21. 07. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 52.Teil





20. 07. 2018
"Im Strafraum vor dem Tore ..."

Die Sommerpause dient nicht nur der Vorbereitung der Mannschaft des "K-Teams" auf die neue Saison. Die Frage, die sich alle Sängerinnen und Sänger auf der Friedhofstribüne stellen müssen, lautet: "Was müssen wir tun, damit wir besser klingen?"

Dringend erforderlich wäre, dass sich alle Chormitglieder immer spätestens eine halbe Stunde vor Spielbeginn in der "Singing Area" einfinden, um am gemeinsamen Einsingen teilzunehmen. Stimmbildungs-Übungen vor dem Auftritt sind für Sänger genauso wichtig wie für einen Fußballer das Aufwärmen vor dem Match. Lippen, Zungen und Kiefer müssen gelockert werden. Der berüchtigte "Schreigesang" der Troubadixe auf der "Friedhofstribüne" ist nicht nur auf deren mangelnde Musikalität, sondern auch auf ihre körperlichen Verspannungen und ihre seelischen Blockaden zurückzuführen. All das muss rechtzeitig vor dem Anpfiff gelöst werden.

Das Wichtigste aber ist, dass sich die "FreundInnen" vom ewigen Klischee des "Vor, Schuss, Tor!" ab- und erstklassigen Fußballliedern zuwenden. Es bedarf intelligenter anspruchsvoller Texte und guter Musik, um die Mannschaft des "K-Teams" zu inspirieren. Dabei sollte man insbesondere auf bekannte lokale Komponisten wie den Schubert Franzl aus dem nahen Lichtental zurückgreifen: "Im Strafraum vor dem Tore, da steht kein Lindenbaum ..."


20. 07. 2018
Niemals wieder ....

Die anlässlich des "Cup-Massakers" gegen Red Bull Salzburg erschienenen "Alszeilen" vom 24.09.2014 trugen die Schlagzeile: "Herzlich Willkommen! Entgegen anders lautenden Gerüchten hat der Cup mehr als eine Runde!" Damit drückte das "K-Team" seine Freude darüber aus, dass man durch ein 3:2 gegen Austria Lustenau in die 2. Runde vorgestoßen war. Vor dem kommenden Cup-Wochenende sollte die Parole auf wienersportklub.at wie folgt lauten: "Liebe Leute, hört die Kunde, niemals wieder erste Runde!"


20. 07. 2018
Heavy!

Herr Hevera war als Fußballer der Inbegriff eines mit wenig Talent beschenkten Verteidigers. Nach dem Abschluss seiner aktiven Karriere wurde Herr Hevera Co-Trainer der 1b-Mannschaft des "K-Teams". Am 06.05.2018 verkündete wienersportklub.at überraschend das Folgende: "Christoph Hevera wird ab sofort, zusätzlich zu seiner Funktion als Co-Trainer der 1b, den ... Vorstand in sportlichen Agenden beraten und das Scouting für die Fußball-Sektion übernehmen."

Mittlerweile ist Herr "Hevi" nicht mehr Co-Trainer der 1b-Mannschaft, sondern jener der Kampfmannschaft des "K-Teams". Seine bisherige Karriere verdankte Herr Hevera weder Erfolgen noch einer abgeschlossenen Ausbildung, sondern den persönlichen Beziehungen zu den Funktionären des "Fußball in Hernals". Damit ist die bemerkenswerte Situation eingetreten, dass der Co-Trainer des "K-Teams" den Vorstand über die Arbeit des ihm fortgesetzten Cheftrainers berät. Nach dem 2:2 gegen Parndorf am 04.05.2018 und seiner Bestellung zum Berater hatte Herr "Hevi" laut Information eines seiner damaligen Gesprächspartner einen Trainerwechsel ausdrücklich für wünschenswert erklärt. Offenbar war es diese Meinung, die sich in folgender, in der "Kronen-Zeitung" vom 08.05.2018 veröffentlichten Aussage von Herrn Direktor Adolf Solly zur Trainersuche niederschlug: "Wir schauen uns nach Möglichkeiten um. .. Ein Trainer, der uns sofort hilft, ist nicht am Markt."

Immer wenn Herr Hevera im kommenden Herbst mit dem Vorstand bzw. der Sektionsleitung des "K-Teams" Gespräche führen sollte, wird sich Herr Schweitzer fragen müssen, was sein Co-Trainer den Funktionären gerade erzählt. Mit einem Satz: Für Herrn Schweitzer wird die Zusammenarbeit mit dem "Hevi" heavy ....


20. 07. 2018
Die neue Serie: Mit den Wimpeln des Wiener Sport-Club durch Stadt, Land und rund um die Welt! 51.Teil






19. 07. 2018
Attraktiver

Wenn das "K-Team" am 03.08.2018 auf Bruck trifft, prallen zwei Welten aufeinander. Vertritt der "Fußball in Hernals" die Lehre der "Kontinuität des sportlichen Misserfolgs", gehören die Brucker der Schule "Zu viel Erfolg ist auch nicht gesund!" an.

In Dornbach konnte sich Herr Schweitzer trotz der schlechtesten Saison in der Geschichte des "K-Teams" behaupten. Das Erreichen eines - sportlich gesehen - Abstiegsplatzes war noch immer gut genug, um ihm eine Referenz für die Fortsetzung seiner Arbeit in der Spielzeit 2018/19 zu geben. In Bruck ging man dagegen ganz anders vor. Unter dem ehemaligen Sport-Club-Spieler Herrn Radaj stand man nach dem Herbst 2017 mit folgender Bilanz auf dem für einen Aufsteiger sehr guten 7. Tabellenplatz:


Trainer Radaj 15 Spiele 8S 2U 5N 30:22 26 Punkte 7. Platz

Damit war man aber natürlich nicht zufrieden. Bruck entließ Herrn Radaj mit der Begründung, dass die Mannschaft unter ihm "nicht attraktiv genug" gespielt habe. Das sollte sich im Frühjahr 2018 ändern. Unter dem neuen Trainer Herrn Mario Santer erreichte man in der Rückrunde die nachstehende Bilanz:

Trainer Santer 15 Spiele 3S 4U 8N 17:33 13 Punkte 14. Platz

Aus 26 Punkten wurden also 13 Zähler, aus 8 Siegen 3 Erfolge, aus dem 7. der 14. Rang. Man sieht: Mit einer attraktiveren Spielweise ist man gleich doppelt so erfolgreich ...


19. 07. 2018
Nur mitspielen ließ man ihn nicht ...

Der Bolivianer Ulises Saucedo amtierte bei der ersten Fußballweltmeisterschaft 1930 in Uruguay bei insgesamt 5 Spielen - darunter im Finale und in einem Semifinale - als Schiedsrichter. Auf 5 Partien kam 2018 auch der argentinische Finalschiedsrichter Nestor Pitana, darunter allerdings auf kein Halb-, sondern nur auf ein Viertelfinale. Übertroffen wurde Pitana aber von Saucedo jedenfalls dadurch, dass Letzterer bei der Weltmeisterschaft nicht nur Unparteiischer, sondern auch Trainer war. Als solcher schied er 1930 mit Bolivien nach zwei 0:4-Niederlagen gegen Brasilien und Jugoslawien aus. Vielleicht ließ man Saucedo als Trost so oft pfeifen.

Österreich bestritt im 1. Weltkrieg 22 Länderspiele. Dabei trat man 19 Mal gegen Ungarn und 3 Mal gegen die Schweiz an. Der damalige Funktionär und Spieler des Wiener Sport-Club Prof. Willy Schmieger erwies sich in dieser Zeit einmal mehr als Tausendsassa. Er führte während des 1. Weltkriegs nicht nur zeitweise kommissarisch den Verband, sondern pfiff auch gleich 5 Länderspiele Österreichs gegen Ungarn als Unparteiischer. Damit aber nicht genug! Beim 3:1 Österreichs gegen die Magyaren am 07.05.1916 in Wien war Schmieger nicht nur Schiedsrichter der Partie und Leiter des Verbands, sondern gleichzeitig auch noch Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. Was fordert die auf ihre mehrfache Besetzung drängende Figur des "Zettel" in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" bei der Verteilung der Rollen für das Schauspiel vor Herzogin und Herzog? "Lasst mich den Löwen auch spielen!" Schmieger durfte 1916 wirklich alles spielen! Nur mitspielen ließ man ihn nicht ...


18. 07. 2018
Der Wüstenwind

Viele werden es nicht wissen, aber es gibt eine "Palme-Doktrin". Diese verkündete der "Mann aus Doha" am 23.10.2017 auf www.meinbezirk.at: ""Im Sommer und Winter wollen wir neue Spieler einführen." Auch hier sei aber Behutsamkeit gefragt: "Man kann immer nur drei bis vier neue Spieler in eine Mannschaft einbauen. Ein schneller Austausch eines kompletten Teams führt nur selten zum Erfolg.""

Gesagt, getan! Im Winter kamen 8 neue Spieler zum "K-Team", nunmehr stießen im Sommer mit den Herren Kostner, Kniezanrek, Bur, Vasiljevic, Csandl, Josic, Jovanovic, Barac, Plank, Hirschhofer und Küssler gleich 11 Fußballer neu zum Kader. Dazu ist der langzeitverletzte Herr Dimov so gut wie neu. Was ist aus der behutsamen "Palme-Doktrin" geworden?! Der Wüstenwind hat sie mit Sand bedeckt ...


18. 07. 2018
Niemand wollte Weltmeister werden ....

Während der ÖFB heutzutage nichts sehnlicher anstrebt als die Teilnahme an der nächsten Fußball-WM, gab es Zeiten, in denen die österreichische Nationalmannschaft nicht einmal für das Turnier gemeldet wurde. Das geschah nicht nur vor den Übersee-Weltmeisterschaften 1930, 1950 und 1962, sondern bereits 1905, als die erste Initiative auf Durchführung einer WM kläglich scheiterte.

Der Niederländer Carl Anton Willem Hirschmann, einer der Gründer des Weltfußballverbands, hatte die Durchführung einer Weltmeisterschaft mit den auf 4 Gruppen aufzuteilenden damaligen 12 FIFA-Mitgliedern geplant. Österreich sollte 1905 in einer Gruppe mit Ungarn und der Schweiz spielen. Der Schweizer Victor E. Schneider hatte sogar schon eine Weltmeisterschaftstrophäe gestiftet. Was noch fehlte? Die Teilnehmer! Kein einziges Land wollte der erste Weltmeister der Fußballgeschichte werden ...


18. 07. 2018
Nicht bis zum Ende

Was haben Erich Juskowiak, Thomas Berthold, Rudi Völler, Christian Wörns, Carsten Ramelow und Jerome Boateng gemeinsam? Erstens waren sie alle deutsche Nationalspieler! Und zweitens? Jeder der Genannten wurde bei einer Weltmeisterschaft des Feldes verwiesen!

Wer aber stand am Beginn dieser Ahnenreihe? Ausgerechnet Hans Pesser, geborener Hernalser und Trainer der großen Sport-Club-Mannschaft! Bei ihm folgte 1938 auf den "Anschluss" der Ausschluss. Pesser schrieb dadurch Geschichte, dass er bei der Weltmeisterschaft in Frankreich am 04.06.1938 gegen die Schweiz wegen "Nachtretens" als erster WM-Spieler des DFB überhaupt ausgeschlossen wurde. Wenigstens einer machte nicht bis zum Ende mit ...


17. 07. 2018
"Drei Outs, ein Eisbär ..."

In der Ausgabe des "Kicker" vom 16.07.2018 wurde ein beeindruckendes Foto von einem eiskalten Fußballspiel veröffentlicht. Norwegische Polarforscher und Mitglieder der Küstenwache trugen auf einer Eisscholle in der Größe von ca. dem Drittel eines Fußballfelds ein Match aus. Die Mannschaften bestanden jeweils aus 5 Spielern, die Tore besaßen ungefähr die Ausmaße jener im Eishockey.

Das Besondere war nicht nur der Untergrund, auf dem man spielte, sondern die Tatsache, dass die Eisscholle - nomen est omen - vom Eismeer umspült wurde. Daher trugen die Spieler keine Fußballdressen, sondern meertaugliche Überlebensanzüge: "Denn wer hier den Ball neben den Kasten drischt und damit im Meer versenkt, muss selbst den Balljungen abgeben - und in die eisigen Fluten hüpfen." Na servus! Darüber hinaus verzichtete man zwar auf einen Schiedsrichter, aber nicht auf zwei mit Gewehren Bewaffnete. Diese beobachteten nicht das Spiel, sondern die Umgebung, um allenfalls auftauchende Eisbären-Hooligans in Schach halten zu können. Hieß es bei Fußballspielen in Wiener Parks früher "Drei Corner, ein Elfer!", so wird die Regel auf der Eisscholle "Drei Outs, ein Eisbär!" gelautet haben ......


17. 07. 2018
Ein Kunstschütze

In der Ausgabe des "Wiener Sporttagblatts" vom 14.08.1928 erschien folgender Bericht: "Am Sonntagnachmittag fand in einem Vorort Prags ein Fußballkampf zwischen zwei Vororteklubs statt. Als das Spiel 4:1 für die Gäste stand, diktierte der Schiedsrichter einen Elfmeterstoß. Als sich der Spieler anschickte, den Strafstoß zu vollführen, zog der Tormann einen Revolver und gab unter dem freudigen Beifall des eingeborenen Stammpublikums mehrere Schüsse ab, von denen zum Glück niemand getroffen wurde. Bloß der Fußball wurde schwer verletzt und dienstuntauglich gemacht. Die Polizei schritt ein und verhaftete einige der temperamentvollen Fußballspieler sowie einige Zuschauer." Offenbar war der Tormann ein Kunstschütze ...


17. 07. 2018
Kein Himmel mit Himler

Mit dem Ergebnis der im Mai durchgeführten Wahl von Obmann und stellvertretendem Obmann setzten die "FreundInnen" ihre Tradition der fehlenden Integration der hiesigen Bevölkerung fort. Die "echten Wiener" mit ihren tschechischen, slowakischen, ungarischen, serbischen, kroatischen und türkischen Wurzeln waren noch niemals an der Spitze der "Friedhofstribüne" zu finden. Dasselbe gilt für Arbeiterinnen und Arbeiter sowie für Frauen ganz allgemein. Die Zusammensetzung der ausnahmlos männlichen Führungsspitze der "FreundInnen" stand damit von jeher im auffallenden Widerspruch zur Demographie der Wiener Bevölkerung. Man predigte "Inklusion", lebte aber die "Exklusion" einer Pennäler- oder Studentenverbindung.

Bemerkenswerterweise wurde die nahe des Platzes in Dornbach liegende Ottakringer Straße in den letzten Wochen zum Schauplatz von Demonstrationen kroatischer Fußballbegeisterung. Dass beispielsweise auch diese Wiener Bevölkerungsgruppe unter den Funktionären und im Anhang des "K-Teams" nicht vertreten ist, liegt wesentlich am Auftreten der "FreundInnen". Diese sind bemüht, unter sich zu bleiben und den Zugang zum "Fußball in Hernals" dadurch weiter zu verengen, dass sie ihre ideologischen Überzeugungen für allgemein maßgeblich erklären. Dabei würde das "K-Team" dringend weniger Weltanschauung und dafür mehr Fußballsachverstand benötigen. Mit einem Herrn Himler wird man jedenfalls nicht in den Fußballhimmel kommen ....


16. 07. 2018
Positive Ablenkung

Herr Patrick Himler, der neue Obmann der "Freundinnen der Friedhofstribüne - Verein zur Förderung des Sports und der Kultur in Hernals", ist beruflich Mitglied des sogenannten "HappyMed"-Teams. Dieses entwickelte eine Videobrille samt Kopfhörer und Soundsystem, durch deren Verwendung Patienten bei medizinischen Behandlungen und Untersuchungen im Wege des Eintauchens in eine andere Welt entspannt werden sollen. Erkärtes Ziel ist: "Weniger Stress und Angst, positive Ablenkung, psychisches Wohlbefinden rückt in den Vordergrund."

Die Einsatzmöglichkeit der Videobrille ist auf den "Fußball in Hernals" erweiterbar. Gegen einen Aufschlag auf den Eintrittspreis könnte man sich ein solches Gerät bei den Kassen am Platz in Dornbach ausleihen. Während die anderen Besucher das Spiel des "K-Teams" verfolgen müssen, sieht sich der "HappySoccer"-Fan mittels seiner Videobrille eine spannende Dokumentation über den Schafberg-Yeti oder eine Aufzeichnung der letzten Dichter-Lesung im "Flag" an. Was der Zweck dieser Beschäftigung während des Spiels wäre: "Weniger Stress und Angst, positive Ablenkung, psychisches Wohlbefinden rückt in den Vordergrund ..."


16. 07. 2018
Sie haben von uns gelernt ...

Was man alles noch werden kann, wenn man gegen den Wiener Sport-Club ein Fußballmatch verliert, sieht man an Frankreich: Zweifacher Weltmeister!





Oben: Im "Le Figaro" erschien am 08.01.1937 ein Matchbericht. Die Überschrift lautete: "Man muss auf die Formierung der Mannschaft Frankreichs warten"; 82 Jahre später hatte das Warten ein Ende!

Am 07.01.1937 lieferte der WSC gegen das französische Nationalteam vor 10.000 Zuschauern in Paris ein ausgezeichnetes Spiel, „aufgebaut auf Technik und Spielverständnis“, gepaart mit „genügender Energie“. Das Match war anfangs offen. Dann gewannen die Franzosen im Feld die Überhand, ohne das Sport-Club-Tor gefährden zu können. Zur Pause war noch kein Treffer gefallen und das Publikum unruhig geworden. Nach Wiederanpfiff änderte sich das Bild vorerst wenig, das Match wogte ohne besonderes Ereignis hin und her, bis in der 63. Minute Kral am rechten Flügel durchbrach, den Ball zu Geiter passte, der das Leder sofort zum besser platzierten Linksaußen Pillwein weitergab. Dieser traf nicht scharf, aber überlegt und mit Übersicht zum 1:0 in die Torecke. Dem Sport-Club bot sich in der Schlussphase des Spieles noch eine Reihe weiterer guter Chancen, zweimal rettete die Stange, weitere Schüsse wehrte der französische Teamtormann ab. Es blieb beim 1:0-Sieg des WSC, der vom französischen Publikum mit viel Applaus verabschiedet wurde. Was soll man über die Franzosen sagen? Sie haben von uns gelernt ...

Die Mannschaften spielten wie folgt:
Frankreich: Di Lorte (Sochaux); Hauchecorne (F.C. Rouen), Diagne (R.C. Paris); Banide (R.C. Paris), Gabrillargues (F.C. Sete), Durrand (Marseille); Aston (Red Star), Dubart (Sochaux), Nicolas (F.C. Rouen), Heisserer (Strasbourg), F. Keller (Strasbourg).
Wiener Sport-Club: Franzl; Graf, Purz; Vavra, Chloupek (Kasmarszky), Galli; Kral, Krebs, Geiter, Böhm, Pillwein.


15. 07. 2018
Konfetti-Schauer

Die WM 1978 hatte den vielleicht größten Einfluss aller Weltmeisterschaften auf den heimischen Fußball. Die österreichische Fußballgeschichte wird seit damals in vor und nach "Cordoba" unterteilt, indem man das am besagten Ort stattgefundene mäßige Spiel wegen einer originellen Rundfunk-Reportage, zweier prächtiger Tore von Herrn Krankl und vor allem des Gegners unter den historischen Heiligenschein stellt. Der "Goleador" fand anlässlich des 40. Jahrestags die für ihn passenden Worte: "Cordoba war etwas sehr Großes, nicht mehr und nicht weniger!"

Die Weltmeisterschaft 1978 ebnete aber auch eben jenem Hans Krankl den Weg nach Barcelona und dem argentinischen Stürmer Jorge Doval - die Hernalser Antwort auf die von Tottenham im Sommer 1978 verpflichteten Ossie Ardiles und Ricky Villa - den fußballerischen Saumpfad nach Dornbach. Selbst Mario Kempes kam acht Jahre später als "Weltmeister" und damit als Spätfolge der WM 1978 auf die Hohe Warte.

Die wesentlichste Konsequenz der WM in Argentinien aber war die Blütezeit des in Handarbeit hergestellten Konfettis in Österreich. Bei den Spielen der Argentinier hatte sich ein offenbar derart beeindruckender Konfetti-Regen ergossen, dass dieser für die Saison 1978/79 zum Vorbild des Anhangs jedes österreichischen Vereins wurde. Auf keinem Platz fehlte es an Buben und Jugendlichen, die in Plastiktragtaschen in unzählige Teile zerschnittene alte Zeitungen herbeischleppten. Diese sterblichen Überreste von Kronen-Zeitung, Kurier und welchen auch immer sonst in Schnipsel zerlegten Publikationen wurden beim Auflaufen der Mannschaften sowie bei Toren der eigenen Elf möglichst hoch in die Luft und Richtung Spielfeld geworfen. Bitte, meist waren es nur Konfetti-Schauer, aber ein bisserl geregnet hat es 1978 immer ...


15. 07. 2018
WM-Finale und Intertoto

Die Antwort auf die zehnte Frage des weiter unten zu findenden WM-Quiz führt zurück zum 25.06.1978. Der WSC traf am Tag des Weltmeisterschaftsfinales zwischen Argentinien und den Niederlanden in seinem ersten Spiel der Gruppe 7 des Intertoto-Cups 1978 auf Tatran Presov. Die Slowaken traten in Dornbach in alten, ausgewaschen Dressen an, die wahrscheinlich aus den 60er-Jahren stammten. Der Sport-Club lief dagegen in neuen, von seinem ehemaligen Spieler Lothar Ulsaß als Firmenrepräsentanten zur Verfügung gestellten Adidas-Garnituren auf. Die optisch auffälligste Erscheinung bot Gustl Starek, den die tiefe Bräune eines wochenlangen Badeurlaubs in Italien zum "Schönsten Mann am Feld" werden ließ. Leider bewegte sich Herr August so, als ginge er noch am Strand der Adria spazieren.

Das Spiel fand am Vormittag bei heißem Wetter statt. Die Erwartung der Anhänger war trotz Fehlens einiger Stammspieler und des erst einige Tage zurückliegenden Trainingsbeginns keine geringe. Immerhin handelte es sich um einen internationalen Bewerb, wenn auch um einen solchen für Arme. Sogar der ORF filmte und sendete im Zuge der Berichterstattung über das WM-Finale eine Zusammenfassung der Partie in Dornbach. Dass im Fußball Kleider keine Kicker machen, bewies der Spielverlauf. Dem im feinerem "Zwirn" antretenden WSC gelang gar nichts. Tatran Presov gewann 4:0. Im Rückspiel in Presov kam es noch schlimmer. Der Sport-Club unterlag 0:6.

Wie die anderen Spiele des WSC im Intertoto-Cup 1978 ausgingen? Gegen den dänischen Verein Esbjerg gab es zwei weitere Niederlagen, auch wenn diese mit 0:1 und 1:3 erträglicher ausfielen. Dass der WSC nicht Gruppenletzter wurde, verdankte er dem Umstand, dass die Young Boys aus Bern sportlich "old" aussahen und sie der Sport-Club daheim 2:1 besiegte. Die Auswärtspartie endete 0:0. Der Endstand der Gruppe 7 lautete:


1. Tatran Presov 6Sp 6S 1U 0N 18: 2 12 Punkte
2. Esbjerg 6Sp 3S 1U 2N 10: 8 7 Punkte
3. Wiener Sport-Club 6Sp 1S 1U 4N 3:15 4 Punkte
4. Young Boys Bern 6Sp 0S 2U 4N 2: 8 2 Punkte


14. 07. 2018
Dazu war sie zu schön!

Als Deutschland unter Bundestrainer Franz Beckenbauer 1986 zur WM nach Mexico fuhr, sang Peter Alexander den einmalig lyrischen Text des "Kaiser Franz"-Marsches: "Ja der Franz, der kanns so wie keiner, so wie keiner hier im Land. Ja der Franz der kanns und wir haben ihn den Kaiser Franz genannt ... " Immerhin begleitete dieser Marsch die Deutschen ins Endspiel der Weltmeisterschaft. Der Einzige, der es noch besser als der "Franz" konnte, war der "Karl" in Person von Carlos Billardo, dem Trainer von Weltmeister Argentinien. Aber dieser besaß auch im Gegensatz zum "Franz" einen Diego, der seine Mannschaft im wahrsten Sinne des Wortes eigenhändig zum Titel führte.

Von einem Franz und dem Fußball schrieb auch die Hernalserin Christine Nöstlinger, die Ende Juni verstarb. Irgendeine Nähe zum Sport-Club ist von ihr nicht bekannt. Sie persönlich zu fragen, ist jetzt zu spät. Besagter Franz erlebte als von Nöstlinger geschaffene Romanfigur in mehreren Büchern "Fußballgeschichten". Unter anderem trat Franz, als er wegen körperlicher "Mickrigkeit" aus der Mannschaft der Buben der 2b-Klasse hinausgeworfen wurde, in den von den Mädchen der 2a gegründeten "FC Girl" ein, um bei einem Spiel gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden nicht weniger als sechs Tore zu schießen. Eine besondere Form von Sechsismus!

Eine Lebensweisheit von Christine Nöstlinger ist auf die bestehenden Gegensätze im Verhältnis zwischen Wiener Sport-Club und "K-Team" anzuwenden Die Schriftstellerin erklärte ihr Geheimnis, erfolgreich Kinderbücher zu schreiben, damit, dass sie die Türe zu ihrer eigenen Kindheit niemals zugemacht habe. Ähnlich ist es mit dem WSC. Als mit dem Sport-Club Aufgewachsener sehnt man sich mit großen, alten Kinderaugen nach dem Verein seiner Jugend, in dem immer, wenn auch oft nicht erfolgreich, der Fußball im Mittelpunkt stand. Dem gegenüber stehen die heutigen "FreundInnen", die in der Regel erst als besserwissende junge Erwachsene zum "Fußball in Hernals" stießen und den Platz in Dornbach als nach ihrer Facon auszurichtende moralische Besserungsanstalt betrachten. Diese verschiedenen Zugänge sind deshalb nicht vereinbar, weil man sich von keinem erhobenen Zeigefinger der Welt die Tür zur eigenen Fußballkindheit verschließen lassen soll. Dazu war sie zu schön ..


13. 07. 2018
Das Projekt

Die Lieb- und Einsatzlosigkeit des "K-Teams" manifestiert sich beispielhaft in einem "Banner" auf wienersportklub.at. Dieser führt unter dem Erwartungen weckenden Titel "DER NEUE FANSHOP JETZT ONLINE!" bereits seit Monaten ins Leere. Trotzdem findet sich niemand, diesen Banner zu löschen und ihn erst dann wieder zu installieren, wenn der neue Fanshop wirklich "online" ist. Was bei einem anderen Verein eine selbstverständliche Kleinigkeit wäre, ist beim "K-Team" wahrscheinlich ein Projekt von 3 Jahren mit einer Arbeitsgruppe und zwei Mediatoren samt Betreuung des "Prozesses" der Löschung durch eine Psychologin ...


13. 07. 2018
Das Sport-Club-WM-Quiz

Die zehn Fragen des Sport-Club-WM-Quiz lauten:

1. Wie heißen die Fußballer, die während ihrer Zeit beim WSC in einem WM-Kader der österreichischen Nationalmannschaft standen?

2. Welcher Sport-Club-Trainer betreute bei einer WM die österreichische Nationalmannschaft?

3. Welcher aller Sport-Club-Spieler bestritt in seiner gesamten Karriere die meisten Weltmeisterschaftsspiele?

4. Welcher der während ihrer Zeit als Sport-Club-Spieler an einer Weltmeisterschaft teilnehmenden Fußballer hatte den kürzesten Einsatz in einem WM-Spiel?

5. Welche ausländischen Sport-Club-Spieler standen während ihrer Karriere im WM-Kader einer Nationalmannschaft?

6. Der Sport-Club schlug in einem Freundschaftsspiel den späteren ersten WM-Teilnehmer aus Asien. Wie hieß dieser?

7. Welcher spätere Weltmeister wurde vom WSC in einem Freundschaftsspiel geschlagen?

8. Welcher Teilnehmer an der WM 1966 in England bestritt gegen den WSC wenige Wochen vor dieser Weltmeisterschaft ein Vorbereitungsspiel?

9. Welcher Europacup-Gegner des WSC stellte später die meisten Spieler, die je in einem WM-Finale einem einzigen Verein angehörten?

10. Am Tag welchen WM-Finales bestritt der WSC ein Intertoto-Spiel am Sport-Club-Platz?

Wer sogar als Fan des "K-Teams" alle 10 Fragen beantworten kann, darf bei dessen Heimspiel gegen Neusiedl am 10.08.2018 schon nach 10 Minuten nach Hause gehen ...


09. 07. 2018
Zum Tod von "Pepi" Larionows: Ein kleiner Plausch





Vor 10 Jahren, am 25.01.2008, erschien unter dem Titel "Ein kleiner Plausch mit "Pepi" Larionows" nachstehendes Interview. Am 30.06.2018 verstarb der Stürmer im erst 66. Lebensjahr.

"Sein" Spiel für den Wiener Sport-Club bestritt Josef Larionows am 17.09.1978 in Dornbach gegen Austria Salzburg. Nachdem Herr Starek schon in der 15. Spielminute nach offenbar zu tiefer Verbeugung vor dem Referee wegen Schiedsrichter-Verhöhnung ausgeschlossen worden war, stand es zur Pause 1:1. Nach Wiederanpfiff gelangen Larionows die Tore zum 2:1 und 3:1. Der Kurier vom 18.09.1978 schrieb: "Larionows wurde zum Spielgewinner. Wie er beim zweiten Tor des Sportklubs den Ball genau in die Torecke zirkelte und bei Tor Nummer drei einen Flankenball Demels ins Tor hechtete, war Klasse." An diesem Tag brillierte "Pepi" Larionows aber nicht nur durch seine beiden Treffer, sondern auch durch unwiderstehliche Sturmläufe. Er kam an jedem Salzburger vorbei! Schließlich gewann der WSC, der 75 Minuten mit einem Mann weniger auf dem Feld stand, sogar mit 6:1. Salzburg war der Lieblingsgegner von Herrn Larionows im Sport-Club-Dress. Gegen keinen anderen Verein schoss er so viele Tore. Nur einmal versagte er gegen seinen Stammklub: Im Elferschießen im Cup-Halbfinale gegen Salzburg am 05.05.1981 konnte Josef Larionows seinen Elfer nicht verwandeln und schied der WSC aus. Wer damals Austria Salzburg trainierte? Gustl Starek, der "Alte Sünder" vom 17.09.1978!

Interviewer: Herr Larionows, bei welchem Verein begannen Sie, Fußball zu spielen?

Herr Larionows: Bei Austria Salzburg, dann war ich ein halbes Jahr bei der Vienna, dabei habe ich das Bundesheer gemacht. Dann war ich zwei Jahre bei VOEST Linz, beim Senekowitsch, wie wir 1974 Meister geworden sind und dann war ich drei Jahre in Klagenfurt. Von dort bin ich zum Wiener Sport-Club gegangen.

Interviewer: Das war im Sommer 1978, nach der Fußballweltmeisterschaft in Argentinien und es wurde ein sehr, sehr gutes Jahr für den WSC und ein sehr, sehr gutes Jahr für den Pepi Larionows! Wer hat Sie denn zum Sport-Club gebracht, Herr Hof persönlich?

Herr Larionows: Der Hof Erich, der war in Salzburg Trainer, wie ich in die Erste gekommen bin, der ist dann Salzburg-Trainer geworden. 1971 sind wir mit dem Schlechta Herbstmeister geworden und dann ist er nach dem Schlechta Trainer geworden, da hab ich in der Ersten gespielt. Dann war Sport-Club einmal in der 2. Division, dann ist Sport-Club aufgestiegen, dann habe ich in Klagenfurt relativ gut gespielt und er hat mich ja gekannt von Salzburg und wie sie dann wieder oben waren, hat er mich geholt.

Interviewer: Ihr Beginn beim WSC war eigentlich gleichzeitig auch der Höhepunkt, kann man das so sagen? Die ersten paar Runden waren Sie ja einfach spektakulär?!

Herr Larionows: Ja, ja (lacht), das war ein Wahnsinn. Ich habe die ersten zwei Spiele vier Tore geschossen und vor dem Vienna-Spiel hab ich mir dann eine Zerrung zugezogen, da war ich dann sechs Wochen weg. (Anmerkung: Die Erinnerung von Herrn Larionows täuschte, er war erst nach fünf Runden auf vier Tore gekommen. In dem von ihm angesprochenen Spiel in der 6. Runde gegen die Vienna am 24.09.1978 konnte er aufgrund seiner Verletzung nicht mehr eingesetzt werden.)

Interviewer: Ihr berühmtestes Spiel fand in der Runde vor der Begegnung mit der Vienna statt, daran werden Sie sich sicher noch erinnern?

Herr Larionows: Das gegen Austria Salzburg, oder?

Interviewer: Völlig richtig!

Herr Larionows: Da ist der Starek ausgeschlossen worden, dann hat der Martinez das 1:0 geschossen, dann haben wir den Ausgleich gekriegt vor der Pause und nach der Pause habe ich zwei Tore geschossen, wir haben 6:1 gewonnen.

Interviewer: Da gibt es das berühmte Foto, auf dem Sie nach dem zweiten Tor den Ball noch einmal mit strahlendem Gesicht ins Tor schießen?

Herr Larionows: Ja, wo ich so gelacht habe. Der Schiedsrichter Rück hat den Starek Gustl deswegen ausgeschlossen gehabt, weil er sich zu viel vor ihm verbeugt hat.

Interviewer: Man soll einem Schiedsrichter eben auch nicht zu viel Ehre antun, gelt? Sie waren ja überhaupt ein Spieler, der so oft ein breites Lächeln auf seinem Gesicht gehabt hat, ein richtiger Sonnenstürmer, voller Optimismus?

Herr Larionows: Wenn es gut gegangen ist!

Interviewer: Waren Sie ein Sonnenkind?

Herr Larionows: Na ja, ich muss sagen, ich hab mit dem Krankl und dem Prohaska gespielt im U-23-Team, die haben den Sprung ins Team geschafft. Zu der Zeit war ich beim Stastny auch im U-23-Team, aber ich habe zu den Zeiten, zu denen ich am Sprung war, Verletzungen gehabt, Muskelfaserriss und so weiter .., als Linksaußen, das wissen Sie eh. Ich war dann immer sechs Wochen weg, ich war in der Frühjahrssaison weg, in der Herbstsaison weg, ich hab den Sprung halt nicht geschafft, aber ich war doch mit dem zufrieden, was ich da erreicht hab und beim Wiener Sport-Club hab ich mich wahnsinnig wohl gefühlt.

Interviewer: Wer waren denn Ihre besten Freunde beim Verein?

Herr Larionows: Der Martinez, der Starek, besonders der Ritter Karl, mit dem hab´ ich auch bei Austria Salzburg gespielt, bei Austria Klagenfurt und beim Wiener Sport-Club.

Interviewer: Ihr ehemaliger Verein Salzburg war ja Ihr „Leiwand-Gegner“. Von den insgesamt 19 Meisterschaftstreffern, die Sie für den WSC erzielten, schossen Sie immerhin 7 Tore gegen Salzburg, darunter auch Ihren letzten Treffer für den WSC überhaupt im Frühjahr 1981! Gegen Salzburg waren Sie einfach zu Hause, oder?

Herr Larionows: Ich habe einmal zwei, einmal drei gemacht. (Anmerkung: Beim legendären „Salzburg-Finish-Match“, als der WSC am 21.10.1979 bei einem 6:0 gegen die Salzburger in den letzten drei Minuten vor der Pause von 0:0 auf 3:0 stellte, erzielte, schoss Pepi Larionows die Treffer zum 1:0, 4:0 und 5:0. Der in den kommenden Jahren jeweils kurz vor der Pause erklingende Ruf „Salzburg-Finish!“ sollte ein besonders starkes Ende der ersten Halbzeit heraufbeschwören. Es gelang leider nie wieder.). Beim 2:1 hab ich das Siegestor gemacht.

Interviewer: Sie meinen beim 2:0, da haben Sie den ersten Treffer geschossen. Das war im Frühjahr 1980 das erste Match unter Karl Schlechta, geschüttet hat es, gedonnert hat es, gegen den Abstieg haben wir gekämpft ..............

Herr Larionows: Ich glaube, es ist 2:1 ausgegangen ...............

Interviewer: Nein, 2:0!

Herr Larionows: 2:0? Da hab ich von der Linie gegen den Pirnus unter die Latte gehaut.

Interviewer: Richtung Alszeile!

Herr Larionows: Genau.

Interviewer: Daran kann ich mich gut erinnern, wir sind alle schon fast verzweifelt, dann ist 20 Minuten vor Schluss Ihr Tor gefallen und kurz darauf brachte Herr Drabits mit seinem 2:0 die Erlösung. Das war ein ganz, ganz wichtiges Spiel gegen den Abstieg! Waren Sie eigentlich damals Profi?

Herr Larionows: Profi? Beim Sport-Club hat es so keine Profis gegeben außer dem Martinez und dem Starek, aber ich war zu Hause, weil ich habe gerade zwei kleine Kinder gehabt, das hat total gepasst damals.

Interviewer: Erzählen Sie mir irgend eine lustige Begebenheit aus der Zeit?

Herr Larionows: Da hat es viele gegeben, auf die Schnelle fällt mir jetzt nur eine Geschichte vom Starek Gustl ein, wie er erzählt hat, wie der Stastny Teamtrainer war, da haben sie in Lindabrunn im Trainingslager Karten gespielt und der Stastny hat zugeschaut und ist eingeschlafen. Da hat der Gustl das Licht abgedreht, damit es ganz dunkel ist und alle haben ganz laut so getan, als würden sie Karten spielen, haben „1, 2, 3 ....“ geschrien und auf den Tisch eineghaut. Und wie der Stastny aufgewacht ist und alles um ihn dunkel war und er aber die Kartenspieler schreien gehört hat, da hat er im ersten Schrecken gerufen: „Hilfe, ich bin blind!“. Aber die Geschichte werden Sie wahrscheinlich gekannt haben?

Interviewer: Ich glaube, ich habe sie einmal gelesen, Herr Starek hat sie mir nicht erzählt. Wie lange haben Sie nach dem Sport-Club noch Fußball gespielt?

Herr Larionows: Vom Sport-Club bin ich dann zurück nach Salzburg gegangen zum ASK, da hab ich drei Jahre gespielt, eigentlich vier Jahre, drei Jahre in der zweiten Division, dann sind wir abgestiegen, dann hab ich noch ein Jahr in der Westliga gespielt. Dann hab ich mit 33 Jahren eine Gehirnblutung gehabt, da war es von einem Tag auf den anderen vorbei. Dann bin ich in der Landesliga Trainer geworden.

Interviewer: Sind Sie im Fußball noch aktiv?

Herr Larionows: Ich bin jetzt wieder Trainer, in der Landesliga in Salzburg, bei SAK 1914, da bin ich seit eineinhalb Jahren wieder tätig, zuerst als Co-Trainer, jetzt hab ich es wieder übernommen, damit etwas weitergeht.

Interviewer: Abschließend, wie sehen Sie als Salzburger die Situation bei Red Bull, ist der Einstieg der Firma für Sie positiv?

Herr Larionows: Das ist für Salzburg extrem ... sportlich, finanziell alles sehr gut. Die Leidenschaft der Anhänger für den Verein, die fehlt aber ein bisserl. Es ist irrsinnig viel Geld dahinter und sie haben in den drei Jahren, glaube ich, nicht das erreicht, was sie gewollt haben, die haben gekauft, gekauft, gekauft, aber nicht Spitzenklasse, sondern das, was man in Europa nirgendswo braucht, das ist da! Für die Red Bull, von der Werbung her, passt es, aber die haben sich sicher auch einen größeren Erfolg erwartet. Vom System her, vom Trainer her glaube ich, dass sich das Defensive in Österreich nie so durchsetzen wird.

Interviewer: Herr Larionows, herzlichen Dank für das Gespräch und liebe Grüße nach Salzburg!


05. 07. 2018
Ohne Gegenwehr

Herr Direktor Adolf Solly war vergangene Saison zum ersten Mal Vorsitzender des Spielausschusses der Regionalliga Ost und in dieser Eigenschaft Mitglied des Vorstandes des WFV. Ebenfalls zum ersten Mal nehmen nun nicht alle Wiener Vereine der Regionaliga Ost am ÖFB-Cup teil. Hier bewies der von einem Breitenfurter Elternverein bis zum 1. SC Kalksburg tätige Vielfachfunktionär seine Durchschlagskraft. Denn auch im Cup sind die im österreichischen Fußball herrschenden Zustände unglaublich. Das beweist das Verhältnis der pro Bundesland von außerhalb der Bundesliga teilnehmenden Mannschaften: Der NÖFV stellt 6 Vereine, Oberösterreich und Steiermark nominierten je 5 Klubs, alle übrigen Landesverbände - von Vorarlberg über das Burgenland bis Wien - nur 4 Mannschaften.

Herr Direktor Adolf Solly möge den Mitgliedern des "K-Teams" erklären, was er als Vorsitzender des Spielausschusses der Regionalliga Ost, Mitglied des Vorstands des WFV und Sektionsleiter des "Fußball in Hernals" dagegen unternahm, dass auf die aus dem bevölkerungsreichsten österreichischen Bundesland kommenden Teilnehmer an der 3. österreichischen Spielklasse nur 2 Startplätze entfallen. Gab es Proteste, Interventionen? Wurden die Wiener Medien mobilisiert? Nichts dergleichen! Man ließ sich ohne Gegenwehr über den Tisch des Cup-Komitees ziehen .....


03. 07. 2018
Ansteckungsgefahr

Langsam aber sicher macht man sich um wienersportclub.com, die neue Homepage des "K-Teams", wirklich ernste Sorgen. Zuerst hieß es, dass die Website Ende des Jahres 2017 online gehen würde, dann war von einer Premiere vor dem ersten Heimspiel im Frühjahr 2018 die Rede. Am 06.05.2018 wurde schließlich die Erreichbarkeit für die "nächsten Tage" angekündigt. Das ist aber auch schon wieder zwei Monate her, ohne dass irgendetwas passierte. Damit sperrte bislang auch nicht der neue Internet-Shop des "K-Teams" auf und fehlen dem "Fußball In Hernals" die Einnahmen aus diesem.

Was ist mit wienersportclub.com passiert? Wurde sie von einem Virus entführt und reicht das Budget nicht aus, das Lösegeld zu bezahlen? Leidet die Website an Kinderkrankheiten wie EDV-Masern oder Computer-Mumps? Oder ist wienersportclub.com auf Grund der zu berichtenden sportlichen Resultate depressiv geworden und weigert sich die Homepage deshalb, an die Öffentlichkeit zu treten?

Wir wissen es nicht. Was wir aber alle hoffen, ist, dass das "Projekt Homepage" nicht vom "Projekt Sanierung des Platzes" angesteckt wurde. Denn dann dauert das noch Jahre ....


25. 06. 2018
Die Wüste Sahara

In den "Alszeilen" vom 08.08.2017 schrieb Herr Raml als Präsident des "K-Teams": "Unglaublich, aber der Sportclub-Platz kann nun tatsächlich saniert werden. Von der Stadt Wien gibt es nun eine Förderzusage von 5,7 Millionen Euro. Dank der ausgezeichneten Arbeit und des beharrlichen und ausdauernden Einsatzes von Manfred Tromayer für die Stadionsanierung bekam der WSK und in der Folge der der WSC diese Förderung zugesprochen." Das Lob für Herrn Baumeister Tromayer diente vor allem dazu, die Gemüter seiner Sympathisanten zu beruhigen. Tatsächlich gab es für den Herrn Baumeister keine Verwendung mehr und wurde dieser aus dem "Fußball in Hernals" mehr hinausgeworfen als herausbegleitet. Man wollte ihm selbst im Zusammenhang mit der Sanierung des Platzes keine Rolle zugestehen. Diese Vorgangsweise war umso grotesker, als es sich bei Herrn Baumeister Tromayer um den einzigen Praktiker in Sachen Bau handelte, über den das "K-Team" verfügte.

Die Entwicklung führte dazu, dass die für 2017 vorgesehenen Fördersmittel mangels Baubeginns in diesem Jahr verfielen. Am 07.05.2018 zitierte man Herrn Orner auf orf.at zur Sanierung des Platzes wie folgt: „Wir gehen davon aus, dass wir am 24. Mai in der Gemeinderatssitzung die Subvention endgültig genehmigt bekommen werden.“

Am 24.05.2018 passierte gar nichts und las man daraufhin, dass die Subvention erst bei den heute beginnenden letzten Gemeinderatssitzungen vor der Sommerpause genehmigt werden solle. Nunmehr schreibt aber Herr Dr. Dipl. Ing. Kurt Reichinger in der aktuellen Ausgabe des "Nachrichtenblatts" der Anhängervereinigung des "K-Teams": "Aus administrativen Gründen, ist es notwendig geworden, dass die 2017 bereits genehmigte Subvention für den Neubau der Haupttribüne nochmals vom Gemeinderat der Stadt Wien abgesegnet werden muss. Wie zu erfahren war, wird dies nun nicht mehr wie geplant vor dem Sommer 2018 passieren, sondern erst im September. Ähnlich wie bei den sportlichen Agenden und der Sponsorensuche scheint auch hier ein wenig Sand im Getriebe zu sein .."

Ein wenig Sand?! So wie der "Fußball in Hernals" derzeit am Sand ist, muss die Wüste Sahara in das Getriebe des "K-Teams" geraten sein ....


15. 06. 2018
Die Cup-Statistik des "K-Teams"

Die erste komplette Statistik der Saison 2018/19 ist die Cup-Statistik des "K-Teams". Das letzte Cup-Tor des "K-Teams" außerhalb eines Elferschießens fiel gegen Red Bull Salzburg am 24.09.2014 und damit vor fast vier Jahren. Heuer wird kein Treffer mehr dazukommen ....


2002/03
Trainer Kaipel 27.08.2002 Sattledt - Wiener SK 0:2
Trainer Webora 24.09.2002 Wiener SK - Leoben 3:2
Trainer Webora 18.03.2003 Sturm Graz - Wiener SK 3:0

2003/04
Trainer Webora 30.07.2003 FAC - Wiener SK 2:3
Trainer Webora 05.08.2003 Wiener SK - Stadlau 1:1 (3:5 i.E.)

2004/05
Trainer Prügger 09.06.2004 Gersthof - Wiener SK 3:0

2005/06
Trainer Segrt 20.09.2005 Wiener SK - Polizei/FW 3:2
Trainer Segrt 18.10.2005 Wiener SK - Kapfenberg 1:5

2006/07
Trainer Thalhammer 01.08.2006 Mattersb. A - Wiener SK 0:2
Trainer Thalhammer 12.09.2006 Wiener SK - Wattens 5:1
Trainer Thalhammer 24.10.2006 Wiener SK - A. Lustenau 4:1
Trainer Thalhammer 02.11.2006 Mattersburg - Wiener SK 2:0

2007/08
kein Cup ausgetragen

2008/09
Trainer Batricevic 26.07.2008 Vienna - Wiener SK 1:1 (4:5 i.E.)
Trainer Batricevic 14.08.2008 Waidhofen - Wiener SK 0:2
Trainer Batricevic 13.09.2008 Wiener SK - Mattersburg 0:4

2009/10
Trainer Rijstic 26.07.2009 Wienerberg - Wiener SK 1:1 (5:3 i.E.)

2010/11
Trainer Drazan 30.07.2010 Wiener SK - Austria A. 0:1

2011/12
Trainer Maresch 23.07.2011 Admira-Tech.- Wiener SK 1:4
Trainer Maresch 05.08.2011 Wiener SK - Bad Vöslau 1:2

2012/13
Trainer Maresch 13.07.2012 Wiener SK - RB Salzburg 0:2

2013/14
Trainer Kraft 12.07.2013 Sollenau - Wiener SK 1:1 (5:4 i.E.)

2014/15
Trainer Jusits 12.07.2014 Wiener SK - A. Lustenau 3:2
Trainer Jusits 24.09.2014 Wiener SK - RB Salzburg 1:12

2015/16
Trainer Reisinger 18.07.2015 SV Leobend. - Wiener SK 0:0 (4:5 i.E.)
Trainer Reisinger 22.09.2015 Wiener SK - Altach 0:3

2016/17
Trainer Jank 15.07.2016 Wiener SK - Ritzing 0:3

2017/18
Trainer Jank 15.07.2017 K-Team - Ried 0:4

2018/19 Erstmals nicht für den Cup qualifiziert!
Direktor Adolf Solly/
Heinz Palme/
Norbert Schweitzer


14. 06. 2018
Mit einem letzten Seufzer

Am 26.12.2017 veröffentlichte das "K-Team" eine Vorausschau auf das Frühjahr 2018, die in folgender Feststellung gipfelte: "Die Mannschaft wird ein umfangreiches Trainings- und Testspielprogramm absolvieren. Mit der großartigen Unterstützung und im Vertrauen auf die gute und professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten im Verein mit seinen Förderern*innen und Partner*innen können wir zuversichtlich in das Jahr 2018 blicken, das neue Chancen und Möglichkeiten bieten wird, ... zurück zu altem Glanz zu führen."

Im Dezember 2017 war das "K-Team" mit einem Zähler Vorsprung auf Stadlau noch 14. der Ostliga. Nach dem Ende der Meisterschaft steht man mit 7 Zählern Rückstand auf die Stadlauer nur mehr auf dem 15. Platz. Stadlau spielt im ÖFB-Cup, das "K-Team" nicht. Damit schaffte das "K-Team" ein besonderes Double: Es erreichte einerseits in der Regionalliga mit dem 15. Rang nur einen - vom sportlichen Standpunkt aus gesehen - Abstiegsplatz und verpasste andererseits die Teilnahme am Pokalbewerb!

Bemerkenswert erscheint, dass das "K-Team" von der Entwicklung offenbar völlig überrascht wurde, weil niemals davon die Rede war, dass die Cup-Qualifikation in Gefahr wäre. Herr Direktor Adolf Solly, der im WFV-Vorstand sitzt, rief lediglich zum Abwehrkampf gegen die in der Tabelle zeitweise näher rückenden Schwächater, nicht aber zum Angriff auf die davonziehenden Stadlauer auf. Der Herr Direktor hatte sich verrechnet. Und was geschah mit dem am 26.12.2017 beschworenen "alten Glanz"? Dieser sank mit einem letzten Seufzer in sein stilles Grab ....


13. 06. 2018
Cup-Blamage

Ein Leser schickte das folgende SMS: "Das K-Team hat es geschafft, sich nicht für den ÖFB-Cup zu qualifizieren. Nach dem Wegfall des Derbys gegen Vienna wieder ein wirtschaftlicher Schaden .. Chapeau!! Für Wien am Start im Cup mit Ausnahme der Bundesligavereine solche Hochkaräter und klangvolle Namen wie Austria XIII, FC Karabakh und Stadlau!"

Die Nichtteilnahme am Cup, die erste in der Geschichte des "K-Teams", ist eine neuerliche Blamage des "Fußball in Hernals" und ein weiterer Beweis für den sportlichen Verfall sowie für die mangelnde Durchschlagskraft seiner Funktionäre, insbesondere von Herrn Direktor Adolf Solly, der dem WFV-Vorstand angehört! Zumindest eine Qualifikation gegen Austria XIII oder SC Team Wiener Linien wäre durchzusetzen gewesen ....


26. 05. 2018
Das Resümee der Saison

Das gestrige 2:2 gegen Schwächat bedeutete das Ende der Scheinkonjunktur der vorangegangenen drei Runden. Schon zuvor übte sich die Leitung des "K-Teams" in Dilettantismus, als sie ohne endgültige Entscheidung in der Trainerfrage daran ging, eigenständig Spielerverträge zu verlängern und an ihrem Lieblingsprojekt, der Rekonstruktion der Mannschaft der Ära vor Herrn Jank, zu arbeiten. Beraten durch "Hevi" holte man nach "Dimi" nun auch noch den nächsten von Herrn Jank Verstoßenen, nämlich "Legolas" alias Herrn Csandl, zurück. "Gute Freunde kann niemand trennen", sang schon Franz Beckenbauer.

Der selbe "Hevi" hatte nach dem 2:2 gegen Parndof im privaten Gespräch erklärt, dass es mit Herrn Schweitzer nicht mehr weitergehe. Offenbar Folge dieser "fachkundigen" Einschätzung war, dass Herr Direktor Adolf Solly in der "Kronen Zeitung" vom 08.05.2018 kundmachte, dass die Zeit von Herrn Schweitzer im Grunde schon abgelaufen wäre: "Wir schauen uns nach Möglichkeiten um. .. Ein Trainer, der uns sofort hilft, ist nicht am Markt." Dann kam das Wunder gegen Horn sowie die Siege gegen die aus vielerlei Ursachen ermattete Stadlau und gegen die auf Grund ihrer sicheren Tabellensituation nur aus Buben zusammengesetzt gewesene Admira II. Auf einmal schien die Planlosigkeit der letzten Monate doch einen Plan zu haben. Das Spiel gegen die beherzte Schwechat bewies aber die nach wie vor bestehende sportliche Augenhöhe mit dem Tabellenende.

Der unschätzbare Vorteil für Herrn Schweitzer im Frühjahr war ein gesunder Herr Pecirep. Über so einen Stürmer verfügte das "K-Team" seit Herrn Djokic im Frühjahr 2013 nicht mehr. Der Angreifer verschloss durch die Arznei seines Torinstinkts viele tiefe Wunden des "Fußball in Hernals". Seine 14 Frühjahrstore waren nicht Ausdruck einer gelungenen Taktik oder einer guten Mannschaftsleistung, sondern seiner für die Regionalliga besonderen individuellen Klasse. Herr Pecirep schoss in nur 23 Partien mit 17 Treffern fast die Hälfte aller Meisterschafts-Tore des "K-Teams". Ihm ist als einzigem zu dieser Saison zu gratulieren. Geht Herr Pecirep, hinterlässt er eine Lücke wie Anthony Modeste im Sommer 2017 beim 1. FC Köln. Das Versagen des Trainers zeigte sich dagegen in der in 62 Gegentreffern zum Ausdruck kommenden Defensivleistung der Mannschaft, die auch gestern wieder ungenügend war. Schwächat schoss nicht weniger als 24% seiner 25 Saisontreffer in den beiden Begegnungen gegen das "K-Team". Im Vergleich zur Saison 2016/17 erhielt der "Fußball in Hernals" heuer fast doppelt so viele Gegentreffer.

Herr Schweitzer soll im Gespräch mit einem Dritten angemerkt haben, dass er Verhältnisse wie beim "K-Team" noch bei keinem anderen Verein vorgefunden hätte. Es besteht kein Grund, anzunehmen, dass sich an diesen Zuständen in Zukunft etwas bessern wird. Das ist das eigentliche Resümee der Saison ...


26. 05. 2018
Die finale Blamage

Das "K-Team" machte mit dem blamablen 2:2 gegen den Tabellenletzten Schwächat die schwächste Spielzeit in der Geschichte des "Fußball in Hernals" perfekt! Der Vienna Smart-Club landete sportlich gesehen auf einem Abstiegsplatz und erreichte dabei die wenigsten Zähler, den niedrigsten Punkteschnitt, die meisten Niederlagen sowie die schlechteste Tordifferenz seit dem Beginn der Teilnahme des "K-Teams" an der Regionalliga Ost! Der VSC, der am Beginn der Spielzeit den 5. Platz als Saisonziel genannt hatte, blieb sogar hinter der letztjährigen Bilanz unter Herrn Jank zurück, obwohl 2016/17 zwei Spiele weniger auszutragen waren als heuer. Die Herren Direktor Adolf Solly, Heinz Palme und Norbert Schweitzer vor den Vorhang .....


01. 2006/07 (Thalhammer/Kaipel 30 17 8 5 70:26 59 Pkt./1,96 pro Sp.
Batricevic/Kaipel)
02. 2004/05 (Segrt) 30 16 9 5 57:36 57 Pkt./1,90 pro Sp.
03. 2007/08 (Schöttel) 30 17 5 8 50:24 56 Pkt./1,86 pro Sp.
04. 2008/09 (Batricevic) 30 15 9 6 53:22 54 Pkt./1,80 pro Sp.
05. 2009/10 (Ristic/Kleer) 30 15 1 14 51:30 46 Pkt./1,53 pro Sp.
06. 2010/11 (Drazan/Radaj) 30 13 6 11 55:49 45 Pkt./1,50 pro Sp.
07. 2005/06 (Segrt/Thalhammer) 30 12 7 11 49:51 43 Pkt./1,43 pro Sp.
08. 2011/12 (Maresch) 30 11 10 9 48:51 43 Pkt./1,43 pro Sp.
09. 2013/14 (Kraft/Kaipel/Jusits) 30 11 5 14 48:55 38 Pkt./1,26 pro Sp.
10. 2014/15 (Jusits/Günes/Dr. Uhlig)30 10 7 13 53:55 37 Pkt./1,23 pro Sp.
11. 2012/13 (Maresch/Handl/Kraft) 30 10 6 14 51:51 36 Pkt./1,20 pro Sp.
12. 2003/04 (Webora/Müllner/ 30 8 10 12 39:43 34 Pkt./1,13 pro Sp.
Dallos/Prügger
Kaipel)
13. 2015/16 (Reisinger) 30 7 8 15 37:54 29 Pkt./0,96 pro Sp.
14. 2016/17 (Jank) 28 5 13 10 30:33 28 Pkt./1,00 pro Sp.
15. 2017/18 (Direktor Solly/Palme/ 30 7 7 16 39:62 28 Pkt./0.93 pro Sp.
Schweitzer)


28. 04. 2018
Ein Formular zur freien Verwendung der Funktionäre des "K-Teams"





27. 12. 2017
Danke, Herr Raml!

In dem aktuellen Artikel auf www.wienersportklub.at ist auch folgender Satz über die Entwicklung seit Juni 2017 zu lesen, mit dem das "K-Team" selbst die Folgen der "Rückführung" zugibt: "Die Zielsetzung, den Weg zur Gesundung des WSC mit langfristiger Perspektive gemeinsam zu beschreiten, wurde aber auch in schwierigen Phasen nie aus den Augen gelassen."

Der WSC war bis zum 19.06.2017 pumperlgesund, nämlich schuldenfrei, und wurde erst durch die sogenannte "Rückführung" mit einem Schlag krank, nämlich verschuldet. Danke, Herr Raml ...


26. 11. 2017
"Wir pfeifen auf uns selbst!"




Am 20.11.1993 führten die Anhänger auf der Friedhofstribüne anlässlich des Meisterschaftsspiels gegen Austria Salzburg die Aktion "Wir pfeifen auf diesen Vorstand!" durch, mit der sie gegen die Amtsführung der damaligen Vereinsleitung des Wiener Sport-Club protestierten. Es darf davon ausgegangen werden, dass an diesem Freitag-Abend auch die heutigen Funktionäre des "K-Teams" Frau "Kassiererin" Schulz, Herr "Präsident" Raml und Herr "Vizepräsident" Kaider eine der vor dem Match verteilten 100 Trillerpfeifen im Mund hatten. Es wäre an der Zeit, dass sich Frau Schulz und die beiden Herren wieder an einer solchen Demonstration beteiligen. Als Parole der Kundgebung stünden dieses Mal folgende Leitsätze zur Auswahl:

1. "Wir pfeifen auf uns selbst!"

2. "Wir pfeifen aus dem letzten Loch!"

3. "Wir tanzen nach fremder Pfeife!"


14. 11. 2017
Herr Baumeister Tromayer meldet sich zu Wort

Nachstehend die unkommentierten Aussagen von Herr Baumeister Tromayer über seine persönliche Sicht zur aktuellen Entwicklung:

Zur Lage: "Mich wundert als Außenstehender die Lage im Verein und habe echte Sorgen, dass - wenn nicht bald ein Umkehrschwung kommt - der Verein echt abschmiert. Diese große Sorge habe ich. Ich habe keine Informationen von meinen Ex-Mitarbeitern erhalten. Es dürfte ein Sprechverbot ausgegeben worden sein. Warum, weiß ich nicht, ich bemühe mich aber auch nicht um Informationen. Ich kann nur sagen, dass ich den WSC mindestens ein halbes Jahr vorher gewarnt habe, den Verein in dieser Größe und Umfang aus der Hand zu geben. Ich habe vorausgesagt, dass das nicht funktionieren wird, ich habe vorausgesagt, dass sich die Vienna Smart Contructing nur marketingmäßig bemühen wird, um Geld durch Sponsoren zu lukrieren. Das habe ich alles vorausgesagt. Einen Verein in diesen Positionen aus der Hand zu geben, das kann nur schieflaufen. Ich habe auch gewarnt, dass die Verträge nie fertig geworden sind, bis zum letzten Tag nicht, die Verträge waren nie fertig. Ich habe noch einmal darauf hingewiesen, Leute, dass kann man so nicht unterschreiben, wenn Beilage B und C überhaupt fehlen, wie soll man das unterschreiben? Aber die haben das einfach gemacht! Ich kenne die Leute, die heute das Sagen haben und mich wundert, dass die Leute, die ich links liegen habe lassen, dort eine führende Position innehaben. Der Herr Orner ist für mich der Hauptverantwortliche für die ganze Misere, samt seinem Anhang. Mehr will ich dazu nicht sagen."

Zu den Planern: "Es gibt einen Auftrag an die Planer, den gibt es auch in Schriftform. Sie werden klagen, ganz logisch. Das sollte Herr Orner wissen. Nur, wer soll ein solches Verfahren bezahlen? Es ist ja nur fair und billig, dass die Leute, dir mir drei oder sogar vier Jahre fast täglich geholfen haben, dass sie - wenn die Subvention da ist, wenn das genehmigt ist durch den Gemeinderat - auch den Auftrag von A bis Z haben. Die können ja auch was. Sie sind selbstverständlich mit den kompletten Leistungen beauftragt, das steht auch schriftlich. Ich hatte die Leute hinbekommen, dass für den Fall, dass wir wider Erwarten keine Subvention bekommen, dass sie kein Geld erhalten. Da habe ich Ihnen gesagt: "Leute, dann kann ich Euch kein Geld zahlen". Das haben sie mir auch bestätigt. Wir haben aber eine Subvention bekommen. Rapid hat meines Wissens, mir ist das aber nicht bestätigt, für die Vorbereitung allein 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ich habe im Vorhinein null Euro ausgegeben. Diese Planer sind auch bei der MA 51 mehrfach stellig geworden. Ab dem Zeitpunkt der Genehmigung der Subvention sind die Planer für alle Leistungen von A bis Z beauftragt gewesen, nämlich für Planeinreichung bei der Baubehörde, Bauaufsicht, Kontrolle der Abrechnung, etc.. Aber ihre gesamten Kosten sind gedeckelt. Das heißt, sie bekommen unabhängig vom Umfang der Leistungen und dass sie vier Jahre jetzt gehackelt haben, keinen einzigen Euro mehr als vereinbart. Fairer kann ich es eigentlich nicht verhandeln."

Zu den gelegten Rechnungen: "Die gelegten Rechnungen sind längst fällig! Es gibt eine Rechnung von den Planern, es gibt eine Rechnung vom Vermesser, es gibt eine Rechnung über die Durchrechung von Kubik- und Quadratmetern und es gibt eine Rechnung über eine Machbarkeitsstudie von Herrn Dr. Binz. Alle diese Rechnungen über Vorleistungen sind in der Förderung inkludiert. Die Rechnungen sind schon gelegt und sind überfällig! Dabei handelt es sich um eine Anzahlung, sonst gar nichts. Branchenüblich sind für solche Leistungen bei fertigen Bauwerken zwischen 14 % und 18 % von der Bausumme. Da ist der Statiker, der Planer, die Bauaufsicht, der Abrechner, der Vermesser drinnen und und und. Da gibt es jetzt einmal eine erste Teilrechnung der Planer über ca. EUR 100.000,--. Die ist jetzt einmal zu bezahlen. Das ist aber alles kein Problem, weil ich ja als erste Tranche der Subvention für 2017 auf meinen Antrag EUR 570.000,-- zuzüglich Mehrwertsteuer beantragt und genehmigt bekommen habe. Dieser Betrag wäre schon im Juni/Juli dieses Jahres abzuholen gewesen. Warum EUR 570.000,--? Weil ich mir die Zahl EUR 570.000,-- einfach so eingebildet habe. Ich habe gesagt, ich brauche jetzt nur ca. EUR 150.000,--, um das Bisherige zu bezahlen, aber ich habe das Geld lieber bei mir am Konto liegen, wenn ich es brauche. Auszahlen kann ich es ohnedies nur mit der Genehmigung der Gemeinde nach Prüfung durch einen Ziviltechniker. Ohne die Unterschrift des Prüfers kann ich ja ohnedies gar nichts auszahlen. Nur, wenn der Verein das Geld nicht abholt, fürchte ich, dass das Geld verschwindet, weil es ja im Budget für heuer vorgesehen ist. Die ersten Zahlungen kann man bereits vor Beginn der Arbeiten für die bis dahin erbrachten Planungs- und Vorbereitungsarbeiten leisten. Dieses Geld braucht man also, um alles in Gang zu bringen. Meiner Ansicht nach rufen sie das Geld deshalb nicht ab, weil sie für die Aufgabe einfach zu schwach sind. Tut mir leid! Ich habe keine andere Erklärung. Wenn jemand sein eigenes Süppchen kocht und glaubt, er kann zu ganz anderen Planern gehen und glaubt, er kann die von mir beauftragten Planer nicht einmal negieren, sondern links liegen lassen, dann darf er sich nicht wundern, wenn die einmal zu klagen anfangen, und das mit Recht!"

Zur Haftung des WSK: "Formal ist es so, dass die Zusage der Förderung unkompliziert auf den WSC umgeschrieben werden kann. Der WSK haftet null, weil die abgeschlossenen Vereinbarungen wurden vor der Fusion alle angegeben und der WSC kann sich nicht die Rosinen rauspicken. Man hat mich totgestellt, ich habe keine Handhabung mehr gehabt. Man hat mir diese Arbeit, die ich gemacht habe, abgestellt. Dadurch hat man mir die Chance genommen, dass ich das Geld abhole. Eines ist klar: Die MA 51, das Sportamt, wir hatten zuletzt ein wahnsinnig gutes Verhältnis und natürlich sind Förderungsgelder auch eine Vertrauenssache: Wer steckt dahinter? Was soll also das Sportamt machen, wenn jetzt auf einmal lauter neue Gesichter da sind und alles bisher Dagewesene in Frage gestellt wird? Dann wird die 51er sagen: Moment, dann warten wir einmal."


29. 06. 2017
Impressum




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