft beträgt 14:34, unter Berücksichtigung des Cup-Spiels gegen Ried jenes in der laufenden Saison sogar 14:38!

- Von 17 Pflichtspielen der heurigen Saison wurden 11 Partien, das sind 64,70%, verloren!

- Von den 32 Pflichtspielen der letzten 12 Monate wurden nur 4 Partien gewonnen. Das Torverhältnis beträgt 32:60!

- Von den letzten 56 Pflichtspielen gewann der VSC nur 7 Partien. Das Torverhältnis beträgt 53:96!

- Von den letzten 29 Pflichtspielen daheim gewann der VSC nur 5 Begegnungen. Das Torverhältnis beträgt 28:48!

- Von den letzten 27 Pflichtspielen auswärts gewann der VSC nur 2 Begegnungen. Das Torverhältnis beträgt 25:48!

- Von den letzten 20 Pflichtspielen gewann der VSC nur zwei Begegnungen. Das Torverhältnis beträgt 18:44!

- Der VSC feierte in den letzten 11 Pflichtspielen am Platz in Dornbach einen einzigen Sieg. Das Torverhältnis beträgt 8:26!

- Der VSC feierte in den letzten 14 Meisterschaftsspielen einen einzigen Sieg. Das Torverhältnis beträgt 12:30!


10. 11. 2017
"Dem Palme sei Dank ..."

Dass die Entscheidung von Herrn Palme, Herrn Jank ausgerechnet durch einen Herrn Schweitzer zu ersetzen, falsch war, zeigt nichts besser als die nachstehende Gegenüberstellung:


Jank 2016/17 28Sp 5S 13U 10N 30:33 28Pkt/1,00 pro Sp.
Jank/Führer/Schweitzer 2017/18 16Sp 2S 4U 10N 14:34 10Pkt/0,62 pro Sp.
Jank 2017/18 5Sp 1S 1U 3N 3:11 4Pkt/0,80 pro Sp.
Schweitzer 2017/18 10Sp 1S 3U 6N 11:22 6Pkt/0,60 pro Sp.

Daraus ergibt sich, dass das "K-Team" in der heurigen Saison nach 16 Spielen bereits mehr Tore erhalten und genauso viele Spiele verloren hat wie in der gesamten vergangenen Spielzeit in 28 Partien. Dabei war die Saison 2016/17 die bis dahin schlechteste Spielzeit in der 16jährigen Geschichte des "K-Teams". Hauptverantwortlich für diese sportliche Katastrophe ist die persönliche Bilanz von Herrn Schweitzer, die noch einmal bedeutend schlechter ist als jene des Herrn Jank. Alle Gegner des VSC jubilieren: "Dem Palme sei Dank, er holte Jank von der Bank!"


10. 11. 2017
Riesensensation: Das abgeschlagene Schlusslicht Schwechat schlägt den Vienna Smart-Club klar!

Niemand wird umhin können, den tapferen Schwechatern zu ihrem klaren 4:2-Sieg gegen den Vienna Smart-Club zu gratulieren. Das "K-Team" blamierte sich nach Strich und Faden! Der Schwechater David mit dem geringsten Spielerbudget der Liga besiegte den mit einem strategischen Investor ausgestatteten Goliath aus Hernals und schaffte damit die größte Sensation der bisherigen Regionalliga-Saison. Man möge sich vor Augen halten, dass Schwechat nicht weniger als 14 der bisherigen 15 Meisterschaftsspiele - darunter ihre letzten 9 Partien in Folge - verloren hatte.

Auf die Einzelheiten und Konsequenzen dieses unglaublichen Debakels, das nur auf Grund zweier Tausendgulden-Schüsse des VSC nicht höher ausfiel, wird in der Folge noch einzugehen sein. Fest steht, dass damit eine Herbstsaison zu Ende ging, die selbst die schlimmsten Befürchtungen betreffend das Wirken der Herren Palme, Kirisits, Raml, Solly, Schweitzer & Co übertraf. Alle diese Herren mögen aus persönlicher Buße zu einer Pilgerwanderung nach Santiago del Compostela aufbrechen. Sie sollen sich aber Zeit lassen! Niemand erwartet von Ihnen, dass sie bis zum Beginn der Frühjahrsmeisterschaft wieder zurück sind ....


04. 11. 2017
Dramatische Entwicklung in der Heimbilanz führt beim "K-Team" zu Zuschauerschwund!

Obwohl auch gestern in Dornbach perfektes Fußballwetter herrschte, kamen wieder nicht einmal 1.000 Zuseher auf den Platz. Den Grund hierfür findet man in der niederschmetternden Wende der Entwicklung der Heimbilanz des "K-Teams":


2016/17 14 Sp 4S 7U 3N 17:10 + 7 19Pkt/1,35Pkt pro Spiel
2017/18 8 Sp 1S 2U 5N 6:19 -13 5Pkt/0,62Pkt pro Spiel

Das bedeutet, dass die Anhänger des Vienna Smart-Club heuer nach 8 Heimspielen schon um 9 Gegentreffer und 2 Niederlagen mehr sehen mussten als die vergangene gesamte Saison in 14 Partien in Dornbach. Der Punkteschnitt halbierte sich gegenüber dem Vorjahr.

Hier darf man nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern sind Konsequenzen zu ziehen. Insbesondere sollte den Abonnenten, die vergangene Saison in der Hoffnung auf eine bessere sportliche Zukunft oft erhebliche Beträge spendeten, eine Gutschrift von 10% gewährt werden, die beim Kauf eines Abonnements für die nächste Saison eingelöst werden kann. Bei solchen Leistungen hat man die Eintrittspreise zu reduzieren ...


04. 11. 2017
Ein Sieg gegen Schwächat oder ein Flug mit der "Air Dornbach" ins Exil nach Deutschland

Wer ist noch schwächer als der Vienna Smart-Club: Schwächat! Fast könnte man meinen, dass die Saisonstrategie des "K-Teams" von vornherein auf dieses letzte Spiel der Herbstrunde abzielte. Nicht umsonst schwächte man die Schwächater im Sommer dadurch systematisch, dass man von ihnen so viele Spieler wie von keinem anderen Verein holte.

Nun ist man am Ziel angelangt. Der Gegner verlor 14 seiner bisher 15 Meisterschaftsspiele dieser Saison und würde - wenn es mit sportlich richtigen Dingen zugegangen wäre - als Absteiger der letzten beiden Spielzeiten längst nicht mehr in der Regionalliga spielen. Somit tritt der VSC am nächsten Freitag gegen einen Verein an, der höchstens über die Spielstärke eines besseren Mittelständlers der Wiener Stadtliga verfügt. Wahr ist, dass das "K-Team" in den vergangenen 12 Monaten selbst nur ein einziges Auswärtsspiel in der Meisterschaft gewann, aber der VSC trat in diesen 12 Monaten auch nicht auswärts in Schwächat an. Alles andere als ein Sieg in Schwächat wäre eine Blamage. Der Vienna Smart-Club blamierte sich zwar schon oft, aber hier würde man die "Mutter aller Blamagen" kennenlernen und gäbe ein solches Treffen für das gesamte "K-Team" Anlass, gleich nach dem Spiel vom Flughafen Schwechat aus mit der "Air Dornbach" nach Deutschland zu fliegen, um bei den Busenfreunden in Offenbach am Main um sportliches Asyl anzusuchen ....


29. 06. 2017
Impressum




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